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Titelblatt

Festspielauftakt für das junge Publikum

„Paris! Paris!“ heißt die neue Produktion des Vorarlberger Musikensembles Die Schurken. Die Österreich-Premiere erwies sich am Sonntag als grandioser inoffizieller Festspielstart in Bregenz. »D7 BF/Köhler

Genusshandwerkerin

Die Lochauer Konditorin Martina Homann-Dellantonio gründete in Bregenz einen Betrieb, der Schokolade eine Bühne bietet.

Politik

politik in kürze

PutschversuchAddis Abeba Ein mutmaßlicher Putschversuch in der Region Amhara bringt den äthiopischen...

Vorarlberg

Stunde der Heuchler?

Sektenspektakel letzte Woche in der Wiener Stadthalle vor verzückten 10.000 „Erweckten“, die...

buchambach

Endlich Sommer!

Diese Woche gibt‘s Sonne pur, da gerät auch Jacoba aus Hohenems in Hochstimmung. VN/Sams

Lokal

Tödlicher Absturz

Zu einem tödlichen Verkehrsunfall kam es am Samstag im benachbarten Berneck (SG): Ein 46-jähriger Kosovare war mit seinem Auto auf der Tigelbergstraße talwärts in Richtung Berneck unterwegs, als er links von der Straße abkam und mit seinem Auto einen Zaun durchschlug. Der Pkw muss sich danach im steilen Abhang mehrmals überschlagen haben, berichtet die Kantonspolizei St. Gallen. Der 46-Jährige wurde letztlich aus dem Auto geschleudert, bevor dieses weit unterhalb der Straße zum Stillstand kam.Gegen 8 Uhr wurde die Kantonspolizei St. Gallen informiert. Der Notarzt und das Rettungsteam konnten nur noch den Tod des Mannes feststellen. Kapo

Vandalen gesucht

In der Nacht auf Sonntag kam es in Lustenau zu mehreren Sachbeschädigungen.

Feldkirc

Feldkirch

Im Rahmen der Aufweitung wird die Heiligkreuzbrücke abgerissen und erneuert.

Bregenz

Bludenz

Marktmeile in Dornbirn

Der größte Handwerksmarkt im Land findet am Freitag, 28. Juni, von 9 bis 17 Uhr in der Dornbirner Innenstadt statt. Heuer sind es über 70 Aussteller, die eine bunte Palette aus schönen, wertvollen und praktischen Produkten anbieten. Diese reicht von Bekleidung über dekorative und nützliche Objekte für Pflanzen, Haus und Garten. Schmuck, Taschen oder Delikatessen runden das Angebot ab. DornbirnTourismus & Stadtmarketing

Dornbirn

Chronik

Zum Gedenken

Bezau Nach langer schwerer und mit Geduld ertragener Krankheit wurde Franz...

Leserbriefe

EU-Recht vor Mautpolitik

Die Ablehnung des deutschen Mautgesetzes durch den Europäischen Gerichtshof ist kein politischer Verdienst, sondern ein rechtlicher. Das muss ganz klar hervorgehoben werden. Es zeigt, wie Politik aus nationalen Gründen auf europäischer Ebene getrieben ist. Der deutsche Verkehrsminister erhoffte sich mit der Einführung der Maut, die die „Ausländer“ – wobei es vorwiegend Europäer gewesen wären – bezahlten sollten, Wählerstimmen. Lässt man sich das durch den Kopf gehen, so ist das meilenweit von einem europäischen Gemeinschaftsdenken entfernt. Es ist ein Abkassieren bei den europäischen Autofahrern, um die marode deutsche Infrastruktur zu sanieren. Dass deutsche Politiker das praktizieren, zeugt von rücksichtlosem Machtstreben. Aber Hauptsache im eigenen Land ist man anscheinend ein Heros! Dem ist aber nicht so, wenn wir uns die letzten Wahlen in Bayern und in Deutschland in Erinnerung rufen. Was nachdenklich stimmt, ist die Tatsache, dass wir, die „Mauler“ aus Österreich, rechtlich vorgehen mussten, weil unsere Macht in der EU an deutsche Grenzen gestoßen ist. Den Mut unserer damaligen Regierung, trotz sehr guter nachbar-schaftlicher Beziehungen, diesen Schritt zu machen, muss man hervorheben. Gewonnen hat das Recht und nicht die Politik.Maria und Paul Ammann, Bludenz

