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Titelblatt

Einjähriger Bub stirbt in brennendem Haus

Zu einer furchtbaren Familientragödie führte am Dienstag der Brandausbruch in einem Mehrparteienhaus in Mäder. Ein Kind kam ums Leben, mehrere Personen wurden teilweise schwer verletzt. »A10 VOL.AT/Mayer

Premierensaison

Vanessa Nussbaumer geht nächste Woche in Lake Louise ihre erste volle Weltcupsaison an.

Landestheater zeigt "Lenz" im Netz

Georg Büchners „Lenz“ musste schon mehrfach verschoben werden. Das Vorarlberger Landestheater zeigt die Premiere des Stücks nun als Livestream auf YouTube. Regie führt Jürgen Sarkiss.  »D8

Studie wirft neues Licht auf Aspirin

Entgegen jahrzehntelanger Meinung soll Aspirin doch nicht vor Herzschwäche und Infarkt schützen, sondern das  Risiko dafür sogar erhöhen. Darauf deutet eine neue Studie hin. »D10

Warteschlangen bei den Teststationen

Das Personal zur Abnahme von behördlich angeordneten Coronatests ist derzeit besonders in Bregenz stark gefordert. Landesweit sind die Kapazitäten aber noch nicht ausgeschöpft. »A3

Vorarlberg

Coronavirus Kompakt

Von der Leyen will auf Aufklärung setzenStraßburg EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen will auf noch mehr Aufklärung setzen, um...

Aufbahrung

Das erzählte mir ein Freund:Als mein Urgroßvater starb, war er schon alt,...

Lokal

Bludenz

Aus den Gemeinden

Weg entlang der Ill vorerst gesperrtBürs Aufgrund der derzeit laufenden Bauarbeiten der Asfinag bei der Ausfahrt Montafon bleibt der...

Bregenz

Im Boot des Lebens

BLUDENZ „Die Sache Jesu braucht Begeisterte.“ Wohl Millionen Male erklang dieses vor fast genau...

Dornbirn

Urlaubs- und Wellnesserlebnis daheim

Mit einer Auswahl von Whirlpools ergänzt das Team von Gartengestaltung Amann an der Götzner Kommingerstraße sein Angebot. Zwei Tage lang stellten Betriebsleiter Andreas Hollenstein und Matthias Dür die neue Whirlpool-Ausstellung im vorderen Teil...

Ihr Foto in der VN-Heimat

Die VN suchen weiterhin Ihre schönsten Fotos der Vorarlberger Landschaft und verlosen in regelmäßigen Abständen Preise. In der VN-Heimat veröffentlichen wir in loser Folge einige der schönsten Einsendungen. Wer mitmachen möchte, muss nur sein Vorarlberg-Foto unter www.leserfotos.vn.at hochladen. Bitte nicht vergessen anzugeben, wo in Vorarlberg Ihnen der Schnappschuss gelungen ist. Fotos sollten im .jpg-Format und zwischen einem und fünf Megabyte groß sein. Dieses Foto von VN-Leserin Irene Hagspiel zeigt den Dörnlesee in Lingenau.

Feldkirc

Laufsteg frei!

Christina (23) aus Bregenz zeigt, dass eine Jogginghose nicht nur ins Fitnessstudio oder auf die Couch gehört. VN/STeurer

Verkaufte Wohnungen

Bregenz In der St.-Anna-Straße 1 wurde eine Wohnung (Baujahr 1978) mit einer Nutzfläche von 77,95...

Chronik

Sport

EISHOCKEYSZENE

NiederlageOttawa Die Ottawa Senators haben ihr erstes NHL-Spiel nach der Rückkehr aus ihrer...

Leserbriefe

Muss das sein?

