Verfügbare Ausgaben:
Zoom
Textansicht einblenden

Titelblatt

Müller rodelt zu WM-Silber

Der erst 22-jährige Jonas Müller gewinnt bei der Rodel-WM in Sotschi (RUS) die Silbermedaille. Zudem sichert sich der Bludenzer Gold im Unter-23-Bewerb. »C1 AP

Beeindruckend

Die einzigartige neue Produktion „CreaRedes“ von Claudia Grava beweist die hohe Qualität regionalen Tanzschaffens. »D6

30 Jahre Haft für Vorarlberger

Am Landesgericht in Bozen ist am vergangenen Freitag jener 38-jährige Mann aus Dornbirn zu 30 Jahren Haft verurteilt worden, der im September 2018 auf einem Hof bei Meran in Südtirol seine Ehefrau mit 43 Stichen eines Butterfly-Messers getötet hatte. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. »B1

Paketzustellung mit der U-Bahn

Der deutsche Verkehrsminister Scheuer überlegt die Zustellung von Paketen mit der U-Bahn. Diese könnte nachts von zwei Uhr an fahren und Pakete zu Zwischenlagern in den Stadtteilen bringen. Von dort aus können die Lieferanten die Waren mit einem Elektro-Lastenfahrrad weiterleiten. »D1

Undankbare Vierte

Segelduo Benjamin Bildstein und David Hussl verpasst bei 49er-WM in Australien Medaille um einen Punkt. »C8

Diktator in der Jogginghose

Ein Blick auf das Theatergeschehen in der Bodenseeregion lohnt sich. In Konstanz wird mit der spannungsreichen Neuinszenierung von Gaston Salvatores Stück „Stalin“ aus dem Jahr 1985 Zeitgeschichtliches, aber auch die aktuell herausgeforderte Demokratie thematisiert. »D6

Politik

Vorarlberg

Protest am Arlberg

In Lech versammelten sich Sonntagabend Bürger und artikulierten damit ihren Protest gegen die Fortsetzung des Dorfzentrumsbaues. Heute, Montag, will die Gemeinde in einer Sitzung weitere Arbeiten für den Millionenbau beschließen. Die Teilnehmer der von Christan Wolf initiierten Kundgebung fordern eine Vertagung des Beschlusses, die neue Gemeindevertretung nach der Gemeindewahl 2020 soll darüber entscheiden. VN

Prächtiges Wetter, viele originelle Gruppen und beste Stimmung gab‘s in Lochau am Sonntag beim großen Ore-Ore-Kinderfasching mit imposantem Umzug.

In Hard konnten die Narren am Samstag bei herrlichem Sonnenschein feiern.

Auf die Machtübernahme der „Embser Schlossnarren“ am Samstag folgte am Sonntagnachmittag in Hohenems der alle zwei Jahre stattfindende große Fasnatumzug.

Ohne Partei?

„Die Partei hat meinem Leben Sinn und Inhalt gegeben.“ Das sagte Bruno Kreisky bei seiner...

Kämpfernatur

dornbirn Für die Servicestelle Persönliche Assistenz Vorarlberg ist 2020 ein fürwahr besonderes...

Gut gerüstet

Für die windigen Wetteraussichten der kommenden Tage hat sich Bianca mit einer flippigen Lederjacke gerüstet. VN/Steurer

Lokal

Echte Narrenpolizei

Humor bewiesen Vorarlberger Polizisten beim Faschingsumzug in Hard. „Auch der Harder Umzug wird bewacht! Wir sind parat, Hi Ha Ho!“, schreiben sie in den sozialen Medien. Teilweise mit Kind und Kegel, aber mit echter Amtsbefugnis schritten sie zur Tat. Teilweise nicht ganz original war allerdings die Adjustierung der echten Polizisten. polizei

Skiunfall in Lech

Am Sonntag fuhr eine Gruppe von vier jungen Skifahrern am Kriegerhorn in die...

Feldkirc

Feldkirch

Durch die Nähe zu Liechtenstein und der Schweiz ist Feldkirch nicht nur im Straßen- sondern auch...

