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Titelblatt

Einfach mal abtauchen

Bei Temperaturen wie diesen hilft nur eines, dachten sich Selina, Ranya und Lisa und tauchten im Parkbad in Lustenau einfach mal ab. Auf Platz eins der Vorarlberger Hitzehitparade landete am Donnerstag Bludenz mit 35,5 Grad. VN/Steurer

3,4

Prozent weniger Verpackungen und Altpapier haben die Vorarlberger im ersten Halbjahr 2019 getrennt gesammelt. Damit liegt die Sammelbilanz insgesamt bei 28.450 Tonnen, so die Zahlen der Altstoff...

Olympia heißt das Ziel

EYOF-Goldmedaillengewinner Oluwatosin Ayodeji (16) gibt im Interview Einblicke in seine Gefühlswelt und seine Ziele. »C6

Rücktritt in Gaißau

Der Gaißauer Vizebürgermeister Alois Meier ist zurückgetreten. Bereits am Montag soll ein Nachfolger gewählt werden. »A3

Fenstergucker erwünscht

Die Galerie Vor-Ort geht in Altach als Zeichen engagierter Kunstvermittlung mit Arbeiten von Hannes Ludescher an den Start. »D5

Wohin

Die Straße als Bühne

Heute und morgen verwandelt das Gauklerfestival die Feldkircher Innenstadt wieder in Vorarlbergs größtes Freilufttheater. Zwei Tage lang werden Solisten und Gruppen das Publikum an zahlreichen Spielplätzen bis in den Abend hinein in eine Welt der Attraktionen und Illusionen entführen. Verrücktes, Schräges, Lautes, aber auch Leises steht auf dem Programm – zum Erleben, Bestaunen und Beklatschen. Und auch zum Mitmachen: Denn bei den Workshops rund um den Montfortplatz können Besucher selbst Gauklerluft schnuppern. Der Eintritt ist frei. VN/Steurer

Johnson im Streitmodus

Am Tag nach seinem Amtsantritt erklärte Großbritanniens neuer Premier Boris Johnson, die Vorbereitungen für einen ungeregelten Brexit zur höchsten Priorität zu machen. Gebe es keinen Deal, würden die Briten die Austrittsrechnung von knapp 44 Milliarden Euro nicht begleichen. Eine Neuverhandlung des Brexit-Deals sei aber selbst jetzt noch möglich. Brüssel solle sich dem nicht verschließen. Für die neue EU-Kommission werde Großbritannien keinen Kommissar schicken. Den mehr als drei Millionen EU-Bürgern im Land garantierte Johnson ein Bleiberecht für die Zeit nach dem Brexit. RTS

Politik in Kürze

Spaniens Premier ist gescheitertMadrid Spaniens amtierender Ministerpräsident Pedro Sánchez ist auch im zweiten Anlauf zur...

Willkommen in der Zukunft

23.30 Uhr, poolbar, feldkirch Die euphorischen Rises, experimentellen Soundabenteuer und der atemlos treibende Beat von...

20 Uhrfalkenhorst, thüringen

Bereits zum 17. Mal findet heute im Park der Villa Falkenhorst das traditionelle Konzert der Militärmusik statt. Das Konzert unter der Leitung von Kapellmeister Major Wolfram Öller ist alljährlich ein musikalischer Höhepunkt im Konzertprogramm vieler Blasmusikfreunde. Nur bei Schönwetter!  VERANSTALTER

20 UhrKirchplatz, lustenau

Nach Auftritten beim FM4-Frequency Festival, dem Donauinselfest und dem One Drop Festival in Wiesen kommen Jimmy And The Goofballs heute mit ihrer Show im Rahmen von Sommer.Lust am Platz auf den Lustenauer Kirchplatz. Eintritt frei!  JATG

Politik

Vorarlberg

22 Uhrpoolbar, feldkirch

Eine ganz besondere Erfahrung dürfte bevorstehen, wenn Mighty Oaks beim poolbar-Festival akustisch und aufs Wesentliche reduziert auftreten. Zumal Ian Hooper, Claudio Donzelli und Craig Saunders auch eine Songwriting-Session im sonnigen Spanien hinter sich haben. Und so könnte der eine oder andere neue Song im Alten Hallenbad zu hören sein. www.poolbar.at  mighty oaks

10–12 Uhrgalerie m. Hutz, hard

Noch bis Samstag können die Kunstwerke des Künstlers Aljoscha unter dem Titel „Geschwindigkeitsbeschleunigung der Evolution“ in der Galerie Maximilian Hutz besichtigt werden. www.galeriemaximilianhutz.at  aljoscha

