Verfügbare Ausgaben:
Zoom
Textansicht einblenden

Titelblatt

Sturzdramen in Kitzbühel

Schwere Stürze von Ryan Cochran-Siegle (Bild) und Urs Kryenbühl überschatteten den Sieg von Beat Feuz bei der Abfahrt in Kitzbühel. »C1 AP

1865

Brandeinsätzen stehen 2735 technische Einsätze gegenüber, die die Vorarlberger Feuerwehren im Jahr 2020 absolvierten. Insgesamt war eine leichte Steigerung der Einsatzzahlen zu verzeichnen. »A12

Das Virus befeuert viele Mythen

Impfstoff, der aus Föten hergestellt wird? CO2-Vergiftung durch Masken? Acht gängige Coronamythen im Faktenchef von Andre Wolf von Mimikama. »A6

Impfungen heißes Thema bei Kickern

Die Vereinigung der Fußballer verzichtet auf eine Impfempfehlung für die rund 600 Profikicker in Österreich. Grund: Noch fehlen klare Regelungen der Bundesliga. »C6

Zusatzschichten bei Hydro Nenzing

Der Nenzinger Aluminiumspezialist Hydro Extrusion konnte 2020 den Umsatz halten. Derzeit werden im Werk sogar zusätzliche Schichten gefahren. »D1

Karriere

Immo

Vorarlberg

Räre

Ausdruck für einen weinerlichen erwachsenen Menschen oder fortwährend...

Haftungsfragen bei Skiunfällen

So schön der allseits beliebte Wintersport auch ist – Skiunfälle können nicht nur zu schweren Verletzungen, sondern auch zu hohen Schadenersatzzahlungen führen. Es empfiehlt sich daher, auch beim Skifahren sorgfältig zu handeln und die Pistenregeln zu befolgen.FIS-Regeln. Als Skifahrer ist man grundsätzlich zur Einhaltung der allgemeinen „Verhaltensregeln“...

Verkaufte Wohnungen

Lochau In der Hörbranzer Straße 3c wurde eine Wohnung mit einer Nutzfläche von 86,51...

Reise

Kaffee auf der Hose

Auf der Walgauautobahn zwischen Nenzing und Frastanz kam es am Freitag kurz nach 16 Uhr zu einem Unfall zwischen einem Pkw und Lkw. Ein 41-jähriger Autofahrer aus Nenzing hatte während der Fahrt Kaffee auf seine Hose geleert, wurde dadurch abgelenkt und krachte daraufhin seitlich gegen den Lkw eines 70-jährigen Engländers. Personen wurden nicht verletzt, am Pkw entstand Totalschaden und am Lastwagen wurden Reifen lädiert. Hofmeister

Lokal

Dornbirn

Feldkirc

Bregenz

120

Jahre Ski Club Arlberg“ lautet der Titel einer ORF-Dokumentation, die morgen, Sonntag, um...

34

Kinder – 15 Mädchen und 19 Buben – besuchen im Schuljahr 2020/21 die Volksschule...

5400

Haushalte sind in der Gemeinde Lustenau insgesamt an das Trinkwassernetz angeschlossen.

235

Gegenstände wurden 2020 im Repair-Café Rheindelta vorbeigebracht, 192 wurden repariert, am...

Bludenz

Mutation vom Pkw zum Nützling

Der Opel Zafira ist in seinem neuen Modell-Leben ein vielseitig flexibler Allrounder für Familie, Freizeit und Business. Auch als Campingmobil macht er belastbar robuste Figur.

Motor

Extra

Eingeständnis

„Wenn wir nur leicht wären“, schreibt Marie Luise Kaschnitz beim Nachdenken über die vielen...

Außen und innen jetzt nahe am Pkw

Von Grund auf neu gemacht ist der VW Caddy, wie gewohnt in Standard- und in Maxi-Länge. Zugelegt hat er an Pkw-Komfort und an Geräumigkeit, ebenso an Elektronik-Mitgift.

Komfortabel-praktische Familien-Raumfahrt

Seine traditionellen Komfort- und Praxiseigenschaften pflegt der Ford Galaxy weiterhin. Samt aktueller Elektronik-Technik, sieben Sitzplätzen und der Option auf Allradantrieb.

