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Titelblatt

Endlich Weihnachtskekse

Linus (4) und seine Schwester Linea (3) stimmen sich schon auf die Adventzeit ein. Die beiden Andelsbucher sind eifrig am Kekseausstechen. L. Berchtold

Nur Geldstrafe für Familientyrann

Ein Bosnier wird vor dem Landesgericht Feldkirch verurteilt. Die Aussagen erzählen detailreich von Schlägen und seiner immer wieder aufbrandenden Wut. »A10

Inflation sehr hoch, Zinsen negativ

Raiffeisen-Vorstandschef Wilfried Hopfner sieht weder bei Inflation, noch bei Zinsen eine Änderung in absehbarer Zeit. Das Sparbuch mache dennoch Sinn. »D2

Sonderthemen

Freistil-Unterricht

Über einen großen Teil der Bevölkerung wurden strenge Ausgangsregelungen und Kontaktverbote...

OP

Vorarlberg

Kinderlähmung 1958

Mehrere Autorinnen und Autoren haben sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten mit der...

Spezial

Der Winter ist da!

Die Meteorologen waren sich am Donnerstag alle einig: Ein Italientief bringt heute, Freitag, Schnee bis in die Täler. „Aus dichten Wolken schneit es überall, die Schneefallgrenze liegt ganztags in tiefen Lagen, sogar am Bodensee schneit es nass“, prognostizierte etwa die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG). Sehr wahrscheinlich ist auch, dass Rebekka vom Alpenhotel Bödele, wie schon am 4. November, in den kommenden Tagen abermals zur Schneeschaufel greifen muss. VN/Steurer

Lokal

Feldkirc

Aus den Gemeinden

Spendenaufruf nach BrandtragödieMäder Am Dienstagvormittag kam es in einem Mehrparteienhaus in Mäder zu einem Brand mit...

Bregenz

Konzert im Februar

Nun ist es schon zum zweiten Mal passiert. „Leider muss ich das diesjährige Weihnachtskonzert am 19. Dezember absagen“, bedauert Konzert-Organisator Günther Lutz. Es gibt aber bereits einen Ersatztermin am 27. Februar um 15 Uhr im Dornbirner Kulturhaus. „Alle Interpreten sind wieder mit dabei“, freut sich Lutz. Alle Karten behalten ihre Gültigkeit. Besucher, die den neuen Termin nicht wahrnehmen können, können ihre Karten an Günther Lutz zurücksenden und erhalten sie erstattet. Infos unter www.günthers-konzerte.at. cth

Dornbirn

Bludenz

Populismus

und PandemieUnter Politikwissenschaftlern besteht kein Zweifel: Der „Ex“ hat die einst staatstragende ÖVP zu einer türkisen, rechtspopulistischen Partei umgewandelt. Die ÖVP ist nicht mehr das, was sie war. Zu viele Opportunisten sind diesem Weg mitgegangen. Dazu gehören der gesamte Parlamentsklub, sämtliche Landeshauptleute und alle Regierungsmitglieder der ÖVP, allen voran die Landwirtschafts-ministerin und die Wirtschaftsministerin. Auch Schallenberg gesellte sich lange zu den „Ex“-Hörigen, obwohl es die Intensivstationen des Landes schon aus allen Fugen riss. Dies bleibt der Generalvorwurf an diese Partei: die Hunderte Millionen für eine „Message Control“ ausgab, Hunderte Millionen an „Inseraten-Korruption“ zu verantworten hat und es gleichzeitig nicht fertigbringt, eine geeignete Regierungs-Kommunikation in Phasen dieser dramatischen Pandemie zu organisieren. Selbst als der Gesundheitsminister mit Oberösterreich und Salzburg verhandelte, um sie zu einem Lockdown zu bewegen, selbst als er vergleichbar kleinmaßstäblich einen Lockdown für die Nachtgastronomie verordnen wollte, fuhren ihm Stelzer, Haslauer und Schallenberg nochmals geflissentlich „Ex“-hörig in die Parade. Notgedrungen, weil ihnen die eigenen Landesspitäler die Verantwortung für das Desaster übergaben, erst dann drehten Stelzer und Haslauer um, erst dann gab Schallenberg die „Ex“-Linie auf, Wochen, ja Monate zu spät. Die Rechnung bekommen wir nun alle präsentiert: Gigantische Kosten, einen Lockdown und eine Impfpflicht, die niemand wollte.Andreas Postner, Rankweil