Bludenz

Dornbirn

Bregenz

Chronik

Leserbriefe

Eine sehr gute Idee

Auf dem Bahnhofplatz in Dornbirn steht eine ganz neue Bank. Sie wurde anlässlich des 50.000. Einwohners in Dornbirn aufgestellt. Gedacht ist sie als Erzählbank – folgende Aufforderung ist drauf zu lesen: Kommt, nehmt Platz auf dieser Bank, zu zweit, zu dritt und haben Sie es fein miteinander, denn sie ist als Erzählbank gedacht. Verweilen Sie ein Weilchen dort und erzählen Sie Ihre Geschichte!Renate Dür, Dornbirn

Menschenrechte

Wenn Menschenrechte in Österreich verletzt werden, muss es öffentlich angeprangert werden. Gerade mit der Neuerrichtung der österreichischen Demokratie wurde mit dem Staatsvertrag von 1955 von den Siegermächten wegen der schon früher besonders unrühmlichen Politik nicht ohne Grund auch unser Staatsgrundgesetz ergänzt. Dabei wurde der zukünftigen Neutralität sowie dem Menschenrecht, heute Artikel 6 Abs. 1.2.3, besonderes Augenmerk geschenkt und diese wurden hammerfest verankert. Nachstehend besonders Abs. 2: Österreich verpflichtet sich weiters dazu, dass die in Österreich geltenden Gesetze weder in ihrem Inhalt noch in ihrer Anwendung zwischen Personen österreichischer Staatsangehörigkeit auf Grund ihrer Rasse, ihres Geschlechts, ihrer Sprache oder ihrer Religion, sei es in Bezug auf ihre Person, ihre Vermögenswerte, ihre geschäftlichen, beruflichen oder finanziellen Interessen, ihre Rechtsstellung, ihre politischen oder bürgerlichen Rechte, sei es auf irgendeinem anderen Gebiete, diskriminieren oder Diskriminierung zur Folge haben werden. Eindeutig menschenrechtsverletzend ist daher das von der damaligen Rot-Schwarz-Regierung unter Mitwirkung von Landeshauptmann Markus Wallner gezimmerte Steuergesetz für Immobilienübertragungen.Dabei benachteiligt der Gesetzgeber eindeutig Erben und Schenken von Immobilien im Familienkreis, eine kleinere Wählergruppe von Österreichern mit einer bis zu zwanzigfachen Steuermehrbelastung.Alwin Rohner, Lauterach

Staatsmedizin

Abführung Gelder der Versicherten. Verstaatlichung ist in Krisenzeiten „in“. Das Tor zum steuerfinanzierten staatlichen Gesundheitssystem ist hiermit geöffnet. Man kann vermuten, dass sich im Laufe der Zeit dieser Trend verschärfen wird. Ob das schade ist, ist wohl eine Frage der Ideologie, die man vertritt. Dass man allerdings nicht offen über die Folgen dieses Kassenrettungspaketes spricht, ist Betrug am Steuer- und Beitragszahler. Das österreichische Gesundheitswesen ist ein großes Lügengebäude, sagte der ehemalige Obmann der Wiener Gebietskrankenkasse Franz Bittner. Eine Meinung, die übrigens auch zahlreiche Experten teilen. Allein, diese Erkenntnis bringt uns nicht weiter. Wenn man so um sich blickt, ist die Zahl derjenigen im Gesundheitswesen, die wirklich Transparenz wollen, enden wollend. Wer will schon wissen, was Spitalsambulanzen und Tageskliniken wirklich kosten, wie viele Ärzte und medizinisches Personal wir in zwanzig Jahren brauchen, wie wir die Pflege der künftigen Generationen finanzieren werden, ob unser LKF-System sinnvoll steuert oder ob die Qualität der Versorgung stimmt? Wir kaufen teure Beruhigungspillen gegen die Grippe, halten Qualitätsberichte unter Verschluss und diskutieren jahrein jahraus über abstrakte Finanzierungsmodelle aus einer Hand, zwei Töpfen oder 4000 Kanälen. Null Transparenz so weit das Auge reicht. Jeder spielt in Ruhe seine Spielchen. „Ach du mi Ländle, sei uf d‘r Hut.“Peter Vaschauner, Feldkirch

