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Titelblatt

Noch einiges zu tun

Unzufrieden mit der eigenen Performance ist Katharina Liensberger nach den Slaloms in Levi. »C1

Spannung nimmt nach Hamilton-Sieg zu

Mit seinem Sieg beim Premierenrennen in Katar hat Weltmeister Lewis Hamilton den Rückstand auf Max Verstappen in der WM-Wertung auf acht Punkte verkürzt. »C5

Vorarlberg

Coronavirus Kompakt

400 Anzeigen nach Demowien Nach der Großdemonstration in Wien gegen die Coronamaßnahmen, die Impfpflicht und den...

Wirrologen unterwegs

Am Wochenende musste die Polizei zuerst in Oberösterreich und Salzburg, dann in ganz Österreich...

Gegen die Böschung

Ein 20-jähriger Autofahrer verlor am Samstag gegen 2.10 Uhr auf der L 205 in Hittisau die Herrschaft über seinen Pkw, geriet über den linken Fahrbahnrand hinaus, touchierte die Straßenböschung und kam ins Schleudern. Das Fahrzeug überschlug sich und kam nach 65 Metern zum Stillstand. Der verletzte Lenker, der sich allein im Fahrzeug befunden hat, musste von der Feuerwehr geborgen und mit Verletzungen unbestimmten Grades ins Spital Dornbirn gebracht werden. Ein Alkoholtest verlief negativ. POB

aus dem polizeibericht

Wasser auf Baustelle aufgedrehtgötzis Ein unbekannter Täter verursachte in der Nacht auf Samstag auf der Baustelle der...

Lokal

Weil jedes Kind zählt

Bregenz Es ist der Zauber von Weihnachten, den die Kinder der Volksschule Mehrerau an bedürftige...

Bludenz

Dornbirn

Ihr Foto in den VN

Die VN suchen weiterhin Ihre schönsten Fotos der Vorarlberger Landschaft und verlosen in regelmäßigen Abständen Preise . In der VN-Heimat veröffentlichen wir in loser Folge einige der schönsten Einsendungen. Wer mitmachen möchte, muss nur sein Vorarlberg-Foto unter www.leserfotos.vn.at hochladen. Bitte nicht vergessen anzugeben, wo in Vorarlberg Ihnen der Schnappschuss gelungen ist. Fotos im .jpg-Format und zwischen einem und fünf Megabyte groß sein. Diese Foto gelang VN-Leser Willi Kirschner im Lauteracher Ried.

Feldkirc

Bregenz

So bunt ist der Herbst

Bis Frau Holle ihre Flocken tanzen lässt und die Natur in ein weißes Winterparadies verwandelt,...

Sonnig

Mit diesem Oberteil trägt Nina (23) aus Höchst die Sonne auch durch den Regen spazieren. VN/Steurer

Chronik

Sport

Zverev ist der Beste

Turin Nach dem krönenden Abschluss seines Jahres riss Alexander Zverev die Arme in die Höhe,...

Historischer Erfolg

Madeleine Egle ist plötzlich Olympia-Mitfavoritin. Die Tirolerin feierte beim Testrennen für die Winterspiele 2022 in China ihren ersten Erfolg im Weltcup und den ersten einer Österreicherin seit der Bludenzerin Andrea Tagwerker 1997. Mit Bestzeit in beiden Läufen triumphierte die 23-Jährige vor der deutschen Weltmeisterin Julia Taubitz. Lisa Schulte stand als Dritte und zweite ÖRV-Rodlerin auf dem Podest. apa

Trainereffekt pur

Dornbirn Die Messestädter holten gegen ersatzgeschwächte Tiroler einen glücklichen Sieg.

FUSSBALLSZENE

EntlassungManchester ManUnited hat sich nach der 1:4-Pleite bei Watford – der fünften Niederlage in den...

Juniors auf Tour

Der Roadtrip der VEU Feldkirch Juniors nach Ungarn endete in der ICE Juniors-Liga mit drei Erfolgen. Freitags ein 5:4 gegen Budapest, gegen Karpati Farkasok siegte man klar mit 10:4 und 6:1. VEU

EISHOCKEYSZENE

Zwei VorlagenDallas Der Kärntner Michael Raffl hat in der NHL als Vorbereiter von zwei Toren auf sich...

Menschen

Stück Kindheit im Drogenelend

Berührend und sehr eindrucksvoll – kein Wunder, dass der von Michelle Halbheers gleichnamigem Erfolgsbuch inspirierte Film „Platzspitzbaby“ mit dem Schweizer Filmpreis...

