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Titelblatt

Engagiertes Theater

Kosmos wird mit „Warten auf Tränengas“ von Andreas Sauter und Bernhard Studlar sehr politisch. »D4 VN/RP

3

Ex-Salzburger wollen den Bullen in der Europa League ein Bein stellen. Trainer Adi Hütter empfängt mit Frankfurt im Hinspiel den österreichischen Meister. Mit dabei zudem Stefan Ilsanker, während Martin Hinteregger gesperrt ist. »C1

TBC-freies Tirol

Seit drei Jahren gab es in Tirol keinen TBC-Fall bei Vieh mehr. Dank Wild-Regulierungsgattern? »A6

Prozess gegen Ex-Schulleiter steht an

Am Donnerstag, dem 27. Februar, findet am Landesgericht Feldkirch der Prozess gegen den ehemaligen Leiter einer Höchster Privatschule wegen sexuellen Missbrauchs statt. Der Mann wird beschuldigt, sich über mehrere Jahre hinweg an zwei Minderjährigen vergangen zu haben. »B1

Bjelis ist der neue Trainer in Hard

Der Alpla HC Hard hat mit Mario Bjelis einen Nachfolger für Klaus Gärtner gefunden. Der 43-jährige Kroate, der als Kreisläufer 2006 und 2007 mit Bregenz und 2013 mit seinem zukünftigen Arbeitgeber den Meistertitel feierte, ist ab Sommer neuer Cheftrainer bei den Hardern. »C4

VLV-Baustart wegen Seestadt verzögert

Seestadt-Stopp verzögert Neubau der Vorarlberger Landesversicherung. Für den Neubau müssen temporär Bereiche genutzt werden, in denen ein Baubescheid der Seestadt Bregenz GmbH für eine Tiefgarage gilt – für die Seestadt-Vertreter ist eine bauliche Blockade ihres Bescheides keine Option. »D1

Politik

Das Geisterschiff

Das Drama an Bord des Kreuzfahrtschiffes „Diamond Princess“, das seit dem 3. Februar wegen der...

Politik in Kürze

AKW Fessenheim geht vom Netzstraßburg In Frankreich beginnt am Samstag die Stilllegung des Atomkraftwerks in Fessenheim.

Neuer Chef im VfGH

Christoph Grabenwarter (r.) ist der neue Präsident des Verfassungsgerichtshofs. Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat ihn am Mittwoch im Beisein von Kanzler Sebastian Kurz, Vizekanzler Werner Kogler und Staatssekretärin Karoline Edtstadler (v. l.) angelobt.  Grabenwarter forderte mehr Personal und eine sachliche Justizdebatte. Mit seinem Aufstieg wird der Posten des Vizepräsidenten vakant. Es wird spekuliert, dass eine von den Grünen als Verfassungsrichterin vorgeschlagene Juristin gleich Vizepräsidentin werden könnte. APA

Vorarlberg

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Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gibt es in den Landeskrankenhäusern.

Auf Linie

Alma (22) aus Meiningen ist mit den Matrosen modisch auf einer Linie. VN/Steurer

Lokal

Chronik

Sport

„Naturgewalt“ Haaland erobert Europa

Die Ovationen der Fans gingen Erling Haaland mächtig unter die Haut. Ganz allein stand der Dortmunder Neuzugang am Ende des Fußball-Spektakels vor der bebenden Gelben Wand. Aus Dank für seine beiden Treffer zum 2:1 über PSG im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League ließen seine Mitspieler dem „Man of the Match“ beim obligatorischen Schlussakt vor der Südtribüne für einen kurzen Moment den Vortritt. „Das sind die Nächte, für die du lebst. Es ist fantastisch“, schwärmte der neue Shooting-Star des europäischen Fußballs. Die unbekümmerte und kraftvolle Art, mit der Haaland selbst die gegnerischen Weltstars übertrumpfte, hinterließ bei allen Beteiligten gewaltig Eindruck. BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke bezeichnete den Norweger als „Naturgewalt“ und selbst Paris-Chefcoach Thomas Tuchel meinte: „Er ist ein Tier, natürlich.“ ap

Systemumstellung?

