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Titelblatt

Landwirte wählen

Wahlen sehen den Bauernbund mit Präsident Josef Moosbrugger als klaren Favoriten. »A6

Der neue Star am Ski-Himmel

Die Göfnerin Katharina Liensberger hat die Ski-WM in Cortina d‘Ampezzo als neuer Star des Sports verlassen. Die 23-Jährige holte nach Gold im Parallelbewerb und Bronze im Riesentorlauf auch noch die Goldmedaille im Slalom. Damit gehört Liensberger zu den ganz Großen des Skisports. »C1–5

Armutsgefährdung verschärft sich

WIFO-Experte warnt vor Verfestigung der Langzeitsarbeitslosigkeit. Die Armutsgefährdung in Vorarlberg verschärft sich mit der Dauer der Coronakrise. »A9

Fotografen leiden unter der Krise

Das Corona-Virus hat auch die Vorarlberger Berufsfotografen erwischt. Die Lage ist für viele prekär. Die derzeitige Situation führt zu hohen Umsatzverlusten. »D1

Vorarlberg

Fludribus

Im Großwalsertal und im Walgau ein Ausdruck für einen leichtsinnigen...

Funken in Kleinformat

Ja, es wäre am gestrigen Sonntag Funkensonntag gewesen. Wenn da nicht Corona. . . Die Tradition hochzuhalten ließen sich dennoch einige Vorarlberger nicht nehmen. Statt einen großen Funken zu besuchen, zündeten sie in ihren Privatgärten ein kleines Fünkchen an. So wie diese beiden jungen Brauchtümler, die auch mit einem Funken im Miniformat ihre Freude hatten. VN

Kilometerlange Baustelle

Aufmerksamen Autofahrern dürfte es nicht entgangen sein: In Altach, kurz nach der Raststätte Hohenems, wird rechts neben der Rheintalautobahn ordentlich gebaggert und gebuddelt. Grund dafür ist das Projekt „Renaturierung Emmebach“. Die Baumaßnahmen erstrecken sich über zweieinhalb Kilometer. Baubeginn war im November. Die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2024 geplant, da nur während der vegetationsarmen Jahreszeiten gebaut werden darf. In der ersten Ausbaustufe ist entlang des Ufers (Schleuse Hohenems bis Stadion Schnabelholz) außerdem ein Radweg geplant. „Damit können wir die Ökologisierung des Emmebachs in doppelter Hinsicht nutzen“, freut sich Bürgermeister Markus Giesinger. VN/Stiplovsek

Macht der Bilder

„Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.“ Dieses Sprichwort gilt in Zeiten von Corona und...

Verkaufte Wohnungen

Gaschurn In der Silvrettastraße wurde eine Wohnung mit einer Nutzfläche von 91,31 Quadratmetern um...

Lokal

Patient geborgen

Hoch hinauf ging es am Sonntagvormittag für die Feldkircher Feuerwehr beim Mühletorplatz. Eine Person musste aus einem Zimmer in einem der obersten Stockwerke eines Mehrfamilienhauses durch ein enges Stiegenhaus zum Rettungswagen gebracht werden. Aufgrund der engen Platzverhältnisse wurde der Patient schlussendlich mit Hilfe einer Krankentrage über die Drehleiter aus dem Zimmer auf Bodenniveau verbracht, wo er anschließend dem Rettungsdienst übergeben werden konnte. VN/Walser

Aus dem Polizeibericht

E-Biker von Pkw erfasstDornbirn Beim Zusammenstoß mit einem Pkw ist am Samstag in Dornbirn ein 84-jähriger E-Bike-Fahrer...

Bludenz

Das schöne Ländle

Die VN suchen weiterhin die schönsten Leserfotos der Vorarlberger Landschaft.Wer mitmachen und vielleicht einen Preis gewinnen möchte -im Frühjahr wird wieder eine Ballonfahrt für zwei Personen verlost – muss lediglich sein Vorarlberg-Foto unter www.leserfotos.vn.at hochladen. Bitte nicht vergessen anzugeben, wo in Vorarlberg Ihnen der Schnappschuss gelungen ist. Die Fotos sollten idealerweise im .jpg-Format und zwischen einem und fünf Megabyte groß sein. Diesen Sonnenuntergang in Dornbirn-Kehlegg fotografierte Dieter Kuhn.

