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Titelblatt

In siebter Generation

„Unternehmerisch mutig, wirtschaftlich maßhaltend“, nennt Roland Comploj das Erfolgsrezept von Getzner Textil. »D1

19.000

Krankmeldungen gingen bei der VGKK während der heurigen Grippewelle bislang ein. Damit ist die Influenza-Saison deutlich moderater ausgefallen als 2018. Mittlerweile sind...

Vom Publikum bejubelt

Das Kammerorchester Arpeggione startete unter Chef Robert Bokor glänzend in die neue Saison. »D6

Politik

Rendi-Wagner in Not

WIEN „Es ist evident, dass das die innerparteiliche Position von Pamela Rendi-Wagner (47)...

Politik in Kürze

Spitzensteuersatz von 55 Prozent bleibtwien Die Bundesregierung wird die 55 Prozent Spitzensteuersatz für Jahreseinkommen über einer...

Vorarlberg

Der Frühling ließ kurz grüßen

Was für ein herrliches Wochenende: Wiewohl die frühlingshaften Temperaturen fast ausschließlich dem Fön geschuldet waren, lag doch ein leises Ahnen von Frühlingsgefühlen in der Luft. Alexandra aus Wolfurt nutzte die milden Sonnenstunden für einen Ausflug mit dem Fahrrad ins Grüne, denn schon heute heißt es, wieder die dicke Jacke überziehen und einen Regenschirm einpacken. Bis Mittwoch geht es noch unterkühlt und unbeständig weiter, dann gewinnt, rechtzeitig zum Frühlingsbeginn, wieder Wärmendes die Oberhand. VN/Steurer

Wem nützt Terror?

Terroranschläge führen häufig dazu, dass politisch Verantwortliche Errungenschaften eines...

Mehr als Film

Dornbirn Gefesselt hat ihn der Film seit seiner Gymnasialzeit.

Nie zu hoch

Im Schuhschrank von Lisa (21) aus Dalaas geht es im Frühling wieder hoch her. VN/Steurer

Lokal

Aus dem Polizeibericht

Betrüger am WerkBregenz Der Ablauf ist immer derselbe: Man erhält eine E-Mail mit der Aufforderung, die...

Dornbirn

Feldkirch

Bis 1903 führte der Weg nach Feldkirch über die Heiligkreuzbrücke.

Feldkirc

Blons

Am 11. Jänner 1954 um 10 Uhr wurden am Falvkopf oberhalb von Blons während starken Schneefalls...

Hohenweiler

Die erste urkundliche Erwähnung Hohenweilers erfolgte bereits im Jahre 802. Die betreffende...

Bludenz

Bregenz

Chronik

Leserbriefe

Für Klima und Umwelt

Es ist sehr gut und wichtig, dass sich Kinder und Jugendliche für Klima und Umwelt engagieren. Doch wer sind die Protestierenden? Sind das die Kinder und Jugendlichen, die sich per SUV bis vor die Schule chauffieren lassen; sind das die, die Plastikflaschen und Getränkedosen, Verpackungen von McDonald’s usw. achtlos am Straßenrand entsorgen; sind das die, die mit Zigarettenkippen und Kaugummi unsere Umwelt verschmutzen; sind das die, die ein- oder zweimal im Jahr auf Urlaub fliegen und die fleißig Handy, Laptop und Computer nutzen? Diese Liste kann beliebig fortgesetzt werden. Das alles braucht Energie und Rohstoffe. Jeder weiß um die Problematik bei Beschaffung, Erzeugung und Entsorgung. Aber wie sieht es aus, wenn es um die eigene Bequemlichkeit geht? Es ist einfacher, gegen etwas zu protestieren, als sich in Verzicht zu üben. Natürlich betrifft das nicht nur Kinder und Jugendliche, sondern Menschen aller Altersgruppen. Neben Wirtschaft und Politik ist jeder Einzelne gefordert, achtsam mit unserem Planeten umzugehen. Auch kleine Schritte können viel bewirken.Isolde Nußbaumer, Hard

