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Titelblatt

Der Festspielballon hebt ab

Wie kreativ Geschichten erzählt werden können, vermitteln Künstler der Bregenzer Festspiele ab heute auch hoch in der Luft. »D9, BEILAGE VN/SAMS

581

Firmen wurden im ersten Halbjahr 2019 in Vorarlberg gegründet. „Sein eigener Chef zu sein“ ist mit 70 Prozent der Hauptgrund für...

Tragischer Ausgang

Nach einem Sturz in einen Teich wurde Silvan zum Pflegefall. Seine Mutter will aufrütteln. »A8

Risiko als Triebfeder

Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Sport beim 36. Vorarlberger Wirtschaftsforum. »D3

Sommerfrische

Das Kunstforum Montafon in Schruns widmet sich kritisch und witzig einem starken Thema. »D8

Politik

Zitterpartie

Ursula von der Leyen hat sich als glühende Europäerin und mit viel persönlichem Familienbezug in...

Politik in kürze

Abgeordnete wehren sich gegen Trumpwashington Die vier demokratischen Kongressabgeordneten, die Donald Trump mit heftigen Attacken...

Vorarlberg

Eingesperrt

„Wenn ich gelogen habe als Kind, hat mich die Mutter in den Keller gesperrt.

Klein, aber oho

Julia (22) aus Höchst macht bei ihren Outfits gerne auch mal halblang. VN/Steurer

Lokal

Aquaplaning

Aufgrund von Aquaplaning geriet ein Autofahrer am Montagabend auf der A 14 zwischen Nenzing und Frastanz ins Schleudern. Der Pkw prallte zunächst gegen die Mittelleitschiene und dann gegen die Außenleitschiene, der Lenker blieb unverletzt. hofmeister

Heißer Fund

Beim Brand in einem Einfamilienhaus bei St. Gallen wurde bei Löscharbeiten von...

Dornbirn

Mit Aladin zum Erfolg

Nenzing Die vergangenen Wochen werden Angelina Bauer, Simone Forstner, Nina Geiger, Andre Loibl,...

Historie entdecken

Bereits seit zwei Jahren werden in den Regionen Großes Walsertal, Kleinwalsertal, Klostertal, Montafon und Warth im Rahmen eines EU-Leader-Projekts historische Bauwerke erforscht und deren Geschichte dokumentiert. Begleitend zu diesen Aktivitäten finden auch Veranstaltungen statt. Nunmehr sollen in allen beteiligten Regionen Routen erarbeitet werden, an denen historisch interessante Gebäude liegen. Mittels der Vorarlberg-App lassen sich dann zu den einzelnen Gebäuden und deren Geschichte Informationen abrufen. Eine dieser Routen im Kleinwalsertal wurde bereits in die Praxis umgesetzt. meznar

Feldkirc

Schüler auf EU-Mission

Mit einer guten politischen Vorbereitung in den letzten zwei Schuljahren und einem Workshop mit Martha Stüttler-Hartmann von der Abteilung Europaangelegenheiten und Außenbeziehungen Europe Direct Vorarlberg planten die Klassenlehrerinnen Annette Fruhmann, Ivana Trailovic, Karin Kastler und Petra Raid mit den vierten Klassen der VMS Alberschwende eine Reise nach Straßburg. Der zweitägige Besuch in Straßburg bildete den Abschluss des „double check Projekts“ zum Thema „Wir leben Demokratie“. Besonders interessant war der Besuch im Europaparlament oder das Gespräch mit Claudia Gamon, Neo-Mitglied des Europäischen Parlaments aus Vorarlberg, die ihren Werdegang beschrieb und über die EU informierte. me

Bregenz

Bludenz

Rhythmische Komplexität

Thüringen Mit der Cosmic Percussion Group war am vergangen Sonntag auf einer Matinee im Pavillon der...

Chronik

Sport

Büffelherde war einmal

Von Frankfurts fabelhaftem Sturm-Trio ist jetzt nur noch Ante Rebic übrig. Nach dem zu Real Madrid abgewanderten Torjäger Luka Jovic verlässt auch Sébastien Haller (Bild) den Klub von Trainer Adi Hütter. Der 25-jährige Franzose wechselt wie erwartet zu West Ham United in die englische Premier League. Die Eintracht hat als neuen Stürmer bisher nur den Serben Dejan Joveljic (19) verpflichtet, zudem setzt Hütter große Hoffnungen auf den Rückkehrer Daichi Kamada und den portugiesischen Stürmer Goncalo Paciencia. afp

fussballszene

RückkehrStuttgart Der ehemalige deutsche Bundestrainer Jürgen Klinsmann kann sich eine Rückkehr als starker...

