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Titelblatt

Jubel, Trubel, Fasnatstaumel

Vorarlberg war am vergangenen Wochenende fest in Narrenhand. Auf den zahlreichen Umzügen im Land gaben die Mäschgerle so richtig Gas. »A4, 5 VN/Lerch

Politik

Politik in kürze

Verzicht auf GebührenerhöhungWien Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) wird 2020 – wie seine Amtskollegen in den...

Trauermarsch in Hanau

Mehrere Tausend Menschen haben am Sonntag in Hanau der Opfer des mutmaßlich rassistischen Anschlags gedacht. Einige hielten Schilder hoch mit Aufschriften wie: „Liebe für Alle. Hass für Keinen.“ Laut Ermittlungen ist der Täter ein 43 Jahre alter Deutscher. Er tötete neun Menschen mit ausländischen Wurzeln, seine Mutter und dann sich selbst, hatte eine rassistische Gesinnung und war psychisch krank. RTS

Vorarlberg

Luusgrind

Lausgrind; Was für die Leute im Walgau der „Luusfratz“, ist für die Montafoner der Luusgrind, ein unartiges Kind.

Mäschgerle tauchen Bregenz in viele Farben

Der Bregenzer Bahnhof wird regelmäßig zu einem der hässlichsten Bahnhöfe Österreichs gewählt. Einmal im Jahr weicht das triste Grün aber allen möglichen Farben: Wenn der Faschingsumzug vorbeizieht. Am Sonntag war es wieder soweit: „Ore Ore“ tönte es durch die Landeshauptstadt. Rund 15.000 Mäschgerle folgten dem Ruf.Schon 20 Minuten vor dem Start ist der Bahnhof von Narren bevölkert. Auch am anderen Ende der Umzugstrecke, am Kornmarktplatz, warten zu dieser Zeit Hunderte Schaulustige. Das große Festzelt ist zwar noch leer, die Musikboxen dürfen aber schon volle Lautstärke üben. Während daneben ein zehnjähriger Super Mario noch gemütlich seine Bratwurst kaut, jubelt beim Bahnhof eine achtjährige Prinzessin dem Jeep der Narrenpolizei zu, der den Tross anführt. Es geht los. Dem Jeep folgt das Prinzenpaar, ein royales „Skandal um Rosi“ tönt aus dem Bus. Alles, was in der Kostümwelt Rang und Namen hat, ist gekommen: Ein kleiner Feuerwehrmann sieht zu, wie ein Krokodil in ein Megaphon „Ore Ore“ brüllt, während Zorro aus seinem Rucksack Dosenbier zaubert. Die Stimmung ist großartig, das Wetter hält. Die Wolfurter Schlossreiter sind dran. Stopp, eine Drehung, und weiter. Es folgen die Harder Wealloruschar, von deren Wagen „Ich lass Konfetti für dich regnen“ schallt. Statt der austauschbaren Mallorca-Konservenstimme ist ein Original zu hören. Denn hier wird live gesungen. Auf dem Wagen mit dem „Hard Rockcafé“ steht sogar eine ganze Band.1700 Teilnehmer in 47 Gruppen bahnen sich den Weg über den Seeparkplatz, der Kirchstraße und dem Leutbühel in Richtung Kornmarktplatz. Die Mäschgerle haben Glück: Sie bleiben trocken. Zumindest von außen. VN-mip

