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Titelblatt

Musikalische Wolfsjagd

Beim Festival Klassik Krumbach kommen ganz junge wie ältere Besucher auf ihre Kosten. »D6 VN/sams

Meisterbäcker wächst

Regionalität, Nachhaltigkeit, bewusste Ernährung. Großbäcker Ölz setzt auf Transparenz und ist damit weiterhin auf der Erfolgsspur. »D1

Lösung gesucht

Situation der Krisenpflegeeltern soll verbessert werden. Noch ist aber nicht klar, wie. »A3

Karriere

Trendberuf rund um Sport und Fitness

Sie haben vor 18 Jahren die Vital Plus GmbH und die Vital Plus GbR gegründet. Wie stellt sich der Arbeitsmarkt aus Ihrer Sicht dar? Mixson Der hat sich in den letzten...

Flexibel!

Eine neue Untersuchung zeigt, dass flexibles und zuhause Arbeiten in immer mehr Unternehmen möglich ist. »E2

Politik

Proteste trotz Verbot

Simbabwes Polizei hat in der Hauptstadt Harare gerichtlich das Verbot einer Demonstration gegen die Regierung durchgesetzt. Protestierer würden „im Gefängnis verrotten“, hieß es seitens Polizei und Regierungsvertretern. Trotzdem gingen am Freitag Anhänger der Oppositionspartei MDC (Bewegung für Demokratischen Wandel) auf die Straße. Sie forderten Präsident Emmerson Mnangagwa auf, eine Übergangsregierung einzusetzen, die die wirtschaftlichen und politischen Probleme angeht. Die Polizei ging mit Gewalt gegen die Demonstranten vor. AP

Politik in Kürze

Verrückteste Kriserom Italiens Ex-Premier und Sozialdemokrat Matteo Renzi beklagt, dass in Italien die...

Immo

Das rote Haus

Unterwegs im Allgäu; da springt etwas in den Augenwinkel, man bremst, stößt zurück.

Vorarlberg

Hoch hinaus!

Elias, David und Florian beweisen einen grünen Daumen in ihrem Garten in Schwarzenberg. Mit ihren stolzen 3,40 Meter ist die Sonnenblume zu einem Prachtexemplar herangewachsen. Moosmann

Nachbau: Corniche von 1939

Kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs plante Bentley den Bau eines leichten und aerodynamischen Modells namens Corniche. Der erste Prototyp ging jedoch zu Beginn des Kriegs verloren. Jetzt wurde das außergewöhnliche Mobil nachgebaut. Der Corniche war als Autobahn-Express gedacht.

Motor

Klangvolles Duo

St. Gallenkirch Nicht, wie man meinen könnte, auf die Begeisterung für Musik, sondern auf jene fürs...

Auf der Hut

Dank Sonnenhut behält Julia (22) aus Höchst auch in Hitzezeiten einen kühlen Kopf. VN/Steurer

Reise

Lokal

Strafe erhöht

Nach der tödlichen Messerstecherei Mitte Mai 2018 in Imst hat das Innsbrucker...

führt sie paddelnd in eine andere Welt aus kleinen Schären und versteckten Buchten.

Eigentum

Chronik

Wachen und warten

Die zentralen Figuren in Samuel Becketts Theaterstück „Warten auf Godot“ sind keine Diener,...

Miete

Wohin

18 Uhrspielboden, dornbirn

Afrikafest „This is Africa“ mit afrikanischem Essen von Mama Lisi, Trommelworkshop mit Ebou Sene, African-Party ab 22 Uhr mit DJ Bob Quami und DJ Socke 23. ibou sene

Mittelalterspektakel

10–24 Uhr, kirchplatz, schruns Beim Mittelaltermarkt im Schrunser Ortskern kämpfen Ritter um die Gunst der Mägde,...

17 Uhrpropstei st. gerold

Konzert für Orgel und Klarinette mit Ludger Lohmann an der Orgel und seiner Tochter Luise an der Klarinette. Mit Werken von Johannes Brahms oder Max Reger.   ludger lohmann

12.30 UhrGh Kropfen, Schruns

Konzert am Berg mit Nina Fleisch und Attila Buri beim Gasthaus Kropfen bei der Mittelstation Hochjochbahn. Die beiden Musiker sind auch bekannt als Mitglieder der Band Pastis. NINA FLEISCH

Finissage der Sommerausstellung

15–17 Uhr, villa falkenhorst, thüringen Bevor die Kunstwerke ihren Heimweg antreten, wird der Künstler, Simone Turra, am Sonntag...