Erbschaftssteuer – Menschenrechte

Unter der schwarz-roten Koalitionsregierung Mitterlehner-Kern und unter Mitwirkung der Landeshauptleute, so auch Landeshauptmann Markus Wallner, wurde die Erbschaftssteuer im Familienbereich bei Immobilienübertragung mit einem steuerlichen Stufensatz von 0,5 bis 3,5 Prozent vom Verkehrswert belegt. Die bis zu 20-fache plötzliche Erhöhung hatte sich bis heute noch keine andere regierende Politikergruppe unter dem Vorwand sozialer Gerechtigkeit getraut, einzuführen. So werden Personen von Minderheiten österreichischer Staatsangehörigkeit in Bezug ihrer Vermögenswerte im geschäftlichen, beruflichen und finanziellen Interesse gegenüber anderen österreichischen Staatsangehörigen mit Nutznießen von Besitz entscheidend im Generationswechsel diskriminiert und gesetzlich öffentlich benachteiligt. Denn der Stufensatz gilt nicht bei Immobilienübertragung mit Nutznießen im einfachen Gesellschafterbereich. Dort ist bei schlauer Teilung der Anteile null Prozent für größte Immobilienwerte vorgesehen oder höchstens 0,5 Prozent bei Übernahme aller Anteile. Diese hinterhältige Meisterleistung einer nach Korruptheit mahnenden Politik zu einer gesetzwidrigen Bevorzugung im Sinne von lebenden Nutznießern österreichischer Staatsangehörigkeit in Gesellschaften ist daher einer Demokratie unwürdig. Der sozialistisch, kommunistisch im österreichischen Neid motivierte Stufensteuersatz für Erbschafts-immobilien-Übertragungen im Familienbereich über Generatio-nen ist innerhalb von 14 Tagen, da gesetzwidrig, aufzulassen und auf höchstens 0,5 Prozent, für alle gleich, festzulegen. Begründung: Staatsvertrag Artikel 6 (1-3).Alwin Rohner, Lauterach

Feldzug gegen Wirte und Raucher

Wenn ich mir das politische Hickhack zum Thema generelles Rauchverbot in Österreichs Gastronomie anschaue, kommt nicht nur mir das Grauen. Ich vergleiche die wiederkehrende „Trendumkehr“ in dem unsäglichen Hin und Her der Entscheidungen zum Schutz der Nichtraucher als eine Schubumkehr in der Luft. Die Wirte wurden quasi genötigt, ihre Räumlichkeiten umzubauen, um den Wünschen der Gesundheitspäpste gerecht zu werden, aber es bleibt zu hoffen, dass sie nicht auf ihren Kosten sitzen bleiben, zumal sie ja für ein „Unternehmen“ tief in die Tasche greifen mussten. Wir leben ja in einer Demokratie, aber ihren Bürgern werden immer mehr Freiheiten genommen, Rauchen oder Nichtrauchen gehört da dazu! Einerseits hebt der Staat Steuern ein, die Tabaksteuer und Steuer auf Alkohol, und andererseits will er analog dazu die Auswüchse der Sucht in einer Art bekämpfen, die man durch gezielte Prävention besser erreichen könnte. Es entzieht sich leider meiner Kenntnis, ob gerade da viel unternommen wird, aber mit Blick auf Fortschritte, die in Hochglanzbroschüren verkündet werden, zeichnet die Erwartungshaltung, zumindest für mich, eher ein düsteres Bild – und noch mehr, wenn man mit Polemik eine Linie vorgeben will, wo sie nichts verloren hat, nämlich bei der Profilierungssucht.Eine zielführende Einigung wird es nie geben, denn im Gremium sitzen auch Raucher und Nichtraucher.Sabine Windberger, Bregenz

Offener Brief der Chefredakteure

In der Klarstellung schreiben sie, wer die Grenze zwischen Journalismus und Politik missachtet, gefährdet die Grundlagen der Demokratie. Da in Österreich jeder weiß, dass die Zeitungen und der ORF rot oder schwarz angehaucht sind und sie sich als „vierte Macht“ bezeichnen, die Missstände und Machtmissbrauch aufzeichnen, dann sollten sie diese Grundsätze auch beachten und nicht wie in der Regierungszeit „Kurz-FPÖ“ ständige Hetze betreiben. In einem Absatz schreiben sie: „Unabhängige Medien sind in einer liberalen Demokratie kein Instrument einer Partei oder Interessensgruppe!“ Dann halten sie sich auch daran und lassen sie nicht bei einer Regierungsbeteiligung der FPÖ, die rot-schwarze Gesinnung in ihren Blättern den Lesern zukommen. Guter, ehrlicher und unabhängiger Journalismus ist für die Leser wichtig, egal wenn es dabei trifft und nicht die Meinung eines einzelnen Chefredakteurs, der durch Annahmen einen Artikel schreibt, um die Auflage zu erhöhen.Ernst Scheiterbauer, Frastanz

