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Titelblatt

Die Vorboten des Frühlings

Krokusse läuten derzeit überall den Frühling ein. Wenn jetzt die Natur zumindest in den Tallagen gleichsam wieder ihr buntes Farbenspiel entwickelt, blüht auch Emily aus Lochau so richtig auf. VN/Steurer

Ombudsmann wird 80

Heute feiert Gottfried Feurstein seinen runden Geburtstag. Er darf auf ein Leben im Dienst der Gemeinschaft zurückblicken.

Ethik wird Pflichtfach

Ethik wird ab dem Schuljahr 2020/21 zum regulären Unterrichtsfach. Schüler, die sich von Religion abmelden, haben nun keine Freistunde mehr. In Vorarlberg ist das Fach seit über 20 Jahren ein Schulversuch. An der HLW Rankweil geht man indes neue Pfade und bietet Ethik für alle an. »A8

Trennung von Johannesson

Isländer nicht mehr Teamchef des Handballteams. Nachfolger feiert Debüt am 11. April beim Spiel in Dornbirn gegen Spanien. »C4

Kutzer im Interview

Der Dornbirn-Manager blickt zurück. Die Zukunft von Coach Dave MacQueen ist offen. »C1

Der „Kanton Übrig“

Im Mai 1919 votierte eine große Mehrheit der Vorarlberger Wahlberechtigten für die Aufnahme von Anschlussverhandlungen an die Schweiz. Die Ereignisse, die zum „Kanton Übrig“ führten, haben zwei Autoren in Stücken verarbeitet, die das Landestheater zur Uraufführung bringt. »D4

Politik

Nachbar Orban

Dem ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban geht es an den Kragen – nicht innenpolitisch,...

politik in kürze

Rettungsstrategie für Atomdealwien Die Bemühungen zur Rettung des Atomabkommens mit dem Iran gehen weiter.

Vorarlberg

Die Alpen als Zugpferd

Hohenems Eine deutsche Touristin wird am 28. Juli 2014 auf einer Alpe in Stubaital von einer...

Ausfahrt der Österreich

Trotz aufziehenden Föhnsturms und blinkender Sturmlichter lief die alte Österreich am Mittwoch durch die Fußacher Bucht volle Fahrt in den Bodensee aus. Mit an Bord waren vor allem Techniker und nautisches Fachpersonal, welches die Tüchtigkeit und Sicherheit des gründlich renovierten Passagierschiffes überprüften. Die Österreich bestand bestens, auch zur Zufriedenheit der Eigner wie Jürgen Zimmermann für den Verein Freundeskreis des geschichtsträchtigen Oldtimers und die Mannschaft der Hohentwiel mit Kapitän Konstatzky. Für die Österreich wird es nach dem Stapellauf 1928, der ersten Renovierung 1948, der Stilllegung 2009 und der offiziellen Wiederinbetriebnahme im kommenden April eigentlich schon die 9. Jungfernfahrt. G. Grabher

Tempo, Tempo

Die Zahl der Verkehrstoten ist in den letzten Jahren in ganz Europa zurückgegangen, so auch in...

Auf Sommerkurs

Michaela (24) aus Bregenz träumt bereits vom nächsten Sommerurlaub. VN/Steurer

Lokal

Fataler Sprung

Schwerste innere Verletzungen erlitt ein 53-jähriger Urlauber bei einem Sturz...

Chronik

Zum Gedenken

schoppernau Im 92. Lebensjahr ist Rudolf Simma von Gott in den ewigen...

Sport

Eishockeyszene

Vorlageottawa Mit einem 3:0-Erfolg gegen Mississauga sicherten sich die Ottawa 67‘s nach dem...

Rashford als Goldjunge

Manchester United setzte sich im Champions-League-Achtelfinale aufgrund der Auswärtstorregel gegen Paris St. Germain durch. Nachdem die Engländer das Hinspiel im eigenen Stadion mit 0:2 verloren hatten, besiegte man Paris im Rückspiel mit 3:1. In der Nachspielzeit entschied der Videoassistent auf Handelfmeter für Manchester, Marcus Rashford traf zum 3:1-Endstand für die Red Devils. Die Partie zwischen Porto und AS Rom ging beim Stand von 2:1 (Gesamtscore 3:3) in die Verlängerung und endete nach Redaktionsschluss. Reuters

