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Titelblatt

Deutsches Ampelbündnis am Start

Die Koalition aus SPD, Grünen und FDP unter dem zukünftigen Kanzler Olaf Scholz steht. Nach wochenlangen Verhandlungen haben sich die Parteien auf einen Koalitionsvertrag geeinigt. »D9 AP

Ausgezeichnet!

Max Natmessnig vom Rote Wand Chef‘s Table in Lech ist der „Koch des Jahres 2022“. »A7

OLG Linz bestätigt Bewährungsstrafe

Ernst August Prinz von Hannover ist mit der Berufung gegen ein Urteil des Erstgerichts gescheitert. Das OLG Linz bleibt bei zehn Monaten bedingter Haft. »C9

Große Fehler in der Kommunikation

PR-Fachmann und WKV-Fachgruppeobmann Martin Dechant kritisiert die Kommunikationspolitik der Bundesregierung im Vorarlberg LIVE-Gespräch scharf. »D2

Vorarlberg

Coronavirus Kompakt

Kopf will Tempo bei Drittimpfungwien Die Wirtschaftskammer fordert zügiges Vorgehen bei der dritten Impfung.

Zusammenhalt

Wenn man all die Maßnahmen überprüft, die im Kampf gegen die Coronapandemie ausprobiert werden,...

Keine Anklage zu Ischgl

Die Staatsanwaltschaft hat die strafrechtlichen Ermittlungen zur Coronaausbreitung im Tiroler Skiort Ischgl eingestellt. „Es kommt zu keiner Anklage“, teilte die Behörde am Mittwoch mit. Es gebe keine Beweise, dass jemand schuldhaft etwas getan oder unterlassen hätte, das zu einer Erhöhung der Ansteckungsgefahr geführt hätte. Ischgl galt im März 2020 auch wegen seiner Après-Ski-Szene als Hotspot der Virusverbreitung. Der Ort sowie das Paznauntal wurden schließlich unter teils chaotischen Umständen unter Quarantäne gestellt. Im Visier der Ermittlungen standen fünf Amtsträger. Ein bereits präsentierter Expertenbericht sah kein Versagen, aber Fehleinschätzungen. Vom Verbraucherschutzverein, der die Interessen der Kläger in Wien vertritt, kam Kritik. Es bestehe der Eindruck, dass ein Behördenskandal weitgehend vertuscht werden soll. APA

Bregenz

Burg strahlt in Orange

Die UN-Kampagne „Orange the World“ findet jährlich zwischen dem 25. November, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, und dem 10. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschenrechte, statt. Sie verfolgt das Ziel, Opfer von Gewalt sichtbar zu machen, sie zusammenzubringen und ihnen so eine starke Stimme zu geben. Weltweit erstrahlen dazu Gebäude in oranger Farbe, um ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzen und damit zur Enttabuisierung dieses Themas beizutragen. Nach Einbruch der Dämmerung wird daher ab heute, Donnerstag, auch die Schattenburg in orangem Licht erstrahlen. Stadt

Burg strahlt in Orange

Die UN-Kampagne „Orange the World“ findet jährlich zwischen dem 25. November, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, und dem 10. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschenrechte, statt. Sie verfolgt das Ziel, Opfer von Gewalt sichtbar zu machen, sie zusammenzubringen und ihnen so eine starke Stimme zu geben. Weltweit erstrahlen dazu Gebäude in oranger Farbe, um ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzen und damit zur Enttabuisierung dieses Themas beizutragen. Nach Einbruch der Dämmerung wird daher ab heute, Donnerstag, auch die Schattenburg in orangem Licht erstrahlen. Stadt

Lokal

Aus den Gemeinden

Bürgerservice auch kontaktlos erreichbarRankweil Aufgrund der aktuellen Lage bittet das Bürgerservice-Team der Marktgemeinde Rankweil, das...

Bludenz

Typisierung beim DSV

Dornbirn Der Dornbirner Sportverein hofft auf zahlreiche Unterstützung aus der Bevölkerung:

Feldkirc

Heuer nichts zu lachen

Ludesch Üblicherweise geht es bei den Treffen der Ludescher Räbaschwänz immer sehr lustig zu.

Dornbirn

Klaro!

Egal ob große oder kleine Ecken, Selina (17) aus Höchst sagt klaro zu Karo. VN/Steurer

Verkaufte Wohnungen

Lustenau Im Am Schlatt hat eine 52,82 m2 große Dachgeschosswohnung (Baujahr 2021) mit 8,03 m2...