Dornbirn

6203

Gebäude stehen auf Lustenauer Gemeindegebiet.

406

Personen betrug der Bevölkerungsanstieg im Leiblachtal im Vergleich zum Vorjahr.

1914

wurde die Ortsfeuerwehr der Gemeinde Röns gegründet – und zwar konkret am 21. April.

135

Minuten macht der landesweit im Einsatz befindliche Corona-Testbus jeden Donnerstag von 8 bis...

Bregenz

Dornbirn

In Dornbirn legt man Wert auf seine Schulen.

Feldkirc

Hotelprojekt in Verzug

Ursprünglich wäre der Baustart für das Familienhotel der illwerke-vkw in Latschau für 2020 geplant gewesen. Auf Anfrage bei der illwerke-vkw heißt es, dass der interne Beschluss im Aufsichtsrat im ersten Quartal erfolgen soll. Voraussetzung dafür sind behördliche Genehmigungen und Ergebnisse von Ausschreibungen, die derzeit laufen. Wenn alles klappt, erfolgt der Baustart im Frühsommer. Der Termin für die Fertigstellung könne coronabedingt noch nicht mit Sicherheit definiert werden. SNØHETTA

Chronik

Frühlingsgefühle

Bei Daria (21) aus Feldkirch stehen auch modisch schon alle Zeichen auf Frühling. VN/Steurer

Sport

Bregenzer Revanche

Linz, Wien Im Herbst 2020 zog die Mannschaft des Bregenzer Handball-Coach Markus Burger im Heimspiel...

Historisches Gold

Lisa Hauser hat sich in Pokljuka in beeindruckender Manier zur Massenstart-Weltmeisterin gekrönt. Die 27-Jährige triumphierte überlegen vor den Norwegerinnen Ingrid Landmark Tandrevold und Tiril Eckhoff. Hauser avancierte damit zur ersten österreichischen Biathlon-WM-Goldgewinnerin. ap

Menschen

Berührende Werke im KUB

Lange mussten man warten, doch am Wochenende war es wieder soweit: Das Kunsthaus Bregenz lud in Form einer erweiterten Eröffnung mit kostenfreiem Eintritt zur Ausstellungseröffnung mit Werken von Marcel Bascoulard im KUB Basement. Zahlreiche Besucher nutzten die Gelegenheit, um einen Blick auf die berührenden Selbstporträts des außergewöhnlichen französischen Fotografen zu werfen. In seinen Fotografien präsentiert sich Bascoulard (1913 – 1978) in selbstgenähten Frauenkleidern und lotet damit Geschlechterstereotypen aus. Eine Auswahl der berührenden Werke ist bis Ostermontag, 5. April, im KUB Basement, im ersten Untergeschoß des Hauses, als Ergänzung zur Hauptausstellung Seasonal Greetings von Jakob Lena Knebl und Ashley Hans Scheirl, zu sehen.

Name veröffentlicht

Der neugeborene Sohn der britischen Prinzessin Eugenie und ihres Mannes Jack Brooksbank (35) trägt die Vornamen August Philip Hawke. Das teilte der Buckingham-Palast am Wochenende mit. Das Baby, das neunte Urenkelkind von Königin Elizabeth II., wurde am 9. Februar in London geboren. Reuters

Markt

Wirtschaft aktuell

A1, Drei und Magenta erhöhen TarifeWien Auf dem mit nur drei Netzbetreibern sehr konzentrierten österreichischen Mobilfunkmarkt...

585

Milliarden Euro flossen in Europa im vergangenen Jahr neu auf Giro- und...

Prisma-Projekt

Prisma feiert in Friedrichshafen den Startschuss für die Realisierung eines Stadthauses mit Büro- und Praxisräumlichkeiten. Nach Plänen von Aicher Architekten aus Dornbirn werden bis zum Frühjahr 2022 acht Mieteinheiten entstehen. prisma

Leserbriefe

Licht am Ende des Tunnels?