Wenn ich heute die Medienlandschaft betrachte, frage ich mich, wo die Meinungsfreiheit geblieben ist. Jeder, der dem politischen Mainstream nicht genehm ist, wird sofort verbal niedergeboxt. Ich lese nur Coronaleugner, Impfgegner, Impfverweigerer, Unverantwortliche, Asoziale, Gefährder, Verbreiter von Verschwörungen etc. Sind denn die Worte Verunsicherte Skeptiker, Zweifler, Vorsichtige, Zurückhalter in diesem Vokabular nicht mehr vorhanden? Speziell in Österreich, wo noch ein Großteil auf Grund der Propaganda des Altkanzlers mit AZ geimpft wurden, der ja auch heute in Österreich auch nicht mehr verwendet wird und in anderen Ländern nicht einmal zugelassen ist. Alle diese Personen benötigen jetzt eine Kreuzimpfung. Wobei nach internationalen Studien AZ als das Vakzin mit der geringsten Wirkung bezeichnet wird. Ist Nachdenken darüber verboten? Immerhin haben die Zauderer, die sich jetzt impfen lassen, erreicht, dass sie mit einem besseren Mittel geimpft werden. Ich schreibe dies als zwei Mal geimpfter und gebürtiger Bregenzer und muss sagen, dass mir eine solche Entwicklung im Land langsam Angst macht.Dieter Reisinger, Schanwald (FL)

Lockdown wegen Wählerstimmen

Der rasante politische Aufstieg von Sebastian Kurz ist anzuerkennen. Er verstand es, Wähler für seine Türkis-Bewegung zu begeistern. Sein Verhalten aber während der Coronakrise ist zu hinterfragen. Er nahm nämlich Warnungen der Experten nicht ernst, redete die Pandemiewellen stets klein und kündigte schlussendlich an, es werde zu keinem generellen Lockdown mehr kommen. Mit seiner Schönfärberei wollte er einerseits die Menschen bei Laune halten, andererseits keine Wählerstimmen bei den oberösterreichischen Landtagswahlen verlieren. Es regierte nur parteipolitisches Denken! Nun haben wir die Bescherung! Kurz als Bundeskanzler ist zwar weg, der vierte Lockdown aber da! Wenn sich auch der neue Bundeskanzler Schallenberg für das Verhalten seines Vorgängers entschuldigte, ist der wirtschaftliche Schaden nicht mehr gut zu machen!Manfred Beck, Brand

Typisch

österreichischeLösungDa wird ja das Huhn in der Pfanne verrückt! Wenn ich die Worte des Kanzlers von Freitagvormittag sinngemäß zusammenfassen darf, heißt das: „Liebe Eltern, die Schulen sind geöffnet, es kann kommen, wer möchte.“ Das zeigt, wie intensiv die nächtlichen Gespräche waren. Den ganzen Sommer über bis jetzt ist nichts geschehen, um die jetzige Situation zu verhindern. Vor allem nicht da, wo das Infektionsgeschehen derzeit massiv stattfindet, was auch durchaus absehbar war, nämlich an den Schulen. Man hätte Lüftungsanlagen bauen, Reinigungspersonal und organisatorisches Personal aufstocken, neue digitale Ausstattung (dem Stand der Technik entsprechend) anschaffen können. Vor allem hätte man Aufklärung der Eltern zur Pandemielage betreiben sollen, sowie die angekündigten Impfbusse an die Schulen kommen lassen etc. In der politischen Debatte hätte man den Wissenschaftlern mehr Raum geben sollen, um Ängste zu lindern und zu erreichen, dass die Eltern ihre zwölf- bis 14-jährigen Kinder impfen lassen. Und während wir jetzt Vollgas gegen die Mauer fahren, erhalten wir die Botschaft, dass nun quasi die Eltern selbst entscheiden sollen, ob sie die Geschwindigkeit drosseln oder nicht. Eine Geschwindigkeitsbeschränkung zu erlassen, das traut sich die österreichische Regierung nicht. Der zuständige Bildungsminister schweigt.Kerstin Kratky BEd, Feldkirch

