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Titelblatt

Herbstzeit ist Kürbiszeit

Für die Kürbisbauern ist es kein gutes Jahr, aber die Nachfrage ist ungebrochen groß. Die leuchtenden Riesen haben es auch dem 19 Monate alten Theo angetan.  »A4 VN/Lerch

Raubdelikte geklärt

Nach Überfällen auf zwei Supermärkte in Bregenz wurde ein geständiger Tatverdächtiger gefasst.

Ein Jahr Haft für Sexualstraftäter

Wegen Sexualdelikten vorbestrafter Familienvater (47) wurde wegen Verbreitung kinderpornografischer Darstellungen im Internet am Landesgericht verurteilt. »A8

Großbaustelle unter Extrembedingungen

Die Sanierung des ÖBB-Kraftwerks Spullersee stellte Jäger Bau vor extreme Herausforderungen, die mit Innovation und Durchhaltevermögen gemeistert wurden. »D1

Vorarlberg

Lokal

Bregenz

Feldkirc

Dornbirn

Bludenz

Ist es Angst?

Michael Köhlmeier anlässlich der Vorstellung von „Matou“ (ORF III, 13. 9., „Ich vertraue den Virologen“ – großartige Aussage!) vertraut den Errungenschaften neuzeitlicher Technologien (Handy, Elektro-gitarre, Laptop etc.).Frage: sind die „Unwilligen“ eigentlich bereit, sich auf Errungenschaften neuer Techno-logien einzulassen? Klares Ja, denn nahezu jede und jeder hat ein Handy, spielt, mailt, fotografiert etc. mit diesen Geräten, ohne die unglaublichen Entwicklungs- und Funktionshintergründe zu verstehen. Dass hinter modernen Handys ein Großrechner mit riesigen Datenbanken steckt, wird begeistert goutiert. Mithilfe dieser Errungenschaften (Elektro/Physik) konnten auch Medikamente, Vakzine etc. ungemein schneller als in Tech-Steinzeit entwickelt und wirksam eingesetzt werden. Doch leider nur teilweise akzeptiert. Wer wird schon verstehen, wie auf ca. ein bis zwei Quadratmeter Chip Tausende Fotos, Mails etc. gespeichert und wiedergegeben werden! Totales Vertrauen! Ähnlich schlaue Köpfe entwickeln darauf aufbauend für Mensch und Tier medizinische Heilmittel, Produkte gegen Viren und Bakterien u. v. m. Schutzimpfungen bei Auslandsreisen werden ohne Zögern akzeptiert. Die spanische Grippe hat vor gut 100 Jahren Millionen dahingerafft. Was hat wohl gefehlt? Forschergeist und Top-Tech ermöglichten ultraschnelle Entwicklung von Substanzen zur Bekämpfung einer der größten globalen Pandemien seit Menschengedenken. Nur mit einem Bauchgefühl, Falschmeldungen, Herausfiltern einzelner Vorfälle etc. diesen Rettungsanker für die Menschheit nicht aufzugreifen, ist ignorant und verantwortungslos.Peter Martinek, Hohenems

100 Euro für Geimpfte

Fast alle Politiker und die überwiegende Zahl der renommierten Wissenschaftler raten dringend zu einer Corona-Impfung. Die derzeitige Durchimpfung in Österreich beträgt knapp 60 Prozent, zu wenig um eine sogenannte Herdenimmunität zu erreichen. In der ORF-Sendung „Im Zentrum“ wurde eine Studie gezeigt, die ausweist, dass rund 1,1 Millionen sogenannte Impfgegner und 1,1 Millionen noch unentschlossen sind. Amerikanische Untersuchungen zeigen, dass Personen, die sachlichen Argumenten und wissenschaftlichen Erkenntnissen unzugänglich sind, einem Argument durchaus etwas abgewinnen können, nämlich „Bares“ auf die Hand oder aufs Konto. Es ist zwar widersinnig, dass die öffentliche Hand für eine Gratisleistung, die die gesamte Bevölkerung schützt, den „Beschützten“ noch Geld bezahlen muss. Trotzdem, wenn alle, die in Österreich wohnhaft sind, sich impfen ließen, würde das den Steuerzahler 800 Mill. Euro kosten. Einen Bruchteil der Kosten eines neuerlichen Lockdowns. Auch wenn dieses Wunschziel sicher nicht erreicht wird, ein beachtlicher Teil der noch Unentschlossenen und auch einige sogenannte Impfgegner ließen sich gewinnen. Ich bin überzeugt, die von Epidemiologen angestrebte Durchimpfungsrate von 80 bis 85 Prozent ließe sich damit erreichen. Der Gewinn für alle wäre gigantisch: Wegfall aller Beschränkungen, Voraussetzung – die kostenlosen Tests werden abgeschafft, alle vollständig Geimpften (auch die bereits geimpften) bekommen die 100 Euro.Armin Spalt, Nüziders