Kirchliche Nachrichten

Seit dem 28. Dezember bis voraussichtlich 7. Februar 2021 werden zur Eindämmung der Corona-Pandemie keine öffentlichen Gottesdienste abgehalten! Die Gotteshäuser stehen aber für das persönliche Gebet offen. Radiogottesdienste: ...

Chronik

Ein volles Krisenlager

Feldkirch War zu Beginn der Coronakrise im Frühjahr 2020 die medizinische Schutzausrüstung weltweit...

Gesund

Die Genießerin

Bludenz Langeweile ist für Sara Kapeller (26) ein Fremdwort, auch in der Coronakrise.

Aufgetrumpft

Nina (22) aus Höchst trumpft mit ihrer roten Jacke ordentlich auf. VN/Steurer

Sport

fussballszene

InteresseBologna Der italienische Serie-A-Klub FC Bologna möchte gerne Marko Arnautovic aus China...

Eishockeyszene

NiederlageBoston Die ersatzgeschwächten Philadelphia Flyers haben mit Michael Raffl (11:37 Min.

fussballszene

TalentBezau Als erst Fünfzehnjähriger hat Nico Helbock im Herbst für den Vorarlbergligisten FC Bizau...

Corona und kein Ende

Politiker lassen uns dauernd wissen, wie sehr sie sich um uns Sorgen machen und dass wir zusammenhalten sollten – und das weltweit. Aber das muss wohl so sein, um ihr Ansehen zu wahren, denn wo waren in der Vergangenheit ihre Sorgen um uns, als Menschen starben, weil sie nichts zu essen oder trinken hatten oder Bürger kein richtiges Zuhause haben, weil die Mietpreise nicht mehr leistbar sind? Und nicht zu vergessen die Menschen, die so kleine Pensionen haben, die kaum zum Überleben reichen. Dann gibt es noch die Wissenschaftler, die uns versichern, wie sicher und erfolgreich der Impfstoff sein soll und andere, die darauf hinweisen, nicht zu wissen, wie die Impfstoffe wirken. Und die bestimmen nun, wie wir zu leben haben und jetzt werden uns neue Masken und größere Abstände vorgeschrieben. Da frage ich mich, was kommt als Nächstes? Nicht mehr reden, nicht mehr singen? Nur noch SMS oder WhatsApp verschicken und was fällt ihnen noch alles ein, um ihren Verordnungswahn zu rechtfertigen?Wolfgang Ulmer, Dornbirn

Leserbriefe

Covid-19-Impfungen bei Bürgermeistern

In dieser schwierigen Zeit bewahrheitet sich wieder das Sprichwort: „Alle sind gleich, aber manche sind gleicher.“ Es gibt Hunderte Vorarlberger, die ihre Eltern oder andere Familienangehörige zu Hause pflegen. Seit vielen Wochen und Monaten halten sie sich genau an die Covid-19-Verordnungen. Sie sind sehr bedacht, dass wirklich alle Hygiene­maßnahmen eingehalten werden, schränken ihre sozialen Kontakte wirklich auf das Mindeste ein, um ja nicht das Coronavirus in die Familie zu bringen und ihre Angehörigen zu gefährden. Jene Personen, die zu Hause gepflegt werden, und auch deren Angehörigen sind aber nicht in der 1. Gruppe der zu Impfenden. Und nun wird bekannt, dass es Bürgermeister in Vorarlberg gibt, die aufgrund ihres Wissensvorsprunges, wo geimpft wird, sich dort einfinden und die vom Land verlautbarte Priorisierung der zu Impfenden einfach ignoriert. Welche Botschaft wird hier an die Hochrisikogruppe, die zu Hause gepflegt wird, und deren Angehörigen gesendet? Da ist eine Diskussion über einen freiwilligen Rücktritt von diesen Amtsträgern auch der falsche Ansatz – die Verantwortlichen sollten sich über eine Amtsenthebung Gedanken machen.Siegfried Kernbeiß, Dornbirn

Impfungen

Anstatt dass man froh wäre um jeden, der sich freiwillig impfen lässt, wird so ein Theater um Bürgermeister gemacht. Gerade Personen, die im öffentlichen Leben stehen, sollten sich doch zuerst impfen lassen. Erstens sind sie oft unterwegs und kommen mit verschiedenen Leuten zusammen und zweitens würden dann viele andere, die noch skeptisch gegen die Impfung sind, auch nachziehen. Also, warum das Theater? Nur um die Zeitungen und die Nachrichtensendungen zu füllen.Ingeborg Künz, Dornbirn