Beim FC Dornbirn wurde nach einem starken Herbstdurchgang auf große Transfers in der Winterpause verzichtet. Mit Leonardo Zottele (20) aus Altach hat der Klub gezielt die Abwehr verstärkt, im Mittelfeld soll der 30-jährige Routinier Christopher Drazan neue Akzente setzen. Abzuwarten bleibt, mit welchem System Cheftrainer Markus Mader seine Elf ins Derby gegen die Austria schicken wird. Denn der 51-Jährige hat in der Vorbereitung eine Umstellung in der Grundordnung vorgenommen. Er ließ sein Team gegen die Bundesligaklubs WSG Tirol und den SCR Altach in einem 3-5-2-System (Offensiv) bzw. in der Defensive in einem 5-3-2 agieren. Zuletzt gegen Eschen ruderte er zurück und spielte wie im Herbst im gewohnten 4-4-2.Doch welche Vorteile hat eigentlich ein 3-5-2-System? Im Mittelfeld wird eine Überzahl erzeugt. Dadurch ergeben sich mehrere Optionen im Offensivspiel. Weiters ist eine hohe Anzahl an Dreiecksbildungen möglich, womit ein schnelles Kurzpassspiel durchgeführt werden kann. Das System ist zudem hervorragend für ein Mittelfeldpressing geeignet, da nominell durch fünf Spieler Druck auf die ballführende Mannschaft ausgeübt werden kann. Nachteile? Die Problemzonen sind die Außen. Hier braucht es extrem laufstarke Spieler, die in der Defensive sowie in der Offensive ihre Arbeit verrichten müssen. Trifft ein 3-5-2 auf ein 4-3-3, ist man in der Defensive zwangsläufig gezwungen, sein System umzustellen. Zudem ist es sehr schwer, die ganze Spielfeldbreite mit der Dreierkette abzudecken.Im Spiel gegen Altach hatte sich Mader für ein 3-5-2 festgelegt. Die Spieler mussten bei schnellen Spielverlagerungen viel Laufarbeit leisten. Zudem waren die Außenspieler generell mit Defensivarbeit beschäftigt. Bei Ballgewinn fehlte die nötige Energie für das Umschaltspiel nach vorne. Zudem fehlten oft die zündenden Ideen aus dem Mittelfeld. Positiv war die Kompaktheit, die es dem Gegner schwer machte, Torchancen zu kreieren. Auch im Zweikampfverhalten hatten sich die Rothosen in diesem Test ein Plus verdient.Mein Fazit: Der FC Dornbirn wird auch in der Rückrunde seine Punkte sammeln.

Ein Trio im Aufgebot

Anna Bereuter (Bild) vom FFC Vorderland führt das heimische Trio an, das für die Frauen-U19-Länderspiele gegen Tschechien und Portugal einberufen wurde. Mit dabei sind noch die FC-Dornbirn-Spielerinnen Leonie Salzgeber und Carina Brunold. Mit Vanessa Hartmann und Magdalena Köck stehen zwei weitere auf Abruf. VN-Lerch

Fußballszene

VerlängertGraz Der SK Sturm hat den ursprünglich mit Saisonende auslaufenden Vertrag mit Philipp Huspek um...

Eishockeyszene

HeimerfolgPhiladelphia Die Philadelphia Flyers haben in der National Hockey League trotz nur 15 Torschüssen einen...

Die Saison ist bald vorbei

Aus dem anfänglichen Schongang zu Beginn der Skisaison wurde Hoffnung, jetzt versucht man „die Ruhe zu bewahren“ und zu beschwichtigen, wo es nur geht. So tönt es aus den Medien, wenn man dem allgemeinen Tenor der Trainer zu den Leistungen der österreichischen Rennläuferinnen und Rennläufer lauscht. Ich muss zugeben, auch ich hatte im Jänner noch große Hoffnung, dass die ÖSV-Mannschaft wieder an die Spitze stößt, doch es war nur ein kurzes Aufbäumen. Mir kommt vor, die Mannschaft verfällt in eine Art Resignation. Die Trainer hieven zum Beispiel drei dritte Plätze der Damen im Slalom während der gesamten Saison (!) in den Himmel. Über die Absenzen und Ausfälle der Besten schweigt man geflissentlich hinweg.Dem Übel auf den Grund gehenBei den Herren redet man von Pech, schlechtem Wetter, guten Zwischenzeiten und so weiter. Am Ende kommen dann noch Ausreden wie „schlecht geträumt“ und ähnliches dazu. Was soll das?!Ich weiß, dass auch ein Marcel Hirscher, Benjamin Raich oder Hermann Maier oft mit ungünstigen Gegebenheiten kämpfen mussten. Aber hier steht es ja schon geschrieben. „Kämpfen“. Kämpfen heißt, dem Übel auf den Grund zu gehen. Die mutige Entscheidung zu treffen, alles über den Haufen zu werfen und jedes kleinste Detail zu zerpflücken. Und das aus einem einzigen Grund: Man weiß nicht, woran es liegt.  Jeder Athlet hat solche Phasen, und bei mir waren es davon sehr viele und sehr schlimme.

Sechster Streich

Mit einem Favoritensieg des UTTC Raiffeisen Kennelbach endete das in Lustenau ausgetragene Finalturnier des sechsten Vorarlberger Mannschaftscups im Tischtennis. Die Equipe aus der Hofsteiggemeinde, Sieger der bisherigen fünf Auflagen, setzte sich im Halbfinale gegen den TTC Feldkirch mit 9:0 durch und entschied das Endspiel gegen den UTTC Toyota Hörbranz mit 8:1 für sich. Im Siegerteam standen Istvan Toth, Maxime Dieudonné, Daniel Schwärzler, Markus Jäger, Lukas Mittringer und Pavel Weinstein (v. l.). Verein