Eishockeyszene

Abschied vonPeintner in VillachVillach Der Villacher SV und Cotrainer Markus Peintner haben sich einvernehmlich auf eine Auflösung...

Der Wind hat gepasst

Bei der Schatzkistle Segel-regatta im deutschen Überlingen am vergangenen Wochenende durfte das Team des Yachtclubs Rheindelta in Jubel ausbrechen. Dietmar Lenz und seiner Crew rund um Sabine Lenz-Johann, Klaus Beinder, Andrea Rüscher und Simon Bildstein gelang es, sich in der Klasse „ORC 2-3“ mit einer taktischen Meisterleistung und sehr guten Manövern den Gesamtsieg zu sichern. PRIVAT

Wohin

19.30 Uhrpoolbar, feldkirch

Das Konzert von Xavier Rudd und Tay Oskee ist zwar ausverkauft, dafür wartet im Pool das kostenlose DJ-Set von MALALATA (DJ Parade um Mitternacht). Zuvor spielen Gab&Gal ab 19.30 Uhr noch ein ebenfalls kostenloses Freibad-Konzert. Die Band besteht auf jeder Bühne, egal ob intimes Wohnzimmer oder Festivalbühne. poolbar.at  GAB&GAL

20 Uhrlindenberg

Am Mittwoch kommt das Landestheater Schwaben mit dem Stück „Der Talisman“ nach Lindenberg. Gespielt wird nämlich Open Air im Innenhof des Gymnasiums Lindenberg. Johann Nestroys brillante Komödie ist ein Feuerwerk voller Sprachwitz und bühnenwirksamer Situationskomik. Bei schlechtem Wetter findet die Vorstellung im Löwensaal statt. Info/VVK: www.lindenberg.de und 0049 8381 9284310. talisman

Menschen

Viel Prominenz in der Villa Raczynski

Die Einladung hat längst Tradition und gilt am Vorabend der Eröffnung der Bregenzer Festspiele vor allem für prominente Gäste als Pflichttermin. Die Rede ist von einem Empfang von Festspielpräsident Hans-Peter Metzler in der historischen Villa Raczynski in Bregenz.

Promis im Blitzlicht

Tintenfische an WäscheklammernBerlin Schauspieler Moritz Bleibtreu (47, „Lommbock“) hat...

Zubau im Brunellawirt gefeiert

Für eine Qualitätsverbesserung des Gasthofs Brunellawirt haben mit dem Bau eines großen Panoramagastraums die seit zwei Jahren als Pächter tätigen Roman und Julia Sandrell gesorgt.

Markt

WIRTSCHAFT AKTUELL

2,6 Prozent mehrWien Bei der ÖBB-Postbus GmbH haben Unternehmen und Gewerkschafter die heurigen...

24

Prozent beträgt der Anteil des Holzbaus am Hochbau in Österreich.

Leistungsdemonstration

Bei den Landeslehrlingswettbewerben der Kfz-Techniker und der Karosseriebauer haben die Lehrlinge ihr Können unter Beweis gestellt. Bei den Karosseriebauern gewann Christoph Scheidl (Masal Lackierungen) vor Dominik Beck (Dell-ex) und Stefan Bayer (Karosserie Akademie Mennel). Bei den Kfz-Technikern Ilker Demiral (Porsche Dornbirn) vor Sascha Türk (Gottfried Koch) und Johannes Weratschnig (Unterberger). wkv

ATX 3005,97 Punkte

Wien Die Wiener Börse hat am gestrigen Dienstag bei unterdurchschnittlichem Volumen mit...