Chronik

Sport

EISHOCKEYSZENE

Ekrt übernimmtZell am See Der EK Zell am See stellte Trainer Jaka Avgustincic aufgrund der zuletzt enttäuschenden...

Berufung gescheitert

Linz, Grünau im Almtal Das Oberlandesgericht Linz hat am Mittwoch in der Berufungsverhandlung gegen

Menschen

Promis im Blitzlicht

Neue Ausstellung über Amy WinehouseLondon Etwas mehr als zehn Jahre nach dem Tod von Amy Winehouse eröffnet im Londoner Design...

Markt

Wirtschaft aktuell

Uni Innsbruckbegünstigt Start-UpsINNSBRUCK Bei der Preisverleihung „Leading Austrian Institutions“ im Rahmen der...

Christbaum im Verkauf

Wer sich gefragt hat, ob man denn vor dem 13. Dezember überhaupt einen Christbaum erwerben kann, der kann beruhigt sein. Denn der Verkauf von Christbäumen ist trotz Lockdowns zulässig. Die Christbaumverkaufsstellen fallen unter die Ausnahmeregelung. apa

Personalia

Anja Jenner wurde beim Motorenkomponentenhersteller Elko König zur stellvertretenden...

7,9

Milliarden Getränkedosen verkaufte Red Bull im Pandemiejahr 2020. Somit schreibt das Salzburger...

Sasha Petschnig legte bereits im Februar 2021 seine Tätigkeit als UNOS-Landessprecher zurück.

"Extrem ungute Rolle"

Schwarzach Der Dornbirner Kommunikationsfachmann Martin Dechant konnte bei Vorarlberg LIVE gleich zu...

Spar neu in Schnifis

Nach kurzer Umbauphase eröffnete der Lebensmittelmarkt des Ortskonsumvereins Schnifis als Spar-Markt wieder. Der Nahversorger erstrahlt in einem völlig neuen Ladendesign und bietet den Kunden ein erweitertes Sortiment in Spar-Qualität. V. l.: Spar-Vertriebsleiter Thomas Schwärzler, Obfrau Konsumverein Sabine Duelli, GF Konsum Schnifis Julia Lenz, Bürgermeister Simon Lins, Spar GF Carina Pollhammer. FA

Leserbriefe

Verschärftes

SanktionsregimeZum VN-Bericht vom 16.11.2021:Bei der perfiden Racheaktion von Lukaschenko, dem jedes Mittel zum politischen Überleben recht ist, sollte man aber auch die Ursache hinterfragen. Mit dem eigentlichen Ziel, Russland zu schwächen, hat der Westen sich in innerstaatlichen Angelegenheiten von Belarus eingemischt. Wie auch die vorhergegangene Flüchtlingswelle, mit dem US-amerikanischen Einmarsch im Irak, der ISIS zur Folge hatte, dem arabischen Frühling, der nur anhaltende Bürgerkriege in den betroffenen Ländern gebracht hat und der verlorene, zwanzigjährige US-amerikanische 9/11-Rachefeldzug in Afghanistan, der für alle Beteiligten, vor allem für die Afghanen, mit einem totalen Desaster endete, der Einmischungspolitik des Westens geschuldet ist. Trotz all dieser katastrophalen Folgen hat US-Amerika gegen China, wo es um den Anspruch der weltweiten Führungsnation geht, bereits eine neue Front, mit unkalkulierbarem Ausgang, aufgetan. Den Flüchtlingsstrom aus Afrika hat die EU mit ihrer verfehlten Wirtschaftspolitik, seit Jahrzehnten werden mit subventionierten Waren aus der EU die einheimischen Produktionen zerstört und dadurch die Menschen ihre Lebensgrundlagen genommen, ins Rollen gebracht. Anstatt in den bevölkerungsexplodierenden afrikanischen Ländern in die Wirtschaft, Infrastrukturen, Gesundheitssysteme und Geburtenregelung (eine afrikanische Frau bekommt durchschnittlich fünf Kinder) zu investieren, muss die EU jetzt Milliarden für den EU-Außengrenzschutz, Militäreinsätze, Mauern, Zäune, Auffanglager oder Rückführungsaktionen ausgeben.Alfred Fuchs, Dornbirn

Haltet den Dieb!