Hetzjagd

Was für ein Theater macht man doch über einen Politiker, der sich impfen lässt, obwohl er die für die erste Impfwelle vorgesehene Altersgrenze noch nicht erreicht hat. Anstatt dass sich die Empörung gegen die vielen Impfgegner im Lande richtet, die die Eindämmung der Pandemie unverantwortlich hinauszögern, schießt man sich quer durch alle Parteien auf einen Impfwilligen ein, der noch dazu durch seine Stellung mit seiner Impfbereitschaft (siehe Beispiel Netanjahu) so manchen Bürgern die Angst vor der Impfung nehmen könnte. Haben die ach so „schockierten“ Oppositionspolitiker wirklich nichts anderes zu tun und die Medien nichts Wichtigeres zu berichten? Wie wäre es, anstatt sich mit gegenseitiger Häme zu blockieren, mit einem gemeinsamen Einsatz zur Verbesserung der Impfstrategie?Dr. Gertraud Weggemann-Posch, Bludenz

Herr Bürgermeister Matt

In was für einer Welt leben wir? Herr Bürgermeister Matt, der viel in Pflegeheimen unterwegs ist, und viele Kontakte, die unumgänglich sind, wahrnehmen muss, hat die Chance genutzt und die letzte Impfung erhalten, die sonst entsorgt worden wäre. Ist das so verwerflich, dass er durch die ganzen Medien gezogen wird? Herr Wolf, der zynische Reporter des ORF, versteht es dann vortrefflich, dies auszuschlachten. Ein großes Lob an Herrn Bürgermeister Matt, der sachlich und freundlich zu den Vorwürfen Stellung genommen hat und seinen Fehler in der ZIB 2, aber auch in Vorarlberg heute zugegeben und bereut hat. Ich kenne Herrn Matt nicht persönlich und kann seine Arbeit nicht beurteilen. Ich habe aber gesehen, er ist ein Mensch, hat Fehler und Schwächen und steht dazu. Hochachtung vor diesem Mann – in der heutigen Zeit eine Seltenheit bei Politikern!Sigrid Brändle, Hohenems

Machtmensch

Zu den Leserbriefen von Pfarrer Mathei, VN vom 18., und Trojer Dieter vom 20. Jänner:Das Respektieren anderer Meinungen scheint für die beiden nicht zu gelten. Wenn sie Kurz als klugen und weitsichtigen Politiker sehen, sind sie auch mit der Flüchtlingspolitik (Moria, Bosnien, etc.) des Kanzlers einverstanden. Mit sogenannten charismatischen Politikern ist der Großteil der Bevölkerung selten gut gefahren.Hedi Giesinger, Mäder

Corona-Impfung

Zum Leserbrief von Oskar Piffer, VN vom 20. Jänner, eine Entgegnung bezüglich der haltlosen Unterstellungen zu MP Söders Frau und Schwager. Es lohnt sich, die Plattform „Mimikama“ zu konsultieren. Hier werden „Fake News“ aufgedeckt, die großteils in sozialen Medien zu finden sind und unkontrolliert weitergeschickt werden. Z.B: Was stellt die Ehefrau von Markus Söder her? Karin Baumüller-Söder spezialisierte sich mit ihrer Dienstleistungsfirma Baumüller Services auf die Inbetriebnahme und Installation sowie die Instandhaltung oder Modernisierung von elektrischen Maschinen und Anlagen. Stellt Baumüller Services auch Schutzmasken her? Nein, jedenfalls nicht die herkömmlichen MN-Schutzmasken, sondern eine begrenzte Anzahlt von Face Shields, Gesichtsschutzmasken aus Plastik. Laut den Verordnungen in Bayern stellen diese keinen Ersatz für eine Maske dar. Die Firma BS stellte sie für ihre eigenen Mitarbeitern und für Spendenzwecke her. Was ist mit den 242 Millionen? Das ist der Gesamtumsatz der Firma Baumüller, nicht wie verbreitet der Gewinn aus verkauften Schutzmasken. Mein Kommentar: Unwissenheit und Neid sind schlechte Partner.Mag. Ursula Dehne-Kinz, Bregenz

