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Titelblatt

Starkes Zeichen gegen Klimawandel

Fast 2000 Schülerinnen und Schüler demonstrierten in Bregenz für eine intakte Umwelt. Auf der ganzen Welt waren Jugendliche für die Rettung des Klimas auf den Straßen. »A7 VN/Hartinger

Qualität als Argument

„Wir verkaufen nicht über den Preis, sondern über Qualität und Service“, sagt Sonderhoff Engineering-Geschäftsführer Holger Hülsken. »D3

Reise

Mit der Gier nach Neuem

Sie sind relativ neu im Team von TOWA – seit Februar dieses Jahres. Was bedeutet Ihnen Ihre Aufgabe? Gössl Unsere Mitarbeiter/innen...

Chefs Lob-App

„Great Job“-App als Motivations-Instrument erinnert Führungskräfte dran, die einzelnen Mitarbeiter zu loben. »E2

zu posten. Je tiefer wir in den Markt eindringen, umso spannender wird es.

Karriere

Mosaike im Bahia-Palast

palast Der Bahia-Palast am Rand der südlichen Medina gehört zu den Hauptsehenswürdigkeiten von...

Politik

Daniel Kreil (35), wurde vom Magazin Rolling Pin als einer von drei Kandidaten für den Award...

Sei wie Greta: Heldin einer Generation

Spätestens seit die 16-jährige Klima-Aktivistin Greta Thunberg wenige Kilometer von hier in Davos beim Weltwirtschaftsforum ihr Zelt aufgeschlagen hatte, war ihr Weg auf die Weltbühne besiegelt. Vorige Woche wurde sie Schwedens “Frau des Jahres”, nun ist sie auch für den Friedensnobelpreis nominiert. Greta Thunberg hat die Klimaschutzbewegung mit ihrem “Skolstrejk för klimatet” wieder zu einer echten Bewegung gemacht. Eine Dynamik, nach der Parteistrategen üblicherweise dürsten und die nur eintritt, wenn es wirklich um etwas geht. Der Greta-Hype hat freilich auch Kritiker auf den Plan gerufen, im Netz schlägt ihr auch Hass entgegen. Ein natürliches Phänomen, muss man inzwischen leider feststellen. Doch Greta ist längst zur Klima-Influencerin, zur Heldin einer ganzen Generation, geworden. Eine, die die Macht hat, unseren Umgang mit dem Klimawandel zu beeinflussen. Zehntausende gingen anlässlich der auf Greta Thunberg zurückgehenden “Fridays For Future” gestern in Österreich auf die Straße, an die 2000 davon in Bregenz. Und es wäre nicht Österreich, nicht Vorarlberg, wäre zuvor nicht darüber mit erhobenem Zeigefinger darauf hingewiesen worden, dass es eigentlich so etwas von verboten ist, am Freitagvormittag dem Schulunterricht fernzubleiben. Und jetzt? Allen, die gestern in Bregenz bei strömendem, kaltem Regen auf die Straße gegangen sind, gebührt nicht ein Eintrag im Klassenbuch, sondern ein “Sehr gut” in gesunder Aufmüpfigkeit, Vorarlberger Hausverstand und Weitsichtigkeit!Österreichweit über 30.000 haben auf ihren Instinkt und nicht auf die Empfehlung von Unterrichtsminister Heinz Faßmann gehört, vielleicht doch besser am Nachmittag nach der Schule ein bisschen zu streiken. Junge mit Ecken und Kanten Immer wieder lamentieren Alte, die...

Immo

Zu Tisch bitte!

Schule und Kindergarten sind nicht nur Betreuungseinrichtungen, sondern Lebenswelten, Orte...