„Wer hat sich nicht ausreichend entschuldigt? Haltet den Dieb!“, so dröhnt es durch Politik und Presse. Als Altkanzler Kurz vom „Licht am Ende des Tunnels“ sprach, war der Impfstoff am Markt und rechtfertigte seine Aussage. Als er im Juni vom Ende der Pandemie für Geimpfte sprach, war das nicht wie vieles andere auf seinem eigenen Mist gewachsen, sondern die logische Schlussfolgerung der von den Virologen angenommenen Durchschlagskraft der Impfung. Diese dürften ihre etwas zu hohen Ursprungserwartungen eingestehen, müssen sich aber keineswegs „entschuldigen“ für einen zumindest schrittweise wahrhaft notwendenden Rettungsanker. Am 12. Juli entnehme ich den eVN die Meldung, der zufolge in Israel „die Frage einer Auffrischungsimpfung geprüft wird“, und Virologen warnten vor „Lockerungsübungen bei einer stockenden Impfkampagne“. Die Regierung bewegte sich über den Sommer im europäischen Gleichschritt. Im November wurde sie von der Dynamik überfahren, aber man dürfte das Glas auch einmal als halb voll darstellen: Wenn man den allgemeinen Impfzwang trotz schwerwiegender Gegenargumente nun als einzigen Ausweg sieht, dann ist Österreich nach dem Vatikanstaat das erste Land Europas. Jubelmeldungen passen jedoch nicht ins Bild notorischer Oppositionsbesserwisser ohne plausible Gegenkonzepte (außer in Wien), und exakt 854.732 österreichische Hobbyvirologen (eigene statistische Erhebung) hatten immer schon die Patentlösung im Sack, oder?Gerald Grahammer, Lustenau

Einseitige

InformationszufuhrFür die österreichische Regierung gibt es nur eines: Impfen, bis sich die Balken biegen. Und zwar mit Zwang und bald Verpflichtung. Sie hat sich vollkommen darin verrannt und kann nicht mehr zurück. Was aber ist mit der natürlichen Immunität von genesenen Menschen? Wenn die Regierung übers Impfen aufklärt, dann muss sie gleichzeitig auch über die natürliche Immunität aufklären. Also nochmals von vorne: Wenn der Körper mit einem fremden Erreger in Kontakt kommt, bekämpft er diesen, indem er Antikörper bildet. Gleichzeitig werden auch sogenannte Gedächtniszellen aufgebaut. Dies nennt man dann „natürliche Immunität“. Laut aktueller Stellungnahme der Gesellschaft für Virologie ist ein Mensch, der eine SARS-CoV-2-Infektion hinter sich hat, für mindestens ein Jahr immun. Aus immunologischer Sicht dauert der Schutz noch bedeutend länger an. Der Beobachtungszeitraum ist bisher nur so weit begrenzt. Warum sagt uns unsere liebe Regierung das nicht und impft, nein, zwingt bereits natürlich immunisierte Menschen dazu, sich zusätzlich mit einem RNA-Impfstoff zu impfen, den man in anderen Ländern viel dringender bräuchte? Und noch etwas: Liebe Regierung, eure Aufgabe ist es, auf die Bedürfnisse aller Bürger einzugehen. Stattdessen spaltet ihr die Gesellschaft mit dieser einseitigen Informationszufuhr! Geimpfte Menschen gehen auf ungeimpfte (vielfach jedoch genesene) Menschen los und umgekehrt.Nadine Meusburger, Andelsbuch

Pandemie­management oder Partei­politik?

Das erscheint mir die Gretchenfrage seit Anbeginn der Pandemie zu sein, wenn ich das Verhalten und die von der Politik gesetzten Maßnahmen der Bundes- und Landesparteien beobachte. Statt auf die Meinung von Experten einschlägiger Fachbereiche zu hören, scheint Populismus der Ausweg aus der Krise. Statt durch Prävention dafür zu sorgen, dass die Verbreitung des Virus nachhaltig eingedämmt werden kann, wurde die Pandemie als vorbei bezeichnet und ein Stufenplan präsentiert, der höchstens als Re-Aktionismus eingestuft werden kann. Statt einen bundes- und landesweiten Schulterschluss aller Parteien in der Pandemiebekämpfung zu finden, erscheint destruktive Diskussionskultur als beste Vertrauensbasis. Statt Fehler ehrlich zuzugeben und so das Vertrauen seitens der Bevölkerung zu erlangen, erfolgen Durchhalteparolen und Beharren auf die Richtigkeit aller Entscheidungen. Die Konsequenzen dieser Gegensätze sind augenscheinlich: Beinahe täglich erfolgen Negativrekorde bei den Neuinfektionen, der neuerliche Lockdown legt die Wirtschaft lahm und die angebliche Spaltung der Gesellschaft schreitet voran. Einiges davon wäre zu verhindern gewesen, doch im Nachhinein hielt jede Partei an ihrem Programm fest. Die Frage – ob Pandemiemanagement oder Parteipolitik – kann ich nicht beantworten, doch sollten meiner Ansicht nach die Maßnahmen in der Pandemiebekämpfung nicht unter dem Aspekt der Gewinnung von Wählerstimmen, sondern unter der Prämisse der Sicherung der Gesundheit von Menschen getroffen werden.Florian Prirsch, Dornbirn