Impfskeptiker

Ich habe mich immer gefragt, wieso die Impfrate in manchen Ländern so niedrig ist. Bei den Ländern des ehemaligen Ostblocks dürfte das Misstrauen gegenüber Anweisungen der Regierung noch aus der Zeit der totalitären Regime kommen. Aber dass in Westeuropa gerade die deutschsprachigen Länder so schlechte Impfraten haben?Ich hatte damals bei der undifferenzierten Ablehnung der Gentechnik gerade in den deutschsprachigen Ländern vorausgesagt, dass uns das eines Tages auf den Kopf fallen wird (neben der jahrelangen Vernachlässigung der MINT-Fächer im Schulsystem dieser Länder). Und seit ich eines der Argumente der Impfgegner gehört habe „Sobald ein Totimpfstoff da ist, lasse ich mich impfen“, fühle ich mich bestätigt. Es ist klar: Wenn man den Leuten seit Jahren eintrichtert, „Gentechnik ist böse“, dann hat man ein Problem, ihnen beizubringen, dass sie sich jetzt etwas in den Körper spritzen lassen sollen, dass auf diesem Prinzip beruht (wenn man das nicht einmal im Essen haben will). Noch was: Der Impfstoff von BionTech wurde ja von zwei Forschern mit migrantischem Hintergrund entwickelt. Das könnte natürlich auch noch bei Anhänger von bestimmten Parteien eine Rolle spielen, weil das ja gegen ihr „Geschäftsmodell“ geht . . .Ich habe am Freitag gerade meinen dritten Stich erhalten (Pfizer/Pfizer/Moderna).Edward Gregory, Bregenz

Advent – warten auf das Christkind

Der Advent kündigt uns an, dass bald Weihnachten ist. Am Heiligabend wird der Menschheit das Jesukind geboren. Die Kinder freuen sich darauf. Wir Erwachsene wissen, dass Weihnachten heuer schon das zweite Mal nicht mehr so sein wird, als wir es gewohnt sind. Weihnachtsfeiern, die größere Familie und Verwandtschaft, treffen lieber Freunde, alles wird wieder eingeschränkt sein. Mund-/Nasenschutz und Abstand halten sind gefragt. Mit den steigenden Coronazahlen ist die Situation wieder verunsichert. Die Infektionszahlen steigen täglich, zu viele Menschen sind noch nicht geimpft. Schon bald zwei Jahre hören wir vom Coronavirus und den damit verbundenen Einschränkungen. Vielleicht ist es gerade das, was wir in der erzwungenen Stille im Advent 2021 neu lernen müssen. Das Annehmen von Hilfe auch jenseits unserer Lebensgewohnheiten, von Bedürftigkeit im eigenen Umfeld, vielleicht schon beim eigenen Nachbarn. Sich fragen, wie lange habe ich mit ihm nicht mehr gesprochen. Schenken von Zuwendung, die wir bei aller Vorweihnachtshektik verlernt haben. Ein wirkliches Zuhören bei einer Begegnung, beim Telefonieren, das Schreiben eines Briefes wie zu Großmutters Zeiten. Ein Päckchen verschicken, vielleicht dorthin, wo es eigentlich nicht erwartet wird. Zeichen, die ausdrücken möchten: „Du bist mir wichtig, ich habe dich auch in Zeiten der Pandemie nicht vergessen.“ Eine gesegnete Weihnacht für uns alle.Hugo Mayer, Egg