Grönland

schmilzt dahinGrönland schmilzt dahin, aber Kurz und Strache haben ihre Erweckungserlebnisse: Kurz bei einem Sektenprediger in der Wiener Stadthalle, Strache bei einer billigen Oligarchen-Imitation in einem Feriendomizil. Der eine kämpft mit Millionen hohen Wahlkampfüberschreitungen seiner ÖVP in der Vergangenheit, der andere muss horrend hohe Überzahlungen an Mitarbeiter im freiheitlichen Innenministerium rechtfertigen. Permanent muss sich Österreich dazu mit den narzisstischen Befindlichkeiten zweier „Ausnahme-Politiker“ befassen, die so tun, als wären sie der Nabel der Welt. Es könnte einem wirklich übel werden, wozu diese beiden bläulich eingefärbten Parteigänger dieses Land verführen. Statt daran zu arbeiten, wie Österreich den die ganze Welt herausfordernden Strukturwandel bewältigen soll, der durch den Klimawandel und durch die Digitalisierung hervorgerufen wird, die die Menschheit in das längst angebrochene Anthropozän schleudern, suggerieren sie eine heile Welt anmutende Retro-Politik, die sich ihre Wahl-befindlichkeiten als Staatsthemen leisten können soll. Die emotionale Verblendung und Ablenkung, die sie erzeugen wollen, ist hochgradig irrational und gefährlich. Sie scheinen beide bei Trump in die Schule gegangen zu sein.Wer ein anderes Amerika sucht, sollte „Losing Earth“ von Nathaniel Rich und „The Uninhabitable Earth – Life after Warming“ von David Wallace-Wells lesen. Die Butter auf den Köpfen von Kurz und Strache schmilzt wie das Grönland-Eis.Andreas Postner, Rankweil

Umwelt oder Klima?

Sehr geehrte junge und alte klima-besorgte Frauen und Männer! Ich schätze Ihr Engagement und finde es absolut notwendig, Umweltverschmutzung und -zerstörung zu beenden. Nur: Sie werden bezüglich Klimawandel an der Nase herumgeführt (ich habe auch mal daran geglaubt!). Folgende Denkanstöße: Wasserdampf ist – wissenschaftlich belegt – ein Treibhausfaktor, noch lange vor CO2 (darum ist eine klare Nacht kälter als eine bewölkte). Wenn das Wetter nur tageweise vorhersehbar ist, wie kann aus einem Klimamodell eine Katastrophe errechnet werden? Eiskernbohrungen belegen, dass der CO2-Gehalt schon mal höher war als jetzt. Mittelalterliches Klima-Optimum mit Weinbau im Norden Englands usw. Klimawandel? Stimmt, nur nicht menschengemacht! Die Menschheit hätte ohnehin genug zu tun: Überfischung, Hungersnöte, Plastikmüll, Atomenergie, Waldrodung, Glyphosat & Co., Bienensterben – und 5G! Ohne die Auswirkungen zu untersuchen, soll diese Technologie weltweit ausgerollt werden. Dass HF-Felder im Bereich von 5–60 GHz keine Gefahr für Bienen und Insekten sind, ist unwahrscheinlich. Brüssel (!) ist, nebenbei, eine 5G-freie Zone.„Die Menschen in Brüssel sind keine Meerschweinchen, deren Gesundheit ich wegen Profitdenken verkaufen kann“, so ein Zitat der belgischen Umweltministerin. Ich schätze Ihr Engagement. Vielleicht wollen Sie aber Ihre Prioritäten neu justieren?Markus Amann, Feldkirch

Sport

De Ligt zu Juventus

Abwehrspieler Matthijs de Ligt (rechts) wechselt vom niederländischen Meister Ajax Amsterdam zum italienischen Champion Juventus Turin. Ajax soll für den 19-Jährigen 62 Millionen britische Pfund (69,33 Mill. Euro) erhalten. De Ligt hatte erklärt, dass Juve-Star Cristiano Ronaldo ihn nach der 0:1-Niederlage der Niederländer im Finale der Nations League gegen Portugal darauf angesprochen habe. „So kurz nach dem Spiel interessiert dich so etwas überhaupt nicht“, hatte De Ligt dem niederländischen Sender „NOS Television“ gesagt. ap

fussballszene

Neuer TrainerRom Der ehemalige Rom-Coach Eusebio Di Francesco heuert beim Serie-A-Konkurrent Sampdoria Genua...

fussball

Valenciennes Begleitet von heftigen Protesten der Gegnerinnen aus Kamerun sind Englands Fußball-Frauen...