Leserbriefe

Alle Jahre wieder

Der Fasching ist „ausgekehrt“, der Aschermittwochsschmaus verzehrt, die Asche, die der Pfarrer ins Haupthaar gestreut hat, wieder abgewaschen und schon wartet der nächste „Pflichttermin“ im Jahreskalender der „Khörigen“. Sie freuen sich auf ein Dorffest, haben den Funkensonntag mancherorts auf Samstag verschoben, damit auch die Kinder lange aufbleiben und ums Feuer tanzen und Böller hineinwerfen können. Dagegen habe ich grundsätzlich nichts. Ist ein wenig Nachdenken über unser Tun erlaubt? Was würde geschehen, wenn jemand mitten in einem Dorf eine ‚Gaskammer‘ oder einen ‚Galgen‘ bauen würde, inklusive einer Puppe in Menschengestalt, und lachend und tanzend drumherum hüpfen würde? Ein medialer Aufschrei der Entrüstung? Eine Anzeige wegen Wiederbetätigung? Was geschieht beim Funkenabbrennen? Altholz, Gerümpel, Schachteln und teilweise umwelttechnisch fragwürdige Substanzen werden aufgeschichtet, nach dem Motto: „Welcher ist der ‚Größte‘ im ganzen Land?“ Und zur Krönung obenauf eine „Hexe“. Für mich – alle Jahre wieder – eine Erinnerung an ein Kapitel dunkelster Vergangenheit, an Gräueltaten unvorstellbaren Ausmaßes, Verbrechen, begangen an Menschen, die es wagten anders zu sein und anderes zu denken.Emma Fechtig, Egg

Gemeinsam gegen Klimawandel

Das mutige Auftreten gegen den Klimawandel der 16-jährigen Greta Thunberg verleiht den jungen Leuten der Vorarlberger Schulen den Mut, gegen das zögerliche Verhalten der Verantwortlichen die vereinbarten Klimaschutzziele umzusetzen und unter dem Motto „Gemeinsam gegen den Klimawandel“ auf die Straße zu gehen. Sie fordern, dass das Pariser Klimaschutzabkommen von 2015 endlich umgesetzt wird, um die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen. Wir sollten die jungen Menschen ernst nehmen, anstatt sie zu belächeln, denn es sind die mündigen Wähler von morgen. In Basel hat die Klima-Streikbewegung der Jugendlichen dazu geführt, dass das baselstädtische Kantonsparlament den Klimanotstand ausgerufen hat und eine entsprechende Resolution verabschiedete. Seit 25 Jahren setzt sich das Klimabündnis, dem weltweit 1700 Gemeinden und Städte in 26 Ländern angehören – in Vorarlberg sind es 35 Gemeinden –, für den Erhalt des Regenwaldes ein. Dieser Kampf zur Erhaltung des Regenwaldes scheint verloren, denn pro Minute geht die Größe von ca. 50 Fußballfeldern an Regenwald verloren, das ist pro Woche (fünf Tage) die Fläche Vorarlbergs. Unter dem Motto „Global denken – Lokal handeln“ sollten wir die Jugendlichen in ihrem Einsatz gemeinsam gegen den Klimawandel unterstützen. Dazu rufe ich alle Klimaschutz-Organsationen auf.Georg Künz, Obmann Verein Klimabündnis Vorarlberg,Nüziders

Orbanisierung Österreichs

Nach dem Mord in Dornbirn, der nach Meinung namhafter Juristen im Rahmen bestehender Gesetze verhindert hätte werden können, will Innenminister Kickl nun eine Sicherungshaft für Asylwerber. Dies ist nur über eine Verfassungsänderung möglich – die Opposition lehnt diese präventive Haft ab –, da diese massiv in die Grundrechte eingreifen würde. Das Bundesamt für Asylwesen soll darüber entscheiden, wer ein „Gefährder“ für die öffentliche Sicherheit ist und damit in Haft gehen muss – eine richterliche Prüfung soll erst später erfolgen. Staatssekretärin Edtstadler will keine Sicherungshaft ohne richterliche Entscheidung erlauben. Wer setzt sich nun in der Regierung in Bezug auf die Vorgangsweise durch – die FPÖ oder die ÖVP? Nach dem renommierten Gerichtsgutachter Dr. Reinhard Haller ist die Erstellung einer Gefährdungsprognose überhaupt unmöglich. Das Recht soll ja nach der Diktion des Innenministers der Politik folgen und nicht umgekehrt; diese Absicht des Innenministers wird immer offenkundiger und ist demokratiepolitisch äußerst bedenklich. Es wird alles getan, um die Ressentiments gegen alles Fremde am Köcheln zu halten. Menschlichkeit ist inzwischen für die Regierung ein Fremdwort oder wird hintan gestellt. Seien wir wachsam, dass Österreich nicht in eine „Orbanisierung“ abdriftet, mit der Gefahr der demokratischen und rechtsstaatlichen Aushöhlung bis hin zu einer illiberalen Demokratie!Armin Oelz, Dornbirn