Gesund

Wärme

Der Tag nach dem großen Regen trug schon einen Hauch von Herbst durchs Land.

Sport

Bregenz mit viel Mühe

SW Bregenz gewinnt in einer hart umkämpften Begegnung gegen ein starkes RW Rankweil im Immo-Agentur Stadion knapp mit 3:2. Die Bodenseestädter gingen als klarer Favorit in die Partie. Zum Matchwinner avancierte der ehemalige Austria Lustenau-Profi Daniel Sobkova. Bereits nach einer Viertelstunde brachte der 34-Jährige die Reiner-Elf in Führung. In der Folge erzielte Rankweil-Goalgetter Fabian Koch den Ausgleich, ehe Dennis Kloser per Foulelfmeter und abermals Sobkova die Bregenzer erneut in Führung brachten. In der Nachspielzeit erzielte Lukas Lampert noch den Anschlusstreffer zum 3:2-Endstand. Bregenz liegt nun nach dem zweiten Saisonsieg auf Rang drei in der Tabelle. Lerch

FC Bayern strauchelt

Trotz eines starken Robert Lewandowski hat der FC Bayern zum Saisonstart eine bittere Enttäuschung erlebt. Anstatt gleich das erhoffte Zeichen zu setzen, leisteten sich Corentin Tolisso (Bild) und Co einen unerwarteten Fehlstart und erreichten im Heimspiel gegen die Hertha nur ein 2:2. AFP

Fussballszene

Vor VerpflichtungMünchen Der FC Bayern steht vor der Verpflichtung von Philippe Coutinho vom FC Barcelona.

Lokalsport in Kürze

Belastungstest für den SupercupHArd Acht Tage vor dem ersten Titelduell am 24. August in Krems im Supercup absolvierten die...

Bei US Open dabei

Erstmals im Verlauf ihrer Karriere wird Julia Grabher kommende Woche bei einem Grand-Slam-Tennisturnier aufschlagen. Die 23-jährige Dornbirnerin schaffte als Weltranglisten-252. den Sprung in die am Montag beginnende Qualifikation bei den US Open in New York. Beim mit 25.000 Dollar dotierten Sandplatzturnier in Leipzig musste sich die topgesetzte Grabher im Viertelfinale gegen die 18 Jahre alte Serbin Olga Danilovic (WTA-Nr. 244) in 1:46 Stunden Spielzeit mit 2:6, 5:7 geschlagen geben. GEPA

Menschen

Musikalisches Feuerwerk

Ob die Ouvertüre zu Mozarts „Hochzeit des Figaro“ im Tango-Rhythmus, steirische Gstanzln im Rekordtempo oder der legendäre EAV-Hit „Fata Morgana“ als emotionsgeladene Kurz-Oper: Christian Bakanic, Klemens Bittmann und Eddie Luis...

Promis im Blitzlicht

Trauer um Prinzessin ChristinaDen Haag Der niederländische König Willem-Alexander trauert um seine...

Vier Tage Haft

Los Angeles Eine Trunkenheitsfahrt im März bringt den US-Schauspieler Michael...

Markt

Volkes Stimme

„Don’t smoke“, Gleichstellung, GIS-Gebühren oder hier im Ländle Rhesi: Volksbegehren liegen...

Klimaaktiv im Lün

CO2 überall dort vermeiden, wo es geht, und den Rest kompensieren. Das ist die Philosophie des Hotel Lün in Brand, Vorarlberg. Und das nicht erst seit eine junge Schwedin brennende Reden für den Klimaschutz hält, sondern bereits seit 2015. Nun gehen die Hoteliers Mario und Daniel Greber noch einen Schritt weiter. Für jede Buchung wird seit Anfang August 2019 ein Baum gepflanzt. Damit sei das Hotel Lün nach eigenen Angaben der Hoteliers österreichweit der erste Betrieb, der klima­aktiv geführt wird. Fa/Rhomberg

101

Millionen Fass täglich, jedes gefüllt mit  159 Liter Erdöl, werde man im...

