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Titelblatt

Johnson-Triumph

Brexit-Fan Boris Johnson gewinnt parteiinternes Votum und wird neuer britischer Premierminister. »A2 Reuters

„War zu emotional“

NR-Präsident Wolfgang Sobotka spricht über seinen Wutausbruch im Parlament, Antisemitismus und die Arbeit des Parlaments.

Glocken gegen Hunger

Am Freitag um 15 Uhr läuten in ganz Österreich mindestens fünf Minuten lang die Kirchenglocken. Die katholische Kirche will damit ein weithin hörbares Zeichen gegen den Hunger setzen. »A5

Haftstrafe für Schläger

Nachdem er bereits vier Jahre Haft abgesessen hat, wurde ein junger Russe wegen Schlägereien und Drogen am Landesgericht Feldkirch erneut zu einer Freiheitsstrafe von 17 Monaten verurteilt. »B1

Große Wiedersehensfreude

Die Wiener Symphoniker unter Chef Fabio Luisi brachten beim ersten der drei Festspielkonzerte gemeinsam mit dem Prager Philharmonischen Chor Verdis „Messa da Requiem“ zur Aufführung. »D7

Politik

Vorarlberg

Da schau her!

Franz Draxler aus Bludenz hat es sich mit Lesestoff aus Vorarlberg in Puerto De Mogan auf Gran...

Frödisch liegt trocken

„Die Frödisch schaut aus wie eine Mondlandschaft“, berichtet Hannelore Kotterba-Keckeis aus Zwischenwasser. „Viele würde es interessieren, wieso das so ist.“ Thomas Blank vom Amt für Wasserwirtschaft beim Land Vorarlberg weiß die Antwort: „Wie zahlreiche Gewässer hat die Frödisch bei Trockenheit nur sehr wenig Wasser“, erklärt er. Da der Untergrund hier zudem sehr schottrig ist, versickere das wenige Wasser einfach. Das Wasser der Frödisch kommt aus dem Freschengebiet, das Einzugsgebiet sei sehr klein. Es handle sich also um eine natürliche Erscheinung, die geringfügige Wasserentnahme für den Sulner Mühlebach spiele da keine Rolle. Kleinere Regenereignisse würden nur kurzfristig helfen. „Die Frödisch ist einfach über viele Monate trocken.“ VN/Schweigkofler

Die Moorfrau

krumbach Unlängst war sogar der Bundespräsident da, hat sich leger die Beinkleider des edlen...

Es wird bunt

Bei Sabine (27) aus Sulz steht der Trendbarometer diesen Sommer eindeutig auf bunt. VN/Steurer

Lokal

Todesopfer und Verletzte

Tödliche Verletzungen erlitt eine 25-jährige Schweizerin bei einer Frontalkollision zwischen zwei Pkw, zu der es am Montagabend auf der Autobahn A 3 im Kanton St. Gallen kurz vor 20 Uhr vor dem Fratten-Tunnel bei Walenstadt kam. Ein Ehepaar im zweitbeteiligten Pkw erlitt Verletzungen unbestimmten Grades. Die 25-jährige Unfalllenkerin war vor dem Zusammenstoß auf den mittels Fahrstreifensignal gesperrten linken Fahrstreifen gefahren. Sie konnte trotz medizinischer Hilfe nicht mehr gerettet werden und verstarb noch an der Unfallstelle. KAPO

Den Fuß verletzt

Bei einer Wanderung in Richtung Saarbrückner Hütte knickte eine 38-jährige...