Vorarlberg

„Allianz der Kassierer“

Die Erhöhung der Parteienförderung sei eine „schamlose Bereicherungsaktion auf Kosten der Steuerzahler“. Vorgenommen werde sie von einer „Allianz der Kassierer“: Die Wortwahl des heutigen Innenministers und damaligen FPÖ-Generalsekretärs Herbert Kickl ist ein bisschen heftig gewesen. Ganz daneben war sie im Juni 2012 jedoch nicht: SPÖ und ÖVP beschlossen, die Förderung auf 29,1 Millionen Euro zu verdoppeln. Fadenscheinige Begründung: Im Gegenzug werde die Wahlkampfkostenrückerstattung gestrichen. Die Erhöhung ist jedoch so stark ausgefallen, dass sich die Parteien seither jedes Jahr einen Nationalratswahlkampf leisten könnten. Und weil sie das nicht müssen, bleibt ihnen ziemlich viel übrig für andere Dinge.Kurz, Vilimsky umgefallenDer Unverschämtheiten nicht genug,...

Schöne Aussichten

Ein Hoch auf den Frühling! Nachdem Vorarlberg in den vergangenen Tagen von mehreren Sturmtiefs durcheinandergewirbelt wurde, darf sich Lilia aus Dornbirn auf ein warmes und recht sonniges Wochenende freuen. Laut ZAMG sind sowohl am Samstag als auch am Sonntag bis zu 18 Grad möglich. Zum Wochenstart rollt dann allerdings schon wieder die nächste Kaltfront an. VN/Steurer

21 Uhrbahnhof, andelsbuch

Seit ihrem Debütalbum „Eyes in Focus“ ist Squared Timber voll auf Kurs. Als hard-hitting Power-Trio katapultieren die drei Feldkircher – Robin Poth-Kuel an der Gitarre, Martin Schefzik am Bass und Fabio Böckle am Schlagzeug – alles, was man am Classic Rock liebt, ins 21. Jahrhundert und garnieren das Ganze mit einer Prise Funk, Punk und Stoner Rock.   SQUARED TIMBER

21 Uhrspielboden, dornbirn

In der Spielboden-Kantine geht es wieder rund. In Gedenken an den verstorbenen Talk-Talk-Sänger Mark Hollis wird zu deren größten Hits bei der Pop&Wave-Party abgefeiert. Natürlich sind auch die besten Hits und beliebtesten Raritäten der Bands der 80er-Jahre mit dabei.  AP

Simpel, sexy und cool

20.30 Uhr, kammgarn, hard Ida Nielsen wurde 2010 von Prince entdeckt und war bis zu seinem Tod 2016 Teil seiner Bands.

17 Uhrinselhalle, lindau

In den Sommernächten taucht die Mitternachtssonne das Fjordland in goldenes Licht und im Winter erscheinen die Geister des Nordens am Himmel, wenn über tief verschneiten Landschaften das mystisch leuchtende Nordlicht tanzt. Auf vielen Reisen hat Fotograf und Filmer Reiner Harscher diese Szenen eingefangen und zeigt die wilde Schönheit der berühmten Fjorde von Lofoten bis zum Nordkap und schließlich hinein ins Packeis der Polar-Region.  HARSCHER

Wohin

16 Uhrtak, schaan

„Der Bär, der nicht da war“, Theater Marabou lädt zum audio-visuellen Musiktheater nach dem gleichnamigen Buch von Oren Lavie. So., 16 Uhr, Mo. 18. 3., 14 Uhr. www.tak.li  theater marabou

Hausverstand

Was soll der halbwegs ernährungsbewusste Bürger da noch sagen bzw. denken: Den dringlichen...

Gesund

Top gestylt

Miss Vorarlberg Daria (19) aus Feldkirch startet buchstäblich top gestylt ins Wochenende. VN/Steurer

Diabetestag in Rankweil

Rankweil In Vorarlberg leben etwa 20.000 Diabetiker, und jedes Jahr kommen mindestens 1200 Personen...