9.30 Uhrwerkhof, lustenau

Heilkräuterexkursion: Christoph Riedmann beobachtet die faszinierende Heilkräuterflora an den Dämmen und im Rhein-vorland schon seit mehr als 15 Jahren. Er ist als Kräuterfachmann über die Landesgrenzen hinaus bekannt und bietet einschlägige Führungen und Workshops an. Die Exkursion startet um 9.30 Uhr mit einem kurzen Einblick ins Museum, um 9.45 Uhr geht es dann mit der Dampflok Richtung Rheinmündung, dort wird in einem Spaziergang mit fachkundiger Begleitung die Pflanzenwelt entdeckt. Rückkehr nach Lustenau um ca. 14 Uhr.  Rhein-schauen/ermi

Shakespeare am Berg

SCHWARZACH/BLUDENZ Als Open-Air-Theater bietet „Shake-speare  am  Berg“  eine  einzigarti-ge ...

Das Miteinander feiern

Feldkirch Im Gespräch mit Christoph Kutzer geht es selten um „mich“, das „wir“ steht...

Alles im Blick

Ob beim Grillen oder Chillen: Sonnenbrillen kommen bei Lisa (21) aus Dalaas derzeit in allen Lebenslagen zum Tragen. VN/steurer

Lokal

Am Steuer gestorben

Im schweizerischen Flums (SG) ist am Donnerstagmorgen ein 61-jähriger Postauto-Chauffeur während der Fahrt zusammengebrochen und später verstorben. Grund dafür dürfte ein medizinisches Problem gewesen sein. Trotz der sofort eingeleiteten Reanimationversuche durch zwei Fahrgäste und die Rettung kam für den Mann jede Hilfe zu spät. KAPO

Chronik

Sport

Gezielt verstärkt

Nach einer bemerkenswerten Saison mit dem Meistertitel in der Regionalliga West sowie dem VFV-Cupsieg begann für die Kicker des FC Dornbirn am 27. Juni die Vorbereitung auf die heute startende 2. Liga-Saison. Coach Markus Mader gönnte seiner Meisterelf absichtlich eine längere Pause und plante lediglich drei Testspiele ein. Zwei Niederlagen und ein Sieg standen am Ende zu Buche. Auf dem Transfermarkt hielt der Klub Ausschau nach jungen Vorarlbergern und mit Torhüter Lucas Bundschuh (23) sowie Maurice Mathis (20) wurde er auch fündig. Weiters konnte mit Egzon Shabani (27) von Rapperswil-Jona ein interessanter Spieler für die Außenbahnen verpflichtet werden. Getrübt wurde die Vorbereitung mit der Verletzung von Timo Friedrich (21), der von Ortsrivale Austria Lustenau nach Dornbirn übersiedelte.Klare SpielanlageAnsonsten wird beim FC Dornbirn auch eine Etage höher auf viel Bewährtes gesetzt: Eine klare Spielphilosophie im flachen 4-4-2 sowie ein eingeschworenes Mannschaftsgefüge sollen auch in der 2. Liga zum Erfolg führen. Entscheidend für mich: Der Aufsteiger benötigt keine Anlaufzeit. Bereits beim Test gegen Bundesligist Altach habe ich eine kompakte Elf auf dem Platz gesehen, in der die Automatismen passen. Nach Ballverlust wird sofort umgeschaltet, die Spieler kommen schnell hinter den Ball und machen so die Räume für die Gegner eng. Vor der Viererabwehr sorgen Kapitän Aaron Kircher (27) und Christoph Domig (27) im Mittelfeld für Ordnung. Im Angriff bringt Goalgetter Ygor Carvalho (28) viel Wucht mit, sein Sturmpartner Lukas Fridrikas (21) ist mit einer guten Technik sowie viel Geschwindigkeit ausgestattet. Auf einen richtigen Spielmacher wird verzichtet.Es ist gut zu erkennen, dass beim Spielaufbau des Gegners ein situatives Mittelfeld- bzw. Angriffs-Pressing betrieben wird. Der eigene Spielaufbau wird oft mit hohen Diagonalbällen betrieben, um so das Spiel breit zu machen. Schwächen habe ich bei Ballbesitz erkannt. Unter Druck agiert die Mannschaft zudem noch zu hektisch, das Passspiel wird ungenau und so gehen viele Bälle verloren.Mein Fazit: Der FC Dornbirn wird meiner Meinung nach in der 2. Liga eine gute Figur machen.