Chronik

Sport

Routine geholt

„Miteinander in die Zukunft“ – unter diesem Moto startete SC Austria Lustenau am 17. Juni in die Vorbereitung für die kommende Saison in der 2. Liga. Wie in Altach wurde auch bei den Grün-Weißen der Kader mit vielen neuen Spielern aufgefrischt, gleich zwölf Akteure wurden dagegen aus der Stickergemeinde verabschiedet. Die Kaderzusammensetzung lässt klar erkennen, dass die junge Austria-Elf aus der Vorsaison mit reichlich Erfahrung bestückt wurde. Dafür sorgen Matthias Morys (33), Christoph Freitag (30), Patrik Eler (29), Christian Schilling (28) oder Heimkehrer Pius Grabher (26). In gesamt fünf Testspielen gab es zwei Siege, ein Remis und zwei Niederlagen. Wobei der 4:3-Erfolg über den griechischen Topklub Atromitos Athen herausragte. Einzig die Verletzung von Mittelfeldspieler Freitag störte eine gute Vorbereitung.Systemumstellung?Mit welchem System Trainer Gernot Plassnegger sein Team spielen lassen wird, bleibt abzuwarten. War es in der Vorsaison meist ein 4-2-3-1, so ließ der Steirer sein Team der Vorbereitung in einem 3-4-3- bzw. 3-5-2-System agieren. Auffallend dabei, dass Kapitän Marco Krainz (22) von der „Sechser-Position“ ins Zentrum der Dreierkette zurückbeordert wurde. Dies könnte sich nach der Verpflichtung von Innenverteidiger Dominik Sturmberger (20) nun wieder ändern. Die Gedanken von Plassnegger, dass eine Mannschaft auf dem Niveau mehrere Systeme beherrschen sollte, kann ich durchaus nachvollziehen.Auf den ersten Blick scheint ein Spielsystem mit Dreierkette offensiver ausgelegt als die Varianten mit einer Viererkette. Bei gegnerischem Ballbesitz wird der Abwehrverbund in der Regel zu einer Fünferkette. Die „Doppelsechs“ verstärkt zudem das zentrale Mittelfeld. Eine wichtige Rolle spielen für mich die beiden Außenspieler. Sie sollten über ein sehr gutes Umschaltvermögen „Off/Def“ verfügen, da die Defensive ansonsten bei eigenen Ballverlusten im Mittelfeld sehr anfällig für Konter ist. Beim 7:1-Kantersieg über Widnau sah ich noch das eine oder andere Abstimmungsproblem im Abwehrverhalten, dafür verfügt die Austria in der Offensive über sehr viel Qualität. Ronivaldo (30), Eler, Patrick Mayer (23), Marcel Canadi (21) oder Morys sind für die Gegner mit ihrem variablen Spiel schwer auszurechnen.Mein Fazit: Die Austria hat sich sehr gut verstärkt und wird in der kommenden Saison ganz vorne...

Transgourmet SW Bregenz Kaderliste für die Saison 2019/2020 (inklusive Trikotnummer und...

Noch ein Jahr

Heute in einem Jahr werden die Olympischen Spiele in Tokio eröffnet. Bislang haben zehn österreichische Aktive die Olympia-Norm erfüllt, wenn es nach den Hochrechnungen der Fachverbände geht, ist mit 75 Aktiven zu rechnen. Erstmals im Olympia-Programm wird 2020 auch Karate vertreten sein, die Vorarlbergerin Bettina Plank möchte nach der Goldmedaille bei den European Games 2019 auch bei den Olympischen Spielen mitmischen. ÖOC-GEPA

Wohin

20 Uhrconrad sohm, dornbirn

Die australische Rock-Band Rose Tattoo ist heute live im Conrad Sohm zu Gast. Songs wie „Bad Boy for Love“, „Rock’n’Roll Outlaw“, „Nice Boys“, „We Can’t Be Beaten“ and „Scarred for Life“ begeisterten die Fans. Die Band spielt dreckigen, schweren Blues mit den Schwerpunkten Slide-Gitarre und schrillen lyrischen Aussagen. Im Vorprogramm steht The Wild auf der Bühne des Prachtclubs. VVK: Ländleticket (Raiffeisenbanken und Sparkassen), Musik-laden, V-Ticket, ab 19 Uhr an der Abendkassa.   ROSE TATTOO