Freigeist Franz Michael Felder

Das inflationäre Gedenken geht zurecht nicht an 150 Jahre Franz Michael Felder vorbei. In der fünften Generation des Schriftstellers und Sozialreformers spürt der Franz-Michael-Felder-Verein unter seinem Obmann Prof. Dr. Norbert Häfele dem vielschichtigen Lebenswerk in Veranstaltungen und Beiträgen nach. Als kleiner Bauer in einem sozial und bildungsmäßig abgeschotteten Umfeld aufgewachsen, hat Felder es gewagt, sich selbst zu bilden und in Opposition zu den kirchlich-konservativen Kräften und wirtschaftlich Mächtigen seiner Zeit zu gehen. Er erlebte sein Außenseitertum als Lebensaufgabe, soziale und weltanschauliche Verkrustungen aufzubrechen und mit seiner literarischen Gesellschaftskritik zu unterfüttern. Felder hat dabei seinen eigenen „Stallgeruch“ nicht verleugnet, er schleppte im Guten und im Schlechten den ganzen Ballast seiner Herkunft mit sich. Rückblickend hat es Felder mit seinen Weggefährten geschafft, Breschen insbesondere für Bildungszugang, für soziale Reformen und ganz allgemein für ein aufgeklärtes Klima zu schlagen. Heute wäre Felder wieder mit Kräften konfrontiert, die die Öffentlichkeit durch soziale Medien und Fake News manipulieren. Die Bauernschaft ist weiterhin der Preismacht des Großhandels ausgesetzt und setzt auf Produktnischen und Vermarktungsmodelle, um nicht als Touristenattraktion und Landschaftsgärtner zu verkommen. Felder wieder zu entdecken und mit seinem Freigeist auf aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen genauer hinzuschauen, lohnt sich zeitlos.Dr. Günter Felder, Dornbirn

Klimaproteste

Frau Landesschulrätin Schöbi-Fink, Herr Landeshauptmann Wallner samt Landesregierung, lassen Sie sich nicht dazu verleiten, die Schülerdemonstrationen als illegal zu klassifizieren, wenn Sie Ihre Glaubwürdigkeit nicht gänzlich verlieren wollen. Es ist beschämend, wenn unsere Jugend aufstehen muss, um uns an den Klimaschutz zu erinnern. Wir hinterlassen unseren Kindern und Kindeskindern einen Planeten, der zerstörte Böden, mit Plastik versaute und vergiftete Meere, eine thermisch überlastete und mit Abgasen überfrachtete Atmosphäre sowie auch einen umgebenden mit Satellitenteilen vermüllten Weltraum hat. Am 11. Dezember 1997 wurde ein Klima-Protokoll in Kyoto verfasst, am 16. Februar 2005 ratifiziert und großmundig weltweit verkündet. Geschehen ist in den vergangenen Jahren weniger als Nichts. Es wurde mit Autoabgasen herumgeblödelt, und die Autoindustrie hat ein Jahrhundert gebraucht, um einzusehen, dass der Verbrennungsmotor ein absoluter Nonsens ist, mit einem lächerlichen Wirkungsgrad von 35 Pr0zent. Kreuzfahrtschiffe, Tanker und Containerschiffe fahren mit hochgiftigem Schweröl über die Weltmeere, und Millionen Flugbewegungen verdrecken die oberen, höchst empfindlichen Atmosphärenschichten samt unserem Schutzschild, der Ozonschicht. Das ist der Spiegel, den uns die Jugend vorhält, der wir ihre Zukunft stehlen!Ing. Gerhard Miltner, Bregenz

