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Titelblatt

Auf und ab

Der Tobelsee oberhalb von Tschagguns ist immer eine Wanderung wert. Dass es derzeit auch beim Wetter ein Auf und Ab gibt, behagt Maria aus Dornbirn wiederum überhaupt nicht. VN/steurer

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Arbeitslose weniger als noch im Monat zuvor wurden im Juni verzeichnet. Das ist ein Rückgang von knapp 16 Prozent, allerdings noch kein Grund zur Euphorie. Die Folgen der Krise dauern noch an. »D1

Ansteckungsrisiko bleibt

hohenems Der Sommer und die Leichtigkeit des Seins: in Zeiten von Corona nicht unbedingt ein ideales...

Trauer um Georg Ratzinger

Georg Ratzinger, der Bruder des emeritierten Papstes Benedikt XVI. und langjährige Leiter der Regensburger Domspatzen ist im Alter von 96 Jahren verstorben. »C10

Baseballer zum Start mit Heimspielen

Die Reisebeschränkungen machen den heimischen Bundesligaklubs zu schaffen. Dennoch freut man sich in Dornbirn, Hard und Feldkirch auf die neue Saison. »C3

Extra

Politik in Kürze

Polizei greift in Hongkong durchHongkong Einen Tag nach dem Inkrafttreten des umstrittenen „Sicherheitsgesetzes“ in Hongkong...

Holpere

Bregenzerwälder Scheltwort für einen ungeschickten Kerl.

Vorarlberg

Geschichte aufgezeigt

Information Knapp über Nenzing-Beschling verbirgt sich auf einem großen bewachsenen Plateau ein...

Unterwegs im Himmel

Wandern Welche Gemeinde kann von sich schon behaupten, einen eigenen „Himmel“ zu haben?

Auf dem Kopf

Normalerweise packt Frau Ammann um diese Zeit die Koffer und träumt sich schon ans Meer, bevor sie...

Schrunser Löwenprojekt

Schruns Der Gemeindevertretung wurden die konkreten Erweiterungspläne bereits vor knapp einem Monat...

Chapeau!

Julia (23) aus Höchst geht auf alle Fälle gut behütet durch den Sommer. VN/Steurer

Mit Moped gestürzt

Ein Passant hat in der Nacht auf Mittwoch auf der Schlachthausstraße in Dornbirn einen auf der...

Lokal

„Oasch“-Sager von Frau Nationalrätin Krisper

Als kürzlich ein durch eine grüne Umweltaktivistin offensichtlich genervter Tiroler Landespolitiker sich zur bekannten „Luder“-Bemerkung hinreißen ließ, ging ein heute noch nicht verhallter und mit Rücktrittsforderungen gespickter Aufschrei der Empörung durch Österreichs Lande. Als am letzten Donnerstag die Verfahrensrichterin im derzeitigen Ibiza-Untersuchungsausschuss – immerhin eine ehemalige Vize-Präsidentin des Obersten Gerichtshofs – die Neos-Abgeordnete Krisper geschäftsordnungsgemäß zurechtweisen musste, kommentierte dies Krisper mit: „Die geht mi am Oasch“, wobei sich Krisper originellerweise damit herauszureden versuchte, dass sie damit nicht die Richtern, sondern nur deren Verhandlungsführung gemeint habe. Hump und Dump lassen grüßen. Die Empörung im Lande hielt sich in Grenzen. Die VN berichteten in zwei kleinen Absätzen, ohne jedoch den Namen und die Parteizugehörigkeit dieser Dame preiszugeben. Es liegt mir fern, den Rücktritt Krisper`s zu fordern. Solche Sager muss eine Demokratie aushalten. Allerdings sollte man im Falle ähnlichen Entgleisungen von Politikern anderer Couleur auch nachsichtiger verfahren und die politische Korrektheit nicht überstrapazieren.Dr. Jörg Frey, Feldkirch

Vorteilsclub

Völlig inakzeptabel

Wenn der Bregenzer Bürgermeister von einer für Geschäftsleuten akzeptablen Verkehrslösung spricht, dann entspricht das nicht der Wahrheit. Faktum ist, dass die Geschäftsleute und Anrainer der oberen Kirchstraße erst acht Tage vor der Sperre und den Baumaßnahmen informiert wurden. Genau zu dem Zeitpunkt, wo für längere Zeit die Gallusstraße ab Nr. 9 auch total gesperrt ist. Es ist eine halbe Minute vor zwölf. Das, was jetzt kommt, liegt auf der Hand: das Ende des Bregenzer Handels. Bregenz ist uninteressant geworden, denn es gibt Dinge des täglichen Bedarfs, die nicht mehr erhältlich sind und man ist gezwungen, auf Dornbirn auszuweichen oder über den Onlinehandel einzukaufen. Ein denkmalgeschütztes Haus abzubrechen, sinnlos, es war anders geplant. Macht es doch wie in den Großstädten. Lasst die Kirchstraße offen für Pkw und stellt den Kran darüber und sperrt nur den Lkw-Verkehr. Was ist, wenn eine zweite Coronawelle kommt? Dann ist womöglich die Kirchstraße für Jahre zu. Wer zahlt uns den Verdienstentgang und die Mieten der Geschäftsräumlichkeiten? Sie, Herr Bürgermeister oder Sie, Frau Vizebürgermeisterin, die am liebsten eine leere Stadt sehen wollen? Vielleicht wird Bregenz zum Nobelbezirk und Absteige der Betuchten einer künftigen Landeshauptstadt Dornbirn.Volkmar und Stefan Dieth, Bregenz