Achtal-Radweg

Der VN-Bericht vom 16.11.2021 unter dem Titel „Initiative zur Rettung des Achtalwegs“, wo ÖVP-Klubobmann Roland Frühstück Hoffnung auf eine Umsetzung ansagt, begeisterte mich. Es ist bedauerlich, dass unser Landeshauptmann Mag. Wallner sich zu diesem Thema „Achtal-Radweg“ überhaupt nicht äußert. Aber verständlich, da mir der LH Wallner persönlich nach der Koalitionsvereinbarung mit den Grünen mitteilte, dass er deshalb die Grünen ins Boot holte, damit er einen „Gegner weniger“ in der Regierung hat. Was ist jetzt?? Verkehrslandesrat Rauch blockiert sowohl die S18 als auch jetzt den für die Bevölkerung und Fremdenverkehr einmaligen Radweg. Eine ebene Strecke, die alle Radfahrer inkl. Kinder benützen könnten. Der Investitionsaufwand steht zu keinem Verhältnis zum Nutzen. Gerade die Grünen predigen immer lautstark, dass die Bevölkerung mehr mit dem Rad unterwegs sein sollte. Es wurden diesbezüglich lobenswerterweise bereits hervorragende Projekte umgesetzt und weitere sind in Planung. Dieser spezielle Achtal-Radweg, der sowohl landschaftlich als auch eine ideale Radverbindung zum Bregenzerwald wäre, müsste auch vom Landeshauptmann unterstützt werden. Schließlich sollte er das letzte Wort in dieser Frage haben. Es ist zu hoffen, dass meine Anregung nützlich ist.Oskar Piffer, Dornbirn

Beihilfe zum Selbstmord

Wir sprechen von Werten, die Neuankömmlinge und andere unserer Gesellschaft annehmen sollten. Die Erlaubnis zur Beihilfe zum Selbstmord beleidigt eine christlich orientierte Wertekultur erheblich. Im 6. Gebot steht: Du sollst nicht töten. Dieser Wert ist damit abgeschafft! Es ist nicht der einzige. Die synkretistischen Selfmade-Religionen, der autonome Individualismus und der expressive Humanismus ohne Gott haben die Oberhand gewonnen. Nur so kann diese Diskussion und derartige Entscheidungen verstanden werden. Man stelle sich vor, in der Apotheke liegen neben Medikamenten zur Gesundung auch Pillen, die einen schnellen Tod herbeiführen können. Ist es nicht so, dass jeder, der nicht mehr leben will, dies ganz ohne Beihilfe machen kann: Er hört einfach zu essen auf! Wir sollen halt viel studieren, damit wir auch komplexe Lösungen finden.Doris Hämmerle, Lustenau

Corona und die Jugend

Die Pandemiepolitik war geprägt von schlechtem Management und kurzfristigen Entscheidungen. Das wird besonders in der Schule deutlich, wenn Verordnungen am Sonntagabend eintreffen, die am Montagmorgen bereits umgesetzt werden müssen. Die Folgen: absolutes Chaos und überfordertes, aber trotzdem bemühtes Lehrpersonal. In dieser Pandemie sind vor allem die Jugendlichen die Leidtragenden: Der Schulalltag ist im höchsten Maße beeinträchtigt, die sozialen Kontakte, die zum Erwachsenwerden essenziell sind, brechen von heute auf morgen weg. Das soziale Umfeld ist destabilisiert worden, da gemeinsame Aktivitäten der Klasse ausgefallen sind. SchülerInnen sind überfordert mit den Folgen des Distance-Learnings und sind angesichts der anstehenden Matura mit ungewissen Anforderungen gestresst. Wir müssen am meisten einstecken und sind schlussendlich wieder die „Unvernünftigen, die fleißig feiern gehen und sich infizieren“. Ein unbeschreibliches Gefühl der Hilflosigkeit wird seit zwei Jahren immer größer und hat nun ihren Höhepunkt erreicht. Und als wäre dies nicht genug, macht die Handlungsunfähigkeit der PolitikerInnen die Situation nicht besser. Die Regierung hatte mehrere Monate Zeit, sich diesen absehbaren Herausforderungen zu stellen. Früher war der Lockdown unvermeidbar. Heute ist er die Notlösung als Folge des Nichtreagierens der Politik. Es ist Zeit, dass die Politik auch an uns Jugendliche denkt. Höchste Zeit.Julian Jenny, im Namen der Maturaklassen des BG Dornbirn