Vorletzter Akt in „Vinis“ Bar

Die Feier zum 25-jährigen Bestehen der „Bogad Bar“ ist der vorletzte Akt in der Dornbirner Gastro-Institution. Vom 28. bis zum 31. Dezember wird vier Tage lang Abschied vom Lokal mit seinem starken Angebot an Cocktails und Weinen gefeiert, als Krönung ist die Silvesterparty mit DJ Angus Young gedacht.Manuel Fußenegger, Janine...

Markt

Lehrlinge räumen ab

Beim Lehrlingshackathon haben die Liebherr-Lehrlinge abgeräumt. Das „Rookie Team“ mit Chiara Weg, Marcel Manhardt und Patrick Neier gewann mit ihrer App „Skateloc“ den 1. Platz. Das „Experts“-Team mit Jakob Konzett und Simon Masooglu landete mit der App „MyCompany“ auf dem 2. Platz. Beim Bundesfinale sicherte sich das Experts-Team den 1. Platz. liebherr

500.000

Kurzarbeiter erwartet AMS-Chef Johannes Kopf durch den neuerlichen Lockdown.

Kultur

Leserbriefe

Völlig ungeeignet

Dass die Regierungsparteien und die Landeshaupleute in der größten Katastrophe, die wir derzeit haben, sich auch noch gegenseitig ins Knie schießen, und sich gegenseitig ihre andere Meinung ausrichten, statt an einem Strang zu ziehen –, was soll man da als Bürger noch sagen? Mir graust es ob diesem kindlichen Getue und dieser Ignoranz. Ich wünsche mir, sobald diese unselige Pandemie jemals vorbei sein sollte, Neuwahlen. Denn ich möchte mich nicht noch einmal auf diese Regierung verlassen müssen, wenn die nächste Katastrophe über uns hereinbricht. Denn wenn die Klügeren immer nachgeben, regieren am Ende die Dummen die Welt. Und das kann es wohl auch nicht sein !Klaus Islitzer, Fußach

Testpflicht für alle

Haben es unsere Politiker noch nicht verstanden? Wir sitzen alle im selben Boot. Ausgrenzung und Diskriminierung helfen uns nicht weiter. Was uns weiterhilft, ist die flächendeckende Testung aller. Wirklich aller! Nur so können wir der unkontrollierten Verbreitung Einhalt gebieten. Testen, testen, testen. Diesen Slogan kennen wir schon lange genug. Diesen sollten wir uns alle zu Herzen nehmen. Schau auf dich, schau auf mich. Spätestens jetzt sollte allen klar sein, dass die Impfung die Ansteckung nicht verhindert. Mein Appell an die Geimpften, wie die Ungeimpften, Kritiker wie Befürworter gewisser Maßnahmen: Zusammen sind wir stark! Ausgrenzung, Diskriminierung und Mobbing helfen niemandem weiter. Schaltet euer Herz und euer Hirn ein, zieht zusammen an einem Strang, und lasst euch testen. Nur so können wir gewinnen. Alle.Ulli Loacker, Koblach

Das Virus – der gemeinsame Feind

Das Virus sei der gemeinsame Feind, so heißt es. Nun, das gilt offensichtlich nicht für alle. In der Regierung sitzt der Feind (nach allem,was man sich so anhören darf) beim jeweiligen Koalitionspartner. Für die Opposition sitzt der Feind in der Regierung, wobei die einen klagen, sie mache zu viel, die anderen sehen das umgekehrt. Ähnlich verhält es sich zwischen Geimpften und Ungeimpften, die einen holen sich den 3. Stich, andere schwören auf Vitamin D, Entwurmungsmittel und ein intaktes Immunsystem. Allerdings, was beide vereint ist die Sehnsucht nach persönlicher Freiheit, möglichst frei von jeglichen Einschränkungen. Manch Freiheitsliebende in Oberösterreich nehmen sich sogar die Freiheit, vorm Krankenhaus zu demonstrieren, in dem sich die einst beklatschten Helden und Heldinnen den Allerwertesten aufreißen, um das Allerschlimmste zu verhindern. Über so viel Dummheit staunt selbst das Virus, welches nach wie vor auf der Suche nach neuen Wirtszellen ist. Ein politisch verantwortliches Fachpersonal, das (zumindest in Teilen) glaubt und handelt, als wäre es in Sachen Pandemie gescheiter wie die tatsächlichen Fachleute, ist jedenfalls keine Bedrohung für das Virus.Peter Morstein, Rankweil