Fehlstart von Sturm

SK Sturm Graz muss in der Europa-League-Qualifikation in Norwegen beim FK Haugesund eine bittere 0:2 (0:0)-Niederlage hinnehmen. Nun brauchen die Grazer im Heimspiel einen hohen und klaren Sieg, um noch in die nächste Runde aufzusteigen. Gepa

fussballszene

LeihgabeSalzburg RB Salzburg hat Außenverteidiger Darko Todorovic (22) für eine Saison an Holstein Kiel...

Winterfit machen

Bergsteigen, Mountainbiken, Wandern. Österreichs Ski-Abfahrtsdamen machen sich am Nassfeld in Kärnten für die neue Saison fit. Daneben bekamen Christine Scheyer (Bild) und Kolleginnen frühmorgens auch noch Besuch von Dopingkontrolleuren. In rund zwei Wochen steht am Stilferserjoch das erste Schneetraining auf dem Programm. gepa

Meusburger FC Wolfurt Kaderliste für die Saison 2019/2020 (inklusive Trikotnummer und...

Die Hitze muss helfen

Hockenheim Nach einem Jahr voller Pleiten hofft Sebastian Vettel in Hockenheim auf einen dringend...

Kutz notiert

DrogenfundDuisburg Der deutsche Zoll hat die niederländische Leichtathletin Madiea Ghafoor auf der Autobahn...

Menschen

Roger Taylor wird 70

London Vier Jahrzehnte mit der Supergruppe Queen haben ihre Spuren hinterlassen – nicht nur...

Markt

(Alb)traum Urlaub

Schwarzach, Feldkirch Im Konsumentenschutz der Arbeiterkammer ist derzeit noch nicht viel vom Urlaub die Rede.

Wirtschaft Aktuell

Uber macht PauseWien Der Fahrdienstvermittler Uber stellt vorübergehend alle Dienste in Österreich ein.

KSV 1870

Eröffnete Konkurse in Vorarlberg Über das Vermögen von Ursula Hecht –...

0,0 Prozent

Der Leitzins im Euroraum bleibt unverändert bei 0,0 Prozent.

Jetzt ist der Bart ab

Feldkirch Ein gepflegter Bart – am besten zusammen mit einem relativ kurz geschorenen Kopf...

Wien Die Wiener Börse hat am gestrigen Donnerstag bei durchschnittlichem Volumen mit gut...

Leserbriefe

Ein Narr

In Publikationen und Interviews zur Thematik der heurigen Bregenzer Festspiele stehen als Typen der korrupte Machtmensch und Frauenkonsument (König, Herzog, Zirkusdirektor) sowie der männliche (Anti-)Held (Don Quijote) im Vordergrund. Man könnte aber auch dem (Hof-)Narren und Clown (Titelrolle Rigoletto) eine vertiefte Betrachtung widmen, denn an Narrheiten fehlt es wohl unserer Zeit nicht. Der Narr hat eine lange literarische und kulturhistorische Tradition. Laut Duden ist der Narr ein törichter Mensch, der sich auf lächerliche Weise täuschen und irreführen lässt, andererseits aber auch der Spaßmacher, der in der Literatur und auch im praktischen Leben in Varianten anzutreffen ist: als Alter ego des Königs, als (trauriger) Clown, als (reiner) Tor, als Irrer, Dorfdepp, Lausbub, Joker, Till Eulenspiegel . . . sogar in die Spielkarten ist er eingezogen. Seine Eigenschaften sind zwiespältig: Er kann kindlich-naiv, unbekümmert, spontan, witzig, kreativ sein, aber auch chaotisch, infantil und bösartig. Rigoletto trägt den Widerspruch in sich, der zur Katastrophe führt. Das Gelb von Neid, Missgunst und Hass verliert sowohl gegen das Rot der bösen Leidenschaft und Sucht als auch gegen das schöne Blau der Liebe.Mag. Dr. Hildegard Pfanner, Bregenz