Es geht um die Zukunft der Jungen

Die sechzehnjährige Greta Thunberg hat mit ihren „Fridays for Future“ und mit ihren Auftritten in Danzig und Davos mehr internationales Aufsehen für den Klimaschutz erreicht als alle Klimaschutzkonferenzen mit Tausenden Delegierten, im letzten Jahrzehnt. Das zierliche Mädchen hat vor allem als einzige die Zukunftsängste der kommenden Generationen unpolitisch auf den Punkt gebracht. Die Jugendlichen sind in Sachen Klimaschutz scheinbar sensibler als die Erwachsenen. Dass nach so kurzer Zeit die Jugendlichen weltweit – in Paris, Wien, Berlin, Bangkok, Sydney usw. – zu Tausenden zu einer gemeinsamen Klimaschutzdemonstration gehen, sollte die Erwachsenen zumindest zum Nachdenken im Umgang mit der Natur anregen.Wenn es die Jugendlichen mit ihrer Galionsfigur Greta Thunberg schaffen, dass ihre Proteste weiterhin ohne Krawalle oder Zerstörungen ablaufen, wird man ihre Forderungen auf Dauer nicht ignorieren können. Darum dürfen sie sich auf keinen Fall vor den Karren einer Partei oder sonstigen Sympathisanten spannen lassen. Vor allem müssen sie die Versprechungen der derzeitigen Regierenden dieser Welt, die nur die heilige Kuh „Wirtschaftswachstum“ nachlaufen, das man nur auf Kosten der Umwelt immer weiter steigern kann, ignorieren und Daten einfordern. Sie sollten sich auch von den üblichen Mahnern und Gegnern nicht einschüchtern lassen, da die Kernaussage „Es geht um unsere Zukunft“ ganz einfach richtig ist.Alfred Fuchs, Dornbirn

Verkürzte Sperrstunde

Ich bin seit 15 Jahren Diskothekenbetreiber und wurde am 19. Februar 2019 vom Bürgermeister der Gemeinde Röthis zu einem Gespräch eingeladen. In diesem Gespräch wurde mir von sicherheitspolizeilichen Bedenken berichtet. Direkt im Anschluss hat es einen einstimmigen Beschluss vom Bürgermeister und Gemeindevorstand gegeben, dass die Lösung des Problems in einer Verkürzung der Sperrstunde gesehen wird. Es ist ein seltsames Demokratieverständnis, zumal man mir als Wirtschaftstreibendem überhaupt keine Zeit gegeben hat, um über Maßnahmen, die zur Verbesserung der Situation führen könnten, nachzudenken. Die PolizeiinspektionSulz wollte vor zehn Jahren schon einmal eine Verkürzung der Sperrstunde. Altbürgermeister Norbert Mähr hat im Gegensatz zu Roman Kopf die Diskussion in die Gemeindevertretung gebracht, welche sich für die Jugend entschieden hat.Thomas Krobath, Röthis

Quo vadis Menschheit

Als Pensionist habe ich viel Zeit, um sie vor dem Fernsehgerät zu verbringen. Dabei sind die täglichen Tragödien nicht zu übersehen. Aus den vielen Möglichkeiten an Sendern ist außer Sport hauptsächlich Blödsinn zu sehen. Das sind zum Beispiel der Tatort, der Villacher Fasching etc. Aber auch in den Nachrichten sind zu viele Schreckensmeldungen enthalten, dort erfährt man, wie viel Dummheit die Menschen zu bieten haben, wie beispielsweise der Brexit, das Chaos in Venezuela, Trump und Kim Jong-un. Es ist unerträglich, wie Politiker mit Lügen auf Stimmenfang gehen. Aber auch andere Meldungen, wie Frauen auf der ganzen Welt misshandelt und vergewaltigt werden, wie Kinder sexuell missbraucht werden, auch in religiösen Einrichtungen, dass sich Österreicher dem IS angeschlossen haben usw. Nur zwei Möglichkeiten können diesen Dummheiten entgegenwirken, erstens den Kindern Werte vermitteln – leider kommt der Ethikunterricht viel zu spät -, und zweitens nicht schweigen, denn wer schweigt, macht sich mitschuldig.Ing. Wernfried Halder, Hörbranz