Initiative zur Rettung des Achtalwegs

Zum VN-Bericht „Initiative zur Rettung des Achtalwegs“ sowie zum Leserbrief von Egon Troy am 23.11.2021:Bravo meine Herren, jetzt kommt endlich wieder ein heftiges Signal von unseren Politikern, die die Wünsche der Bürger unseres Landes hören und sich dafür einsetzen. Auf diese Unterstützung habe ich schon lange gewartet. Leserbriefschreiber rufen sogar die Landesregierung auf, mit unseren eingezahlten Steuergeldern den Achtalweg zu erhalten, bevor er noch mehr Geld zum Reparieren braucht. Nun freue ich mich über die Rückmeldungen für den Achtalweg und diese Initiative zur Rettung des Achtalwegs von Hr. Frühstück und Bgm. Guido Flatz. So viele Wanderer und Radler (Naturfreunde) wünschen sich diese Bregenzerwald-Achtalverbindung. Wie Egon Flatz in seinem Leserbrief vom Bahntrassenradweg im Sulmtal berichtet; unsere Wälderbahntrasse wäre schon längst saniert, wenn wir solche Visionäre und Politiker hätten. Dass es geht, zeigt die Unterstützung und Umsetzung für einen Teil des Achtalwegs, wie von Doren nach Egg. Aber: Wo ein Wille, da ist bei uns im Land ein grüner Verhinderer. Wenn LR Rauch nicht bald dieses Projekt Bahntrasse Achtalweg aus der Schublade nimmt und einem motivierten Politiker zur Umsetzung in die Hand gibt, dauert der Entschluss, in dieser Sache etwas zu tun, bis zu seiner Pensionierung und diese zwei Jahre könnte man sinnvoll für die Planung und Umsetzung des Achtalwegs nutzen.Silvia Greber-Schmelzenbach, Schwarzach

„Staatsversagen“ – ein tauglicher Vorwurf?

Das starke Wort vom „Staatsversagen“ ist in vieler Munde, seit sich Bundesregierung und Landeshauptleute epidemiologisch in eine Sackgasse gesteuert haben, Ausweg Lockdown. Der Vorwurf des „Staatsversagens“ kann durchaus Gehalt haben, wenn es nicht bloß als zugespitztes Pauschalurteil verstanden wird. Eigentlich stammt der Begriff aus den Wirtschaftswissenschaften, wo er staatliche Markteingriffe bezeichnet, die aus Marktsicht zu suboptimalen Ergebnissen führen. Das klingt deutlich unaufgeregter. In Pandemiezeiten könnte er herhalten, konkrete Defizite aufzeigen und Ausgangspunkt für Korrekturen zu sein: Da wäre zunächst das schmerzlich vermisste Krisenmanagement, das den Namen auch verdienen würde, statt den wechselnden Politikerinteressen auf Bundes- und Landesebene das Pandemiegeschehen zu überlassen. Daneben die mehr als nachhinkende Digitalisierung der Verwaltung und die Verfügbarkeit von aussagekräftigen Daten; letztere schaffen Wissen, aber weil Wissen auch Einfluss und Macht begründen bzw. verschieben, findet sich verlässlich immer ein Grund, warum diese oder jene Informationen nicht verfügbar sind. Für die Analyse und Bekämpfung der Pandemie ein großer Klotz am Bein der Republik. Die Regierungsperformance ist der fairnesshalber in die Pandemiebilanz vergleichbarer Staaten einzuordnen. Die Niederlande begannen bereits damit, Patienten nach Deutschland zu transferieren. Die WHO warnt 49 von 53 europäischen Staaten vor einer solchen Entwicklung im Winter. Bei aller Kritik besteht die leise Hoffnung, dass sich Österreich doch noch davon abkoppeln kann.Dr. Günter Felder, Dornbirn

Alles um Spenden

Weil ich Kinder liebe und selbst von der „Geisel Krebs“ befallen war, habe ich bisher der Kinderkrebs-hilfe regelmäßig eine Spende überwiesen. Betroffenen Kindern sollte Hilfe gewährt werden können, der Kinderkrebs sollte erforscht werden können. Unter diesem Aspekt habe ich schon mehrere Spenden getätigt. Nicht schlecht habe ich gestaunt, als die Kinderkrebshilfe gestern in einem Anruf eine weitere „Spende“ forderte. Die Tatsache, dass ein angemessener Betrag bereits vor zwei Monaten überwiesen worden ist, wurde als zu gering bezeichnet. Auch Spenden an die Caritas erscheinen mir inzwischen problematisch. In einer Berggemeinde mussten wir feststellen, dass die Caritas offensichtlich Menschen, die kein eigenes Auto haben, ein solches für reine Ausflugsfahrten zur Verfügung stellt. Auch hier meine Einstellung: Ich helfe gerne, wo Hilfe nötig ist, dies sehe ich aber für die Vergabe von „Ausflugsautos“ nicht. Ist es überhaupt noch möglich, eine sinnvolle und ehrlich gemeinte Spende zu tätigen?Dr. Franz Josef Ellensohn, Götzis

Demo in Bregenz

Die Impfverweigerer und deren Gefolge haben in Bregenz eine super tolle Demo veranstaltet und demonstrativ alle Regeln gegen Covid missachtet. Die Impfung sei angeblich zu wenig erforscht etc. Habt ihr gewusst, wenn ihr auf der Intensivstation liegt, euch bis zu 16 (!) Medikamente verabreicht werden? Wechselwirkungen noch nicht erforscht! Ihr glaubt der Medizin und Wissenschaft nicht, aber ein Intensivbett wollt ihr. Odr?Gerhard Ritter, Dornbirn