Corona-Demo Wien

Sehr geehrter Herr Ritterband, zu Ihrem Artikel vom 21.01.21 ersuche ich, folgende Korrektur meinerseits zur Kenntnis zu nehmen. Offenbar waren Sie nicht dort und haben übelwollende Pressemeldungen als Grundlage Ihres Artikels genommen. Ich war dabei und hörte mit eigenen Ohren, dass ein Redner Herrn Strache schwere berechtigte Vorwürfe machte, weil er seinerzeit im Wahlkampf 150.000 Unterschriften auf Volksbegehren als Bedingung für eine Volksabstimmung verlangte, nachdem er aber zum Futtertrog als Vizekanzler wollte, mit 900.000 einverstanden war. Das ist kaum zu erreichen und schließt direkte Demokratie mit Sicherheit aus. Das brachte Herrn Strache laute Buh-Rufe. Ich stand hinter der Bühne. Plötzlich stand auch Herr Strache da. Einer der Hauptorganisatoren sagte mir, er hätte eine Rede halten wollen, was ihm aber von uns untersagt wurde. Und es gab wirklich Gewalt, aber nicht zwischen uns, sondern zwischen der Antifa und der Polizei, da diese undemokratische Gruppierung unseren genehmigten und friedlichen Protestmarsch mit einer nicht genehmigten Gegendemo gewaltsam aufhalten wollte. Einige dieser Leute wurden sogar verhaftet.Mag. Gertraud Burtscher, Bludesch

Inzidenzwert

SARS-CoV-2Die folgende Zahlenreihe der Abteilung Virologie der Medizinischen Universität Wien 289, 616, 553, 508, 430, 689, 595, 614, 654, 628, 806, 826, 488, 975, 1015, 1152, 1358, 1497, 1730, 1793, 1446, 1429, 1301, 918, 785, 625, 210, 102 steht für die Anzahl (Inzidenzwert) von Grippe bzw. grippeähnlichen Erkrankungen pro 100.000 Einwohner für die Grippesaison 2017/2018 (Kalenderwoche 40/2017 bis 15/2018) in Österreich. Laut AGES/EMS beliefen sich 2020/21 die Höchststände der 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnern bzgl. SARS-CoV-2 in den Monaten September bis Dezember 2020 auf 55, 333, 565, 315 laborbestätige Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt aktuell per 19.01.2021 117 Infizierte pro 100.000 Einwohner, allerdings sind diese nicht gleichzusetzen mit Erkrankten. Ein Inzidenzwert unter 100, 50 oder sogar von 25, wie von Herrn Foitik, Mitglied der ÖRK-Geschäftsleitung, vorgeschlagen, würde bedeuten, dass wir aus einem Lockdown – eventuell mit Ausnahme der Sommermonate – gar nie herauskommen würden. Zumal wenn eventuell trotz Impfung das Virus weitergegeben werden kann. Laut der Medizinischen Universität Wien hat es bis zur KW 1/21 einen einzigen bislang laborbestätigen Grippefall (Influenza B) in der heurigen Grippesaison gegeben.Christian Baldauf, Hard

Schneeräumung

Wenn man die Schneemengen gesehen hat, welche innerhalb einiger Stunden über unserem Land niedergegangen sind, kann man sich nicht genug bei allen Schneeräumern bedanken. In unserem Viertel Rieden-Vorkloster waren städtische Bedienstete und Mitarbeiter von Frächtern im Dauereinsatz, um der Massen Herr zu werden. Diesen Leuten kann man nur Danke sagen. Mit Traktoren, Lkw und Fräsen haben sie dafür gesorgt, dass die Behinderungen sich in verhältnismäßigen Grenzen halten. Ich kann daher auch nicht verstehen, dass es scheinbar Menschen gibt, die nicht verstehen, dass die Räumtrupps nicht zur gleichen Zeit überall sein können, und dass es Räumprioritäten gibt. Von meiner Seite den Räumtrupps ein aufrichtiges Dankeschön.Günther Rauch, Bregenz