Euthanasiepraxis

in HollandZum Leserbrief von Anna Lieverse, VN vom 17.11.21:Frau Anna Lieverse schreibt in ihrem Leserbrief, dass in Holland Patienten einverstanden sein müssen, wenn Sterbehilfe geleistet wird und zwei Ärzte die Notwendigkeit beurteilen müssten. Rechtlich ist das so geregelt, die Praxis schaut anders aus. Nach einer Studie der holländischen Regierung töten Ärzte in 38 % der Fälle auch deshalb, weil „die Nächsten es nicht ertragen“, also ohne Zustimmung des Patienten. (Zitiert nach: Der Spiegel 30/2004, 19.7.2004, S. 86) Viele ältere Holländer sind sich dieser Gefahr bewusst und tragen eine „Credo Card“ in ihrer Brieftasche, wo ihr Lebenswunsch eingestanzt ist, oder schlicht einen Zettel mit der Bitte „Maak mij niet dood, Dokter.“ Der Münchner Rechtsmediziner Wolfgang Eisenmenger und der Medizinethiker Fuat Oduncu, die sich die Situation in holländischen Kliniken angesehen haben, kommen 2003 zu einem harschen Resümee: „In den Niederlanden werde unter dem Deckmantel der Euthanasie rechtswidrig getötet oder ermordet.“ Dass seit 2004 die Kontrollen verbessert wurden, ist nicht bekannt. Die Zahl der von Ärzten geleisteten aktiven Sterbehilfe ist jedenfalls von 1923 im Jahr 2007 auf 6092 im Jahr 2019 gestiegen. (Zitiert nach: Lebensschutz in Rheinland-Pfalz, 6.4.2021)Mag. Wolfgang Türtscher, Götzis

Eigener Wille

Zum Leserbrief „10 Fragen an die Ungeimpften“, VN vom 19. 11. 2021:Lieber Herr Gerdes, ich bin auch in der Schule gewesen und habe aufgepasst. Dort habe ich gelernt, dass man nicht alles glauben darf und eine eigene Meinung haben soll.Dort habe ich auch gelernt, dass alle Menschen gleich sind und man sie nicht in Gut und Böse unterteilen soll, so wie es unsere Regierung gerade macht. Ich lese Zeitungen und höre Nachrichten. Nur lese ich halt nicht nur die VN und sehe die Zeit im Bild. Wieso höre ich nicht auf meinen Arzt? Weil ich gehört habe, wie Herr Mückstein Ärzte bedroht hat, wenn sie nicht machen, was die Regierung will. Wir alle werden bestraft, wenn wir nicht machen, was die Regierung beschlossen hat. Ich weiß auch ohne Duden, was vulnerable Gruppen sind und was Solidarität bedeutet. Ich bin ungeimpft, gehe getestet zur Arbeit, habe also das Virus nicht. Jeder hat das Recht, über seinen Körper selbst zu entscheiden, egal welchen Beruf er ausübt. Und niemand hat das Recht, uns als Ungeimpfte, so wie Sie das tun, zu beschimpfen. Unsere Regierung schließt die ganzen Geschäfte, obwohl man sich dort sicher nicht großartig ansteckt. Ich will auch, dass die Pandemie aufhört, nur will ich mich nicht alle vier Monate impfen lassen.Silvia Waibel, Mäder

Netzwerk auf

drei BeinenIn einer Kooperation von drei bestehenden Schlachtbetrieben soll das regionale Netzwerk bestehen, das laut VN-Bericht „Jedem Tier den eigenen Schlachthof“ garantiert. Mir – und vermutlich auch den betroffenen Tieren – wäre es deutlich lieber, wenn jedes dieser Tiere am eigenen Hof geschlachtet (betäubt und entblutet) und dann in regionalen Betrieben weiterverarbeitet würde. Die Weideschlachtung ist ja mittlerweile nach langem Hin und Her, gegen den erbitterten Widerstand der „Branche“ und mit wenig bis ohne Unterstützung des Landes, auch in Österreich offiziell erlaubt (in der EU schon lange). Das könnte man dann vielleicht als regionales Netzwerk bezeichnen. Der Stuhl, auf dem die Landwirtschaft sitzt, hätte dann vier Beine und wäre nicht ganz so wackelig. Von Transparenz und Glaubwürdigkeit der regionaler Markenpolitik mal ganz abgesehen, von Verbesserung oder gar Sicherung der Lebensmittelautonomie im Lande ganz zu schweigen. Was macht eigentlich die LQM („Ländle Qualitätsprodukte Marketing GmbH“) bei der Landwirtschaftskammer aus ihren „Ländle-Gala“-prestigeträchtigen Slogans wie „Direkt vom Erzeuger. In Ihrer Nähe“ und „Weil es einen Unterschied macht“? Das tut es übrigens tatsächlich.Dr. Erik Schmid, Götzis