Leserbriefe

Open Air spezial

Schon seit einiger Zeit sind die alljährlichen Lärmfestspiele eröffnet, zumindest außerhalb der Stadtzentren. Es handelt sich stets um dieselben Protagonisten: Traktoren, oftmals ohnehin völlig überdimensioniert, was einen tiefen Einblick in die (jung)bäuerliche Psyche erlaubt, also schwere Zugmaschinen, deren Hersteller von Motorkapselung noch nie etwas gehört haben und von Abgasschalldämmung nur wenig. Dazu kommen die bei höheren Geschwindigkeiten abartig lauten Reifen. Halbwegs eliminieren lässt sich das alles nur mit konstruktiven Maßnahmen sowie dramatischen Geschwindigkeitsbeschränkungen. Dazu gesellen sich Zweitaktroller, deren durchdringendes Geknatter umgekehrt proportional zur jämmer-lichen Leistung ist. Das beschämende Dasein als ölverbrennende Dreckschleudern ergänzt das Trauerspiel. Warum ein klassisches Kurzstreckenfahrzeug nicht längst kategorisch durch Elektroroller ersetzt wurde, ist mir ein Rätsel. Im von Smog geplagten Peking werden seit Jahren nur noch E-Roller zugelassen, und das funktioniert klaglos. Als dritte und durchaus ebenbürtig penetrante Gruppe sind diverse Gartenmanipulationsgeräte zu nennen: Rasenmäher, Laubbläser, Trimmer, Heckenscheren. Das alles gibt’s längst auch mit Akku oder es ist überhaupt unnötig. Wenn jemand behauptet, dass Laubbläser unverzichtbar sind: Glauben Sie ihm nicht! Berlin hat die Plage schon vor Jahren verboten und erstaunlicherweise ging die Welt nicht unter. Fairerweise muss erwähnt werden, dass für Sportplätze und Großparks die Verbrennungsmotoren unverzichtbar sind; sollen sie dort, aber nur dort, ihr Ausgedinge finden.Lothar Herburger, Lochau

Plastikmüll in Bregenz

Zum Leserbrief „Bregenzer verkommt im Plastikmülle“ vom 13. 7. 2019:Dem kann vollinhaltlich zugestimmt werden! Bei der uns gegenüberliegenden Wohnsiedlung der Vogewosi liegen heute am 14. 7. 2019 schon wieder drei Säcke mit Plastikmüll, dies direkt am Straßen-rand und somit für jedermann sichtbar. Die letzte Abholung der gelben Säcke war am Freitag, 12. 7., die nächste erfolgt erst wieder in der KW 30. Somit dürfen wir nun zwei Wochen auf einen stetig wachsenden Müllberg blicken. Das Problem wurde schon mehrfach direkt beim Bregenzer Bauhof bzw. auf der Internetplattform „Bregenz – I luag uf di“ den Verantwortlichen der Stadt vorgebracht. Die Antworten vonseiten der Stadt sind immer nur schwammig und allgemein. Es handle sich hierbei um Privatgrund und der Stadt seien die Hände gebunden oder die Bereitstellung der Abfallsäcke in den Wohnanlagen läge in der Zuständigkeit der jeweiligen Hausverwaltung. Natürlich werde die Stadt Bregenz auch hier aktiv, wenn die Bereitstellung der Müllsäcke aus dem Ruder laufe oder Beschwerden vorlägen. Die immer wieder vorgeschobene Übergangsfrist ist meiner Meinung nach schon lange zu Ende. Es wird höchste Zeit, dass die Stadt Bregenz endlich aktiv wird und das umsetzt, was sie ankündigt: „Wir dürfen Ihnen mitteilen, dass die Stadt Bregenz seit Kurzem gegen sogenannte „Abfallsack-Vergehen“ (falsch bereitgestellte Abfallsäcke und falsche Trennung in den Abfallsäcken) stärker vorgeht. „Wir möchten mit dieser Aktion die Abfallsack-Vergehen bestmöglich unterbinden“.Bertram Vögel, Bregenz

Apotheke für Tosters

Die BH Feldkirch hat Anfang des Jahres das Ansuchen für eine Apotheke in Tosters abgewiesen. Dies, obwohl die Apothekerkammer ein positives Gutachten für eine Apotheke im zweitgrößten Feldkircher Ortsteil abgegeben hat. Darüber-hinaus hat der Verwaltungsgerichtshof bereits festgestellt, dass, wenn besondere örtliche Verhältnisse vorliegen, die Mindestversorgungszahl der zu versorgenden Personen (5500) sich verringen kann. Tosters wächst stetig und nachhaltig – in den kommenden zwei Jahren werden ca. 175 neue Wohnungen und ein Heim für betreutes Wohnen zusätzlich eröffnet. Die Kammer hat weiters festgestellt, dass aufgrund der hohen Anzahl von ständigen Bewohnern (ca. 6000) und des Wachstums des Ortsteils, dies einer neuen Apotheke in Tosters zuzurechnen wäre und eine Bedarfsbegründung gegeben sei. Es wäre ein massiver volkswirtschaftlicher Schaden, wenn in der neuen, perfekt gelegenen Zentrumsverbauung die Chance zur Arzneimittelversorgung in Tosters nicht genützt werden würde.Auch die Stadt Feldkirch unterstützt die Bürger(inne)n von Tosters – 2900 (!) Unterschriften wurden dazu gesammelt. Wir appelieren an die zuständigen Stellen, diese Argumente im Sinne der Menschen, die in Tosters wohnen, zu berücksichtigen!Christian Fiel, Bürgerbewegung „Apotheke für Tosters“, Feldkirch