Klimademo

Tausende Jugendliche gingen auf die Straße, um für den Klimaschutz zu demostrieren. Wenn man schon demostrieren geht, sollten sich die Jugendlichen selber bei der Nase nehmen und der Natur den nötigen Respekt erweisen und nicht verschmutzen. Denn wenn man die Gehwege und Straßen anschaut, auf denen sich Jugendliche bewegen, da sieht man nur Unrat (Getränkedosen, Plastikflaschen, Papier usw.), der von ihnen achtlos weggeworfen wurde. In den Gemeinden werden dann Tonnen dieses Unrats mühevoll mit freiwilligen Helfern in Sammelaktionen eingesammelt.Die Entsorgung dieses Abfalls kostet die Gemeinden viel Geld. Darum der Aufruf an die Jugendlichen: nicht demonstrieren, um schulfrei zu haben, sondern auch für das einstehen und vorleben, wofür man auf die Straße geht.Ernst Scheiterbauer, Frastanz

Bravo Greta, Alexandra, Paul

Zivilcourage lohnt sich. Klima hat keine Grenzen, und die USA, China, Russland sind gar nicht im Boot. Außerdem ist die Wirtschaft globalisiert. Wer verzichtet schon auf die Anwendung von teuren i-Phones? Und trotzdem kann jeder im Alltag umweltfreundlich handeln. Wenn diese Demonstrationen nur das Bewusstsein für die Umwelt wachrütteln, ist ein wesentlicher Schritt getan. Und jeder, der die Stimme für die Umwelt erhebt, ist eine Wählerstimme. Dranbleiben.Margarete De Rosso-Zsulits, Bregenz

Sport

Euphorie erhielt Dämpfer

Wolfurt, Feldkirch Kein Happy End für Vizemeister Raiffeisen UBSC Wolfurt im finalen Akt des Grunddurchganges...

Menschen

Markt

Mutig und maßhaltend

Bludenz Das Bludenzer Unternehmen Getzner Textil, wichtigster Betrieb der Getzner, Mutter & Cie.

Wirtschaft aktuell

AA+/A-1+Wien Die US-Ratingagentur Standard and Poor’s hat das Rating der Republik Österreich mit...

Sachbezug und NoVA

Rankweil Das Bundesministerium für Finanzen hat am 13. Februar 2019 eine Information zu den...

Millionenauftrag

Die Hochschule Heilbronn erweitert den Campus – mit Vorarlberger Beteiligung. Glas Marte bekam den Zuschlag, Glasgeländer im Wert von über einer Million Euro zu liefern und zu montieren. Bereits 2016 und 2018 wurde das Bregenzer Unternehmen mit Glasbauleistungen auf dem Bildungscampus Heilbronn beauftragt. Glas Marte sieht dies als echten Treuebeweis gegenüber den Produkten und der Montage. Die damalige Zusammenarbeit sei auch ausschlaggebend für den Folgeauftrag gewesen. GM

Wohin

19.30 Uhrtheater lindau

„Die Nashörner“, in einer ebenso überraschenden wie humorvollen Albtraumadaption spiegelt das Theater Partout ein 1959 von Eugène Ionesco entworfenes Gesellschaftspanorama: der zur verantwortungslosen Masse gewordene Mensch. VVK: Stadttheater Lindau, Tel. 0049 8382 9113911.  doris und simon maier

18 Uhrkino rio, feldkirch

Der Commodore will 1850 den Tod des Goldsuchers Hermann Kermit Warm. Dazu heuert er das berüchtigte Auftragskiller-Brüderpaar Eli und Charlie Sisters an. „The Sisters Brothers“ ist noch bis Mittwoch im Origial im Kino Rio zu sehen. THE SISTERS BROTHERS

Kultur

Aus der Kulturszene

Neuer ObmannFeldkirch Im Rahmen der Jahreshauptversammlung des „Filmwerk Vorarlberg“ wurde Markus Götsch zum...

Welt

Feengleich

Zarte Wäsche des israelischen Designers Rinikini zeigt das Model auf der Tel Aviv Fashion Week. afp

Ausflug der Grazien

Interessiert schaut das kleine Giraffenkalb in Richtung der Safari-Besucher. Mit ihren beiden Kälbern machen die Giraffenmütter einen Ausflug in der Zentralkalahari in Botswana. Botswana hat sich dank früher Schutzmaßnahmen für die Tier- und Pflanzenwelt einzigartige Ursprünglichkeit bewahrt. B. Rhomberg
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