Lokalpolitiker gönnen sich eine Impfung

Nennen sie mich naiv, aber das hätte ich nicht für möglich gehalten. Ich bin entsetzt über den Egoismus von Politikern mehrerer Farben, die sich mit schwindligen Argumenten Impfungen selbst verschreiben. Momentan aus den Medien bekannt: Erich Wahl, SPÖ, Bürgermeister; Josef Bleckenwegner, SPÖ, Bürgermeister; zwei Vizebürgermeister, ÖVP/FPÖ; Katharina Wöß-Krall, ÖVP, Bürgermeisterin; Wolfgang Matt, ÖVP, Bürgermeister; Anja Hagenauer, SPÖ, Stadträtin. Und alle bekamen ganz sicher nur die letzte Dosis, die sonst, wenn sie sich nicht geopfert hätten, im Gully gelandet wäre. Alles nur, um ein Vorbild für andere zu sein. Die Bevölkerung für so blöd zu verkaufen, geht meiner Meinung nach nicht. Rücktritt jetzt!Michaela Schwaiger, Bregenz

Wütend und traurig

Herr Bundeskanzler Kurz, Sie mögen vielleicht berechtigt „wütend und zornig“ sein, wenn sich Bürgermeister(innen) zur Impfung vordrängeln. Sie selber drängeln sich leider schon seit Wochen und Monaten vor, um zu verhindern, dass Familien mit ihren Kindern aus den katastrophalen Lagern auf Lesbos bei uns aufgenommen werden. Das macht nicht nur mich wirklich wütend und vor allem traurig. Denn für diese Politik der Kälte gibt es keine nur irgendwie plausiblen Gründe und bei vielen Menschen – wie auch für mich als Christ – überhaupt kein Verständnis.Wilfried Blum, Caritasseelsorger, Feldkirch

Fehlende Information

Meine Mutter ist über 90 Jahre und seit mehr als einem Jahr im Altersheim, sie wurde nie gegen Grippe geimpft und auch nicht gegen Corona. Unzählige Informationen, Statistiken sind täglich in den VN zu lesen, von den 33 geimpften Coronatoten in Altersheimen in Norwegen lese ich nichts. Auch finde ich keine Informationen zu den ca. 330.000 Impfdosen in Kalifornien, die wegen übler Nebenwirkungen zurückgezogen wurden. Dass sich ein paar Bürgermeister und andere vorzeitig impfen lassen, ist scheinbar das größere Problem.Norbert Greussing, Lauterach

Aufgeblasenes Impftheater

Anlass für diese Überschrift ist das unsinnige und aufgeblasene Impftheater um den Feldkircher Bürgermeister Matt, welches durch unsere Medien dermaßen gepuscht wird, dass man den Eindruck bekommt, ob die Medien eigentlich nichts Besseres mehr zum Schreiben haben, als sich seitenweise über so einen Unsinn auszulassen. Von der Opposition will ich erst gar nicht anfangen.Otmar Baur, Rankweil

Gedanken einer alten Frau zu Corona

Da ich über 70 Jahre und in Pension bin, habe ich sehr viel Zeit, die Nachrichten zu hören und zu lesen und meinen Gedanken nachzuhängen. Da wir uns mit Familie und Freunden nicht treffen können und daher der Gedankenaustausch auf der Strecke bleibt, möchte ich der geneigten Leserschaft meinen, vielleicht abstrusen Gedankengang mitteilen. Es liegt mir fern, jemanden anzupatzen, zu beleidigen oder etwas Ähnliches. Am Anfang der Krise war das Motto, testen, testen, testen, aber bis die Länder zum Glück das selber in die Hand genommen haben, war einen Termin zu bekommen schon ein Marathonlauf und mit Geld verbunden. Jetzt heißt es in der Werbung, impfen, impfen, und wo sind die Impfdosen für die impfwillige Bevölkerung? Jetzt kommt meine Überlegung, die hoffentlich nicht stimmt, aber wie schon gesagt, ich habe Zeit zum Nachdenken. Wird das gezielt so gemacht? Gibt es nicht genügend Impfstoff, damit die Ansteckungszahlen künstlich hochgehalten werden, damit der Lockdown nicht früher beendet werden kann als in Deutschland? Wir wissen ja, dass Herr Kurz das Liebkind von Frau Merkel ist. Übrigens, ich wusste nicht, dass Österreich so viele Bürgermeister über 80 Jahre hat. Gedankengang einer alten Frau.Walburga Schuler, Au