Bindung an Mutter ist das Allerwichtigste

Zum Bericht „Familie und Beruf erschwert“, VN vom 15.7.2019:Dass in Vorarlberg sehr wenige Mütter von Kindern vollzeitbeschäftigt sind, wird von Feministinnen, die überwiegend kinderlos sind, als Manko gesehen. Sie denken nicht an die Bedürfnisse der Kinder. Artgerechte Aufzucht ist nur bei Tieren wichtig, bei Kindern ist alles erlaubt. Dabei weiß die Entwicklungspsychologie, dass für ein Kind Bindung an die Mutter in den ersten Jahren das Allerwichtigste ist. Erst auf dieser Grundlage ist Bildung möglich. Keiner dieser Feministinnen kommt in den Sinn, dass es „zum Glück für die Kinder“ noch Mütter gibt, die gerne bei ihren Kindern zu Hause bleiben und die Kindererziehung als eine wertvolle und wichtige Aufgabe sehen. Sind wir dankbar für diese Mütter, die das Muttersein noch im Blut haben. Mütter, denen es trotz der Verunglimpfung durch Genderideologen als Rollenstereotype und ohne Bezahlung wichtiger ist, dass ihre Kinder Geborgenheit, Vertrauen, Bindungsfähigkeit lernen und nicht, wie es in den VN zu lesen war, immer mehr den Psychiater brauchen. Übrigens, was hindert Amazone und Femail, sich dafür einzusetzen, dass eine Mutter zuhause auch eine Bezahlung bekommt? Das Gleiche, das vom Staat in einen Kinderbetreuungsplatz investiert wird, würde diesen Müttern auf jeden Fall zustehen. Aber wirkliche Wahlfreiheit passt lt. der Feministin Simone de Beauvoir natürlich nicht ins Genderkonzept.Lydia Huemer, Wolfurt

Reiche nicht totbesteuern

Zum Kommentar „Besteuert uns!“ von Harald Walser, VN vom 8. 7. 2019:Wie Amerika seine Reichen besteuert, kann uns egal sein. Wenn jemand allerdings diesen Wunsch auf Österreich umlegt, sollte er möglichst rasch einen Pflegeplatz suchen. Bei diesen 150.000 Millionären handelt es sich um Vermögensmillionäre. Bei den heutigen Immobilienpreisen ist man sehr schnell Vermögensmillionär. Herr Walser scheint grundsätzlich ein Problem mit reichen Leuten zu haben. Diese werden offensichtlich als gierige Zinskuponschneider betrachtet. Viele reiche Leute haben große Unternehmen und schaffen viele Arbeitsplätze, dann dürfen sie auch etwas mehr verdienen und etwas mehr besitzen. Es ist kein Allheilmittel, die Reichen totzubesteuern, dann ziehen sie woanders hin. Von der EU-Kommission sind schon viele schwer verdauliche Ansichten gekommen. Hinweis: Es muss immer die Gesamtabgabenbelastung angeschaut werden. Es erinnert mich an Altbundeskanzler Faymann, der in der Schweiz für eine Vermögensteuer in Österreich warb. „Gebt uns die Steuerbelastung der Schweiz, dann zahlen wir gerne Vermögensteuer.“ Gewissen Auswüchsen muss der Staat entgegentreten, aber wir dürfen nicht in den Kommunismus abgleiten. Gegenüber Steuersystemen der Linken bin ich grundsätzlich misstrauisch, z. B. Frau Julia Herr, Jusochefin, will den Einkommensteuerspitzensatz auf 70 Prozent anheben und Betriebe enteignen. Das Wort „Steuer“ kommt nicht von „steuern“, sondern sinngemäß von „Tribut“, eine Geldleistung an den Staat ohne Gegenleistung. Neid ist übrigens eine der sieben Todsünden.Dr. Rudolf Rudari, Bürs