Funken abgefackelt

In der Nacht auf Freitag gegen 1 Uhr zündeten bislang unbekannte Täter den Funken der Funkenzunft Schoppernau an. Aufgrund der vorgefundenen Spurenlage wird von zwei Tätern ausgegangen. Ein Pkw, der direkt am Funken abgestellt war, konnte in letzter Sekunde aus dem Gefahrenbereich gebracht werden. Die Feuerwehr Schoppernau war mit zwei Fahrzeugen und 20 Mann im Einsatz. Der Funken selbst konnte nur mehr kontrolliert abgebrannt werden. Die Polizei Au bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Feuerwehr Schoppernau

Lokal

Fleckenlose Sonne

Schwarzach Zuerst einmal: Schauen Sie nie ohne speziellen Filter mit einem Fernrohr in die Sonne!

Startschuss für Millionenprojekt in Bürs

Zwei neue Kreisverkehre und vier neue Brücken sollen ab 2021 für mehr Sicherheit und Verkehrsentlastung im Bereich des Autobahnanschlusses Bludenz-Bürs sorgen. Am Freitagvormittag erfolgte der Spatenstich und damit der offizielle Baustart für das 28,8 Millionen Euro teure Großprojekt, das in Kooperation von Asfinag, Land und Gemeinde Bürs realisiert wird. „Wir warten seit dem Jahr 2001 auf diese Verbesserung, daher ist die Freude heute sehr groß“, so Bürgermeister Georg Bucher. Auch Landeshauptmann Makrus Wallner freute sich über den Startschuss „für ein langersehntes Projekt“, während Geschäftsführer Andreas Fromm seitens der Asfinag von einer „großen Herausforderung“ sprach. VN/JS

Wissen

Schock empfohlen

Die Digitalisierung und Elektronisierung schreitet unaufhaltsam voran und dringt in immer mehr...