Pipelineausbau überdenken

Zum Bericht „Die Pipeline wird auf Achkies gebaut“, VN vom 17.11.2021:Lassen wir die Zerstörung dieses einmaligen Bodenseeufers nicht zu, sondern fordern wir ein Überdenken des Projekts, bevor es zu spät ist. Der seltene Tiefwasserstand am Bodensee mit der ideal benützbaren (300 m langen) Ecksteinschräge ist vielen als „Pipeline-Legende“ bekannt. Statt der geplanten 300 m langen altertümlichen Hafenmauer wäre eine großflächige Strandgestaltung im darauffolgenden Bauabschnitt viel moderner. Anstelle die Mauer zu bauen, im nächsten Bauabschnitt, wo ein sehr flaches Bodenseeufer ist, könnte man eine breite, der Rheinströmung angepasste Aufschüttung machen. Dies ergäbe einen wunderschönen Strand mit großem Abstand zum Radverkehr. Dies ist auch notwendig, um die doppelkurvige Eisenbahnlinie zu begradigen, um Schnellverkehr zu erreichen. Hiermit ist es auch günstig, die durch die EU geförderte fünf Meter breite Radschnellstraße von den Badenden und Fußgängern möglichst weit zu entfernen. Bei der eingeschränkten Breite beim Eisenbahnübergang vor dem „Café Melanie“ könnte man eine Begegnungszone machen, wo eine gegenseitige Rücksichtnahme durch Geschwindigkeitsbeschränkungsmaßnahmen (wie blinkende „Smileys“, Zebrastreifen, Bodenwölbungen) Sicherheit erzeugt. Jetzt fährt mancher Radfahrer und E-Biker mit unangemessener Geschwindigkeit durch dieses Nadelöhr. Wenn in näherer oder auch fernerer Zukunft die Bahntrasse unter oder über die Erde verlegt oder überhaupt anders geführt wird, dann bietet sich der dann freiwerdende Gleisstreifen für eine separate Radspur an.DI Gerd Köhler, Lochau

Verantwortungslose Pflegepersonen?

Pflegepersonen, die sich aus privaten oder medizinischen Gründen nicht impfen lassen wollen, werden als verantwortungslos und in letzter Zeit auch als asozial bezeichnet. 2019 waren diese Personen noch verantwortungsvoll und vorbildlich. 2020 wurde für sie applaudiert und sie waren die Helden des Alltags. Es sind immer noch dieselben Personen mit denselben Einstellungen und Werten. Alle Pflegekräfte haben ihren Beruf ergriffen, um Menschen zu helfen und nicht um ihnen zu schaden. Finanzielle Gründe sind sekundär, da eine ausgebildete Pflegekraft (PA) in etwa gleichviel verdient wie ein Metallarbeiter ohne Schulabschluss. Wir können auf die Regierung hören, welche durch das Schaffen neuer Feindbilder (Pandemie der Ungeimpften) ihr beinahe 2-jähriges Totalversagen bei der Krisenbewältigung verschleiern will, oder wir stehen alle zusammen und fordern nicht nur Toleranz ein, sondern sind auch gewillt, diese zu gewähren. P.S. Ich bin aus privaten Gründen geimpft.Franz Stockmaier, Feldkirch

Was hat die verfahrene Situation noch mit Regieren zu tun?

Es ist mir einfach unverständlich was derzeit geschieht. Dabei müssten die Minister nur mit dem Wiener Bürgermeister Ludwig in Verbindung treten oder auf Rendi-Wagner hören. Leider wurde auch den Fachleuten wie den Virologen kein Vertrauen geschenkt. Wie ich überdies feststelle, stehen die von der SPÖ geführten Länder was Corona betrifft noch am besten und die von der FPÖ am schlechtesten da. In Israel, Spanien und Portugal hatten sich fast 90 Prozent der Bevölkerung doppelt und dreifach impfen lassen. Für diese ist Pandemie ein Fremdwort. Auch in Vorarlberg haben wir nun schon fast 9.000 Infizierte. Es müssen einfach alle geimpft werden. Daran führt kein Weg vorbei. Doch warum dies erst im Februar geschehen soll? Die Wirtschaft und der Staat würden sich zig Millionen Euro ersparen, wenn dies kurzfristig geschieht!Hermann Schöch, Dornbirn