Telefonmasten

Schon seit Jahrzehnten stehen bei unser Straße Telefonmasten mit Kabeln, die schon lange nicht mehr gebraucht werden. Obwohl unser Nachbar deshalb schon bis Wien telefonierte, fand es die Post nicht notwendig, die Masten zu entfernen. Sollte bei diesen anhaltenden Frühjahrsstürmen ein umfallender Mast einen Schaden anrichten, werden wir sicher klagen. Denn nach den langen Jahren haben wir jetzt genug.Manfred Greif, Höchst

Weltfrauentag 2019 – eine Perspektive

Der internationale Welttag der Frauen setzt das frauen- bzw. menschengerechte Leben ins Zentrum öffentlichen Bewusstseins. Ich meine, man sollte sich im täglichen Leben öfters fragen, was von der Frau und Mütterlichkeit eigentlich alles abhängt. Die Frauen in Island haben das 1975 einmal gezeigt: Auf dem lang erkämpften und erlittenen historischen Marsch der Frauen in die Freiheit, mit universal gültigen Frauenrechten, die natürlich fundamental mit der Demokratie und deren brennenden Weiterentwicklung zusammenhängen, lassen sich die Frauen national und global nicht mehr zurückdrängen. Es sollte eine globale Selbstverständlichkeit sein und keine Frage der Toleranz, dass Frauen autonom ihre weibliche Lebenswirklichkeit, ihre eigene Lebens- und Geschichtsdeutung, ihre Weltsicht und ihr reiches und vielfältiges Potenzial voll ausschöpfen und in alle Lebensbereiche mit einbringen. Die aufstrebende Frauengeneration hat begriffen, was möglich ist und dass gemeinsam für sie in unserer global vernetzten und zusammenhängenden Welt noch viel mehr möglich wäre. Und so fordert die Frauengeneration von heute, spirituelle, wissenschaftliche und politische Berücksichtigung von Erkenntnissen und Lehren von Frauen und der modernen internationalen Frauenforschung. Frau und Mann wieder ins Gleichgewicht bringen, ein Miteinander und vorbildlicheres Vorwärtsgehen, heißt wohl auch, Balance finden in den persönlichen und gemeinsamen alltäglichen Lebensbereichen zwischen den Geschlechtern, Generationen und Kulturen, den Menschen und der Natur.Hans Rädler, Hall i. Tirol

Waldspielplatz

RheinmähdleBei uns in Koblach wurde mit viel Liebe und Eigeninitiative im Rheinmähdle ein Waldspielplatz für die Kinder des Kindergartens Egatha errichtet. Die Kinder lieben diesen Spielplatz und sind an mindestens zwei Tagen in der Woche bei jedem Wetter hier am Spielen. Die Kindergartenpädagogen lehren sie hier spielerisch den Umgang mit der Natur.Neben dem Sitzplatz befinden sich schon viele Jahre zwei komplett schräg gewachsene Bäume, die von den Kindern liebend gerne zum Klettern benutzt werden. Beim letzten Besuch mussten die Kinder mit großer Enttäuschung feststellen, dass jemand aus Bosheit ihre Kletterstämme durchgesägt hat. Ich frage mich, wie hirnkrank ein Mensch sein muss, der den Kindern so etwas antut. Ich würde demjenigen empfehlen, mit laufender Motorsäge durch das ganze Gemeindegebiet, einschließlich Frutz und Kumma zu laufen und sämtliche Sträucher und Bäume, die nicht in Privatbesitz sind, umzusägen, damit ja kein Kind mehr irgendwo raufklettern kann.Heidi Bolter, Koblach

Nachdenken ist

nicht verbotenHerr Schöch-Fitz meint in seinem Leserbrief vom 1. März, dass die Grünen über den Tellerrand schauen und nach anderen Lösungen suchen. Dass sie dafür eine uralte Variante aus der Schublade ziehen, deren Unwirksamkeit im Unteren Rheintal ursprünglich nicht einmal von ihnen bestritten wurde, verschweigt der Herr. Bei „Mobil im Rheintal“ wurden unzählige Varianten geprüft und letztlich sind zwei Varianten übriggeblieben, die die größten Wirkungen erzielen. Die Unwirksamkeit des grünen Vorschlags wurde bei der „Netzstrategie Diepoldsau“ sogar noch einmal bestätigt. Weshalb sie jetzt wieder damit kommen, entschließt sich mir. Aber vielleicht ist das ja auch nur der Anfang. Man kann ja schon heute damit rechnen, dass die Grünen nichts unversucht lassen werden, um das Projekt in den behördlichen Verfahren weiterhin zu verzögern. LH Wallner hat also schon recht: Nicht zurück an den Start, sondern mit großen Schritten an die Umsetzung – mit oder ohne Grüne!Lukas Bösch, Lustenau