Falsches Demokratieverständnis?

Der Leserbriefschreiber Hr. Otmar Walser aus Bregenz, welcher sich als überzeugter Demokrat bezeichnet, plädiert dafür, dass ungeimpfte Covidpatienten ihre Behandlung selbst bezahlen sollten. Lieber Hr. Walser! Rauchen kann tödlich sein, steht auf jeder Zigarettenpackung. Rauchen kann zu Lungenkrebs führen, verbunden mit monatelanger medizinischer Behandlung. Raser, die durch ihre Unvernunft im KH landen, Autofahrer, die unter Alkoholeinfluss Unfälle verursachen und selbst schwer verletzt ins KH gebracht werden müssen, Extrem- und Risikosportler, die sich verletzen, Selbstmordversuche, die scheitern, weil man sie rechtzeitig noch gefunden hat und, und, und. Ich kann mich Gott sei Dank nie an eine große Diskussion darüber erinnern, dass diese Menschen ihre Behandlung selbst bezahlen sollten. Ich könnte mir vorstellen, dass jeder von uns zumindest einen Menschen kennt, welcher durch derartiges Verhalten im KH gelandet ist. Da kommt mir ein Sprichwort in den Sinn: Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen!Klaus Illmer, Thüringen

Unglaublich,

aber wahr …Zum Leserbrief „Unglaublich, aber wahr, der Moscheebau in Lustenau“ vom 12.11.21:Walter Scheffknecht hat mit seinem Leserbrief vollkommen recht. Ergänzung: Der ATIB wurde von der Gemeinde Lustenau nicht mal eine Tiefgarage vorgeschrieben. Entweder ein Sonderrecht, oder es gibt dort wirklich genug Parkplätze. Die Einfahrt an der viel befahrenen Reichsstraße zu genehmigen, ist nur zu erklären, dass bei noch mehr Verkehrschaos auch mehr Druck auf den Bau der S18 ausgeübt werden kann, sofern diese vielleicht in 20 Jahren kommt, oder auch gar nicht. Unglaublich.Gerhard Ritter, Dornbirn

Welche Freiheit?

Blöde Frage. Natürlich meine Freiheit. Ich, als Verteidiger der Freiheit. Also zuerst ich und dann ich und dann kommt lange nichts und dann als Erster ich. Die Krebs- und Zuckerkranken, die Schwerverletzen, Wöchnerinnen etc., bitte hinten anstellen, weil ich der Einzige bin, der die Freiheit und Demokratie verteidigt, der Einzige, der weiß, wo‘s langgeht. Also ihr Impfler, ihr Gschaidler, ihr Diktatoren, stellt euch bitte hinten an, weil schließlich habe ich als Freiheitlicher, das Freiheitsrecht auf das erste Intensivbett.Hubert Thomma, Vandans

Wurmkurempfehlung von FPÖ-Chef Kickl?

Nachdem Herr Kickl positiv auf Corona getestet wurde, hätte er jetzt doch die beste Möglichkeit, seine allseits empfohlene Wurmkur an sich selbst auszuprobieren. Es wäre interessant zu erfahren, warum Herr Kickl das Wurmmittel nicht schon frühzeitig eingenommen hat, um sich so vor dem Coronavirus zu schützen.Christine Maria Heel, Feldkirch