Trumps Trümmer­haufen

Zum VN Bericht vom 19.01.2021:Von Trumps Präsidentschaft wird nur seine Brandstiftung für den Sturm auf das Kapitol in Erinnerung bleiben. Trump war kein Politiker, er ist aber ein typischer US-Amerikanischer „Business Man“, der mit seiner unverträglichen Art, das US-amerikanische Geschäftssystem, unverblümt offenlegte. Die US-Amerikaner handeln nicht aus Mitleid oder Menschenfreundlichkeit, es geht nur um Einflussnahme (wie Nord-Stream2) und höchstmöglichen Profit. Dass US-Amerika die EU als militärische Schutzmacht (die angeblichen EU-Aggressoren existieren nur im Interesse der Nato) verlassen will, war vorhersehbar. Bereits Obama hat die US-Interessen von der uneinigen EU in den fernen Osten verlagert, wo China an seiner Vormachtstellung arbeitet. Die Chinesen haben in Afrika für 1,4 Billionen US-Dollar Infrastrukturen zur Rohstoffsicherung errichtet. Mit dem Asien-Pazifik-Handelsabkommen mit 14 Staaten, dem Seidenstraßenprojekt, der Verteilung ihres Corona-Impfstoffes an arme Länder forcieren sie ihren weltweiten Einfluss. China hat auch militärisch hochgerüstet und mit Russland sein Wirtschafts- und Militärbündnis (dank sinnloser westlicher Sanktionen) vertieft. Von den führenden EU-Politikern, denen die US-Amerika-Hörigkeit wie ein Staffelstab seit dem zweiten Weltkrieg weitergereicht wird, fordert nur Macron ein Ende der europäischen Naivität und betrachtet die Nato als hirntot. Darum wäre es längst an der Zeit, dass die EU eine selbständige Armee aufstellt, die zur Abnabelung von US-Amerika beitragen kann.Alfred Fuchs, Dornbirn

Corona-Impfung

für „B‘sundrige“Dass sich viele Bürgermeister und Bürgermeisterinnen als Dorfkaiser fühlen und sich entsprechend benehmen, ist hinlänglich bekannt. Was sich aber der Feldkircher Bürgermeister und die Rankweiler Bürgermeisterin geleistet haben, ist jenseits von Gut und Böse. Nicht zu akzeptieren sind auch deren Erklärungen. Sie halten uns Bürger für blöde. Dieses Verhalten lässt klar Anstand und Charakter vermissen. Wenn der Herr Landeshauptmann dieses Verhalten als lediglich unsensibel bezeichnet, so passt dies in die bekannte ÖVP-Strategie. Auch der Bludenzer Altbürgermeister hat anlässlich der Wahlkartenaffäre und der Ungereimtheiten bei Pensionsauszahlungen nicht mit der nötigen Konsequenz reagiert. Aussitzen ist bei Fehlverhalten angesagt. Die Herren Bundeskanzler Kurz und Vizekanzler Kogler haben jedoch die einzig richtigen Worte gefunden. Nur ein sofortiger Rücktritt kann den angerichteten Schaden minimieren. Univ.-Prof. Dr. Siegfried Heinzl, Bludenz

Impf-Causa zieht

größere KreiseDiese Überschrift in den VN am 20. Jänner 21 hat die Schmerzgrenze meiner Geduld überschritten, weil die Bosheit der Menschen über die Vernunft gesiegt hat. Wenn im Fall des Feldkircher Bürgermeisters nachweislich der restliche Impfstoff vernichtet werden hätte müssen, dann ist es wohl vernünftig, an ihm als zufällig Anwesenden, diesen Rest zu verimpfen. Was ist das für eine künstliche Aufregung, wenn durch diese scheinbare Verfehlung niemand zu Schaden gekommen ist. Wenn das so unmoralisch sein soll, dann hätte die Ärztin die Impfung verweigern können, warum hat sie das nicht getan? Böse Zungen behaupten, um ihm damit Probleme zu bereiten. Alle anderen in Österreich aufgetretenen Fälle sind vermutlich ähnlich gelagert. Die Misshandlung des Bürgermeisters in der ZIB 2 bei Armin Wolf ist typisch für die Mediengeilheit, um durch den niedrigen Instinkt bei der Bevölkerung zu punkten. An die Chefs der Bundes- und Landesregierung appelliere ich, die wesentlich größeren Sünder wie z. B. jene in der FPÖ an die Kandare zu nehmen.Ing. Wernfried Halder, Hörbranz