Conchita

Lieber, liebe, liebes Conchita Wurst. So viel Verständnis Ihnen nach dem Sieg beim ESC und Ihren vielen klugen Antworten bei Interviews danach entgegengebracht wurde, so sehr enttäuschen Sie seit geraumer Zeit viele Ihnen Wohlgesinnte. Gehen Ihnen die blitzgescheiten Antworten aus? Weshalb sonst beginnen Sie derart zu provozieren? Es wäre absolut nichts gegen Ihre Eskapaden einzuwenden, würden Sie diese bei entsprechenden Anlässen, von denen es genügend gibt, ausleben. Der Opernball war einer Ihrer größeren Fehltritte, die sich in letzter Zeit häufen. Kehren Sie doch wieder zu dem, der, das Conchita oder zu dem, der, die Thomas Neuwirth, der, die, das Sie nach dem ESC waren, wieder zurück und haben Sie Verständnis für Ihre Kritiker, die Ihnen noch wohlgesinnt sind.Hans Gamliel, Rorschach (CH)

Wohin

10–20 Uhrfriedrichshafen

Das Dornier-Museum lässt die Türen heute bis 20 Uhr geöffnet und bietet mit der Aktion „Nachts im Museum“ ein ganz besonders Erlebnis. Taschenlampe nicht vergessen! Weitere Infos unter www.dorniermuseum.de  dornier museum fh

20 UhrT-Café, bregenz

Eva Schmidt liest im T-Café des Vorarlberger Landestheaters aus ihrem neuen Buch „Die untalentierte Lügnerin“. Ein Psychogramm ohne Psychologie, ein feinsinniger und aufregender Roman über den Wunsch nach Nähe und die Sehnsucht nach Grenzüberschreitung.  LISA MATHIS

Menschen

300 Teller Suppe für guten Zweck

Landesregierung und Katholische Frauenbewegung Vorarlberg haben am Aschermittwoch ihr traditionelles Benefiz-Suppenessen im Landhaus veranstaltet. In seinen Grußworten thematisierte Landeshauptmann Markus Wallner die hohe soziale Gesinnung und den ausgeprägten Gemeinschaftssinn in Vorarlberg:...

Feinschmecker-Fischmenü

Seit bald drei Jahren sorgt Christopher Füxl in dem seit einem Jahrhundert für Gastronomie genutzten Haus Anton Schneider-Straße 5...

menschen im blitzlicht

„Sex ist wie Fahrradfahren“Berlin Sex hat aus Sicht von TV-Moderatorin Birgit Schrowange auch im...

Unschuld beteuert

Chicago In seinem ersten Fernsehinterview seit der Anklage wegen sexuellen Missbrauchs hat Sänger...

Markt

wirtschaft aktuell

Weider mit neuer EntwicklungHard Der Wärmepumpenhersteller Weider Wärmepumpen bringt eine völlig neue Produktgeneration...

9000

Mitarbeiter suchen die ÖBB in den nächsten fünf bis sieben Jahren.

Eine Tanne in Gold

Die „Goldene Tanne 2018“, die höchste interne Auszeichnung von Spar Österreich, ging heuer an den Spar-Markt Thüringen. Ausschlaggebend waren nicht nur die Optik, sondern auch Sortimentsvielfalt, Kundenzufriedenheit sowie Freundlichkeit und Kompetenz der Mitarbeiter. Marktleiterin Simone Fijatkowski, Stv. Nicole Zipper und ihr Team freuen sich. spar

Kultur

Film abNeu im Kino

Liebe in Zeiten digitaler MöglichkeitenKomödie Teresa, gespielt von Alicia von Rittberg, datet jedes Wochenende neue Männer und kostet ihr...

Welt

Alltagstauglich

Designer Tommy Hilfiger präsentierte Auszüge aus seiner neuesten Kollektion in Paris. reuters

Vorwürfe gegen WWF

Genf Die Umweltstiftung WWF sieht sich mit schweren Vorwürfen konfrontiert: Sie unterstütze...

Perfekte Pose

Bei seinem ersten öffentlichen Auftritt im Dublin Zoo setzte sich das kleine Amur-Tigermädchen perfekt in Szene. reuters

Aus Aller Welt

Überfall auf GeldtransporterKöln Drei Maskierte haben am Flughafen Köln/Bonn einen Geldtransporter überfallen und einen...

Und da war noch . . .

. . . eine 34-Jährige, die in einem Schnitzel-Restaurant in Hamburg ihr Baby zur Welt gebracht...
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