Alpenstadt fest im Faschingsgriff

In der Bezirkshauptstadt ging es am Wochenende rund – am Samstag bereits wurde Bludenz mit der Schlüsselübergabe inklusive Festzug zur Faschingshochburg. Dafür sorgten auch die Mega Jöri Party und die Jöri-Meile in der Mühlgasse und der Innenstadt. Die Mäschgerle, die diese Faschingsprüfung überstanden, mussten dann am Sonntag wieder zum großen Bludenzer Jöriumzug antreten, der gleichzeitig den Höhepunk des bunten Faschingstreibes darstellte.Rund 45 Gruppen machten in der Innenstadt ihre Runde, angeführt vom Hächlaredakteur und von den Kleinsten der Bludenzer Bürger. Die vielen Bludenzer Vereine und Bildungseinrichtungen wurden dabei von zahlreichen Gruppen aus dem Bezirk unterstützt. Auch Bürgermeister Mandi Katzenmayer machte mit einem Wägelchen „I gang in d‘Pension“ und einem zünftigen Hawaii-Hemad schon einmal die erste Probefahrt für den politischen Ruhestand. Herauszuheben unter den Bludenzer ist noch die Kneipp-Spielgruppe Purzlbohna, die dem Umzug bereits seit 25 Jahren treu ist und als einzige Bildungseinrichtung bisher durchgehend am Umzug teilgenommen hat. Im Anschluss an den von der Bludenzer Funkenzunft organisierten Umzug wurde sodann zur zweiten Runde der Jöri Party in die Mühlgasse geladen, wo noch oft „Jöri Jöri Kuttlablätz“ zu hören war. VN-JLO

Über 1000 Kinder mit dabei

Zahlreiche bunte und schrille Fußgruppen und Umzugswagen hatten sich am Samstag zum alle zwei Jahre stattfindenden Umzug in Götzis eingefunden. Insgesamt nahmen dieses Jahr rund 1200 Kinder am Faschingsumzug teil. Die Götzner Kindergärten bildeten wiederum die größte Fußgruppe unter dem Thema „Zirkus“. VER

Narrenspaß im Vorderwald

Auch in Lingenau feierten am Samstag die Mäschgerle bei Kaiserwetter. Kindergarten, Ortsvereine, Garden, bunte Gruppen in origineller Verkleidung, Faschingszunft Alberschwende, die Guggamusik „Hittisouer Alpa Kracher“ sowie andere Musikformationen beteiligten sich am Umzugstreiben durch die Vorderwälder Gemeinde. Hunderte Besucher standen entlang der Umzugsstrecke Spalier und jubelten dem närrischen Auftritt zu. ME

Erster Doppelumzug für Satteinser

Buntes Treiben herrschte in diesem Jahr beim Satteinser Faschingsumzug mit 35 beteiligten Gruppen und ihren rund 1000 Mäschgerle. Novum war dabei, dass der Umzug erstmals von den Schwarzhornnarra Sattaas und den Waldnarra Sattaas gemeinsam organisiert wurde. Bevor der Narrenrundgang um 14 Uhr startete, erfolgte noch um 10.30 Uhr die Machtübername beziehungsweise die Schlüsselübergabe im Mehrzwecksaal der SMS Satteins, wo der künftige Altbürgermeister Anton Metzler ein letztes Mal beziehungsweise zweitletztes Mal seine Agenden übergeben durfte. VN-jlo

Kunterbunter Familienfasching

Am Faschingssamstag fand bei herrlichem Wetter der große Familienumzug der Hörbranzer Raubritter und der Gemeinde Hörbranz statt. Zahlreiche Gruppen aus Vorarlberg und Deutschland zogen durch die vielen Mäschgerle zum Dorfplatz, wo anschließend mit buntem Programm ausgelassen Familienfasching gefeiert wurde. Der Faschingsnachmittag vor traumhafter Kulisse dauerte bis in den frühen Abend. chf

Innenstadt gehörte den Kindern

Der Faschingssonntag stand in Dornbirn ganz im Zeichen der Kinder. Die Dornbirner Fasnatzunft lud zum großen Kinderumzug in die Innenstadt. Rund 1200 Volksschulkinder machten heuer mit und begeisterten mit  selbstgebastelten Kostümen. Die kleinen Dominosteine, Santas und Marshmallows sorgten für staunende Augen bei den vielen Zaungästen, die beim Umzug mitfeierten. cth