Der Impftraum ist

für Wochen geplatztHarzig hat‘s begonnen – nicht unerwartet früh geendet. Unverständlich bleibt die international uneffiziente Verabreichung. Vor 66 Jahren um 1955 erlebte ich mit meinen Pflichtschul-Klassenfreunden eine sogenannte Schulimpfung höchst effizient. Knapp 40 Impfungen wurden vom Stadtarzt ohne medizinische Hilfe in einigen Minuten durchgeimpft – und das Klasse für Klasse, Schule für Schule. Einfach mit einer Impfpistole. Kein Wunder, kein Wehweh, keine Diskussion. Freier Oberarm, Düse drauf, ein leises „Pft“, vorbei das Prozedere. Wertvolle Zeit wäre damit aufholbar. Präzise, fixe Dosierung aus Großgebinde, kaum Müll, viel weniger Kosten. Vereinfachungen beim Hersteller im Abfüllen und Versenden. Ich bin Laie, aber warum soll das heute nicht mehr gehen? Sind wir uns zu gut, weil diese Technik auch in der Tiermedizin Anwendung findet?Josef Koch, Feldkirch

Friseurbesuche

Ich möchte mal wissen, wieso unsere Politiker trotz monatelangem Lockdown, in dem man uns Bürgern einen Friseurbesuch vehement verwehrt (Friseuren die Ausübung ihrer Tätigkeit sogar unter Androhung von horrenden Strafen), immer gut frisiert sind? Ich kann mir nicht vorstellen, dass das ihre Ehefrauen erledigen … Ich bitte die Politiker – gleich ob im Land oder im Bund – mir ihr Geheimnis zu verraten!Erich Paterno, Hard

Impfpflicht gegen Corona

Corona hat innerhalb eines Jahres so viel Schaden angerichtet, Menschenleben gekostet, die Wirtschaft niedergefahren, Unternehmen in den Konkurs getrieben, Arbeitslose produziert, das Schulsystem kollabieren lassen, die Krankenhäuser an die Grenzen des Machbaren gebracht, dass ich mich frage, warum nicht die Impfpflicht eingeführt wird, jetzt wo endlich wirksamer Impfstoff zur Verfügung steht? Wenn alle Menschen durchgeimpft werden würden und die Wirksamkeit bei 95 % liegen soll, dann könnten in kürzester Zeit alle durchgeimpft werden (Ausnahme Schwangere, Kleinkinder) und die Ruhestellung so vieler Institutionen wie Wirtschaft, Gastronomie, Sport, Kultur, Religion usw. zu ihrem normalen Leben und Handeln zurückkehren. Die Impfpflicht würde vieles leichter machen und so manchem Unternehmen die Insolvenz ersparen und wahrscheinlich aus so manches Leben retten.Hugo Mayer, Egg

Die verschärften

Coronamaßnahmen der BundesregierungDie Bundesregierung gibt der neuen Virusmutation die Schuld für die verschärften Coronamaßnahmen. Dabei war schon lange vorher absehbar, dass die Regierung alles daransetzen würde, um den Lockdown zu verlängern. Und das ist ihr mit Hilfe der Handlanger von der SPÖ gelungen. Was auch die Testpflicht anbelangt! Alle Experten, die von der Regierung gekauft werden, sind für einen verlängerten Lockdown, obwohl renommierte Wissenschaftler der Universität Stanford in Kalifornien sagten, dass die bestehenden Maßnahmen wie Mund-Nasen-Schutz und Abstandsregeln reichen würden und ein Lockdown nicht notwendig wäre. Aber nicht regierungsfreundliche Experten werden von der Regierung nicht angehört. Deshalb bringen der ORF und von der Regierung bezahlte Medien keinen Bericht, dass in Norwegen mindestens 33 ältere Menschen und in Deutschland vermutlich zehn ältere Menschen an der Coronaimpfung verstorben sind! Deshalb lobe ich die Vorarlberger Nachrichten und Servus TV für die ehrliche Berichterstattung und dass diese auch unabhängige Experten zu Wort kommen lassen! Auch Regierungs-, coronakritische Leserbriefe lassen diese zu Wort kommen!Helmut Sauermoser, Bürs