Impfpsychologie

An den gegensätzlichen Einstellungen zu Corona-Impfung zeigen sich immer deutlicher die zwei Dimensionen des Psychologischen und des Sachlichen. Also der persönlichen Gefühle und Ängste bis hin zu Feindseligkeiten einerseits und der Tatsachen-Sätze andererseits. „Ideologisch“ nennt man eine Argumentation, die vordergründig sachlich argumentiert, aber in Wahrheit nur eine persönliche Einstellung verteidigt. So kommt es zu dem Eindruck, dass man mit Impfgegnern nur umgehen dürfe wie mit den sprichwörtlich „rohen Eiern“. Man solle „ihnen“ gegenüber die „Sache selbst“ nur vorsichtig zu Wort bringen, um nur ja die Fronten nicht zu verhärten und die Impfunwilligkeit noch zu vertiefen. Mit anderen Worten: Als Impfbefürworter ist man überzeugt, dass Impfen das Vernünftige ist, sowohl, was die eigene Gesundheit betrifft, als die der anderen.Aber zugleich solle man mit Impfgegnern „psychologisch“ so reden, „als ob“ auch sie recht hätten: gesundheitlich, rechtlich, moralisch. . . Aber würde ein Impfgegner nicht auch ohne „psychologische“ Rücksichten die Argumente der Behörden annehmen können und wollen? Ja, wäre es nicht möglich, die persönlichen Positionen zu reinigen von allem nur „Privaten“ und „Ideologischem“, damit nur die „Tatsachensätze“ übrig blieben?Pfr. Peter Mathei, Alberschwende

Alltag in

den SkiortenAus Familienbesitz wird scheibchenweise ein „Export“ von Immobilien betrieben, nicht etwa aus wirtschaftlicher Not, sondern zur Realisierung von „windfall profits“ nach dem Motto „die Gelegenheit ist gerade günstig“. Immobilienverkäufe sind stets zu befürworten, wenn so Vermögen in produktivere Verwendungen gelangt. Wenn aber eine bejahrte Personalunterkunft für einen zweistelligen Millionenbetrag veräußert wird, weil es einen Käufer gibt, der kaum Sinnvolleres als Ziel erkennen lässt als zu besitzen, dann stellen sich Fragen. Erst recht, wenn der Verkäufer darauf verweist, dass auch künftig das baufällige Anwesen als Personalunterkunft dienen werde und somit rechtliche Vorgaben schnell vom Tisch wischt.Dann fragt man sich: Wie frech muss man sein, um diesen fadenscheinigen Versuch einer Umgehung politischer Vorgaben auch noch öffentlich zu bestätigen? Und beinahe tragisch mutet es an, wenn gerade in Oberlech eine Handvoll Familien vor über einem halben Jahrhundert mit Visionen und Arbeitskraft jenen Wohlstand begründet hat, der hier zur Ware degeneriert. Wert und Preis sind offenbar unterschiedliche Kategorien geworden! Warum wird erst nach Abwahl eines langjährigen Bürgermeisters dankenswerterweise Widerstand sichtbar? „Die Geister, die ich rief, die werd ich nicht mehr los?“ Hoffentlich nicht!Prof. Dr. Ekkehard Bechler, Hamburg

Leserbriefe

Dank an das LKH Feldkirch

Meine liebe Schwester Gertrud Mangeng verbrachte einige Zeit in der Gynäkologiestation des LKH Feldkirch, sterbenskrank und auf dem Weg zur Palliativstation in Hohenems. Sie fühlte sich im LHK Feldkirch ausgesprochen gut versorgt, sehr liebevoll umhegt und würdevoll betreut. Es ist ihr ausdrücklicher Wunsch, diese wunderbare Versorgung und Pflege, physisch wie auch mental, öffentlich zu machen. Viel zu oft werden verschiedene Missstände angeprangert, werden Dinge schlecht geredet –, aber man muss auch mal innehalten, um die guten Dinge des Lebens annehmen und wertschätzen zu können und das auch zum Ausdruck bringen. Größtes Lob geht an das gesamte Pflegepersonal und alle Ärzte, Helfer und Mitarbeiter der Station.Seppl Schnitzer, als Bruder, Lauterach

Frage an Impfgegner

Kann mir ein(e) verantwortungsbewusster Impfgegner(in) sagen, was wäre, wenn sich auf der ganzen Welt niemand gegen Corona impfen hätte lassen. Angeblich gibt es Ärzte, die zweifelnden Menschen, die sich die Frage nach dem Für und Wider stellen, mehr Angst machen, als sie von der Wichtigkeit der lmpfung zu überzeugen. Das ist bedenklich.Ing. Wernfried Halder, Hörbranz

Kochen

Schick in Strick

Bei Lara (20) aus Mittelberg steht Strick in diesem Herbst ganz oben auf dem Modebarometer. VN/Steurer

Verkaufte Wohnungen

Bludesch In der Alten Landstraße hat eine 113,01 Quadratmeter große Dachgeschoßwohnung den...