Ibiza-U-Ausschuss – Unsägliches Polit­theater

Was für eine armselige Show im politischen Wien. Das Parlament gönnt sich einen Untersuchungsausschuss und die Mächtigen im Lande zeigen offen, wie unwichtig für sie politische Redlichkeit, Offenheit und tatsächliche Aufklärung sind: Den Ausschussvorsitz übernimmt der Parlamentspräsident, der durch seine vorherigen Ämter befangen ist – auch wenn er selbst das nicht meint. Das „berühmte“ Ibiza-Video ist seit 2019 bekannt, doch die Ausschussmitglieder dürfen es nicht sehen. Österreichische Behörden streiten sich, ob, wie, wann und in welchem Umfang das ermöglicht wird. Wird dem Ausschuss das Video von außen angeboten, wird durch die hochkarätige Ausschussleitung dankend abgelehnt. Lieber hört man den Chefredakteur einer großen Zeitung an, der dem Ausschuss über Inhalte berichten kann. Von der Opposition angeforderte Unterlagen werden Ausschussmitgliedern vorenthalten oder großzügig geschwärzt. Um die Vorladung von Zeugen wird grundsätzlich gestritten und die Reihenfolge ihrer Anhörung scheint wichtiger als die eigentliche Aufklärung. Die meisten Zeugen tragen nicht zur Aufklärung bei, weil gegen sie bereits Anklagen vor Gericht anhängig sind. Der amtierende ÖVP-Finanzminister kann sich so häufig nicht erinnern, dass daran gezweifelt werden muss, ob er überhaupt für ein Ministeramt geeignet ist. Fazit: Aussageunwillige Zeugen gepaart mit einem völlig unzureichenden Untersuchungsausschuss-Gesetz ergeben eine Politfarce, die einer parlamentarischen Demokratie unwürdig ist!Jürgen Gerdes, Mellau

Mohren-Bräu

Ich bin schon der Ansicht, dass es sich heutzutage über vieles zu echauffieren lohnt. Sich jedoch über einen Markennamen, welcher ja, so mir bekannt, nicht aus Rassismus, sondern durch den damaligen Familiennamen des Besitzers oder des Gründers jener Firma entstand, finde ich überaus unklug. Um nicht zu schreiben „idiotisch“! Jene Leute „sogenannte Gutmenschen“, welche leider nicht alle immer so Gutes im Sinn haben, sich dadurch zu profilieren versuchen, halte ich für sehr unwissend was die Geschichte dieser Brauerei betrifft. Diese Getränke-Marke (ich trinke übrigens gar keinen Alkohol, daher bin ich was diese Angelegenheit betrifft, sogar sehr integer), wird doch hauptsächlich in Vorarlberg getrunken, oder bin ich da im Irrtum? Sollte dies so sein, hätte ich da einen Namensvorschlag. In unserem Dialekt würde dies dann „Mora“ heißen. Im Vorarlberger Dialekt würde dann eine Bestellung „Bitte a Mora-Bier“ lauten. Also im Namen „Mora“ fehlt das stumme „h“ und schon ist die Gefahr, dass die Getränkemarke zu rassistisch klingt, gebannt und zumindest die meisten Bewohner dieses Landes wissen, welches Getränk gemeint ist. Also „s´Mora“. Gut Schluck.Jean-Pierre Siebert, Bregenz

Prostitution erlaubt, Tanzen verboten

Als Erstes möchte ich Gesundheitsminister Anschober meine Wertschätzung für seine Arbeit und seine menschliche Art in den letzten vier Monaten aussprechen. Verantwortungsbewusst und verständnisvoll haben auch wir – rüstige, tanzfreudige Pensionist(inn)en – die notwendigen Maßnahmen seit Ausbruch der Corona-Pandemie mitgetragen. Viele von uns Tanzfreunden sind Paare, so wie mein Mann und ich. Nun hat die Bundesregierung beschlossen, dass alle Sportarten, sowohl outdoor, als auch indoor ab 1. Juli wieder erlaubt sind, doch eigenartigerweise gibt es seitens der Bundesregierung für das allgemeine Tanzen in der Öffentlichkeit vor allem indoor (mit Ausnahme der Tanzschulen) keine Zustimmung. Erst neulich waren wir ca. 40 Menschen zwischen 55 und 85 Jahren, die bei wunderbarer Livemusik ihre tanzhungrigen Beine brav unter den Tisch zwingen mussten. Da nun auch die Prostitution ab 1. Juli 2020 wieder erlaubt sein soll, fühlen wir uns extrem diskriminiert, weil das horizontale Gewerbe in seiner ganzen Innigkeit politische Zustimmung erfährt, Tanzbegeisterte aber noch immer nicht zu öffentlicher Live-Musik tanzen dürfen. Dies entbehrt jeglicher Logik, zumal auch zwischen Prostituierten und Kunden kein Baby-Elefant Platz hat.Anni Mathes, Bludesch