Ich denke, die Politiker graben in die falsche Richtung! Genauer gesagt: hinein in einen riesigen Schuldenberg, inklusive Arbeitslosigkeit und Depression. Die Gastronomie bleibt bis auf Weiteres geschlossen. Haben die Gastronomen nicht schon genug gelitten? Raucher-/Nichraucherzonen, komplett rauchfrei, Corona- Maßnahmen überlegt und striktest eingehalten – die Menschen brauchen Geselligkeit. Ein Gasthaus bietet Raum für Leib und Seele. Der Ausverkauf unserer Traditions-Gasthäuser und unserer Lieblingslokale hat schon längst begonnen! Fast Food-Buden stehen Tür und Tor offen. Die Vereinsamung steigt. Unerwünschte Zusammenkünfte in Kellern und Garagen sind die Folge. Setzt doch auf Eigenverantwortung. Wir haben alle einen Hausverstand bekommen. Die Gastronomie muss geöffnet werden! Das ist ein Virus, und nicht die Pest! Bakterien und Viren begleiten uns, seit es die Erde gibt, und dass Viren mutieren ist wohl hinlänglich bekannt. Die Menschheit wäre schon längst ausgestorben, wenn wir nicht eine gewisse Resistenz gegen vieles entwickelt hätten. Schaltet euer Herz und euer Hirn ein und lasst euch nicht länger in Angst und Schrecken versetzen! Bis bald, in einem unserer Lieblingslokale! Ich freu mich drauf!Ulli Loacker, Koblach

Regional

Vor Kurzem haben wir ein Duschgel einer kleinen Manufaktur in Tirol erhalten und festgestellt, dass es mehr als doppelt so ergiebig war als das beste Produkt, das wir bis dahin auf dem Markt fanden. Trotz des höheren Preises war es also viel günstiger. Der größte Teil der Menschen kauft „billige“ Produkte in der Irrmeinung, Geld zu sparen, nur weil die Werbung sie als billig anpreist und merkt nicht, dass sie ganz gewaltig über den Tisch gezogen wird; krankhaften Rabattwahn könnte man das nennen. Wir wurden auch in Vorarlberg fündig und stießen auf Produkte, die in etwa gleich ergiebig sind wie das Tiroler Produkt. Diese Produkte sind auf Molkebasis, also wesentlich natürlicher als die Chemie der groß angepriesenen „Superware“. Man kann nur hoffen, dass es ehrliche Produkte sind. In Vorarlberg werden uns ja auch Tierprodukte als regional verkauft, welche nur aus Kunstdünger, Pestiziden, Insektiziden und Medikamentenresten bestehen. Und das obwohl die Permakultur nachweisen kann, dass es auch ohne geht. Aber alleine das Preis- Leistungsverhältnis dieser Molkeprodukte ist es schon wert, auf sie umzusteigen.Konrad Bachmann, Muntlix

Demo in Bludenz

Vorerst möchte ich der Redaktion herzlich für den objektiven Bericht über die Demo am 14. Februar danken. Erlauben Sie mir aber, den unsinnigen Äußerungen des Mediziners Christian Flaig zu widersprechen. Ich bin seit dem Sommer bei den wöchentlichen Demos dabei, kenne also sehr viele Maßnahmengegner, nicht einer empfiehlt „Schnaps, Dampfbad, Globoli und Rosenkranz“ zur Immunverbesserung. Wie Sie Mia Lutz ja selbst gehört haben, empfiehlt sie „gesunde Ernährung, Bewegung in frischer Luft und Singen“ dafür. Damit bleibt man auch schlank, was wichtig ist, weil adipöse Personen zu den Gefährdeten gehören. Und wir sind nicht „ignorant gegenüber fundierten wissenschaftlichen Erkenntnissen“, denn wir legen sehr großen Wert darauf, was anerkannte Wissenschaftliche, wie Bhakdi und Wodarg etc., etc. sagen. Und, wenn sich Herr Flaig einmal die Mühe machte, so einer Demo beizuwohnen, sähe er, dass die meisten Teilnehmer, gezwungenermaßen, sehr wohl Masken tragen und die Abstände nach Möglichkeit einhalten. Es kann wohl vorkommen, dass der eine oder andere kurz alle Vorschriften vergisst und eine kurze Umarmung oder ein Händedruck mit Mitstreitern erfolgt. Aber trotz wöchentlicher Treffen – davon die ersten Monate maskenlos – hat sich nicht ein Einziger auf einer Demo angesteckt. Sie können mir glauben, das wäre durch die gesamte Presse gegangen!Mag. Gertraud Burtscher, Bludesch