Chronik

Sport

Eishockeyszene

DoppelpackKloten Patrick Obrist war für den EHC Kloten der Matchwinner gegen den HC Thurgau.

Menschen

Innovativ und kreativ

Im Rahmen der Interactive West, der größten Digitalkonferenz im Bodenseeraum, fand am Montagabend die Verleihung des ersten Vorarlberger Digitalpreises statt. Im Fokus der von Russmedia organisierten Veranstaltung standen außergewöhnliche und kreative Projekte mit Innovationsgeist. Die fachkundige Jury kürte aus zahlreichen Projekten den Sieger und überreichte im Rankweiler „Firmament“ der Landeswarnzentrale Vorarlberg den ersten Vorarlberger Digitalpreis für die schnelle Umsetzung der Corona-Test- und -Impf-Abwicklungsplattform. Die Landeswarnzentrale ist zuständig für die organisatorische und technische Betreuung der Warndienste sowie der Hilfs- und Rettungsorganisationen. Außerdem erarbeitet sie Katastrophenpläne, unterstützt beim Erstellen von diesen oder fordert das Bundesheer an. Unter den zahlreichen Festgästen waren neben Landesrat Christian Gantner sowie Manuel Beer und Dominik Küng...

Ein Ort der Inspiration

Am Wochenende wurde der neue Showroom von Längle Glas-System im Otten Areal feierlich eröffnet. Die alte Produktionshalle strahlt einen besonderen Charme aus und bietet eine schöne Atmosphäre für die Ausstellung von Bauprodukten. Mit diesem Ort setzt das Unternehmen zudem neue Maßstäbe für Schulungen, Workshops und Fachvorträge zum Thema Glasbau. „Der Längle Showroom Hohenems soll als Ort der Inspiration dienen“, erklärte Vertriebsleiterin Christina Paoli. Zur Eröffnung kamen Mariette Peter und

promis im blitzlicht

Bei Emmys abgeräumtLos Angeles Die vierte Staffel der britischen Netflix-Serie „The Crown“ hat bei den Emmy...

Markt

Personalia

Viktor Thurnher (54, TWP Anwälte Dornbirn) ist zum Vorstandsmitglied der König Privatstiftung (König...

30

Prozent haben die Insolvenzen in Österreich im dritten Quartal gegenüber dem Vergleichszeitraum...

wirtschaft aktuell

Lufthansa startetKapitalerhöhungFRANKFURT Die Lufthansa stellt die Weichen für die Rückzahlung der deutschen Staatshilfen: Das...

ATX 3545,67 Punkte

Wien Die Wiener Börse ist am gestrigen Montag mit klaren Verlusten aus dem Handel gegangen.

Teilnehmende Firmen

MTE Elektrotechnik (Wolfurt), Kästle (Hohenems), ab (Ruggell), Raiffeisenlandesbank Vorarlberg...

Wohin

20 Uhr Altes kino, rankweil

Stefan Vögel und Anna Gross laden zur Premiere ihres neuen Kabaretts „Wo simmer stohblieba?“, ein Kurs für das Leben davor. Nach eineinhalb Jahren Corona hat der Großteil der Vorarlberger Bevölkerung vergessen, wie das Leben davor war. Die ganz Jungen kannten es noch gar nicht richtig, und die Älteren halten inzwischen das Leben aus den amerikanischen Serien und Filmen, die sie sich die letzten 18 Monaten reingezogen haben, für das echte. Höchste Zeit also, dass Anna und Stefan die Bevölkerung wieder auf die alemannische Realität vorbereiten. Denn die Vergangenheit steht direkt vor der Tür. Die Premiere ist ausverkauft. Weitere Aufführungstermine und Tickets unter www.vovo.at VOVO

19 Uhr LAUTERACH

Anlässlich des 80. Geburtstags der Künstlerin Heilgard Bertel präsentiert die Ausstellung „Ein Rest Erde, ein kleiner Acker ist mir verblieben“ Bilder, die poetisch und vital sind. Dauer: bis 10. Oktober.Öffnungszeiten: Do./Fr. 16–19 Uhr, Sa./So. 15–19 Uhr. Rahmenprogramm und Infos: heilgardbertel.com  

Kultur

aus der kulturszene

Chorverband fordert GesangsförderungWien Der Chorverband Österreich präsentierte am Montag im Haus der Musik das Positionspapier...

Trends

Politik

Welt

Freizügig

Das Label Custo Barcelona gab in Madrid einen Einblick in seine neue Kollektion. AFP

Kuscheln mit Mama

Der Kölner Zoo freut sich über die Geburt eines männlichen Bonobos. Er wurde auf den Namen „Kijani“, was auf Swahili so viel wie Krieger bedeutet, getauft. „Kijani“ ist der erste Nachkomme von Mutter „Gemena“, die sich liebevoll um ihren Nachwuchs kümmert. Zoo Köln/Rolf Schlosser

Und da war noch . . .

. . . eine  Pfuhlschnepfe, die wegen widriger Wetterbedingungen auf ihrem Weg nach Neuseeland...
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