Weg!

Weg. Ein kleines Wort kann einem groß zu denken geben. Bei einem DAX-Konzern waren plötzlich 1,9 Milliarden Euro weg. Vielleicht waren sie auch nie da, nichts Genaueres weiß man nicht. Eine junge Frau aus der Steiermark bestellte 50 Pizzen, weil sie ihren Freund vermisste. Er war Pizzabote, die Arbeit nahm ihn ihr weg. Corona? Ist auch noch nicht weg, obwohl das viele Badegäste an den englischen Stränden glauben. Die Plünderer und Gewalttäter von Stuttgart – deren Verstand war wohl weg. Oder nie vorhanden. In Ludesch sind die Anstifter der Volksabstimmung weg, die 100 Arbeitsplätze für die Region weg. Und das Geld, das mit diesen Arbeitsplätzen geschaffen worden wäre, ist auch weg. Für den Staat, die Pensionsversicherung, die Krankenkasse, das Gemeindebudget, für die Grundbesitzer. Die damit geschaffene Wertschöpfung, der Wohlstand für uns alle. Einfach weg. Wer keinen Lohn erhält, kann auch nicht beim Bio-Bauern oder beim lokalen Bäcker einkaufen. Am Ende sind auch die selber weg. Denn wo keine Arbeit ist, da ziehen die Menschen weg. Und niemand kauft mehr ein. Das Einkommen ist dann auch weg.Christoph Schneider, Ludesch

Chronik

„Gierige Show“

Frau und Herr Maria und Paul Amman sprechen mir im Leserbrief „gierige Show“ in den VN vom...

Leserbriefe

Eishockeyszene

Bilanz und AusblickLustenau Beim EHC Lustenau geht heute die Jahreshauptversammlung über die Bühne.

FUSSBALLszene

SaisonstartBerlin Die Saison 2020/21 in der deutschen Fußball-Bundesliga soll am 18. September beginnen.

Mit Holz hoch hinaus

Ludesch Was den Vorarlbergern fast selbstverständlich ist, wird international hoch gelobt und oft...

Sport

Dem Himmel nah

Für Reparaturen am Dach der Basilika wurde eine Plattform errichtet, die gegen eine freiwillige Spende am Samstag, 4. Juli, und Sonntag, 5. Juli, in eine Aussichtsplattform verwandelt wird. Anmeldung unter sommerkirche-rankweil@outlook.com erforderlich. Basilika

Bludenz

Komot spielen auf

Komot – bestehend aus Tayla Fenkart (Foto) und Niklas Engel – sorgen mit Ukulele und Percussion...

Bregenz

Dornbirn

Promis im Blitzlicht

Drei Weltrekorde an einem TagBerlin 86,3 Millionen Aufrufe in 24 Stunden: Die südkoreanische Girlband...

Feldkirc

Menschen

Günther Plaickner (Intercoiffeur Plaickner, Götzis) wurde in seinem Amt als Innungsmeister der Vorarlberger...

Personalia

Rebekka von der Thannen (Das Buch, Messepark) löst Günter Wohlgenannt, der die Funktion über 20 Jahre ausübte,...

Markt

Wirtschaft aktuell

Sekthersteller jubelnWien Die österreichischen Sektproduzenten feiern die Abschaffung der seit Jahren von ihnen...

ATX 2254,13 Punkte

Wien Die Wiener Börse hat am gestrigen Mittwoch mit einem kleinen Plus geschlossen.

Kultur

Welt

Drogengeld für Terror

Rom In Italien sind 14 Tonnen Amphetamine mit einem Marktwert von mehr als einer Milliarde Euro...

Tiefer Ausschnitt

Das Bademodenlabel PH Praia präsentierte verführerische Einteiler in Sao Paulo. AP

Kölscher Name

Der neugeborene Elefant im Kölner Zoo hat nun einen echt kölschen Namen: „Leev Ma Rie“ heißt das zwei Wochen alte Elefantenmädchen, wie der Zoo mitteilte. Der Name leitet sich ab vom Karnevalshit „Leev Marie“ der Mundart-Band Paveier, die auch Pate des Dickhäuter-Nachwuchses ist. AP
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