19.30 Uhrpropstei st. gerold

Ute Karin Höllrigl, eine der renommiertesten Psychoanalytikerinnen Österreichs, liest aus ihrem jüngsten Buch „TraumGarten“ mit tiefenpsychologischen Betrachtungen zu Garten, Sinn und dem Unbewussten. Höllrigl studierte Rechtswissenschaften und später Tiefenpsychologie am C. G. Jung Institut Zürich. Seit 35 Jahren veranstaltet sie Traumseminare, u. a. auch in der Propstei St. Gerold. Eintritt: freiwillige Spenden.  Blazenka Kostolna

Menschen

Der Bieber in Wachs

Wien Er ist so heiß wie der Sommer – diese Beschreibung kann nur auf einen Superstar...

Hommage an den Vater

Berlin Der Sohn des gestorbenen Schauspielers Luke Perry („Beverly Hills, 90210“) hat...

Markt

Wirtschaft aktuell

Harley stottertMilwaukee Der Zollstreit der USA mit internationalen Handelspartnern wie China und der EU setzt dem...

"Die Nase im Wind"

Bregenz Vorarlberg exportiert nicht nur Produkte wie ein Weltmeister, was regelmäßig zu...

ATX 3017,63 Punkte

Wien Die Wiener Börse hat am gestrigen Dienstag bei unterdurchschnittlichem Volumen mit fester...

Leserbriefe

Grüß Gott im

subara Ländle!?Für mich ein Unding ist die Produktion von Aludosen bzw. Alupapier. Das ist weit weg von umweltschonend und vor allem ungesund. Es ist erwiesen, dass die schädlichen Stoffe von Aluminium in Lebensmittel gelangen und auf Dauer krank machen. Glas ist nach wie vor der beste Behälter für Lebensmittel, und mit Plastik haben wir ja schon genug uns selbst und unserer Umwelt geschadet. Das Beste wäre, wenn auf Aludosen ein Pfand eingehoben würde, so wie es in Deutschland eingeführt wurde. Dann würden bestimmt nicht mehr so viele Dosen in der Natur „entsorgt“ werden. Vielleicht möchten sich doch mal die Grünen um dieses sinnvolle Thema kümmern!?Beate Köb, Dornbirn

Wo sind die Vögel am Bodensee geblieben?

„Ein weißer Schwan ziehet den Kahn mit der Fischerin vom Bodensee“, sangen die Wildecker Herzbuben 2005 in einer ihrer Schnulzen. Bezogen auf das Jahr 2019 muss man dazu leider ergänzen: Ja natürlich zieht nur ein Schwan den Kahn, weil eben kein zweiter mehr da ist! Ich frage mich schon seit geraumer Zeit, wo denn das ganze Federvieh, das letztes Jahr bekanntlich noch in Scharen am Bodensee lebte, hingekommen ist? Wie ausgestorben, weg, alle verschwunden! Diese Vögel muss man heuer plötzlich mit der Lupe suchen. Wer hat da wie „nachgeholfen“ und wer hat diesen vermeintlichen „Vogel-Massenmord“ zu verantworten? Ich wäre sehr froh, wenn da einer aus der landeseigenen Fachabteilung für Jagd und Fischerei Aufklärung leisten könnte.Edmund Nagel, Bregenz