Die Westachse der Landeshauptmänner

Die jüngere Geschichte zeigt, dass eine Institution, die in der österreichischen Verfassung gar nicht vorgesehen ist, realpolitischen Einfluss gewonnen hat, an dem der Bund schon lange nicht mehr vorbeikommt. Die Rede ist hier von der mächtigen Landeshauptmänner-Konferenz, die als Hüterin des Föderalismus auftritt und in vielen Bereichen ein Gegenspieler auf Augenhöhe geworden ist. Zustimmung in einem Bereich werden mit Zusagen in anderen Bereichen über die Kompetenzaufteilungen hinweg verknüpft. Die drei Landeshauptmänner von Vorarlberg, Tirol und Salzburg haben sich von dieser „Konferenz“ nun kurz verabschiedet und zusammengefunden, nach ihrem Selbstverständnis als regio-nale Stimme und Gegenwicht zu Restösterreich. Der Schachzug war klug gewählt: LH Wallner erhielt Rückendeckung von seinen beiden Amtskollegen für die Ansage, keine Koalition mit der FPÖ nach der Landtagswahl im Herbst eingehen zu wollen. Gleichzeitig richteten die drei dem Alt- und voraussichtlichen Wiederkanzler Kurz höflich aus, welche Eckpunkte und Geldmittel in den Bereichen Pflege, Wohnen und Sicherheit in ein künftiges Regierungsprogramm einzufließen haben. Wenngleich anzunehmen ist, dass Sebastian Kurz das Wunschkonzert der schwarz-türkisen Landeshauptleute nur bedingt – jedenfalls nicht zu offensichtlich – bedienen dürfte, könnte es im Westen bei unzureichender Berücksichtigung der Forderungen wieder etwas „wilder“ werden. In Restösterreich dürfte das Vorgehen der Westachse Reaktionen auslösen, auch dort gibt es Länderinteressen mächtiger Landeshauptleute.Dr. Günter Felder, Dornbirn

Spaß am Untergang

Spaß an einem „Untergang mit hohem Unterhaltungswert“ sieht Frau Stainer-Hämmerle in der Wahl von Hasardeuren und Clowns wie Boris Johnson (VN, 24. 7.). Das drängt sich tatsächlich auf, ist es aber hoffentlich nur im geringen Umfang. Auch eine „gefühlte Bedrohung des Verlusts des sozialen Status“ scheint mir nicht plausibel.Ihre heilsbringende Schlussfolgerung – politische Bildung in den Schulen – muss ich leider pessimistisch beurteilen. Wir sollten endgültig zur Kenntnis nehmen, dass die Demokratie für sich noch kein Erfolgsrezept ist. Sie „lebt von Voraussetzungen, die sie selbst nicht garantieren kann“ – wie ein bedeutender Verfassungsrechtler feststellt. Erziehung zu verantwortungsbewussten Staatsbürgern wird in der Familie grundgelegt, wobei auch dort der gute Wille allein angesichts der schwierigen Materie nicht zwangsläufig zielführend sein muss. Der Schule gelingt trotz aller Bemühungen oft nicht einmal die Vermittlung eines grundlegenden Anstandes. Ein Unterrichtsfach „politische Bildung“ hat sich an der herrschenden politischen Korrektheit zu orientieren, die mit ihren Tabus, ihrer Heuchelei und der Ächtung Andersdenkender ihrerseits eine Mitursache von Frustration vieler Wähler ist. So befürchte ich, dass ein Eintrichtern von salbungsvollen, oft weltfremden und einseitigen Denkschablonen erst recht Gegenreaktionen junger Leute auslösen würde. „Spaß am Widerstand“ mit fatalen Folgen diagnostizierte jüngst ein Leitartikler einer anderen Tageszeitung – für mich eher einleuchtend.Gerald Grahammer, Lustenau

Aufklärung tut Not

Zum Kommentar „Parteipolitische Bildung“ von Prof. Stainer-Hämmerle, vom 24. Juli:Frau Professor Stainer-Hämmerle hat die derzeitige politische Gegebenheit perfekt geschildert. Ich erlaube mir dies anzufügen. Es ist nicht selbstverständlich nur 40 Stunden arbeiten zu müssen, auch streiken zu dürfen, die Regierung zu kritisieren usw. Wie rasch sich auch heute Situationen ändern können, zeigen viele Beispiele. Deshalb sollte besonders die gestrige und heutige Generation darüber aufgeklärt werden und zumindest um den Erhalt des einst durch Kampf Erreichten weiterkämpfen.Hans Gamliel, Rorschach (CH)