Widerstand

Das gefühlte Versagen unserer Regierenden in fast allen Bereichen bereitet Teilen der Bevölkerung zunehmend Sorge. Kritische, gute Leserbriefe wie z. B. von Alfred Fuchs vom 13.11. oder Alfons Kopf bzw. Herbert Burtscher vom 15.11. sowie die Demonstration für mehr direkte Demokratie vom 14.11. dokumentieren die zunehmende Unzufriedenheit. Die Handlungsbefugten unserer repräsentativen Demokratie erweisen sich zunehmend als unfähig, auf die hereinbrechenden Krisen (Finanzkrise, Flüchtlingskrise, Klimakrise, Coronakrise usw.) angemessen und rasch zu reagieren. Um trotzdem herauszuragen und zu glänzen, scharen manche der führenden Volksvertreter noch Schwächere um sich. Durch Führungsschwäche und Wachstumswahn ist unser Land längst über jedes erträgliche Maß der Entwicklung hinausgeschossen. Die Infrastruktur kann mit dem Wachstum schon lange nicht mehr mithalten (Verkehrschaos, fehlender Schlachthof, Wohnungs-, Arbeitskräfte- und Deponiemangel usw.). Zusätzlich zerstören wir nachhaltig unsere Lebensgrundlage für eine Grundversorgung mit Lebensmitteln und Sauerstoff. Eine Mindestanforderung an eine gesunde Region wäre 2500 m2 guter Landwirtschaftsgrund pro Einwohner und Gästebett und mindestens ein großer Baum (ab 100 m2 Kronengröße) pro Einwohner, Gästebett und zugelassenem Kfz. Gebietskörperschaften, die dieses Minimalziel nicht mehr erfüllen, sollten über den Finanzausgleich Ausgleichszahlungen an die Regionen leisten, die die Anforderungen noch übererfüllen, um wenigstens dort den Umwidmungsdruck herauszunehmen. Wir müssen nicht nur den Amazonasurwald, sondern auch unseren Lebensraum schützen.Peter Bonetti, Hard

Verantwortung

übernehmen beim KlimaschutzEine österreichische Versicherung hat eine Umfrage gemacht. Das Ergebnis: Der Klimaschutz ist für die Menschen sehr wichtig. Jedoch nur 12 % glauben, selbst etwas gegen den Klimawandel tun zu können. Die Politik sei dafür zuständig. Europa könne nicht viel tun, solange etwa China alleine für 28 % der Treibhausgas-Emissionen verantwortlich ist. Sagen viele. Ohne daran zu denken, dass dort mit Kohlestrom betriebene Fabriken riesige Mengen Güter für uns produzieren. Damit verbunden sind Flug- und Schifftransporte riesigen Ausmaßes. COP26 in Glasgow hat gezeigt, dass die Politik nicht wirklich vorankommt. Wir müssen selbst Verantwortung übernehmen. Was können wir sofort tun: Ein Vorarlberg-Jahresticket für Öffis um 355 Euro kaufen. Danach möglichst viel das Auto stehen lassen und auf Öffis umsteigen. Speziell zum Arbeitsplatz und zurück, dort wo es möglich ist, auch wenn es eine Viertelstunde länger dauert. Nützen wir das hervorragende Netz öffentlicher Verkehrsmittel im Land. Fahrradfahren für Strecken bis zu sechs Kilometern sollte zum Normalfall werden. So senken wir sofort unseren CO2-Ausstoß. Dazu braucht es keine Klimakonferenz. Tun wir es gleich, vermutlich wird in naher Zukunft diese Veränderung, diese Transformation beim Verkehr soundso stattfinden. Neben vielen Veränderungen, die auch noch kommen müssen, um den Klimawandel zu stoppen.Rudolf Weingärtner, Dornbirn