Impfpflicht

Das Wort „Pflicht“ ruft bei sehr vielen Menschen Renitenz und Orientierungslosigkeit hervor, da jene es im Kindes- und Jugendalter zuhause bei ihren Eltern nicht, oder nur vage, durch antiautoritäre Erziehung gelernt haben. Verstärkt, wurde dieser Widerstand dazu noch durch konfuse und hauptsächlich durch wirtschafts- und machtbewusstes Handeln unserer Politiker. Allen voran die ÖVP mit ihrem Katz-und-Maus-Spiel in Sachen Coronasituation, aber nicht nur dort, statt mit dem Koalitionspartner an einem Strang zu ziehen. Dadurch haben sie bei der Bevölkerung auch wesentlich an Vertrauen eingebüßt. Meines Erachtens, wäre es wesentlich effizienter gewesen, all jene, welche sich partout weigern, sich gegen Corona impfen zu lassen, bei eventuell notwendiger Spitalbehandlung anstatt die Unkosten der Allgemeinheit aufbürden und nur zu einer Verwaltungsstrafe zu verdonnern, die durch diese Verweigerer entstandenen Kosten nachträglich bei jenen privat zu kassieren. Ergo, diese Impfgegner aus ihrer eigener Tasche bezahlen zu lassen. Dann nämlich, wage ich zu behaupten, gäbe es nur noch vereinzelte (ich nenne sie mal „Die harten Kickl-Sympathisanten“) die ungeimpft blieben. Menschen, welche aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können oder dürfen, sind natürlich davon auszunehmen!Jean-Pierre Siebert, Bregenz

Corona-Proteste vor Krankenhäusern

Es glaubt niemand, aber es ist die große Wahrheit: Während in den Krankenhäusern die Ärzte und das Pflegeperson um das Leben der Patienten kämpfen, demonstrieren ungeimpfte Corona-Verweigerer gegen die Vorschriften. Menschen, die ungeimpft sind, dürfen ihr Haus nicht verlassen, dafür dürfen diese Menschen aber demonstrieren. Die Auskunft der BH Bregenz – das ist leider unsere Gesetzgebung – auch für uns nicht verständlich. Welcher Österreicher versteht das noch? Das ist die Freiheit, die sich viele Corona-Gegner wünschen. Egal um welchen Preis – Menschen sterben, Kinder sind jetzt schon stark gefährdet. Bitte, liebe Vorarlberger, lasst euch impfen und lasst euch nicht von einem Kickl leiten. Er hat sogar Medikamente empfohlen, die Menschen eingenommen haben und jetzt mit Vergiftung im Krankenhaus liegen. Auf zu endlich einem gemeinsamen Weg, gegen Corona und damit für unsere Gesundheit. Impfen ist der einzige Weg. Danke an alle, die nun doch reagieren werden.Dieter Steinacher, Nüziders

Covid und Impfung

Die 7-Tages-Inzidenzen steigen jeden Tag auf ein neues Allzeithoch, Krankenstationen füllen sich mit Covidpatienten, Intensivstationen sind am Limit oder steuern darauf zu. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Krankenhäuser sind am Ende ihrer Kräfte. Überall sind die Ungeimpften weit in „Führung“. Vorarlberg hat heute nach Oberösterreich und Salzburg die schlechteste Impfquote. Es ist beeindruckend, wie viele impfkritische Menschen sich mit aller Entschiedenheit der Realität entgegenstellen und mit allen Kräften vor den Fakten die Augen verschließen, koste es – die Allgemeinheit –, was es wolle.Heinrich Kemper, Lauterach

Impfzwang?!