„Ihrer Zeit voraus“ – Film von Tone Bechter

Dieser dokumentarische Film über Leben und Bedeutung des Franz Michael Felder hat mich sehr fasziniert. Als Zweitwohnsitzler in Schoppernau seit über 30 Jahren sind mir Felders Schriften und die Mundart vertraut. Bechter hat die Lebenssituation des Protagonisten so trefflich erfasst, dass man sich rasch als Teilhabender des Films empfindet. Die kluge Mischung von Hochdeutsch und Wälder Mundart erhöht die Authentizität des Filmes. Die vorgelesenen Briefe von Felder an seine geliebte Frau Nanni und an Schwager Kaspar Moosbrugger aus Au belegen, welch große Denker aus dem politischen Niemandsland hervorgingen. Sie haben den christlichen Sozialstaat schaffen wollen, das allgemeine freie Wahlrecht eingefordert und dies so überzeugend niedergeschrieben, dass man in der intellektuellen Hochburg der Universität Leipzig diese Bauernkinder als Gelehrte anerkannte und auszeichnete. Bechter hat kenntnisreich vermieden, die drei Hauptpersonen als Heroen zu überhöhen. Er hat sie als liebende und leidende arme Bauern dargestellt, eine schauspielerische Höchstleistung. Die Bildschnitte zwischen bäuerlichem Umfeld, dem Konflikt mit dem erzkonservativen Schoppernauer Pfarrer Rüscher und den kommentierenden Einblendungen der Fachwissenschaftler sind trefflich gelungen. Nie langweilig oder widersprüchlich wird diese komplexe Lebensgeschichte aus dem Bregenzerwald dargestellt. Man kann dem Schöpfer dieses Films und den Schauspielern nur gratulieren und diesen Film jedem empfehlen.Univ.-Prof. (em) Dr. Klaus Toyka, Schoppernau und Würzburg (D)

Herbe Enttäuschung

Mit Spannung haben wir auf das päpstliche Schreiben zur Amazonas-Synode gewartet. Groß waren unsere Erwartungen. Und die waren berechtigt, denn die Bischöfe hatten mit einer 2/3-Mehrheit bei der Abstimmung in der Kirche Amazoniens eine kleine Lockerung des Pflichtzölibats empfohlen. Die Bischöfe waren also einmal entsprechend den dauernden Aufforderungen des Papstes mutig in ihrer Entscheidung. Es war zu erwarten, dass der Papst ihren Mut selbst mutig unterstütze. Doch das tat er nicht. Warum nicht? Weil er eine lautstarke und scharfe Reaktion der Konservativen fürchtete? Oder weil er in dieser Frage auch selber konservativ denkt? Wir wissen es nicht. Jedenfalls hat er uns, die wir versuchen, die Hand am Puls unserer Zeit zu haben, arg enttäuscht. Nach unserer Ansicht hätte der Papst so viel Sensibilität haben sollen, um wenigstens ein kleines Zeichen in diese Richtung zu geben. Das Fehlen eines solchen Zeichens entmutigt auch viele kirchlich engagierte Frauen, weil es aufzeigt, dass die offizielle Kirche nicht merkt, wie sehr sie der Entwicklung der Gesellschaft nachhinkt. Das wird sich rächen, indem die Kirche weiter an Bedeutung verliert. Und das wird voraussichtlich schnell gehen. Mir und vielen andern Frauen und Männern, denen die Kirche immer noch sehr viel bedeutet, tut das im Herzen weh.Pfr. Helmut Rohner, Dornbirn

Klima einst und jetzt

Zur Klimamodellierung „Bergwinter seit 1969 nicht wärmer“ und dem Statement des Herrn Manhart...

Papst im Dilemma

Zum Leserbrief von Mag. Thomas Krug, vom 12. Februar:Papst Franziskus bemüht sich sehr, der kath. Kirche ein glaubwürdigeres Gesicht zu schaffen. Das ist für ihn sicher nicht einfach, Jesus sprach nie von einem Zölibat, aber er hat ja auch nie einen Priester geweiht. Es ist sicher unmöglich, sich gegen die seit Jahrhunderten geschaffene Tradition zu stellen, denn davon lebt die katholische Kirche noch. Der Titel des Buches von Papst Benedikt ist für mich insofern fragwürdig – ich habe das Buch nicht gelesen – aber Jesus hat in die Tiefe unseres Herzens das Himmelreich gesetzt. Papst Franziskus würde noch vieles verändern, wenn er es dürfte, aber bisher ist es ihm nicht einmal gelungen, das Vaterunser in eine nach Jesu Lehre gesetzmäßige Version zu fassen. Und zwar von „führe uns nicht in Versuchung“ in „führe uns in der Versuchung“. Von einem uns vielleicht gängelnden zu einem liebenden Gott, wie ihn uns Jesus lehrte.Das Bischofskollegium bemüht sich noch um den Wortlaut für einen vermuteten Übersetzungsfehler, ich hätte ihnen hier einen Vorschlag gemacht und der ist vom Gottesgeist. Es ist eine böse Sache, wenn man sich von ihm so weit entfernt. Herr Mag. Krug, Ihre Befürchtung ist nicht unbegründet, wenn Papst Franziskus noch weiter verbessert, führt das ins Dilemma.Martin Falger, Lustenau

Aufräumaktion

Dank und Anerkennung dem Fast-Food-Restaurant in Lustenau (Mil­lennium Park). Nach meinem Anruf am Samstagvormittag setzte sich der Geschäftsführer persönlich ins Auto, um die auf dem öffentlichen Parkplatz bei der VS Kirchdorf liegenden Verpackungen einzusammeln und zu entsorgen. Enttäuscht bin ich von jungen Leuten, die einerseits die Welt retten wollen, andererseits zu faul sind, ihre Abfälle in den nur wenige Meter entfernten Abfalleimer bei der Omnibus-Haltestelle zu werfen.Herwig Bösch, Lustenau

Sport

Der silberne Müller

sotschi Die österreichischen Kunstbahnrodler haben bei Rodel-Weltmeisterschaften einmal mehr ihre...