ATX 2851,07 Punkte

Wien Die Wiener Börse hat am gestrigen Freitag bei hohem Volumen mit freundlicher Tendenz...

KSV 1870

Eröffnete Konkurse in Vorarlberg Über das Vermögen von Margit...

Wissen

Atomrakete 2.0

Schwarzach Bisher verstand man unter einer „Atomrakete“ eine mit einem Atomsprengkopf;...

Apollo XIII

Apollo 13 startete am 10. April 1970. Das Kommandomodul (die Apollokapsel) hatte den Rufnamen...

Leserbriefe

Rhesi – Tritt- und

Stolpersteine„Schweizer Naturschützer torpedieren Rhesi“ war letzte Woche eine Schlagzeile. An das Projekt „Rhein-Erholung-Sicherheit“, kurz Rhesi werden viele Ansprüche gestellt. Auslöser für dieses Projekt war die Erkenntnis, dass bei geänderten Klimabedingungen das ca. 120 Jahre alte Ausbauprojekt des Alpenrheins die Hochwassersicherheit nicht mehr ausreichend gewährleisten kann. Die möglichen Hochwassermengen sind zukünftig doppelt bis dreifach so groß wie die 3100 m3/s, die für das Projekt ursprünglich angenommen wurden. Für eine relative Sicherheit müssten aber auch der Naturschutz, die Landwirtschaft, die Freizeitnutzung, die Wasserversorgung usw. möglichst optimal berücksichtigt werden. Die Kosten für das Gesamtpaket sollen möglichst gering sein und größtenteils aus Bundesmitteln von Schweiz und Österreich bezahlt werden. Für das Projekt soll möglichst kein zusätzlicher Grund beansprucht werden, damit die Versäumnisse in der Raumplanung nicht zum Thema werden und keine großen finanziellen Belastungen für Land, Kanton und Gemeinden verursachen. Alle diese Vorgaben optimal zu erfüllen, kann nicht gelingen, weil sich einige Vorgaben zu sehr widersprechen. Für die Bewohner der Anrainergemeinen muss die Hochwassersicherheit an erster Stelle stehen. Hochwassersicherheit und Naturschutz müssen sich nicht zwangsläufig widersprechen, wenn dem Alpenrhein durchgehend der erforderliche Raum zugestanden wird. Dies erfordert aber jedenfalls zusätzliche Mittel.Peter Bonetti, Hard

Ihr alle seid . . .

Ich kenne eine Frau, die heute über 90 ist und sich gut erinnert, wie die Kirche in Vorarlberg und in Österreich in ihrer Jugend war. Sie war sehr kirchlich engagiert und kannte auch die wichtigsten Bibelstellen auswendig. Sie wohnte im Rheintal, nicht in einem abgelegenen Dorf. Ihr Ortspfarrer sagte öfters, wenn sie ihm eine Bibelstelle in Erinnerung rief: „Was kannst du mich von der Bibel lehren? Du bist eine Frau, du hast nicht studiert und du bist nicht geweiht.“ Jesus hat seinerzeit ganz anders gesagt: „Ihr alle seid Brüder,“ d. h. ihr alle sollt euch auf Augenhöhe begegnen. Es gibt Unterschiede zwischen euch, aber das sind keine Unterschiede in der Würde oder im Wert. Paulus schreibt im Galaterbrief (Gal. 3,28): Alle Unterschiede, die ihr für wichtig haltet, sind in Christus unter Getauften ohne wesentliche Bedeutung. Des Apostels Formulierung lautet: „Es gibt nicht mehr Juden und Griechen, nicht Sklaven und Freie, nicht Mann und Frau …“ Es schaut so aus, als hätte die katholische Kirche all das bis heute nur halb verstanden. Frauen und Männer haben immer noch nicht die gleichen Rechte, der studierte Theologe kommt sich oft besser vor, als die einfachen Gläubigen. Und der Klerikalismus ist keineswegs verschwunden. Immer noch haben Frauen oder Laien Bischöfen gegenüber wenig zu sagen oder zu entscheiden.Pfr. Helmut Rohner, Dornbirn