Jetzt wird über eine allgemeine Impfpflicht sinniert. Andenken kann man nicht sagen, denn die für das chaotische Corona-Management Verantwortlichen beweisen jeden Tag, dass sie nicht denken können. Zur Impfpflicht – vor den notzugelassenen Vakzinen wurde von namhaften Wissenschaftlern eindringlich gewarnt. Nun haben sich die Warnungen bestätigt, schwere Nebenwirkungen, die zu schweren Erkrankungen und leider auch in einigen Fällen zum Tod der Betroffenen geführt haben. Nun zeigt sich auch noch, dass der Impfschutz (Immunität) nicht in dem Maße eintritt wie erwartet bzw. versprochen. Geimpfte infizieren sich weiter, erkranken auch und infizieren in der Folge Geimpfte wie Ungeimpfte, von einer Nachhaltigkeit der Impfung gar nicht zu reden. Die aktuellen Vakzine sind ungeeignet, der Pandemie Herr zu werden. Warum steigt man nicht um auf aussichtsreiche Vakzine wie Valneva, Novavax etc. welche gemäß jahrzehntelangen bewährten Methoden (Totimpfstoffe) hergestellt werden. Da ist eine größere Vertrauensbasis vorhanden. Eine Erhöhung der Impfquote um mindestens zehn Prozent kann erwartet werden. Zeit „umzusatteln“. Weiters warten erfolgsversprechende Medikamente von Pfizer u.a. zur Behandlung von Infizierten auf eine Zulassung. Aus meiner Sicht würde dies die nutzlosen Lockdowns ad absurdum führen und die prekäre Situation auf den Intensivstationen, deren Personal meine Hochachtung gehört, verbessern.Günther Wieser, Lochau

Corona-Impfung – Ärzte offenbar uneins

Verfolgt man die Berichterstattung in ORF, SRF, ARD und ZDF, so appellieren immer wieder hochrangige Fachärzte, die Möglichkeit einer Corona-Impfung zu nützen, um der steigenden Zahl Erkrankter entgegenzuwirken. Ich persönlich habe mich zweimal mit Biontech/Pfizer impfen lassen und hatte keinerlei Nebenwirkungen. Die Auffrischungsimpfung werde ich im Dezember erhalten. Zwei gute Bekannte, welche ich auch zur Impfung motivieren wollte, haben mir mitgeteilt, ihr Hausarzt/ihre Hausärztin habe gerade im persönlichen Gespräch von einer Impfung ausdrücklich abgeraten. Von einer Krankenschwester wurde mir erzählt, dass in ihrem Krankenhaus bei weitem nicht alle Ärzte und Pflegepersonal geimpft sind. Wie soll ein Dienstgeber seine Mitarbeiter zur Impfung bewegen, wenn selbst Ärzte ohne besonderen medizinischen Grund ihren Patienten davon abraten? Im demokratischen Österreich sind wir offenbar nicht in der Lage, in einer so wichtigen Frage an einem Strang zu ziehen. Alles in allem ist die Situation ernüchternd und frustrierend zugleich.Dr. Martin Kloser, Hard

Mit Maß und Ziel

Wenn ich die mahnenden Worte des BP ausdeuten darf: Ich fände es nur gerecht, wenn Kommentatoren – da meine ich auch Herrn Riedmann – öfter versuchen würden, Verständnis zu stiften dafür, dass die Situationen für die Politik nie so einfach ist, um immer die eindeutig richtige Entscheidung treffen zu können. Und dabei neben den Intensivstationen die Wirtschaft und die Schulen und den Tourismus und die Kindergärten und die Eltern und anderes im Blick zu bewahren.Vielleicht wäre es im Sommer sehr schwierig gewesen, strengere Maßregelungen durchzusetzen bei den so deutlich freiheitsliebenden Bürgern, die wir sind? Im Nachhinein die Entscheidungen als falsch zu erkennen, ist einfacher. Vielleicht gelänge es hier auch Professor Filzmeier, ein wenig nachsichtiger seine Rundum-Noten zu verteilen. Meine Bewunderung gehört jeder politischen Person, die das Kreuzverhör der Moderator(inn)en in der ZiB2 halbwegs ohne „gröbere Verletzungen“ übersteht.Pfr. Peter Mathei, Alberschwende