Vorarlberger Fahrradoffensive

„Vorarlberger Fahrradoffensive – Was ist mit der Radweg/Lückenschließung Achtal-Bregenzerwald?“ Die Mitteilung von der Unterzeichnung des 62 Mill.-Radweg-Investitions-Abkommens zwischen Bund und Land hat sicher sehr viele Fahrradfreundliche erfreut! Weniger, dass in diesem Programm für drei verschiedene Großprojekte bzw. Bauabschnitte der Bregenzer-wald-Fahrrad-Lückenschluss durchs Achtal überhaupt nicht einmal erwähnt wurde! Wenn die neue Klimaschutz-Umwelt- und -Mobilitäts-Ministerin im Zusammenhang mit dem geplanten Sattelberg-Radtunnel vom ersten Radwegtunnel in Österreich sprach, so zeugt dies nicht gerade von guter Informiertheit. Zumal neben dem Wälderbahn-Radtunnel in Bregenz der Türnitzer-Bahnradweg (nähe Lilienfeld) u. a. mit drei Tunnel und div. Brücken entlang der Traisen schon seit Längerem zu den bekanntesten und attraktivsten Bahnradwegen Europas zählt! Die Courage und die Tatkraft der ehemaligen Bregenzerwaldbahn-Pioniere, welche das Achtal u. a. auch durch zwei Tunnel (welche derzeit saniert werden) überwunden haben, möge den heute Verantwortlichen Ansporn und Beispiel zur Verwirklichung dieser wichtigen Radweg-Lückenschließung zwischen dem Rheintal und dem Bregenzwald sein!Alt-Bürgermeister Helmut Leite, Schwarzach

Umgang mit Wildtieren

Dass grundsätzlich alle Tierarten in irgendeiner Form menschlichen Zwecken und wirtschaftlichem Nutzen untergeordnet werden, dürfte kaum anzuzweifeln sein. Auch nicht, dass dies meist zu Ungunsten tierischer Bedürfnisse ausfällt. Denn, schaut man hier genauer hin, wird auffällig, dass es selten um das Tier an sich, sondern vorrangig um menschliche Interessen, Abhängigkeiten und/oder Weisungsgebundenheiten geht. Das ist teilweise sogar nachvollziehbar, insbesondere dann, wenn es gilt, die Gesundheit vieler (Wild-)Tiere zu schützen. Die gesetzten oder zu setzenden Maßnahmen gehen unterm Strich jedoch immer auf Kosten der Wildtiere, was (ethisch) weitgehend komplett ausgeblendet wird. Verschwiegen wird auch, welche Umweltfaktoren Gesundheitsrisiken darstellen und damit die Evidenz der Krankheitsübertragung in Wildtierpopulationen erhöhen. Nicht nur, dass man über Sinn und Unsinn von Wildfütterungen insgesamt diskutieren kann, ist jedenfalls darauf hinzuweisen, dass, wenn auch ungewollt, vornehmlich durch Fütterungsfehler bei Wiederkäuern großes Tierleid verursacht werden kann. Die mit Fütterungen einhergehenden Problematiken scheinen aber generell Themen zu sein, die in manchen Gebieten Vorarlbergs weder an- noch ausgesprochen werden dürfen, stehen dahinter offenbar ordinäre Eigeninteressen. Letztlich ist es vielleicht oder offensichtlich auch egal, denn die, um die es eben (nicht) geht, werden im Spannungsfeld der Regierungs- und Behördenvertreter sowie der Jagd-, Land- und Forstwirtschaft die Leidtragenden bleiben.Ulrike Schmid, BA MA, Götzis