Motor

Die Gebote – Wegweisungen zum Leben

Die Niederungen des Alltags ver­lassenSo auch kann man den tieferen Sinn der Fastenzeit bezeichnen: innere Klarheit erlangen. Fasten kann klären, was in uns trübe geworden ist. Die Verklärungsgeschichte (Lk 9,28-36) lädt ein, mit Jesus eine mystische Bergwanderung zu machen: Durchbruch des Echten durch das Getrübte; Aufblitzen des Unverfälschten und Ursprünglichen, des Eigentlichen in uns – Aufstrahlen des Lichts mitten im Dunkel des Lebens.Herausgehoben auf dem BergDer Berg(gipfel) als besonderer Erfahrungsort ist im Gebirgsland Vorarlberg vielen vertraut. In der Bibelschwingt mit „Berg“ immer ein Suchen oder Erahnen der Nähe Gottes mit.Es gibt diese Momente und Begegnungen, wo es uns vor lauter Glück – oder auch vor lauter Schreck – den Boden unter den Füßen wegzieht. Das ist wie eine kurze Ahnung vom Paradies, um unsere Sehnsucht zu nähren. Wir nennen es „Erlebnisse besonderer Art“ oder „Sternstunden“. Solche „Höhepunkte“ des Erlebens werden auch nach außen sichtbar. Wie uns heute sogar die Wissenschaft belegt, können Menschen von erlebtem Glück strahlen und Zuversicht für andere ausstrahlen. Dies gilt – so denke ich – erst recht von der Begegnung mit etwas, was unsere Grenzen überschreitet, mit Transzendenz. Transzendenz als Fähigkeit des Menschen über das, was ist, hinaus zu denken, Alternativen zu denken und Utopien zu entwickeln. Manche mögen sagen: Eine verrückte Geschichte. So etwas gibt es doch nur im Märchen oder im Rauschzustand. Eine banale harmlose Geschichte ist es tatsächlich nicht. Und welche nüchtern zu konstatierenden Fakten allenfalls hinter der Erzählung stehen, werden wir nicht ermitteln können. Aber umgekehrt gilt: Die wirklich wichtigen Erfahrungen und Einsichten im Leben drücken wir mit Vorliebe und durchaus sinnvollerweise in nicht-alltäglicher, in poetischer und symbolischer Sprache aus. Manche Dinge im Leben – und keineswegs nebensächliche – lassen sich gar nicht anders ausdrücken. Wir brauchen, nicht nur in der Religion, solche ver-dichtete Sprache.KriseBiblische Erzählungen erheben den Anspruch, dass sie uns auch heute etwas zu sagen haben, Lösungsansätze für unser Leben zeigen wollen. In der Zeit des Tabor-Ereignisses beginnt Jesu Sendung von seiner Umgebung infrage gestellt zu werden, Gegner treten auf. Die Jünger sind müde, zweifeln, was ihnen dieser Weg mit Jesus noch bringt. Der Alltag macht ihnen zu schaffen. Das Verklärungsereignis steht im Vorfeld des Kreuzweges Jesu. Er geht auf die Geschehnisse in Jerusalem zu, stellt sich darauf ein und konfrontiert seine Jünger mit dem, was kommen wird.Neuorientierung und BestärkungAuf dem Berg, im Gebet sucht Jesus Neuorientierung, Bestärkung seiner Sendung und seiner Identität. Er geht nicht allein, nimmt drei seiner Jünger mit, Petrus, Jakobus und Johannes – den engsten Kreis. Schwierige Situationen lassen sich besser in Gemeinschaft, mit Hilfe von guten Freundinnen und Freunden durchstehen.Die Vision von der „Verklärung“ ist eine intime Szene. Das Gebet bringt Jesus in Verbindung mit den großen Gestalten der Geschichte Israels, mit Urahnen des Glaubens, Mose und Elija. Mose ist der Gesetzesverkünder und der Befreier. Er steht für die Freiheit von falschen Abhängigkeiten. Elija ist ein Bild für unsere prophetische Sendung und Aufgabe. Ein Blick aufs Ganze, aufs Eigentliche wird den Jüngern und uns aufgetan. Eine derartige tiefere Erkenntnis Jesu war selbst für die Jünger nicht selbstverständlich – sie wird geschenkt. Und es geschah, dass er vor ihren Augen verwandelt wurde. Die vertraute Gestalt verändert sich, wird durchsichtig und ganz hell. Die drei hören eine Stimme aus der Wolke: „Dieser ist mein Sohn, der Auserwählte, auf ihn sollt ihr hören.“ Sie sind ganz benommen und wollen den Augenblick festhalten: Lasst uns drei Hütten bauen. Wer würde einem solchen Augenblick nicht fortwährende Dauer wünschen?Zusage, bevor wir etwas leisten„Ich mag dich, so wie du bist“, das gesagt zu bekommen tut jeder und jedem gut. Geliebt und angenommen zu sein ohne Vorbehalte und Vorleistungen, ermöglicht sinnerfülltes, mutiges und glückliches Leben. Mögen uns immer wieder solche Momente der Verklärung, Momente des Durchscheinens dessen, was wir auch sind – geliebte und erlöste Menschen – geschenkt sein. Mit der Erinnerung solcher Augen-Blicke lassen sich Dunkel und schwere Zeiten besser durchstehen. Manchmal verstehen wir erst nach einiger Zeit, was schon angedeutet war: Gott ist anders.Die Fastenzeit lädt ein, das Leben zu entschleunigen, von Abhängigkeiten zu befreien, Gelassenheit zu erlangen und eigene Grenzen auszudehnen– sodass eine ruhige Gewissheit sich ausbreiten kann und es innerlich weiter wird. Das ist ja der Sinn aller guten Weisung: Angst loslassen und frei werden zu können. Aus einem Gedicht von Huub Oosterhuis: Lass es doch manchmal,für einen...

Gratulationen

Am Samstag feiern Geburtstag:Alberschwende: Ernestina Sieber, Hof 425 (89).Altach:...