Kapitalismus­krankheiten

Wildreduktion und Fleischsteuer sind Worte, die man auch als Kapitalismuskrankheiten definieren könnte. Denn letzten Endes geht es nur um zwei Dinge: Geld und Machtpolitik. Mit Tierethik und Tierschutz lassen sich hingegen keine Reichtümer erwirtschaften, noch werden die Argumente und Vorschläge für Alternativen in irgendeiner Weise berücksichtigt. Das Motto: „Mir san mir!“ scheint das Diktum vieler Forstfach- und Landwirtschaftsschulen zu sein, was sich in kompromissloser Härte gegenüber der „Natur“ äußert. Tierzucht und Holzwirtschaft werden als „Kulturleistung“ gesehen, die es gegenüber der „Natur“ (und anderen KonkurrentInnen) zu verteidigen gilt. Hier noch Anmerkungen einzubringen, dass Wildtiere Lebensrechte haben, dass sie geschützte Lebensräume brauchen, dass vor allem der Klimawandel und die Holzindustrie die größten Waldkiller sind, ist nach dem heutigen Beitrag des Waldvereines fast sinnlos. Ähnlich fatalistisch ist die Lage ein paar Seiten vorher. Der LK-Präsident sieht in der losgetretenen Pseudodiskussion um eine Fleischsteuer ebenso wenig Handlungsbedarf wie bei einer Fleischkennzeichnung nach Art der Tierhaltung. Auch in Sachen Klimawandel brandmarkt er Kohle, Öl und Gas als verursachende Übel und bagatellisiert die Agrarindustrie. Na dann! Dass aber Futtermittellieferungen aus Übersee, Tiertransporter, Traktoren sowie auch Holzvollernter (Harvester) auch nicht mit Sonnenkraft fahren, scheint nachrangig. Im Mittelpunkt stehen eben nur ökonomische Eigeninteressen!Ulrike Schmid, Götzis

Waldverein pocht auf Reduktion des Wildes

Wie ein „Miteinander“ von Wild und Wald in den Vorstellungen des Waldvereins aussieht, erläutert Obmann Walter Amann in entlarvender Offenheit im VN-Gespräch vom 14. August. Da wird salopp eine Reduktion des Wildbestandes um 50 % auf 100 Stück im Mellauer Wintergatter, der einzigen Fütterung im Tal, eingefordert. Um ein derart überzogenes Ansinnen einordnen zu können, sollte man wissen, dass sich das Mellental über eine Fläche von7000 ha erstreckt. Ein großer Teil davon ist als Rotwildlebensraum bestens geeignet und als Kerngebiet ausgewiesen. Die für Wildpopulationen relevante Biotoptragfähigkeit im Sommer ist auf einer derart großen Fläche mit einem Rotwildsommerbestand von 300 bis 350 Stück keinesfalls überbelastet. Dies belegen die regelmäßigen Schwendungen, welche zur Freihaltung der Alpweiden notwendig sind. Wildschadenprobleme treten vornehmlich in Einstandsgebieten auf aus denen das Wild, wegen Beunruhigungen durch Freizeitaktivitäten und erzwungener Dauerbejagung, nicht mehr auf die Äsungsflächen auszutreten wagt. Beim Wild geht Sicherheit immer vor Hunger! Somit ist klar: Das Problem ist nicht auf eine Überpopulation zurückzuführen und ist folgedessen nur durch geeignete Wildlenkungs- und andere Begleitmaßnahmen zu lösen. Sinnvoll wären die Ausweisung geeigneter Wildruhezonen mit klaren Regeln und Einschränkungen für Freizeitnutzer insbesondere in der Dämmerung, sowie die Einrichtung zusätzlicher Winterfütterungen, um das Wintergatter zu entlasten. Forstlobbyistische Tunnelblicklösungen sind kein Miteinander.Dr. Georg Rüscher, Bregenz