Haus des Gastes Schruns

Nicht die Mehrheit, sondern nur 675 der 3014 wahlberechtigten Schrunser haben sich bei der Volksbefragung für den Verkauf ausgesprochen. Laut Vertrag 2018 sollte der Hotelbau für Juni 2020 beginnen. Noch ist grundbürgerlich nicht verkauft und deshalb gibt es auch bisher keinen Erlös in der Gemeindekassa. Der vorzeitige Abbruch wurde erst nachträglich beschlossen und für alle Fälle ein Pönale festgehalten, falls nicht gebaut wird. Verkauft wurde laut Gutachten aus dem Jahre 2016 zum inzwischen längst überholten Grundpreis von 472 Euro/m2, abzüglich 28 % Bebauungsabschlag. Bei 3406 gemeldeten Gästebetten und 312.000 Jahresnächtigungen liegt die durchschnittliche Jahresauslastung in Schruns unter 100 Tagen. In Superiorhotels sind die Betten durchschnittlich drei Nächte belegt. Mehr Gäste und ganzjährig geöffnete, heimische Gastlokale wären gefragt. Statt einer maßvollen Ortskerngestaltung und den Erhalt des dörflichen Charakters vernichtet man rücksichtslos dieses besondere und vertraute Stück Heimat mitten im Herz des Ortes. Statt Parkanlage für Alle, gefragtem Musikpavillon und einem tausendfach genutzten, multifunktionalen Haus des Gastes wurde auch hier dem Betongold der Alpen mehr Nutzen zugeschrieben als den Interessen der vielen anderen Schrunser Gastgeber und Einheimischen. Ersatz Hallenbad, öffentliches WC, Musikpavillon, alles leere Versprechen. Schruns ist Heimat, danke jenen, die dies zu schätzen und zu erhalten wissen.Christoph Bitschnau, Schruns

Endlich ein neuer Bischof

Seit Ende der 1980er-Jahre ist unsere Nachbardiözese Chur hoffnungslos zerstritten und zwischen Konservativen und Liberalen polarisiert. Kein Bischof konnte die Gräben überwinden. Bischof Amadee Grab ist das einigermaßen gelungen, doch unter seinem Nachfolger Vitus Huonder flammten die Konflikte wieder auf. Diese entzündeten sich meistens am Schweizer Staatskirchenrecht, das den Laien mehr Mitbestimmung gewährt als das Kirchenrecht. Die Diözese Chur hat das uralte Privileg, dass die zur Zeit 22 Priester des Domkapitels aus einem Dreiervorschlag Roms auswählen können. Dieses Mal fanden sie jedoch alle drei Kandidaten des Vatikans für nicht wählbar und überließen dem Papst allein die Wahl. Dieser ernannte Joseph Maria Bonnemain, einen, der auf der besagten Liste gestanden hatte. Mit diesem verbindet sich eine gewisse Hoffnung auf Aussöhnung, doch in 2,5 Jahren ist er schon 75 und muss sein Amt wahrscheinlich wieder niederlegen. Der neue Bischof rief in einer schriftlichen Erklärung zu einem gemeinsamen Weg in die Zukunft auf: „Geschwisterlichkeit und Hoffnung sind wie Medikamente, welche die Welt von heute wie Impfstoffe braucht“, erklärte er. Der Vorsitzende der Schweizer Bischofskonferenz, Bischof Gmür, sagte, Bischof Bonnemain sei ein Brückenbauer. Bischof Benno Elbs gratulierte seinem Kollegen in der Nachbarschaft recht herzlich.Pfr. Helmut Rohner, Dornbirn