Vertrauen

Ist nicht alles in unserem Leben Vertrauenssache? Wir kaufen Handys und vertrauen, dass sie das halten und nur das tun, was beim Kauf versprochen wurde. (Stimmt das immer?) Wir kaufen Geräte für das Haus und hoffen, dass nicht ein Bestandteil irreläuft und in der Nacht einen Brand auslöst. Wir kaufen Autos und vertrauen, dass etwa Lenkung und Bremsen wissenschaftlich geprüft sind, damit wir nicht eines Tages weiß Gott wo landen. Wir haben Gasheizungen im Haus und vertrauen völlig, dass die verwendeten Anschlussstücke aus wissenschaftlich geprüften Produktionen stammen, sodass nicht beim ersten Schalterdruck unser ganzes Haus in die Luft fliegt. Wir fahren Auto und vertrauen darauf, dass jeder etwa Ampeln und Rechtsfahrordnung respektiert. Also unsere Gesellschaft ist eine Vertrauensgemeinschaft, sonst gäbe es sie wahrscheinlich so nicht. Momentan hinkt das Vertrauen in die unser Wohlergehen tragende Wissenschaft leider nach. Lockdowns und Krankenstände reißen Milliardenlöcher in unsere Taschen. 12.000 Menschen – jung und alt –sind bereits gestorben nach einem unsäglichen Todeskampf. Oft in großer Einsamkeit. Der Einsatz von Pflegepersonal und Ärzten konnte nicht mehr helfen. Dehnen wir unser Vertrauen in die auf gesicherten Füßen stehende Wissenschaft wieder etwas aus und schon werden wir zum Vorzeigeland in Europa. Es geht wieder aufwärts.Siegfried Tschofen, Bürs

Demos der

ImpfgegnerWas zurzeit mit unserer Bevölkerung geschieht, ist für einen „logisch Denkenden“ kaum mehr verständlich bzw. auszuhalten. Leute! Wir befinden uns bereits im 4. Lockdown! Dieser hätte ganz sicher verhindert werden können, wenn mehr Menschen ein Verantwortungsgefühl gegenüber ihren Mitmenschen hätten und sich für eine Impfung entschieden hätten! Stattdessen gehen sie demonstrieren und stehen zu Tausenden eng zusammen, bewusst ohne eine Maske zu tragen. Und die BH und Polizei sieht da einfach nur zu, weil ja alles sehr konform und ruhig abläuft. „Die Durchführung von Versammlungen hat in der österr. Rechtsordnung einen hohen Stellenwert und die Teilnahme an einer Versammlung ist von der Ausgangsbeschränkung ausgeschlossen“ (lt. Bezirkshauptmann Burtscher in Vorarlberg heute v. 22.11.21). Da wäre es doch angebrachter, besonders in der jetzigen Zeit Weihnachtsmärkte, Adventkonzerte, etc. als „Versammlung/Veranstaltung“ für die Geimpften durchzuführen. Dieser Stellenwert wäre meiner Meinung nach viel wichtiger, um besonders einsame und ältere Menschen im Lockdown nicht alleinzulassen! Privat darf sich im Lockdown ein Haushalt nur mit einer Person treffen! Öffentlich dürfen sich tausende Ungeimpfte ohne Maske treffen! Das ist doch sehr gesetzeswidrig! Und alle Geimpften, die sich schützen wollen und die Maßnahmenregeln einhalten, werden dafür bestraft!Gudrun Zanona, Rankweil

Leserbriefe

COP 26, die Klima–pleite von Glasgow!

Wenn Mr. Guterres erklärt, wir graben uns unser eigenes Grab, dann muss ich diese Aussage wohl ergänzen. Wir stehlen unseren Kindern und Kindeskindern die Zukunft! Mit der Natur kann man nicht verhandeln und sie kennt auch nicht den Begriff der Nachsicht! Was in Glasgow ausgehandelt wurde ist wahrlich nicht mehr wert, als die Worte von Greta Thunberg aussagen; „blah-blah-blah“, und übermorgen vergessen. Die Wirtschafts- und Politgranden haben die Dramatik der Lage der Menschheit nicht im Geringsten verstanden. Die einzige Chance, die noch besteht, ist, dass die Jugend gemeinsam mit den Klimaexperten für ihre Zukunft aufsteht und rettet, was noch zu retten ist. Es wäre für alle Lebewesen auf dieser wunderschönen Erde besser gewesen, wenn der Mensch nicht vom „Apfel der Erkenntnis“ abgebissen hätte, denn er zerstört seinen eigenen Lebensraum und auch den ihren! Wir Erwachsenen haben unser Portfolio längst verspielt.Ing. Gerhard Miltner, Bregenz

Mantelwetter

Der Winter rückt näher. Lara (21) aus Bregenz hat sich ihren Mantel daher schon einmal etwas enger geschnürt. VN/Steurer

Verkaufte Wohnungen

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Chronik

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fussballszene

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Menschen

PROMIS IM BLITZLICHT

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Markt

Wirtschaft aktuell

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Welt

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Zweiter Geburtstag

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