Mobilitätsstrategie im Corona-Stau

Wahlverschiebung verzögert Umsetzung des Straßen- und Wegekonzepts.

Mobilität Wie in ganz Vorarlberg wurden auch in Koblach die für März geplanten Gemeindewahlen coronabedingt auf September verschoben. Durch die vorausschauende Politik von Altbürgermeister Fritz Maierhofer und die seines seit September 2019 im Amt befindlichen Nachfolgers Gerd Hölzl liegen die Hausaufgaben für die neuen Mandatare aber bereits auf dem Tisch. Nach umfangreicher Bürgerbeteiligung und der Unterstützung eines Planungsbüros ist das neue Straßen- und Wegekonzept eigentlich umsetzungsreif, einzig die Corona-Pandemie sorgte für einen Aufschub. Was bleibt, sind die Eckpunkte. Allen voran geht es um die Entlastung der Anwohner der Dürne. Gemeindeoberhaupt Hölzl hat dazu bereits in aller Schärfe angekündigt, notfalls auch mit einer Sperre zu agieren. Außerdem soll das Tempo auf Gemeindestraßen auf 30 und auf der Landesstraße L59 auf 40 Stundenkilometer reduziert werden. Bei Letzterem ist aber die Unterstützung des Landes erforderlich. Im Zentrum von der Dorfmitte bis zur Pfarrkirche kann man sich eine Begegnungszone vorstellen. Hingegen eher Zukunftsmusik ist die Südumfahrung, dazu wurden Gespräche mit den Nachbargemeinden geführt, wo man durchaus auf offene Ohren gestoßen ist. Je nach Entwicklung der Verkehrssituation sollen in einem zweiten Schritt die Weiterentwicklung des Dorfkerns und eine Strategie für eine gesteuerte Siedlungsentwicklung angegangen werden. Genug Arbeit also für die künftigen Gemeindevertreter. CEG

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