Unfassbar,

Herr Fassmann!Dass sich manche Regierungsverantwortlichen nicht immer einig sind und öffentlich bei Pressekonferenzen unterschiedliche Standpunkte vertreten, ist nichts Neues. Das Fass zum Überlaufen bringt diesmal allerdings Herr Fassmann. Erst der nachvollziehbare Appell des Bundeskanzlers, Schulkinder, wenn möglich, zuhause zu lassen. Wenige Stunden später verunsichern Aussagen des Bildungsministers Eltern, Schüler und Lehrpersonal in gleicher Weise. Alle zu verwirren und vor den Kopf zu stoßen, das ist dem Minister zu 100 Prozent gelungen. Eltern, die ratlos sind und nicht wissen, ob sie ihre Kinder nun daheimlassen sollen oder nicht. Schüler, die sich sogar tageweise aussuchen können, ob sie „Bock“ auf Schule haben oder nicht. Was das für uns Lehrpersonal heißt: Alles soll lerntechnisch ermöglicht werden sowie täglich wechselnde Präsenzzahlen. Also jeden Tag eine Wundertüte der Wissensvermittlung. Nach dem Plan b vom Herrn Kickl dachte so manch einer, etwas Be….. kann es nicht geben, doch der Bildungsminister hat uns eines Besseren belehrt. Er hat für jede schulische Eventualität ein Hintertürchen offengelassen, frei nach dem Motto „Alles ist möglich“. Ob diese Unart, es jedem „a bissi“ Recht machen zu wollen, auch dem Virus in die Hände spielen wird, wird sich nun zeigen. Ich wünsche mir unmissverständliche Aussagen sowie eine Regierung und eine Bildungsdirektion, die dieses Durcheinander nicht zulassen!Claudia Sigg, Wolfurt

Mitschuldig

Größtenteils sind die Impfverweigerer mitschuldig am derzeitigen Lockdown. Jedoch nicht diejenigen, denen aus ärztlicher Sicht keine Impfung empfohlen wird. Das sind nur einige wenige Prozente. Nicht zu verstehen sind die Demonstranten, auch die Kickl-Anhänger, die gegen das Impfen sind. Und vor einem Spital gegen diese Impfung zu demonstrieren, was sind das für Leute? Gibt es ein anderes Wort als Dummheit? Als ein ungeimpfter Patient aus der Intensivstation getragen werden musste, waren seine letzten Worte (lt. Ärzte), er hätte mehrere Ausreden gehabt, warum er sich nicht impfen lassen hätte. Und warum sind jene Urlauber nicht gegen eine Impfung, die in div. Länder reisen? Und durch die frühere Impfung für alle gegen Kinderlähmung, Pocken usw. wurde der Virus ausgerottet.Albert Gohm, Feldkirch

Lockdown

Der Lockdown kommt irgendwie spät, wenn nicht zu spät. Man kann das Ganze auch einfach laufen lassen. Es kann doch jeder die Verantwortung selber übernehmen und auch die Konsequenzen dafür tragen. Der Ungeimpfte wird vielleicht krank oder noch schlimmer. Man kann sich impfen lassen – so man denn will. Ob da ein Lockdown hilft, man wird sehen. Dieses Virus scheint nun doch außer Kontrolle geraten zu sein. Auf alle Fälle scheinen die Geimpften halbwegs gut über die Runden zu kommen. Für was man sich impfen ließ und der Lockdown dann doch für alle gilt, ist mir schleierhaft.Roland Geiger, Nenzing

Menschen

Markt

wirtschaft aktuell

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Großzügige Spende

Unter dem Motto „Einkaufen & Gutes tun“ spendete Sutterlüty beim Eröffnungswochenende der neuen Ländlemarkt-Filiale in Hohenems für jeden getätigten Einkauf einen Euro an das Hilfswerk der Stadt. Total wurden 2500 Euro zusammengetragen. Christian Kerber

ATX 3738,44 Punkte

Wien Die Wiener Börse hat am gestrigen Dienstag mit leichten Verlusten geschlossen, während...

Kultur

Politik

Politik in Kürze

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Welt

Hauchzart

Ein Hauch von einem Kleid über edlen Spitzendessous – ein Vorschlag des spanischen Modeschöpfers Andres Sarda. afp

"Maju" auf Tour

Die vor drei Monaten im Leipziger Zoo geborene Amurleopardin „Maju“ erkundet derzeit ihre Außenanlage. „Maju“ (Die Süße) wiege etwa 4,5 Kilogramm und sei äußerst agil, teilte der Zoo mit. Die kleine Leopardin trinkt nach wie vor Milch von der Mutter, frisst aber auch schon kleine Fleischportionen. reuters
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