Infiniti zieht sich zurück

Die japanische Premiummarke Infiniti zieht sich Anfang 2020 aus Westeuropa zurück. Der Nissan-Ableger will sich stattdessen nach eigenen Angaben auf Nordamerika und China konzentrieren. Auch in Osteuropa und im Nahen Osten sollen die Fahrzeuge der Marke weiterhin verkauft werden.

Chronik

Eigentum

Miete

Sport

Es wird intensiv

Altach Aller guten Dinge sind drei oder wie am Anfang so auch am Schluss: Erst Salzburg (1:3) zu...

fussballszene

Neues TrioFrankfurt Deutschland geht mit den drei Neulingen Niklas Stark (Hertha BSC), Lukas Klostermann...

Eishockeyszene

VorlageNew York Die Arizona Coyotes mit Michael Grabner feierten einen 6:1-Sieg gegen die Anaheim Ducks.

Leserbriefe

Müll

Schande über alle, die in unserem „subara Ländle“ mit bestens funktionierender Müllabfuhr immer noch ihren Unrat in der Landschaft entsorgen! Jahr für Jahr müssen mehrere 100 Tonnen von freiwilligen Helfern mühsam und voll Ekel gesammelt werden. Mir gefällt nicht, dass Kinder eingespannt werden. Sie entsorgen keine Wegwerfwindeln und keine Zigarettenschachteln und -filter am Straßenrand. In den Familien und Schulen (hoffentlich) wird viel für Umweltbewusstsein getan. Getränkedosen und Plastikflaschen im Umfeld von Landstraßen, Wanderrouten und Radwegen sind furchtbar. „Was ich bis hierhergetragen habe, kann ich auch wieder mitnehmen!“ Dasselbe gilt für die Grillplätze (auch an der Ach). Ich kenne Gemeinden, die „rote Gassi-Säckchen“ verteilen. Ich denke, dass die Hemmschwelle, ein rotes Säckchen ins Gebüsch zu werfen, höher ist, als das übliche Grüne. Dornbirn z. B. leidet sehr unter dieser Unart am Achufer. Es gibt den erfolgreichen Versuch, keine Mülleimer mehr aufzustellen. Wo nichts ist wirft man nicht so leicht etwas hin. Keine überquellenden Kübel mehr. Wer soll am Gipfelkreuz mein Taschentuch, mein Jause-Säckchen, meine Apfelschalen, meine Wursthaut etc. einsammeln? Ich hoffe und glaube, dass das Bewusstsein zum Schutz unserer Natur, die einzige die wir haben, immer mehr wächst.Annelies Meusburger, Egg

Sozialhilfe neu

Ohne die Einwände der Länder und Sozialorganisationen gegen die Umwandlung der Mindestsicherung in die „Sozialhilfe neu“ ernst zu nehmen, wurden die neuen Bestimmungen im Ministerrat beschlossen. Eine alleinerziehende Mutter mit drei Kindern bekommt in Zukunft insgesamt im Durchschnitt pro Person mtl. 313 Euro neue Sozialhilfe, spricht sie nicht gut Deutsch mtl. nur mehr 238 Euro. Für das dritte Kind gibt es konkret nur mehr 1,43 Euro pro Tag. Kann man davon tatsächlich halbwegs menschenwürdig leben und ist das wirklich eine notwendige Maßnahme im Interesse der Mehrheit der österreichischen Bevölkerung? Ich kann es nicht glauben, weil aktuell den 410.355 in Österreich beim AMS arbeitsuchend gemeldeten Personen (inkl. Schulungsteilnehmer), von denen die meisten sehr gerne arbeiten möchten, nur 72.280 offene Stellen zur Verfügung stehen; und weil wir uns als eines der reichsten Länder der Welt ein menschenfreundliches Sozialsystem leisten können – vor allem dann, wenn auch die Vermögenden und vor allem die Konzerne einen entsprechenden Anteil an der Finanzierung unseres Sozial-, Bildungs-, Gesundheits- und Pensionssystems sowie für sinnvolle Integrationsmaßnahmen leisten. Die Sozialhilfe neu ist kein Beitrag zur Bekämpfung der Armut, sie bekämpft die Armen. Als österreichischer Staatsbürger schäme ich mich für unsere Bundesregierung.Hans Riedler, Linz