Den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen

Antwort auf den Leserbrief „Rotwild im Mellenthal“ Mag. Walter Amann, VN vom 18. 7. 2019:Den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen. Von dieser Strategie scheint auch der „Vorarlberger Waldverein“ zu leben, ein Verbund von Holzfällern und Jägern, auf deren Homepage die Schnittflächen einer Monokultur gefällter Fichten zu sehen sind.Waldverein: Das ist, als täten sich Fischer und Motoryachtbesitzer zum Seeverein zusammen (auf der Homepage wäre wahrscheinlich eine halbnackte Frau auf dem Bug eines Bootes zu sehen). Um die eigenen Absichten (und die inhärente Konkurrenz untereinander) zu verschleiern, verweist man auf die gemeinsame Beute. Und man beansprucht die Deutungshoheit.Wenn Herr Amann die Vorschläge des Alpenschutzvereins zum gemäßigten und bedachten Umgang mit Rotwild als „radikal“ bezeichnet, zeugt das nur von fehlender Selbstreflexion und demokratiefeindlichem Hochmut. Weder das Land, noch der Wald, noch das Wild, noch die Fördergelder gehören ihm. Er muss sich der öffentlichen Debatte stellen und selber fundierte (nicht Schein-)Argumente in Hinblick auf die Allgemeinheit, nicht nur die eigenen Interessen, liefern. Stattdessen mit dem Finger auf den Kritiker zu zeigen, ist Kindergartenniveau, und weder eines Vereins noch eines öffentlichen Diskurses im 21. Jahrhundert würdig.Elke Wörndle, Fußach

Herdenschutz gegen Wölfe

Ich will mich vorerst gar nicht an der ideologischen Wolfsdiskussion beteiligen, sondern nur als Bauer einige Fragen an die Wolfsbefürworter in puncto Herdenschutz stellen:Sind diese bereit, in felsdurchsetztem Gelände von über 1000 Höhenmetern die Herdenschutzzäune in der Länge von mehreren Tausend Metern (auch mit Untergrabungssicherheit) anzubringen? Dies aber nicht nur einmal im Sommer, sondern auch jedes Mal beim Wechsel der Koppeln, welche aus futtertechnischen und hygienischen Gründen notwendig sind? Erforderlichenfalls bei jedem Wind und Wetter? Und dies alles zu einem Stundenlohn, der den den Älplern (aufgeteilt auf die vielen Wochen/Arbeitsstunden) noch verbleibt? Wenn diese Fragen nicht nur am Papier, sondern in der erforderlichen Realität bejaht werden, dann erst kann über die weiteren Themen diskutiert werden. Denn dann erst ist Augenhöhe gegeben zwischen denen, welche die Arbeit der Herdenschutzmaßnahmen aus sicherer Distanz empfehlen und denen, welche diese Arbeit auch tun müssen.Hugo Waldner, Egg-Großdorf

Bei mobilem Schlachthof Vorreiter sein

Zum Bericht „Kampf um mobilen Schlachthof geht weiter“, VN vom 20. 7. 23019:Bei diesem Bericht zeigt sich wieder mal ganz deutlich, dass Österreich ein Beamtenstaat ist. Die Beamten tun nämlich traditionell das, was sie am besten können: Beamtenwillkür ausüben und Antragsteller hinhalten, bis diesen der Kragen platzt. Warum zum Kuckuck kann Vorarlberg hier nicht eine Vorreiterrolle einnehmen und das endlich genehmigen? Was ist daran so kompliziert, diese Idee zuzulassen? Muss das etwa über Wien entschieden werden?Die Zuständigen reden in den Medien großartig über Tierwohl und Verhinderung sinnloser Tiertransporte, aber wenn es ums Umsetzen geht, sind scheinbar alle hoffnungslos überfordert. Oder ist es ihnen in Wirklichkeit egal, was mit den Schlachttieren geschieht? Benno Feldkircher kann man nur einen langen Atem wünschen und dass er die Genehmigung noch zu Lebzeiten bekommt.Eva Tomasini, Wolfurt

Kultur

Welt

Killer auf Samtpfoten

Canberra Süße Samtpfoten oder gefährliche Vierbeiner – unter australischen Artenschützern...

Glamourös

Metallische Fransen umspielen die Silhouette des Models, das einen Look der spanischen Designerin Ana Locking präsentiert. AFP

Gestatten, Kibali

Das Elefantenbaby im Tiergarten Schönbrunn hat einen Namen. Das Mädchen heißt Kibali. Fünf Tage lang konnten Elefantenfans auf der Internetseite des Zoos abstimmen. „Schön, dass dieser Name gewonnen hat. Er passt perfekt zu Numbis ersten Jungtieren Kibo und Tuluba“, so Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Apa
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