Covid-19 und

der LockdownEines ist jedenfalls sicher, dieses Virus hat die Welt ins Chaos gestürzt. Ein Lockdown nach dem anderen. Die menschlichen Tragödien werden größer und die Budgetlöcher auch. Betriebe werden geschlossen, die Arbeitslosenzahlen sind weiter am Steigen, und niemand kann sagen, was die Zukunft bringt. Die Zukunft sieht jedenfalls nicht rosig aus. Wenn man die Tatsachen bereits anfangs auf den Tisch gelegt hätte und ehrlich gewesen wäre, wäre es vermutlich erst gar nicht so weit gekommen. Das ganze Drama nahm doch schon 2019 seinen Lauf, und es wurde gelogen, dass sich die Balken bogen. Globalisierung, Geldgier und der Griff nach der Weltherrschaft haben dafür gesorgt, dass es überhaupt so weit kommen konnte. Das Virus hätte nicht verhindert, aber weitestgehend eingedämmt werden können. Nun ist das Virus da, außer Kontrolle, und mutiert weiter vor sich hin.Roland Geiger, Nenzing

Menschen

Promis im Blitzlicht

Michelle Pfeiffer spielt Betty FordLos angeles US-Schauspielerin Michelle Pfeiffer (62, „Die fabelhaften...

60. Geburtstag

Über manche Filme wird auch Jahrzehnte später noch gesprochen. Einer davon ist der „Tatort“-Krimi „Reifezeugnis“ aus dem Jahr 1977. Seine Bekanntheit verdankt der Film nicht zuletzt Nastassja Kinski. Sie war damals noch ein Teenager – morgen, Sonntag, wird die Schauspielerin 60 Jahre alt. AFP

Markt

Wirtschaft aktuell

Hilfen für ZuliefererWien Angekündigt ist sie, im Jänner soll es nun noch etwas werden: Mit den staatlichen Hilfen...

3

von vier Betten standen im Coronasommer 2020 in Österreich leer.

ATX 3002,26 Punkte

Wien Die Wiener Börse hat den Handel am gestrigen Freitag mit Abschlägen beendet.

Kultur

Flucht damals und heute

In den letzten Tagen habe ich (anlässlich des bevorstehenden Holocaust-Gedenktages am kommenden...

Aus der Kulturszene

Festwochen zeigen Oper von PasquiniInnsbruck Noch bevor die im August stattfindenden Innsbrucker Festwochen das Programm für 2021...

Von der ethischen Kraft

HOHENEMS Vor 150 Jahren wurde Aron Tänzer geboren, der Hohenemser Rabbiner, dessen Forschungen als...

Wissen

Wasserstoffalternative

schwarzach In der Industriegeschichte setzte sich nicht immer die beste Lösung durch, zum Beispiel...

Astrologenelend

Keine Berufsgruppe wurde im letzten Jahr so gründlich bloßstellt wie die Astrologen.

Politik

Poltik IN KÜRZE

Frauenministerin Raab wird MutterWien Frauen- und Familienministerin Susanne Raab kann sich über Familienglück freuen: Die...

Welt

Gedeckte Farben

Auszüge aus seiner exklusiven Bademodenkollektion präsentierte das brasilianische Label Agua de Coco in Sao Paulo. AP

Gewicht verdoppelt

Zuschauer dürfen zwar noch nicht kommen, aber Elefantenbaby Otto gedeiht im Münchner Tierpark Hella­brunn auch im Lockdown gut. Das Tier, das Anfang November 2020 zur Welt kam, wiege mittlerweile rund 192 Kilogramm und habe damit sein Geburtsgewicht fast verdoppelt, teilte eine Sprecherin mit. Tierpark Hellabrunn/Navin Adami

Aus aller Welt

Polizeischüler machen PartyKönigsbrunn Wegen einer Abschlussfeier in den Räumen der Bereitschaftspolizei müssen Polizeischüler...

Und da war noch . . .

. . . eine Hundedame, die tagelang vor einem Krankenhaus in der Türkei auf ihren Besitzer...
Bitte melden Sie sich an, um den Artikel in voller Länge zu drucken.

Bitte geben Sie Ihren
Gutscheincode ein.

Der eingegebene Gutscheincode
ist nicht gültig.
Bitte versuchen Sie es erneut.
Per E-Mail teilen
Entdecken Sie die VN in Top Qualität und
testen Sie jetzt 30 Tage kostenlos.