Erzwungene

ImpfpflichtWas passiert, wenn aufgrund dieser Steigerungen an Infizierten durch die unabwendbare Notlage sämtliche Krankenhäuser zu Triagen (Priorisierungen) gezwungen werden? Das gefährliche Virus richtet sich sicher nicht nach den Maßnahmen des Missmanagements der Regierenden. Es zwingt zu einer längst fälligen Anordnung: einer Impflicht, die gesetzlich, nachweislich bei der durch die Pandemie gefährdeten Bevölkerung, laut einer anerkannten Richterin, Frau Riss, gedeckt ist. Ein Vergehen ist mit einer Verwaltungsstrafe zu ahnden. Eine frühere Entscheidung (ev. auch mit einer Volksabstimmung) hätte den „Zauderern“ vieles vereinfacht und eine Gleichbehandlung aller bedeutet. Die Unterbrechung der vierten Welle ist leider längst versäumt worden. Alles passt genau (bis heute) zu den diversen Verzögerungen und Fehlern. Ursprünglich viel zu wenig Impfstoff, unvorbereitet bei der Verteilung, Versäumnisse bei den Pflegeheimen und Älteren, einen verschlafenden Sommer 2021, Falschaussagen, wie vom Messias Kurz verkündet: Für Geimpfte ist die Pandemie vorbei! Eine Spaltung der Bevölkerung durch tägliche Angstmache, Diskriminierungen, Verunsicherungen, Verharmlosungen und nicht nachvollziehbaren und teilweise gesetzeswidrigen Verordnungen. Zuletzt ein Durcheinander bei der Vorschreibung für die PCR-Testungen. Das derzeitige Bemühen mit Zwangsmethoden, um die Verweigerer, die zum Teil auch politisch motiviert und uneinsichtig sind, haben bisher nur wenig gebracht. Die Unbelehrbaren werden sicher auch weiter an ihre Verleumdungstheorien glauben. Ausgenommen sind natürlich die gesundheitlich und medizinisch Belasteten!Heinz Schmidt, Bregenz

Hausverstand

Dass ein Staat seine Bürger schützen muss, steht in der Verfassung, und welche Fraktionsfarbe die Regierung auch immer hat, hat die Pflicht dies zu garantieren. Wenn dann ein Staat mit kostenlosen Impfungen die Gesundheit, die Wirtschaftskraft und die Arbeitsplätze erhalten will und muss, ist das eine logische Sache. Es gibt, nicht weit von uns entfernt, Diktaturen, wo Menschenleben wertlos sind und Menschen zu Kriegshandlungen gezwungen werden, geschweige Geld zum Schutz der Bevölkerung aufgewendet wird. Eine kostenlose Impfung ist dort nur Wunschdenken. Es ist für jeden Einzelnen die menschliche und emphatische Pflicht, seine Mitmenschen zu schützen und ihn mit dem eigenen Verhalten nicht zu gefährden. Für alle Coronaleugner und Impfgegner empfehle ich einen Besuch in einer unserer Intensivstationen. Für die, die es dann noch immer nicht begriffen haben, wäre noch die Option, den Wohnort eventuell nach Syrien, Afghanistan etc. zu verlegen, denn dort wäre sicher alles möglich, was bei uns ja als Zwang aufgefasst wird. Und den Demonstranten sei gesagt, dass sie sich vor den Ärzten, Pflegekräften und allen, die sich Tag und Nacht um das Wohl und die Gesundung von Patienten bemühen, schämen sollten, vorausgesetzt, dass sie überhaupt wissen, was das Wort bedeutet.Lothar Sutterlüti, Altach

Lebensmittelkonzerne profitieren

vom LockdownGegen alle Beteuerungen und Versicherungen der türkisen ÖVP ist das eingetreten, was niemand mehr für möglich gehalten hat: wir halten in Österreich beim 4. Lockdown. Ich muss mein Geschäft in Bezau schon wieder schließen. Alle Vorbereitungen, die ich und meine Mitarbeiterinnen für die Weihnachtszeit getroffen haben, sind wieder umsonst gewesen, es wird schwierig, die Ware am 13. Dezember an den Mann und an die Frau zu bringen, zumal sich die Menschen wohl längst schon woanders für das Fest eingedeckt haben werden. Heute Morgen trudelte ein Prospekt bei mir ein: Interspar bewirbt ein großes Sortiment an Spielwaren, Heimtextilien, Elektrogeräten, Haushaltswaren und Weihnachtsdekoration mit Sonderrabatten, andere Lebensmittelgeschäfte verkaufen nun jene Pflanzen, die wir am letzten Tag vor dem Lockdown zum halben Preis verschleudern mussten. Die Wirtschaftskammer schafft es wieder nicht, die großen Lebensmittelkonzerne davon abzuhalten, von der Notsituation anderer Gewebetreibender zu profitieren. Das nennt man wohl unlauteren Wettbewerb, der von oberster Stelle angeordnet wird. Ein Blick auf die vollen Straßen und vollen Parkplätze vor den großen Lebensmittelmärkten zeigt das Prinzip des Lockdowns, wonach die Kontakte reduziert werden sollten, interessiert sowieso niemanden mehr. Was soll dieser Lockdown eigentlich noch bewirken, außer Verdruss beim Krankenhauspersonal und Frust bei den Gewerbetreibenden, die die Freude an ihrem Geschäft verlieren?Jürgen Beer, Bezau