Religions for Future

Einerseits leben wir in einer Zeit, in der sich die verschiedenen Religionen in verschiedenen Ländern gegenseitig bekämpfen. Andererseits werden sich die verschiedenen Religionen immer klarer bewusst, dass sie in vielen für die Menschheit wichtigen Anliegen an einem Strick ziehen. Das gilt besonders für „Religions for Peace“, aber in neuerer Zeit auch für „Religions for Future“, wozu eine österreichische Initiative aufruft. Christen, Muslime und Buddhisten starten in interreligiöser Zusammenarbeit eine ökosoziale Petition. Sie erklären sich auch solidarisch mit der Klimastreik-Bewegung „Fridays for Future“. Von christlicher Seite haben sich schon Vertreter(innen) der katholischen, der evangelischen, der altkatholischen und der evangelisch-methodistischen Kirche angeschlossen. Als konkrete Ziele werden eine höhere Besteuerung von Energie- und Ressourcenverbrauch und von klimaschädlichen Investitionen genannt. Kräftige Unterstützung erhofft die Initiative von Bischöfen sowie Verantwortlichen in Politik und Zivilgesellschaft. Das Negativbeispiel Frankreichs, wo eine einseitig gerade die Ärmsten treffende Ökosteuer viele Proteste der „Gelbwesten-Bewegung“ hervorriefen, soll vermieden werden. Die hier vorgestellte interreligiöse Mitweltinitiative hat sich mit einer Petition und einer Erklärung an die Öffentlichkeit gewandt. Die Sorge um die Zukunft der Erde und das Anliegen des Klimaschutzes kann alle Religionen und Konfessionen einen.Pfr. Helmut Rohner, Dornbirn

Wo bleibt die

Würde der Familie?Wir Frauen und Mütter (auch Väter) sind Multitalente mit zig Berufen. Mutter, (Haus)Frau, Reinemacherin, Krankenschwester, Psychologin, Lehrerin, Liebhaberin, Bürokraft, Friseurin etc. Es gäbe da eine unendlich lange Liste von Tätigkeiten. Da wir ja zu einer Leistungsgesellschaft erzogen werden, ist es uns oft unmöglich, alles unter einen Hut zu bringen. Wo bleibt da noch die nötige Zeit für unsere Kinder, denen gegenüber wir als Eltern eine Verantwortung tragen? Für die oftmals die nötige Zeit fehlt. Wir Eltern haben bei der Geburt unserer Kinder die würdevolle Aufgabe übernommen, für deren Wohl zu sorgen. Und diese nicht in die Hände der Politik zu legen. Die Aufgabe der Politik ist es, uns in dieser würdevollen Arbeit zu unterstützen und nicht umgekehrt. Mütter und Väter Voraussetzungen zu schaffen, um ihre Kinder achtsam und behutsam, ja würdevoll auf das Leben vorzubereiten. Und sie nicht in Betreuungsplätze hineinzustecken, wo dieses von überlasteten und überreizten „Ersatz“-Eltern übernommen werden soll.Irene Albrecht, Höchst

Sennhof und Gymnaestrada

Im Leserbrief vom 13. Juli 2019 fragt die Firma Sennhof, weshalb nicht bei ihm Nudeln bestellt wurden. Würde ich die Gymnaestrada organisieren, würde ich auch keine Eiernudeln bestellen. Wir wissen, dass die Nutztierhaltung größeren Klimaschaden anrichtet als der gesamte Verkehr. Nun müssen weibliche Hühner im Akkord legen und werden nach ca. zwei Jahren getötet. Die männlichen Küken werden gleich getötet. Und das für Nudeln, die überhaupt keine Eier brauchen. Vergleichen wir nur Barilla-Nudeln. Sie sind ohne Ei und in Karton statt Plastik verpackt. Im Leserbrief wird von Fairness gesprochen. Wie fair ist es, Tausende Hühner für Nudeln zu töten?Daniel Berger, Feldkirch

Kultur

Welt

Verspielte Details

Eine schöne Rückenansicht gewährt der Bikini mit Rüschen an den Trägern – gezeigt zur Agua De Coco Show 2019 in Miami. AFP

Stolze Mama

Sichtlich stolz auf den Nachwuchs präsentiert Schimpansen-Mutter „Shiba“ den kleinen „Safiri“ den Zoobesuchern und Fotografen. Im Taronga Zoo in Sydney lebt die Schimpansen-Familie mit weiteren Artgenossen. Schimpansen gehören zur Gattung der Menschenaffen und sind die nächsten lebenden Verwandten des Menschen. AFP
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