Ganz Lustenau im „Greotli“-Fieber

„Greotli, Greotli, Fiizo Fazoneotli“: Der Lustenauer Fasnatsruf beherrschte die Maria-Theresien-Straße von der Bärenkreuzung bis zum blauen Platz. 47 Gruppen verwandelten die größte Marktgemeinde Österreichs in eine Narrenhochburg, in der am Faschingssonntag fast alles erlaubt war. Der Umzug startete um exakt 14.04 mit zwei donnernden Kanonenschüssen. Dann ging’s los mit dem Prunkwagen der Rhinzigünar, vollbeladen mit Politikern und anderen Narren.Viel FantasieDem Fantasiereichtum der vorbeiziehenden Gruppen und Zünften waren keine Grenzen gesetzt. Gefährlich fuchtelnde Hexen, adrette Gardedamen, Teufel und Elfen, Wikinger Gespenster und Spielmänner: Schabernack war angesagt. Und natürlich ein Regen von Süßigkeiten, der wie Goldtaler auf die johlende Menge am Straßenrand herunterprasselte.Zur guten Stimmung trug natürlich auch die angenehme Witterung bei. Bei fast frühlingshaften Temperaturen war manch „Greotli“ offenherziger unterwegs, frieren musste keiner, feiern durfte jeder.Das Rhinzigünar-Triumvirat mit Ronja Hollenstein, Klaus Spiegel und Daniel Steinhofer hatte mit seinen zahlreichen Helfern eine tolle Veranstaltung auf die Beine gestellt. Rund 70 fleißige Helferinnen und Helfer sorgten für einen reibungslosen Ablauf des Umzuges, der sich auf einer Länge von einem Kilometer abspielte. Insgesamt durften sich 1500 Teilnehmer entweder hoch auf dem Wagen oder auf ebener Erde präsentieren. Am Blauen Platz trafen sich letztlich alle und feierten ein standesgemäß ausgelassenes Fest. VN-HK

Tausende beim Umzug in Wolfurt

Bei strahlendem Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen zogen am Faschingssamstag über 2500 Mäschgerle in 60 originellen und farbenfrohen Gruppen vorbei an tausenden Schaulustigen durch Wolfurt. Der Tross bewegte sich vom Schulcampus Bütze zum Cubus, wo die „Hafoloabar Läbbe“ zur After-Party luden. NAM

„Heidawättr Hennatschättr“

Er tönte schon von weit her über den Dorfkern, der Faschingsruf „Heidawättr Hennatschättr“, als sich die Narren zum Faschingsumzug trafen. Vom Hotel Silbertal zog der bunte Tross, aus 13 Gruppen über die Hauptstraße bis zum Parkplatz der Kristbergbahn. Anschließend wurde zur Musik von „Partyfeuer“ im Vereinshaus gefeiert. STR

„Bäzo aho“ für 26 Gruppen

Mit einem mächtigen Startschuss kam der ganze Tross der insgesamt 26 Faschingsgruppen in Bewegung. Viele Zuschauer und kunterbunte Mäschgerle säumten den Straßenrand und freuten sich über die originellen Faschingsgruppen. Mit „Bäzo aho“ und machten die aus dem ganzen Land gekommenen Guggenmusiken und die Prinzenpaare mit ihrem Gefolge auf sich aufmerksam. MAM

Die Krotta haben gequackt

Mit einem lauten „Krotta Krotta! Quack, Quack!“ zogen die Bürscher Krotta um 13.30 durch ihre Gemeinde. Der Faschingssamstag zog viele Zuseher zum Bürser Umzug. Zahlreiche Gruppen und strahlendes Wetter machten den närrischen Nachmittag perfekt. Kindergarten, Schulgruppen und auch heimische Vereine waren vertreten, unter anderem auch der Tennisclub Bürs. Guggamusik und die Bürser Harmoniemusik sorgten für die musikalische Unterhaltung. In der Dorfmitte war für das leibliche Wohl während und nach dem Umzug  gesorgt. nic

Kinder färbten Frastanz bunt

Auch heuer zogen beim Kinderfaschingsumzug der Närrischen Riebelzunft am Faschingssamstag an die Tausend bunte Mäschgerle durchs Frastanzer Zentrum. 34 Gruppen reihten sich in den bunten Umzug ein, der lautstark am Rathaus vorbeizog. Von Winter keine Spur, hieß es umso öfter „Riebel pur“. Als Zebra, Leopard, Giraffe und Krokodil ging der Musikverein Frastanz musikalisch auf Safari. Politisch am Puls der Zeit war die Alpenrepublik Gampelün: „Treta mit Greta“ lautete das klimaneutrale Motto. HE

Aus den Gemeinden

ErleuchtungNenzing Im modernen LED-Licht soll die Straßenbeleuchtung zwischen Nenzing-Dorf und der Parzelle...