Drei Mal am Siegerpodest

Victoria Olivier vom WSV Au hat bei den OPA-Rennen, bei denen sich die besten Skitalente von acht Alpenländern inklusive Spanien messen, drei Podestplätze eingefahren. Die Schülerin des Skigymnasiums Stams siegte bei der Veranstaltung in Spanien im Riesentorlauf und holte im Super-G den dritten Platz. Zudem erreichte die junge Bregenzerwälderin mit dem Team Österreich den dritten Rang. vsv

Peinliche DEC-Vorstellung

Szekesvehervar Die höchste Saisonniederlage der Bulldogs unterstrich, dass dieses Team im Viertelfinale...

Eishockeyszene

Raffl verlorTampa Die Philadelphia Flyers haben in der NHL eine 3:5-Niederlage bei Tampa Bay Lightning...

Verschenkte Punkte

Altach Es war angerichtet: Eine homogen aufspielende Altacher Mannschaft düpierte ihren Gegner in...

Bundesliga-splitter

AbschiedsgeschenkWien Geschafft! Als viertes Team schaffte der SK Rapid die Qualifikation für die Meistergruppe.

Fußballszene

Absage erteiltNorwich Die Fußball-Regelhüter haben dem Vorschlag aus Italien, ein Challenge-System beim...

UnterschiedlicheAusbeute

Potsdam, Luzern In der deutschen Frauen-Bundesliga startete Köln mit einer Woche Verspätung bei Potsdam...

40 Jahre Gold

Heute auf den Tag genau vor 40 Jahren feierte der gebürtige Bezauer Toni Innauer seinen Olympiasieg im Skispringen bei den Winterspielen 1980 in Lake Placid (USA). Für den mittlerweile 61-Jährigen war der Sieg die gelungene Revanche für die knapp verpasste Gold­medaille bei den Winterspielen 1976 in Innsbruck. apa

Kurzmeldungen

StrafeSalzburg Der Biathlon-Weltverband (IBU) hat die früheren russischen Biathleten Jewgenij Ustjugow und...

Lokalsport in Kürze

Ludescher bei EM ohne ErfolgRom Nicht die Erwartungen erfüllen konnten Vorarlbergs Ringer bei der Europameisterschaft der...

Menschen

promis im blitzlicht

Harrison Ford freut sich auf Drehhollywood Nach mehreren Verzögerungen soll der fünfte Teil der Abenteuersaga „Indiana Jones“ nun...

Stimme verloren

auckland Wegen gesundheitlicher Probleme musste Elton John ein Konzert im...

Markt

15,5

Millionen Mehrwegbecher wurden seit 2005 in Wien eingesetzt.

Mode aus Mailand

Die Modewelt blickt nach Mailand. Morgen fällt in der lombardischen Metropole der Startschuss zu den Defilees der „Milano Moda Donna“. Präsentieren wird sich dort die Top-Riege der italienischen Mode. Reuters

Kultur

Welt

Romantik

Bollywood-Star Tara Sutaria präsentierte bei der Lakme-­Modeschau in Mumbai ein romantisches Kleid von Punit Balana. apa

Küsschen von Mama

Erst zehn Tage alt ist der kleine Seelöwe, der mit seiner Mama in einem kalifornischen Zoo lebt. Südamerikanische Seelöwenweibchen werden mit etwa vier Jahren geschlechtsreif. Nach einer Tragezeit von etwa 350 Tagen bringen sie ein Junges zur Welt, das sie dann bis zu zwölf Monate lang säugen. reuters

Und da war noch . . .

. . . ein vor der Polizei flüchtender Autofahrer, dem sein Parfüm zum Verhängnis geworden ist.
Bitte melden Sie sich an, um den Artikel in voller Länge zu drucken.

Bitte geben Sie Ihren
Gutscheincode ein.

Der eingegebene Gutscheincode
ist nicht gültig.
Bitte versuchen Sie es erneut.
Per E-Mail teilen
Entdecken Sie die VN in Top Qualität und
testen Sie jetzt 30 Tage kostenlos.