Covid-19 und seine Mutationen

Covid-19 und seine Mutanten schütteln dieses Land gehörig durch und werden es weiterhin tun. Da helfen auch Kontrollen gegenüber den Nachbarländern nichts. Es geht weiter bergab, und niemand kann sagen, wann die Fahrt gestoppt wird. Da gibt es die britische Mutation von Covid-19, und mit der südafrikanischen Variante werden wir auch noch beglückt, da brauchen wir uns keine Sorgen machen, und dies werden nicht die einzigen Covid-19-Mutationen sein. Auch für deren Verteilung wird gesorgt. Warum die einen offen haben dürfen und die anderen nicht, ist und bleibt schleierhaft, genauso wie die Tatsache, dass die einen die Maske tragen müssen und die anderen nicht. Warum müssen sich die einen an die Gesetze halten und die anderen nicht? Wie es scheint, kommt es nur auf die Beziehungen, die man hat und pflegt. Geldgier, Globalisierung und Lügen des Landes, dem wir das Ganze zu verdanken haben, haben die Welt an den Abgrund manövriert, und nun sind wir in der glücklichen Lage, das Ganze ausbaden zu dürfen. Ob wir da in noch was Ärgeres hineinschlittern? Lassen wir uns überraschen. Die Zukunft sieht da jedenfalls nicht rosig aus.Roland Geiger, Nenzing

An Gruß usm Ländle, Frau Ortner!

In Ihrem Kommentar vom 17.2.21 schreiben Sie unter anderem über „Anstand“. Das Wort An.Stand lässt mich schmunzeln. Ich sag frei: „einen Stand“ haben. Sie ziehen mit den gängigen Floskeln über sogenannte Corona.Kritische her: gemeingefährliches Verhalten, sich gegen die Gemeinschaft richten, es müsse – wo möglich – unterbunden werden, Rationalität und Vernunft fehle. Ja, ich vermisse auch den Stand der VorarlbergerInnen, ihr rationales Denken und die Fähigkeit zum Erkennen, was läuft, den Sinn fürs Verhältnismäßige. Sie scheinen ihren Stand in der ständigen Angstmache irgendwo ‚versorgt‘ zu haben. Corona-Angst, Job-Angst, Diktatur-Angst, Todes-Angst. Sie, die VorarlbergerInnen, scheinen auch den Mut verloren zu haben, sich für die Gemeinschaft einzusetzen, wenn sie bemerken: Da stimmt was nicht. Ein Beispiel nur: Ist es anständig Menschen auf dem Sterbebett zu impfen? Mit dem inneren Stand, mit dem eigenen Standpunkt dürfen wir nicht lax umgehen. Unser Verhalten wird unsere Zukunft bestimmen. Hut ab vor jenen, die An.Stand zeigen – wo immer.Beatrix Bertsch, Bregenz

Zuwanderer

Wenn man nach Gerwald Knaus googelt, stößt man auf George Soros. Soros ist ein Holocaust-Überlebender und schaffte es zu einem der reichsten Männer der Welt zu werden. Gerne unterstützt er NGOS in aller Welt, großzügige Spenden gibt es auch an die EU und Medien. Warum? Vermutlich kann die Antwort auf den Holocaust nur eine multikulturelle Gesellschaft sein. Also ein Krieg ohne Waffen gegen Deutschland und Österreich, damit sich diese Tragödie nicht mehr wiederholt. Es soll auch eine Organisation geben, die Bestrebungen unterstützt, dass möglichst viele Asiaten und Afrikaner nach Europa kommen. Jedem ist ein besseres Leben zu wünschen, doch die Rechnung, den Islam nach Europa zu bringen, könnte ein Schuss nach hinten werden. In Moria ist es jetzt bereits Frühling. Dennoch sollten die Lager geräumt werden, und zwar in Richtung Heimatländer.Traudy Rinderer, Hohenems

Kultur

Politik

Impf-Egoismus?

Wenn sich die einflussreichen Politiker der Welt zu Konferenzen treffen, reden sie über die ganz...

Politik in Kürze

Kurz bietet eine ­Zeugenaussage anwien Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat im Zusammenhang mit den Ermittlungen gegen seinen...

Welt

Ton in Ton

Das Modelabel „Hermes“ stellte seine Frühjahrs-/Sommerkollektion in Paris vor. Reuters

In Mamas Armen

Der Frankfurt Zoo freut sich über Nachwuchs bei den Bonobos. Die 19-jährige „Mixi“ kümmert sich liebevoll um ihr Jungtier.  In ihrer Heimat in der Demokratischen Republik Kongo gelten Bonobos als stark gefährdete Tierart. Im Frankfurter Zoo war 1962 die Welterstzucht gelungen. Seitdem wurden hier 42 Bonobos geboren. Zoo Frankfurt
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