Badewanne – Holzbrunnentrog

Die Weidezeit auf unseren Almen, Vorsäße und Höfen ist vorbei und immer noch stehen viele Dutzende alte Badewannen als Weidetränken umher. Es ist eine besondere kulturelle Unsitte gegenüber unserer Natur, die man, wenn man über den Grenzen unserer Nachbarländer unterwegs ist, kaum sieht. Mich wundert, dass hier die Behörden oder der Naturschutz nicht mehr eingreift, sind doch diese Wannen ein Bauabfall, der ansonsten peinlich genau getrennt und entsorgt werden muss, was ja gut ist. Bei einer Wanderung von Doren nach Alberschwende bin ich an fünf solchen Wannen vorbeigewandert. Laut Gesetz darf Bauschutt und Abbruchmaterial nicht in der Natur entsorgt werden. Dabei wäre und ist ein jeder Holzbrunnentrog ein Stück heimische Kultur und ich habe Achtung vor jedem einzelnen Holzbrunnen. Da im Kulturbereich ja doch manches anderes gefördert wird, wäre es überlegenswert, die Fertigung von Holzbrunnentröge aus heimischem Holz mit einem kleinen Kulturbeitrag zu fördern. Es gibt in vielen Dörfern im Ländle Fachleute, die eine solche Fertigung beherrschen. Es ist Zeit, diese unschönen Badewannen zu ersetzen und zu beseitigen, und unser Ländle wäre noch schöner.Josef Gantner, Bludenz

Most- und

SchnapsbrennenDass es den Charakter durch die Hochstammaktion der Stadt Dornbirn erhält, ist sehr gut gemeint, solange es noch nützliche Freiflächen gibt. Einen Baum zu pflanzen, zu pflegen, den inneren Kreislauf zu kennen bis zur Produktion des Sauerstoffs – das ist beinahe wissenschaftliche Arbeit. Die Stadt könnte mit gutem Beispiel vorangehen. Am Gutshof Martinsruh eine Freifläche von ca. 5 ha für eine Obstplantage erblühen zu lassen, dies wäre für uns und unsere Nachkommen wichtig – und dazu würde eine Tradition nicht aussterben. Bislang sind es der Obst- und Gartenbauverein und Private, die mit viel Mühe und Einsatz für eine blühende Landschaft sorgen. Der Frau Bürgermeisterin lege ich ans Herz, sich um wirklich nützliche Akzente einzusetzen, anstatt von einer von vornherein defizitären Markthalle zu träumen. Moster und Brenner freuen sich.Otto Ohrmeier, Dornbirn

Vernünftige Maßnahmen treffen

Zum Kommentar „Ist da wer?“ von Chefredakteur Gerold Riedmann, VN vom 19. 11. 2021:Österreich befindet sich wieder in der schlimmsten Pandemiewelle. Wie konnte es soweit kommen. Ganz klar, Ex-Kanzler Kurz hat die Pandemie im Sommer für beendet erklärt und alle wichtigen Institutionen wie Impfzentren,Testzentren wurden geschlossen bzw heruntergefahren. Man erklärte die Welt wieder für heil. Jetzt ist das Chaos ausgebrochen, Kurz-Vertrauter Schallenberg, die türkisen Ministerwie Köstinger, Nehammer, Faßmann usw. spielen mit Menschenleben und verursachen Tote. Die Weisungen des Gesundheitsministers werden ignoriert, vielleicht als Retourkutsche für den Kurz‘schen Abgang. Wir brauchen nun endlich vernünftige Maßnahmen und ein Herauffahren der Leistungen, um dies in den Griff zu bekommen.Andreas Hager, Wolfurt

Politik

Unruhen und Krawalle

den haag Feuerwerkskörper explodieren, Autos stehen in Brand, Jugendliche schmeißen Steine auf...

Politik in Kürze

Anschlag in Jerusalemjerusalem Bei einem Anschlag in der Altstadt von Jerusalem sind am Sonntag nach Krankenhausangaben...

Welt

Tierisch geschmückt

Modeschöpfer Andres Sarda präsentierte auf der Madrid Fashion Week Ausgefallenes mit Federn, Pelz und viel Transparenz. ap

Niedlicher Jungspund

Das kleine Walross-Kalb, das mit seiner Mutter im Zoo Hagenbeck in Hamburg lebt, gedeiht bestens. Nachdem das Junge früher als erwartet das Licht der Welt erblickte, musste zunächst die Bindung zwischen Mutter und Kind gefestigt werden. Schon bald absolvierte der speckige Nachwuchs aber schon seine erste Schwimmstunde. reuters

Und da war noch . . .

. . . ein Ladendieb im nordrhein-westfälischen Hagen, der mit 140 Tuben Haftcreme erwischt wurde.
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