Sprachveränderung

Letztens, als ich die Leserbriefe las, kam mir wieder in den Sinn, dass ich diesen Leserbrief schon einmal schreiben wollte. Von unseren Migranten wird, für den Aufenthalt bei uns, das Erlernen unserer Sprache verlangt. Da nicht alle dieser Betroffenen eine gute Grundausbildung ihrer Muttersprache haben, ist es für diese besonders schwer. Nun lese und höre ich immer mehr z.B. statt Kätzchen – Babykätzchen, Lämmchen-Babyschäfchen usw. – es gäbe eine endlose Wortschlange, sogar „Babyspargel“ wird angeboten. Wenn man durchs Land fährt und die Reklamen sieht, beinahe nur in Englisch. Sollen da unsere Neuzuzügler nicht gleich Englisch lernen, denn das tönt ja vielleicht intelligenter als unsere deutsche Sprache. Oder haben wir Österreicher und Österreicherinnen so wenig Selbstvertrauen, dass wir diese Anbiederung an eine Fremdsprache im Alltag brauchen?Anna Brändle, Meiningen

Chapeau, Loriot!

Folgende Aussagen eines klugen Mannes, die ich gerne auf die derzeitige Sachlage beziehe, möchte ich zitieren und der eine oder andere kann vielleicht sogar darüber schmunzeln: „In Krisenzeiten suchen Intelligente nach Lösungen, weniger Intelligente suchen nach Schuldigen …“ „Der beste Platz für Politiker ist das Wahlplakat. Dort sind sie tragbar, geräuschlos und leicht zu entfernen …“ Chapeau, Loriot!Martina Bornmann, Fußach

Offener Brief an die Bürgermeisterin:

Silvester in DornbirnSehr geehrte Frau Kaufmann, wir nehmen Bezug auf Ihre Stellungnahme in den VN. Sie sagen ein Verbot von Silvesterfeuerwerk sei nicht exekutierbar. Abgesehen davon, dass das auch für Lockdowns für Ungeimpfte gilt, oder für Tempolimits: Redet so eine Politikerin? Redet so jemand, der Verantwortung übernimmt und die Welt einer Haltung gemäß gestalten will? Nein. So redet jemand, der immer noch nicht begriffen hat, was die Uhr geschlagen hat, und alten Parteistrategien folgt, statt zu tun, was getan werden muss. Mehr noch: Die Ausführungen der VN – und womöglich auch Ihr Selbstverständnis in dieser Frage – unterschlägt wichtige Aspekte des Diskurses: Das Pyrotechnikgesetz erlaubt die Aufhebung des Verbots nur unter strengen Auflagen: Eine Aufhebung darf nur für genau zu beschreibende Teile des Ortsgebiets (nicht für ganz Dornbirn) erfolgen, die folgende Kriterien erfüllen: Sicherheit, insbes. Brandschutz, Tierschutz (nicht in der Nähe von Tierheimen, Viehställen u. ä.), Lärmschutz, Personenschutz, Schutz der Gesundheit und Schutz vor Lärm. Sie, Frau Kaufmann, übernehmen bei einer Aufhebung die Verantwortung für die Gewährleistung dieser Aspekte. Aber wichtiger: Täuschen Sie sich nicht. Nur eine Minderheit böllert. Die Mehrheit würde es längst begrüßen, wenn sich Politiker hinter das allgemeine Verbot von Pyrotechnik – auch an Silvester – stellen würden.Sophia Venari, BI Stille Nacht, Bregenz