Faire Mobilität

Im VN-Leserbrief vom 14. August bringt es Herr Bader auf den Punkt. Der Klimawandel, übermäßiger Ressourcenverbrauch und der Erhalt der Lebensgrundlagen sind für uns alle Herausforderungen, die nur global gelöst werden können. Es kann nicht sein, dass man in Europa die E-Mobilität – die Akkus benötigt – hochjubelt und dabei die fatalen Folgen der Lithiumgewinnung in den Abbaugebieten unerwähnt lässt bzw. unter den Tisch kehrt. Studien belegen, dass mit der Herstellung eines E-Mobils kein Gewinn gegenüber herkömmlichen Autos im Hinblick auf den Klimawandel verbunden ist. Es ist unfair und unverantwortlich, die Emissionen nur in andere Erdteile zu verschieben. Die Herausforderung heißt faire Mobilität. E-Mobilität ist dann o. k., wenn der elektrische Strom für den Antrieb aus dem Fahrdraht kommt und ökologisch erzeugt ist. Die Lösung liegt daher im Ausbau der Schiene, sowohl für den Güter- als auch für den Personenverkehr. Mit attraktiven Fahrplanangeboten auf Regionalbahnen kann auch ein Großteil des Pendlerverkehrs umweltschonend auf die Schiene verlagert werden. Projektvorschläge für diverse Bereiche unseres Landes sind vorhanden. Nun braucht es Entscheider, die nachhaltig und enkeltauglich handeln.Angelika Egel, Feldkirch

Netiquette &

Chatiquette. . . das ach so gute oder angemessene und achtende, respektvolle Benehmen in der technisch-elektronischen Kommunikation. Wie viel von dieser guten Eigenschaft ist in vielen Foren und sozialen Netzwerken noch wirklich anzutreffen? Es liegt in der Hand des jeweiligen Betreibers, Art und Ausmaß der Netiquette vorzugeben, deren Einhaltung zu kontrollieren und Verstöße ggf. durch Ausschluss von Teilnehmern negativ zu sanktionieren. Doch meistens haben nach eigener Erfahrung viele Nutzer Narrenfreiheit in so manchen Foren, sie dürfen in radebrecherischer Art ungestraft beleidigen und stänkern, weil sie persönliche Nähe zu den diversen Foren-Admins haben und ihr Verhalten meist folgenlos bleibt. In vielen Foren kann man lesen, ohne sich registrieren zu müssen, und es ist erschreckend, wie sich der Bildungsmissstand da offenbart . . . von Rechtschreibung und Interpunktion keine Ahnung, aber sehr wohl geübt im Ausgraben der Nazikeulen in diversen politischen Themen, da passt das miese Deutsch perfekt zur Ideologie, das in vielen Statements zu lesen ist, und für das sich die Autoren nicht einmal schämen, weil sie sogar dazu zu dumm sind. Und solange der aktuelle US-Präsident die Damenwelt ungestraft beleidigen darf, müssen sich Foren wie FB & Co über ihre Netiquette gar nichts einbilden.Sabine Windberger, Bregenz

Umweltpolitik

Wie wenig sich Staaten wie Brasilien u.a.m. in ihre Politik hineinreden lassen, egal ob mit Fördergeldern zur Rettung des Urwaldes gewunken wird, zeigt das neueste Beispiel des Präsidenten Bolsonaro. Trotz Millionenförderungen ist ihm wichtiger, die heimische Wirtschaft zu fördern und Urwaldflächen roden zu lassen. Wir leben auf dieser Erde, haben immer mehr Bevölkerung. Diese Menschen wollen eine Existenzgrundlage vor Ort oder emigrieren in Länder, in denen sie glauben, diese vorzufinden. Trotzdem sind in unseren Breiten viele der Meinung, dies einfach wie bisher weiterführen zu können. Viele scheinen blind dafür zu sein, dass sich diese Probleme immer mehr verschärfen werden und die Forderungen von Dritte-Welt-Ländern an uns, die dieser Bevölkerungsexplosion keinen Einhalt bieten, immer lauter und größer werden. Aber wie meinte Frau Merkel einmal so schön: „Wir schaffen das!“ Ich glaube jedoch, so lange wir auf diese Weise gerade solche grundlegenden Probleme einfach verdrängen oder verleugnen, wohl kaum. Bei uns scheint vor allem wichtig, die Leute nicht zuletzt aufgrund der weltweit gierigen Profitgesellschaft und Uneinigkeit, mit der kaum bewältigbaren Klimawandelproblematik u.a. zu beschäftigen und von vielen anderen, weit wichtigeren Problemen abzulenken.Kurt Höfferer, Hörbranz