Atomkraft als

CO2-RetterLaut einer Think-Tank-Klimaexpertin soll Österreich den Kohle-, Öl- und Gas-Ausstieg in die Verfassung aufnehmen. Nur habe ich nirgends gelesen oder gehört, wie derzeitig mit Öl oder Gas beheizte Gebäude in Zukunft beheizt werden sollen. Auch gibt es sehr viele Wohnungen mit Gas-Herden und Gas-Thermen (Warmwasser). Seriöserweise wären Energiebedarfsrechnungen not- wendig, daraus resultierend, wie diese benötigte Energie erzeugt und vor allem woher. Würde mich nicht wundern, wenn die Experten draufkommen, dass ausschließlich heizen mit PV, WPA, Solar, Wärmepumpen etc. nicht möglich ist, und, um die CO2-Ziele einzuhalten, das AKW-Zwentendorf in Betrieb genommen werden müsse. Schweden hat in den 80er-Jahren den Atom-Ausstieg bis 2000 angekündigt, dann diesen Atomausstieg aufgeschoben und im letzten Jahr den „Ausstieg vom Atomausstieg“ verkündet. Die AKW Schwedens sparen 26 Prozent CO2. Greta Thunberg hat selbst gesagt, dass Atomkraft für die CO2-Reduzierung unumgänglich ist. Die mediale Entrüstung der deutschen Anti-Atomfraktion war groß, sodass Gretas Vater, pardon, der Pressesprecher, bei den maßgeblichen Medien intervenierte; Gretas Aussage bezüglich Atomkraft würde vollkommen falsch interpretiert. Nur in den zitierten IPCC Klima-Szenarien wird explizit Atomkraft zur CO2-Einsparung genannt, medial wird eigenartigerweise dieser Teil immer verschwiegen. Ergo als Witz des Jahrhunderts: Die grüne Jugend demonstriert – ohne es zu wissen – für Atomkraft.Manfred Neurauter, Ludesch

Kinderbetreuung

Frau Barbara Niederer-Bauer, Frauenärztin in Dornbirn, verfolgt schmunzelnd die Diskussion um vollzeitarbeitende Mütter, so schreibt sie in ihrem Leserbrief vom 22. Juli. Beim Lesen ihres Beitrags habe ich nicht geschmunzelt, sondern das kalte Entsetzen hat mich gepackt, schreibt sie doch: „Es ist nicht wichtig, wer die Kinder umsorgt, sondern dass“. Möglicherweise in Zukunft auch von einem „intelligenten“ Erziehungscomputer?Dass sie als Ärztin noch nichts von der durch nichts zu ersetzenden Bindung des Kindes zu seiner Mutter gehört bzw. erfahren hat, ist in der Tat besorgniserregend. Sie bemängelt auch, dass in den großen Ferien die Kinder nach kurzer Zeit gelangweilt sind, da es nicht genug preiswerte Betreuungsangebote gibt. Wer Kinder in die Welt setzt, sollte sich bewusst sein, dass man sich zeitweise auch um sie kümmern muss und sie nicht nach Lust und Laune an diese oder jene Ersatzmutter abgeben kann. Ihr Aufruf „auf in die neuen Zeiten“ nach ihrer Vorstellung von Beruf und Mutter ist eine Zumutung erster Ordnung!DI Dr. Bernd Oesterle, Hard

Kultur

Ein neuer Blick auf Verdis "Rigoletto"

Der Perspektivenwechsel ist bei den Bregenzer Festspielen heuer ein großes Thema. Zur Verdeutlichung hat auch die Fotografin einmal einen anderen Standpunkt gewählt und präsentiert mit dem Seitenblick auf den Clownskopf für die Oper „Rigoletto“ auf dem See ein Bild der Umgebung gleich mit. Die Inszenierung mit der riesigen Marionette, die sich der Regisseur und Bühnenbildner Philipp Stölzl als Podium ausdachte, bietet sowieso einen frischen Blick auf die Oper. Er kommt an. Die Aufführungen sind ausverkauft. Einzelne Restkarten gibt es eventuell an der Abendkassa. Die Oper „Don Quichotte“ wird noch einmal im Festspielhaus aufgeführt und ist so gut wie ausverkauft. VN/Köhler

Welt

Starke Schulter

Ein Model zeigt die extravagante Bademodenkreation des kolumbianischen Labels Juan de Dios zur Medellin Fashion Week. AFP

Auf der Pirsch

Nach dem obligatorischen Gesundheitscheck mit Wiegen und Chippen beim Tierarzt konnte der sechs Wochen alte Leopard im Zoo von Kopenhagen seiner Lieblingsbeschäftigung nachgehen: Anpirschen und Lauern. Durch Ausstrahlung von Stärke, Gerissenheit und Mut wurde der Leopard in vielen Kulturen zum Symbol für Krieger. AFP

Und da war noch . . .

. . . das Polizeipräsidium Oberpfalz, das mit dem Ächzen „Was für eine Bullenhitze“...
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