Ethik und Religion

Zum Leserbrief „Himmlische Moral oder weltliche Ethik“, VN vom 11. 3. 2019:Herr Josef Sohler hat in seiner Abhandlung Ethik und Religion einen Vergleich vorgenommen, den man nicht so machen sollte. Ethik kann man nicht mit Religion vergleichen, da es so viele Ethikrichtungen gibt und keine davon eine Richtschnur für menschliche Vernunft ist. Es gibt europäische, amerikanische, arabische, afrikanische, chinesische, japanische, indische Ethik usw. sowie christliche, islamische, buddhistische, jüdische, hinduistische und philosophische usw. Ethik. Ethik hat in der Menschheitsgeschichte seine Berechtigung, aber Ethik kann nicht der Menschheit eine heilsame und gesunde Beziehung ermöglichen. Die christliche Botschaft von Versöhnung, Barmherzigkeit, Selbst-Nächsten- und Gottes Liebe, Hoffnung, Vertrauen auf Gott, Dankbarkeit, Verzeihung und vor allem die Botschaft der Akzeptanz und Gebet hat vielen Menschen weltweit Lebensorientierung und Lebenskraft gegeben. Die christliche Religion von Umkehr und Wüstenstille hat Menschen geholfen sich zu verwandeln. Ethik mit seiner vernünftigen Errungenschaft kann Menschen helfen einiges im Leben zu überprüfen, jedoch kann Ethik niemals Menschen ermutigen seine Feinde zu lieben. Hier wird die Grenze der Ethik sichtbar. Jede Art Vernunft und Glaube zu vergleichen, führt immer in eine Sackgasse. Vor allem alle Arten von Schwarz-Weiß-Malerei helfen nicht der menschlichen Integration. „Liebe ohne Vernunft ist naiv, Vernunft ohne Liebe ist kalt und Liebe mit Vernunft ist Weisheit.“ (Lebensweisheit)Mag. Dr. John Okoro, Bischof em. der Altkatholischen Kirche Österreichs, Schwarzach

Sicherungshaft für Asylwerber

Die SPÖ und die anderen Oppositionsparteien sind gegen eine Sicherungshaft. Dabei trägt die SPÖ die Hauptschuld an der unkontrollierten Zuwanderung. Sie ist gegen alles, was die Regierung macht. Außer groß Taferl in die Höhe halten, kann sie nichts. Schon gar nicht mit der Vorsitzenden Pamela Rendi- Wagner. Der einzige vernünftige in der SPÖ scheint der burgenländische Landeshauptmann Doskozil zu sein, da er auch mit allen Parteien gut kann. Um noch einmal zur SPÖ zurückzukommen, so muss festgehalten werden, dass sie in den letzten Jahren immer zu Ungunsten der Österreicher handelte. Sei es mit den offenen Grenzen, der Willkommenskultur oder aber auch mit der Streichung des Alleinverdienerfreibetrags (400 Euro jährlich)! Und dass wir mit der unkontrollierten Zuwanderung auch Islamisten, Kämpfer des IS sowie Kriminelle ins Land gelassen haben, haben erst diese Woche die Deutschen festgestellt. Aber unsere Oppositionsparteien, allen voran die SPÖ, wollen dies nicht wahrhaben. Und es wird noch viel mehr passieren, bis denen endlich ein Licht aufgeht. Und es ist schon viel passiert. Aber anscheinend liest von denen keiner die aktuellen Zeitungen.Helmut Sauermoser, Bürs