Einsamer Hamilton

Le Castellet Lewis Hamilton hat den Großen Preis von Frankreich gewonnen und seine Führung im...

Baseball

Baseball League Austria (BLA) 2019 Dornbirn Indians – Kufstein...

Ein neuer Hauptsitz

Das Internationale Olympische Komitee hat sein neues Hauptquartier in Lausanne eingeweiht. „Das Olympic House ist das Zuhause für uns alle“, sagte IOC-Präsident Thomas Bach auf den Tag genau 125 Jahre nach Gründung des IOC bei einem zweistündigen Festakt mit rund 700 Gästen. 129 Millionen Euro hat der Neubau direkt am Genfer See gekostet. Das Olympic House bietet Platz für die rund 500 IOC-Mitarbeiter, die zuvor auf vier Standorte in Lausanne verteilt waren. Für den Neubau wurden 95 Prozent des früheren IOC-Hauptsitzes wiederverwertet oder recycelt. apa

Menschen

Jubiläum groß gefeiert

Knapp 100 Gäste konnte Präsident Martin Jäger zum Festakt „50 Jahre Kiwanis-Club Bregenz“ im Hotel Schwärzler begrüßen.

Neue Werkraumschau eröffnet

Im Werkraum Bregenzerwald wurde am Freitag die Werkraumschau „Gastgeben – Räume für das Willkommensein“ eröffnet. Kuratorin Isabella Natter-Spets gab bei einem Rundgang durch die verschiedenen Themenräume einen Einblick in das Konzept...

Mick Jagger wieder fit

london Mit einem beschwingten, tanzenden Mick Jagger haben die Rolling Stones den Auftakt ihrer...

Markt

Auf der Schokoladenseite

Bregenz Den offiziellen Eröffnungstermin für ihr Unternehmen in der Bregenzer Kirchstraße hat die...

Tischler erfolgreich

Die besten Tischlerlehrlinge Österreichs trafen sich am Wochenende in Rust, um sich einer Challenge der besonderen Art zu stellen: dem Bundeslehrlingswettbewerb. Marcel Dauwalter von der Traumtischlerei Leo Metzler aus Bezau konnte sich im zweiten Lehrjahr die Silbermedaille sichern. Ähnlich erfolgreich ging sein Kollege Lucas Bernhard (l.) von Schmidinger Möbelbau aus Schwarzenberg an die Sache heran. Er erreichte im 4. Lehrjahr den zweiten Platz. WKO

60.000

Mercedes-Benz-Diesel-Modelle GLK 220 mit der Abgasnorm Euro 5 muss der...

Konsultationen

Die wirtschaftliche Zusammenarbeit Russlands mit den deutschsprachigen Ländern bzw. der EU war eines der Hauptthemen beim Treffen der russischen Honorarkonsule in Außerbraz, das von Honorarkonsul Hubert Bertsch (5. v. l.), organisiert wurde. FA

Wohin

18 Uhrkino rio, feldkirch

Wie Macht und Gier die Menschen verändern, zeigen Cristina Gallego und Ciro Guerra in ihrem bildstarken Drogenwestern „Pájaros de verano – Das grüne Gold der Wayuu“ um einen kolumbianischen Familienclan, der mit Marihuana reich wird, ins Kokain-Geschäft einsteigt und eine Spirale der Gewalt entfesselt. Ein epischer Arthouse-Thriller über die Vorgeschichte des Medellin-Kartells. „Ungeheuer spannend. Die poetische Eleganz, in der bei diesem Film Archaisches, Modernes und Menschliches ineinanderfließen, ist einzigartig.“ (epd-Film)  birds of passage

Kultur

Welt

Strand-Eleganz

Extravagante Bademode von Agua de Coco wurde bei der Fashion Week in São Paulo gezeigt. reuters

Alles im Blick

Aufmerksam beobachten der Schneeleoparden-Junge und seine Mutter die Umgebung in ihrem Gehege im Kölner Zoo. Schneeleoparden stehen auf der Roten Liste der Weltnaturschutz­union, weltweit gibt es schätzungsweise noch etwa 4000 bis 6000 freilebende Exemplare. apa

aus aller welt

Kind hinterm Steueroldenburg Die Polizei hat einen Neunjährigen am Steuer eines Autos in Oldenburg gestoppt.
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