Eine Peinlichkeit!

Die EU-Mission „Sophia“ hat im Mittelmeer seit Juni 2015 knapp 50.000 Menschen vor dem...

Eiszeit in Dornbirn

Die Eisdiele Silvretta in Dornbirn ist eine der ältesten Eisdielen Vorarlbergs. Angesichts der herrschenden Temperaturen traf Eigentümer Philipp Plankensteiner eine ungewöhnliche Entscheidung: Am Faschingssamstag startete er in die Eissaison – so früh wie nie zuvor. VN/Rauch

Frühlingsgefühle

Im Kleiderschrank von Lisa (22) aus Dalaas hat der Frühling bereits Einzug gehalten. VN/Steurer

Lokal

AUs dem Polizeibericht

Toilettengang führt zu WaldbrandFüssen Ein Kletterer aus Bayern hat am Samstag einen Waldbrand in Unterpinswang (Bezirk Reutte)...

Auto landet im Graben

Ein 26-jähriger Deutscher ist am Sonntagmorgen mit seinem Audi in einem Riedgraben gelandet. Ein Alkotest ergab einen Wert von 1,2 Promille, berichtet die Polizei. Der Autofahrer war gegen 5 Uhr auf der Zellgasse in Richtung Dornbirn unterwegs, als er bei der Kreuzung mit der Höchsterstraße gerade über die Abzweigung hinausfuhr. Zwei Beifahrerinnen wurden leicht verletzt. Vol.at/Mayer

Feldkirc

Fraxern

Die Hohe Kugel ist eines der beliebtesten alpinen Ziele im Rheintal.

Bludenz

Von EAV bis Mozart

Im neuen Programm „Palermo“ covern Christian Bakanic, Klemens Bittmann und Eddie Luis alias „folksmilch“ am Mittwoch, 4. März, um 20.30 im Dornbirner Spielboden Klassiker von der Ersten Allgemeinen Verunsicherung, Astor Piazzolla, Michael Jackson und Franz Lehár bis zu Wolfgang Amadeus Mozart. Zudem machen die drei Musiker dann auch noch Abstecher zum Balkan-Swing, Tango Nuevo und Kabarett. Veranstalter

Bregenz

Dornbirn

Chronik

Sport

Biathlon-Königin

Die Norwegerin Marte Olsbu Röiseland hat sich zur Königin der Biathlon-WM in Antholz gekrönt. Die 29-Jährige eroberte im abschließenden Massenstart-Rennen (12,5 km) ihre bereits fünfte Goldmedaille in Südtirol. Zudem gewann sie zwei Mal Bronze. Ap

Von zwölf auf eins

Yuzawa Naeba Das erste der beiden Herren-Rennen von Yuzawa Naeba hat einen Premierensieger im alpinen...

Handball

Schwaz Nichts für schwache Nerven war das Topspiel der Bonusrunde der spusu Liga zwischen Schwaz...

Bad News für Austria

Lustenau Der Jubel nach dem 4:1-Derbysieg über den FC Dornbirn war im Lager der Grün-Weißen...