Visumsverhandlung der anderen Art in Chemnitz

Am 12. 3. 2019 war ich beim Verwaltungsgericht Chemnitz in einer Ausländersache verhandeln. Zur Verhandlung gab es weder Einlass- noch Ausweiskontrollen. Das Gericht bestand aus drei Berufsrichtern. Zwei zusätzliche Laienrichter wurden vor Eröffnung der Verhandlung angelobt. Die Stadt Chemnitz war durch die Leiterin ihrer Ausländerabteilung und einen speziellen Rechtsreferenten vertreten. Das Gericht war hervorragend vorbereitet und hat alle wichtigen Rechtsfragen mit einer umfassenden Vorbeurteilung gegenüber den Parteien zur Diskussion gestellt. Zum Schluss der konstruktiven Verhandlung gab es ein einvernehmliches Verhandlungsergebnis. Da können wir von den eher als ausländerfeindlich geltenden Sachsen noch einiges lernen.RA Dr. Wilfried Ludwig Weh, Bregenz

Kucera-Rücktritt

Der ehemalige ÖVP-Sozialsprecher Matthias Kucera hat, nachdem die Rechtsanwaltskammer sein Fehlverhalten im Zusammenhang mit einem Grundstücksdeal in Hard festgestellt hat, alle seine politischen Ämter niedergelegt. Das war höchste Zeit – und zwar aus moralischen Gründen. Für mich unverständlich, dass ÖVP-Klubobmann Roland Frühstück über das Urteil der Rechtsanwaltskammer überrascht war. Anscheinend hat der Herr Klubobmann ein anderes Rechtsempfinden als der Großteil der Vorarlberger Bevölkerung.Manfred Greif, Höchst

Menschen

Vielseitig und kreativ

Berlin Die Tochter einer Mutter aus Polen und eines Vaters aus Pakistan war YouTube-Star, über...

Ein weltweiter Erfolg

In weltweit rund 30 Städten war die Wanderausstellung über die neuere Architektur und Handwerkskunst Vorarlbergs bisher zu sehen. Ehe das Vorarlberg Museum die von Architekt Wolfgang Fiel kuratierte Ausstellung in seine Sammlung übernimmt, wird „Getting Things Done“...

Ruhepause nach OP

Den Haag Die niederländische Königin Máxima (47) hat sich einem kleinen...

Markt

Laufmasche

Bregenz Laufmaschen sind das häufigste Übel, das Feinstrumpfhosenträgerinnen beklagen müssen.

USA bleibt stark

Dornbirn Seit der Finanzkrise hat sich die US-Volkswirtschaft äußerst solide entwickelt.

ATX 3041,67 Punkte

Wien Der ATX fiel gegenüber dem Donnerstag-Schluss um 0,39 Punkte oder 0,01 Prozent.

Sonderthemen

Kultur

ÖVP ist der Steuermann

Viel wird – wie ich meine: zurecht – an der Politik der Freiheitlichen Partei kritisiert: Das...

Aus der Kulturszene

WUK hat finanzielle ProblemeWien Das Wiener Kulturzentrum WUK steht vor finanziellen Problemen: Für eine im Sommer geplante...

Helden sterben nicht

Feldkirch „Heroes Never Die“, das ist eine Aussage und eine Ansage, die die beiden Künstler...

Welt

Mustermania

Für den perfekten Auftritt am Strand präsentierte Tommy Hilfiger einen Badeanzug mit passendem Mantel. AP

Großer Auftritt

Berlin Berlins niedliches Eisbärchen hat im Tierpark Berlin seinen ersten öffentlichen Auftritt...

Aus aller Welt

Kein Abpumpen möglichBrest Die französischen Behörden warteten am Freitag weiterhin auf eine Wetterberuhigung, um im...

Und da waren noch . . .

. . . Berner Forscher und Kunststudenten, die im Rahmen eines Experiments neun Käselaibe in neun...
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