Respektvoller Umgang, statt Gründung von Gebetskreisen

In der Spielgruppe meines dreijährigen Enkels gilt folgende Wertehaltung: Uns allen ist es sehr wichtig, eine achtsame und respektvolle Haltung im Umgang miteinander zu vermitteln. Diese Einstellung würde ich Prof. Mag. Peter Fischer aus Rankweil auch wünschen. In seinem Leserbrief vom 12.11.2021 „Gründung von Kurz Gebetskreisen“ spottet er in unangemessener Weise über Pfr. Mag. Peter Mathei und dessen Meinungsäußerung vor einigen Tagen. Wo bleibt hier der Respekt vor dem Andersdenkenden? Wenn Menschen mit Zynismus abgekanzelt werden, dann sind es oft die selbsternannten Untadeligen, die sich in Selbstgerechtigkeit erheben. Wesentlich sind unsere Haltung und das Menschenbild, das dem Handeln und Denken zugrunde liegt. Diese spiegeln sich dann in unserer Sprache wider. Ein Pädagoge wie Peter Fischer kennt sicher die Bücher zur Gewaltfreien Kommunikation, die zu einem Sprachgebrauch aufrufen, der Brücken baut. Schon Hanna Arendt forderte eine Haltung des Zuhörens und der unbedingten Toleranz gegenüber anderen Meinungen.Gertraud Walch, Rankweil

An Genesene

und GeimpfteJa, liebe Genesene und Geimpfte. Super, dass ihr euch fürs Impfen entschieden habt. Gratuliere! Nur, wer hat euch diese Testungen und die Impfungen bezahlt? Ihr selbst sicher nicht. Zu sagen, die Ungeimpften sollten ihre Kosten eines eventuellen Krankenhausaufenthaltes selber bezahlen müssen, ist wohl zu billig. Wir zahlen unsere Krankenkassenbeiträge brav ein, von denen auch Sie, sehr geehrte hochbegnadete Geimpfte, profitieren. Also bitte, immer mit gleichen Maßen messen. Ich wünsche allen Genesenen und Geimpften, so es sie treffen würde, einen milden Verlauf.Günther Kampl, Hard

Lockdown –

GleichbehandlungIch frage mich, wie ist das zu erklären, dass eine Demo gegen Coronamaßnahmen – großteils ohne Masken, ohne Abstand etc. – abgehalten werden darf und andererseits wird kleinlich reagiert. Wir sind vier Pensionisten, die jede Woche zusammen „Jassen“, wobei wir alle 3-fach geimpft sind. Nun, das ist jetzt offiziell nicht mehr erlaubt, da nur zwei plus eine weitere Person an einem Tisch sitzen dürfen. Hier wird mit zweierlei Maß gemessen und ich frage LH Wallner und Frau Dr. Rüscher, wie dies zu erklären ist.Silvia Monz, Hohenems

PCR-Testchaos

Am Freitag, den 19.11., erfolgte um 14.15 der PCR-Test bei der Apotheke. Bis Montag folgt kein Ergebnis. Bei Nachfrage, Montag 8 Uhr, bei der Apotheke die Auskunft, dass man für 80 Tests vom Freitag keine Meldung vom Labor erhalten hat. Es sei ein Testchaos. Meine Frau hätte den Test für den Check-in für ein Spital in IBK benötigt und hofft auf die kurzfristige Lösung vor Ort.Horst Weber, Dornbirn

Schall und Knall

Eine gewisser Schallenberg wünscht ca. einem Drittel der österreichischen Bevölkerung ungemütliche Weihnachten! Zum Fest des Friedens solche Wünsche? Meint da vielleicht der Schallenberg, ohne Strom und Heizung? Oder was meint er da? Aufwachen! Und Schande für Österreich.Agnes Faißt, Dornbirn

Kultur

Aus der Kulturszene

Zwischentöne ziehen positive Bilanzfeldkirch Das Festival Montforter Zwischentöne in Feldkirch fand auch in diesem Jahr großen Anklang,...

Politik

Politik in Kürze

Mit Budget auf gutem Kursbrüssel Die EU-Kommission hat gegen das Budget Österreichs für 2022 keine Einwände geäußert.

Welt

Tief dekolletiert

Designerin AzMaria kombiniert einen glänzenden Jumpsuit mit üppigen Accessiores. AP

Verträumter Blick

Noch etwas verträumt wagt ein kleiner Koala den Blick aus dem schützenden Beutel seiner Mutter Gooni. „Dieser Moment ist für uns jedes Mal wieder ganz besonders“, freut sich Revierleiter Mario Chindemi. Schon weit über 30 kleine Koalas zog das Pflegerteam in den vergangenen Jahrzehnten in Duisburg auf. Zoo Duisburg

Und da war noch . . .

. . . ein Manuskript des Physikers Albert Einstein zur Relativitätstheorie, das bei einer...
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