Tore zum richtigen Zeitpunkt

Der Favorit wurde seiner Rolle gerecht. Die Austria hat das Derby gegen Dornbirn mit 4:1 für sich entschieden. Überraschungen in taktischer Hinsicht gab es für mich keine. Austria-Coach Roman Mählich setzte auf das bewährte 4-2-3-1-System, sein Pendant Markus Mader begann in einer 5-3-2-Grundordnung. Auffallend in Halbzeit eins: beide Mannschaften waren darauf bedacht, keine Tore zu kassieren und im Angriff fehlte beiden Teams die Überzeugung im letzten Angriffsdrittel.Hätte ich in der ersten Halbzeit Punkte verteilt, wären diese wohl zugunsten der Dornbirner gefallen. Denn die „Rothosen“ agierten mutig und attackierten die Austria sehr hoch. Mit drei Spielern wurde der Spielaufbau schnell unterbunden und im Mittelfeld konnten die Messestädter die Räume eng halten. Nach Ballgewinn wurde schnell umgeschaltet, um über die Außenspieler Druck zu machen. Die Austria dagegen war mit ihrem Passspiel oft zu langsam bzw. ungenau, um gefährliche Aktionen zu starten. Offensiv fehlte es an der Durchschlagskraft, um die kompakte Abwehrreihe der Dornbirner auszuhebeln. Auch die Laufwege in die Schnittstellen der tiefstehenden Fünferkette habe ich vermisst. Zudem sorgten viele unnötige Fouls in Strafraumnähe für Gefahr durch Freistöße. So kam die 1:0-Führung durch Alexander Ranacher kurz vor der Pause doch etwas überraschend. Dem Gegentor war eine Reihe von Fehlern vorausgegangen. FCD-Torhüter Lucas Bundschuh hatte mit einem leichtfertigen Ball ins Zentrum den Angriff der Lustenauer eingeleitet. Trotz einer Überzahl konnten Lukas Allgäuer und Leonardo Zottele den Schuss von Ranacher nicht blockieren. Auf diesem Niveau wird Passivität eiskalt bestraft.Unglücklich und für mich der Knackpunkt dieser Partie war das zweite Tor der Austria: Dornbirns-Abwehrchef Anes Omerovic bugsierte den Ball nur fünf Minuten nach dem Seitenwechsel ins eigene Tor. Zuvor düpierte Lustenaus Thomas Mayer nach tollem Zuspiel die Dornbirner Fünfer-Abwehrkette. Cheftrainer Mader reagierte danach und änderte seine Taktik in ein 4-4-2. Nun fanden die Lustenauer noch mehr Räume zum Kombinieren vor. Zudem passten die Laufwege der Angreifer bzw. Außenspieler besser als in Durchgang eins. Zwei weitere Treffer der Lustenauer besiegelten schließlich das Vorarlberger Zweitliga-Derby.Mein Fazit: Der Spielverlauf kam der Austria entgegen.

Kurz Notiert

Gelungener AuftaktTreviso Pool-Billard-Ass Jasmin Ouschan hat das Auftaktturnier der Eurotour in Treviso gewonnen.

Menschen

Prinzenpaar lud in sein "Schloss"

Prinz Ore LXIV Thomas III. und ihre Lieblichkeit Prinzessin Theresia I., bürgerlich Thomas und Theresia Zwerger, luden zusammen mit ihrer Zwergenschar und...

Markt

Meldefrist 29. Februar

Rankweil Bis Ende Februar 2020 müssen bestimmte Zahlungen (welche im Jahr 2019 getätigt wurden)...

Wirtschaft aktuell

Single-Männer-CheckDublin Der Chef der irischen Airline Ryanair spricht sich dafür aus, muslimische Männer vor dem...

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Prozent weniger Neuwagen sind in China von 1. bis 16. Februar verkauft worden.

Mentale Kraft

Bei der Führungskräftetagung von Sutterlüty definierten die Marktleiter und Führungskräfte des Service-Centers die Ziele für das Jahr 2020. Toni Innauers Vortrag war einer der Höhepunkte (im Bild mit GF Alexander Kappaurer und Jürgen Sutterlüty, v. l.). sutterlüty

Leserbriefe

Kälbertransporte

Zum Bericht „Regionales Essen wird zu Pflicht“, VN vom 21. 2. 2020: Die Hauptmaßnahme gegen Kälbertransporte, wie es auch dieser Titel suggeriert, ist meines Erachtens absurd: mehr Kalbfleisch in Vorarlberg konsumieren ist der falsche Anreiz. Die Ursache ist die Milchproduktion. Kühe geben nur genug Milch, wenn sie jährlich ein Kalb haben. Dies verursacht die hohe Kälber-anzahl. Die Milchbauern müssten aber keinesfalls aufgeben, sondern dringend umstellen auf die unzähligen Möglichkeiten der Pflanzenprodukte. Tiere verdienen es schon längst, dass man sie nicht mehr als eigentliche Produktionsmaschinen für Fleisch, Milch und Eier missbraucht.Renato Werndli, Eichenberg (CH)

Landwirtschafts-strategie 2020?