Ja zum Lkw-

Überholverbot auf A14Ich verstehe manche gestressten Lkw-Fahrer, die schnell an ihr Ziel kommen sollten. Aber was bringt es denen, wenn sie einige Minuten früher am Ziel sind. Viele Lkw-Fahrer behindern jedoch die Autobahn so extrem, dass ich klar für ein Lkw-Verbot bin, wie es auch in Tirol existiert. Bestärkt hat mich ein persönliches Erlebnis, das einfach extrem war: Als ich einmal von Rankweil nach Bregenz fuhr, waren auf beiden Spuren zwei riesige Lkw einer bekannten großen Spedition aus dem Walgau unterwegs und machten so ein „Straßenrennen“ durchgehend von Rankweil bis nach Bregenz. Hinter beiden Lkw‘s eine Kolonne von Pkw. Ich habe dann diesem Unternehmen geschrieben und beide Kennzeichen durchgegeben. Null Reaktion vonseiten der Geschäftsleitung. Solche Extremsituationen führen natürlich zu Aggressionen. Der Idealzustand wäre natürlich, wenn alles weitgehendst auf die Bahn ginge, sowohl die Lkw-Fracht wie auch wir Pkw-Fahrer.Franz Abbrederis, Rankweil

E-Mobilität

Zum Leserbrief von Hr. Bader, VN vom 14. August:Sehr geehrter Herr Bader, ich danke ihnen für Ihre detailreichen und klaren Äußerung hinsichtlich des Hypes um die E-Autos! Vielleicht bringen die Tatsachen die Leute zum Denken, die auch immer noch meinen, der Strom für den Betrieb dieser Giftkonserven kommt fix und fertig aus der Steckdose. Der Anteil der Solartankstellen an allen Stromtankstellen ist nachweislich viel zu gering, um den Stromhunger dieser Vehikel zu stillen. Deshalb werden die Autos natürlich an den konventionellen E-Tankstellen aufgetankt. Wir werden dem prognostizierten Black Out nicht nur nicht entgehen, nein, auf diese Art und Weise laufen wir ihm noch entgegen!Hella Huchler, Hohenems

Asylanten als

LehrlingeJeder inländische Lehrling muss auch die Berufsschule besuchen. Da gibt es Fächer wie z. B. Kaufmännisches Rechnen, Betriebskunde, Schriftverkehr, Buchhaltung, Handelskunde, Geografie, Deutsch, Verkaufskunde etc. Möglich, dass die Fächer jetzt anders heißen oder auch noch andere dazugekommen sind. Jetzt frage ich mich aber, wie schafft das alles ein Asylant? Ich bin der Meinung, dass er gar keinen Lehrvertrag bekommen darf, bevor er nicht die Aufenthaltsgenehmigung erhalten hat und zumindest die deutsche Sprache in Wort und Schrift beherrscht.Renate Kinz, Lochau

Kultur

Eine Kindheit

Beim Namen Renate Welsh denkt man zu allererst an Kinderbücher. Die 81-jährige Wienerin, die mit Werken wie „Johanna“ zur heimischen Größe der Kinder- und Jugendliteratur wurde, legt nun mit „Kieselsteine“ ein lesenswertes Buch für Erwachsene vor. APA

Welt

Schillernd

Mit Pailetten bestickt sorgt dieser Bikini von Designer La Pard bei einer Modenschau in Colombo für Aufsehen. AFP

Erster Auftritt

Bei ihrem ersten Auftritt im Rosamond Gifford Zoo in Syracuse im US-Staat New York haben zwei seltene Leoparden die Herzen der Besucher erobert. Die Amur-Leopardenjungen, die am 19. Juni geboren wurden, sind noch namenlos. Amur-Leoparden gelten als vom Aussterben bedroht. AP

Und da war noch . . .

. . . der österreichische Extremsportler Wolfgang Fasching, der mit dem Fahrrad nach eigenen...
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