Wohin

19.30 Uhrtonhalle, st. gallen

Als Solist im 7. Tonhallekonzert des Sinfonieorchesters St. Gallen ist der gebürtige Bregenzer Kian Soltani zu erleben. Gemeinsam mit dem Sinfonieorchester St. Gallen interpretiert er das Konzert für Violoncello und Orchester von Antonín Dvořák. Der junge deutsche Dirigent Clemens Schuldt leitet neben Dvořáks Cellokonzert mit Leoš Janáčeks Ballade über den magischen Berg Blaník ein weiteres Werk eines tschechischen Komponisten. Abgerundet wird das Konzertprogramm durch die Sinfonie Nr. 34 C-Dur KV 338 von Wolfgang Amadeus Mozart. Das zweite Konzert findet am 21. Februar, ebenfalls um 19.30 Uhr in der Tonhalle St. Gallen statt. Einführungen finden jeweils um 18.30 Uhr statt. Im Anschluss an das Konzert vom 21. Februar spielt Soltani noch ein 20-minütiges Late Night Special. www.sinfonieorchestersg.ch www.kiansoltani.com

18 Uhrkunsthaus bregenz

KUB-Direktor Thomas D. Trummer spricht mit Dr. Christine Knecht-Kleber, Rechtsanwältin und Expertin für Medienrecht, zum Thema Gewalttaten und Tod in Zeiten von Social Media. Eintritt: 5 Euro, zzgl. KUB-Eintritt.  darko todorovic/Knecht-kleber

Menschen

Markt

360

Millionen Euro zusätzlichen Umsatz erwartet sich der deutsche Einzelhandel durch Karneval und...

Gratis-Autowäsche

2019 erhielt die Lebenshilfe von Oberscheider.Car Wash eine besondere Spende – Gratis-Autowäsche für alle Kleinbusse. Diese Spende wurde auf ein weiteres Jahr verlängert. Alle 86 Kleinbusse können so pro Monat eine Premium-Wäsche in Anspruch nehmen. LH

ATX 3198,33 Punkte

Wien Die Wiener Börse hat am gestrigen Mittwoch bei eher geringem Volumen mit fester Tendenz...

Leserbriefe

Problematischer Umgang mit Tieren

Der Umgang mit Tieren, egal welchem gesellschaftlichen Bereich (aktuell Jagd, Landwirtschaft) sie zugeordnet werden, ist eine schockierende und insgesamt unerträgliche Perversität. Seit 1988 sind Tiere nach §285a ABGB (Allgemeines Bürgerliches Gesetzbuch) keine Sachen mehr. Faktisch werden sie aber durch die (gewaltsame und/oder letale) Aneignung ihrer Körper, durch Modifikation ihres Lebens in Produkte und im Rahmen des Wirtschaftsverkehrs weiterhin wie „biologisches Material“ behandelt, woraus sich bereits hochrelevante ethische Fragestellungen ergeben. Tiere werden in allen Bereichen, egal ob als Heim-, Nutz- oder Wildtier, oftmals widernatürlich krank gefüttert und gemästet. Ihr Aussehen wird vielfach einem pathologischen Leistungs- und Schönheitsdiktum unterworfen, das insbesondere sogenannte Heim- und Nutztiere fast bis zur Unkenntlichkeit verunstaltet und ein Leben frei von Schmerzen, Leiden, Schäden verunmöglicht. Wer hier protestierend die Stimme erhebt, sieht sich meist mit dem Vorwurf der mangelnden Autorisation konfrontiert und verstummt dann resigniert. Darum soll dieser Leserbrief ein Aufruf sein an Menschen aller dieser Bereiche, die den missbräuchlichen Umgang mit Tieren nicht länger dulden können und wollen. Empören Sie sich und wehren Sie sich gegen die obszönen Verschleierungen und Beschönigungen! Schauen Sie hin und sagen Sie – im Namen der Tiere – dem „Carne“ (Fleisch) „Vale!“ (Leb wohl!). Nicht nur zur Faschingszeit.Ulrike Schmid, Götzis

Meine Nachbarn sind elektrisch

Neben mir wohnt eine wirklich nette dreiköpfige Familie, die sich jetzt ein Elektroauto zulegte. Ich selbst bin seit Monaten unterwegs, Unterschriften für das Klimavolksbegehren zu sammeln. Und sie? Sie machen einfach. Mischen sich nicht in die grauslig untergriffig geführte Umweltdebatte ein, sondern tun, was ihnen möglich ist. Mich begeistert das ungemein! Hoffentlich finden sie Nachahmer.Manfred Melchhammer, Feldkirch

Kultur

Film abNeu im Kino

Gruselige Porzellanpuppe kehrt zurückHorror Im Horrorfilm „The Boy“ versetzte eine lebensgroße Puppe ein Kindermädchen in...

Welt

Blickfang

Neben klassischen Karos präsentierte das Label Burberry bei der Mailänder Modewoche auch schillernde Kleider. Reuters

Es ist ein Mädchen

Das Eisbären-Jungtier im Tiergarten Schönbrunn ist ein Weibchen, wie der Zoo am Mittwoch bekanntgab. Damit fiel der Startschuss für die Suche nach einem passenden Namen. Vorschläge können bis 25. Februar an name@zoovienna.at geschickt werden. APA
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