Landwirtschaft soll nachhaltig, ökologisch und klimaneutral sein, und die kleinbäuerlichen Strukturen unserer Familienbetriebe erhalten bleiben. Doch der Handel und dadurch die Vorarlberg Milch setzen die Bauern immer mehr unter Druck. Kleine Biobetriebe sollten keine Anbindehaltung mehr haben, doch die hohen Investitionen des Stallneubaus bedeuten das „Aus“ für viele Betriebe. So ist es auch verboten, als Lieferant der Ländlemilch die Kälber bei der Mutter trinken zu lassen. Mit stetig sinkender Zellzahlobergrenze werden die Bauern über den Preis immer mehr geknebelt und viele Kühe zur Schlachtbank geführt. Für kleine Betriebe kommt hinzu, dass die Milch nur mehr ab einer Jahresmenge von 50.000 Liter abgeholt wird. Auch hier möchte man die Grenze auf 75.000 Liter anheben.Nach dem Kälberskandal könnte man hoffen, ein Umdenken würde stattfinden, doch das Gegenteil ist der Fall. Der Druck auf die Kleinbetriebe wird noch größer. Durch die Güllewirtschaft bringen wir große Mengen pathogener und resistenter Keime auf die Böden und somit in den Nahrungskreislauf. Mehr dazu im Buch „Das leise Sterben – Warum eine Agrarwende dringend nötig ist“ vom Gerichtsmediziner und Biologen Martin Grassberger. Das leise Sterben vieler Menschen wird von den Verantwortlichen einfach hingenommen. Es ist an der Zeit, die Rahmenbedingungen zu ändern.Egon Böhler, Landwirt, Alberschwende

Kälbertransporte und kein Ende

Seit langer Zeit schon wird über dieses Thema berichtet, und es findet sich keine befriedigende Lösung. Die männlichenKälber werden nach wie vor abtransportiert, und es scheint so, dass nicht einmal die Frächter wissen, wo sie geschlachtet werden. Es müsste doch möglich sein, alle Kälber im Lande zu behalten und das Fleisch hier zu verwerten. Ein vierwöchiges Kalb erreicht, bevor es von Milchtrank auf Heu umgestellt wird, ein Gewicht von ca. 100 Kilogramm, hat ein kompaktes Fleisch und kann außer privaten Konsumenten auch für Großküchen wie Spitäler, Heime, Werkküchen usw. angeboten werden. Kalbfleisch kann auch als Schonkost für Diätpatienten infrage kommen. Ziel muss sein, dass kein einziges Kalb unser Land verlässt. Wenn wir mehr Kalbfleisch und weniger Schweinefleisch auf unseren Speisezetteln hätten, müssten auch weniger Schweine importiert werden. Bilder, wie im Fernsehen gezeigt, schockieren zutiefst, und kein Bauer will, dass seine Tiere tagelang durch halb Europa herumgekarrt werden und dann so qualvoll enden.Hugo Mayer, Egg

Wohin

10–12 Uhrorf-funkhaus, dornbirn

Am Rosenmontag haben die Narren den ORF Vorarlberg fest im Griff. Mäschgerle, Guggamusikgruppen, Fasnatzünfte und Schalmeien übernehmen das ORF-Landesfunkhaus Vorarlberg in Dornbirn.ORF-Landesdirektor Markus Klement wird abgesetzt und muss die Narren ans Ruder lassen. Alle sind herzlich beim bunten Fasnattreiben willkommen. Für Jause, Getränke, ausgelassene Stimmung und musikalische Unterhaltung ist gesorgt. orf vorarlberg

Kultur

Welt

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