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Titelblatt

Rein ins Vergnügen

So lässt es sich aushalten: Laura Neubauer und Jessica Walter im Parkbad in Lustenau. »A5 VN/Steurer

70

Prozent Geschäftsverlust und zum Teil sogar noch mehr  beklagen die heimischen Reiseunternehmen. Corona hat viele beliebte Destinationen aus dem Reiseprogramm verbannt. »A3

Bedingte Haft für Gewalt an Kollegen

Wegen schwerer Körperverletzung und Nötigung ist ein Mann am Landesgericht Feldkirch zu sechs Monaten Haft auf Bewährung und 3600 Euro unbedingter Geldstrafe verurteilt worden. Der Mann hatte einen Arbeitskollegen im mondänen Skiort Lech verprügelt und schwer verletzt. »B1

Verlorene Generation

20- bis 24-Jährige weisen in Vorarlberg durch die Coronakrise die höchste Arbeitslosenquote auf. »A4

Blockbuster in der Warteschleife

Bis auf die beiden Cineplexx-Standorte in Hohenems und Lauterach haben inzwischen alle Vorarlberger Kinos wieder ihre Pforten geöffnet. Von Aufatmen in der Kinobranche kann jedoch keine Rede sein, denn die Hollywood-Blockbuster lassen aufgrund von Corona auf sich warten. »D4

Vorarlberg

Politik in Kürze

Einsparungen unter Erwartungenwien Die Task Force gegen Sozialleistungsbetrug hat bei der E-Card nur einen Bruchteil jener...

Coronavirus Kompakt

Verpflichtende Tests für Rückkehrerberlin In Deutschland müssen sich Reiserückkehrer aus Corona-Risikogebieten künftig auf das...

Da schau her!

Oh, wie schön ist Vorarlberg! „Am Fuße des Hohen Freschen teile ich mit Malu sowohl den Landjäger als auch die VN“, schreibt Carmen Gehrer (57) aus Höchst zu ihrem Schnappschuss. Die VN suchen im Rahmen der Aktion „Da schau her!“ wieder die besten Urlaubsfotos, auf denen sich VN-Leser mit den VN in Szene setzen (redaktion@vn.at, Kennwort: Urlaubsfoto). Die lustigsten, spektakulärsten oder kurio­sesten Motive werden in der Zeitung abgedruckt. Am Ende der Sommerferien wählt eine Jury vier Preisträger aus. Zu gewinnen gibt es Shopping Cards von Hartlauer im Gesamtwert von 600 Euro (einmal 300 Euro und dreimal 100 Euro). Gehrer

Kittr

Spitzname für jemanden, der immer kichert. Bezieht sich auf das Verb kittera, küttera (kichern, heimlich oder unterdrückt lachen). Kittr kommt nur in Lustenau als Einzelwort vor

Ballkünstlerin im Netz

Thüringen Die blonde Jugendliche nimmt den Fußball auf die Schuhspitze, dann geht es ganz schnell:...

Erfrischend

Bei Temperaturen wie diesen geht bei Sabine (28) aus Weiler nichts über ein erfrischendes Bad im Bach. VN/Steurer

Lokal

aus dem polizeibericht

75-jährige Radfahrerin nach Sturz verstorbenHard Eine 75-jährige Radfahrerin, die am vergangenen Donnerstag in Hard nach einer Kollision...

7

zum Teil schwer verletzte Personen forderte eine Frontalkollision zwischen drei Pkw am Sonntag...

Nicht versichert

Gleich zwei Elektro-Roller kontrollierte die Polizei Lindau im Ortsteil Zech.

Heftiger Aufprall

Die Feuerwehr Hohenems wurde am Montag kurz vor 23.30 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall in die Kaiser-Franz-Josef-Straße alarmiert. Nach einer Kollision zweier Pkw wurden vier Personen verletzt. Der Rettungsdienst sowie die Bundespolizei waren mit einem Großaufgebot vor Ort. Die Straße musste von ausgelaufenen Betriebsstoffen und Wrackteilen gereinigt werden. Neben einem Gerichtssachverständigen war auch die Spurensicherung der Bundespolizei zur Aufklärung der Unfallursache am Einsatzort anwesend. fw Hohenems

Chronik

Zum Gedenken

Egg Tone Rozar ist am 20. Jänner 1978 in Egg geboren und in...

Sport

Hart, aber herzlich

WIEN Österreichs Fußball-Teamspielerinnen tanzen in der Zukunft nach der Pfeife von Irene...

Und wieder Juventus

Nach einem erlösenden Tor von Cristiano Ronaldo (r.) hat sich Rekordchampion Juventus Turin zum neunten Mal in Serie die italienische Meisterschaft gesichert. Die Mannschaft um den fünfmaligen Weltfußballer machte den 36. Scudetto der Vereinsgeschichte mit einem 2:0 im Heimspiel gegen Sampdoria Genua perfekt. Ronaldo traf zum 1:0 vor der Halbzeit. Mit 83 Punkten ist Turin zwei Spieltage vor dem Saisonende der Serie A nicht mehr von Platz eins zu verdrängen. Der Tabellenzweite Inter Mailand liegt sieben Punkte zurück. ap

Überraschung

Durchhalten heißt das Motto bei den heimischen Sportlern während der Coronakrise. Die Österreichische Sporthilfe beschert allen Athletinnen und Athleten mit einer Goodie Box: „Uns ist es besonders wichtig, auch in herausfordernden Zeiten für Dich da zu sein. Mit dieser Goodie Box wollen wir Danke für Dein bisheriges Durchhaltevermögen, Deine Vorbildwirkung und Deine Disziplin sagen.“ Vorarlbergs Karatelady Bettina Plank zeigt sich über der Aktion erfreut. „Es ist für mich eine enorme Erleichterung, dass ich trotz der momentan schwierigen Situation die finanzielle Unterstützung der Sporthilfe weiter bekomme. In der derzeit ungewissen Phase habe ich mich besonders über diese Überraschung gefreut. Es tut gut zu wissen, dass jemand hinter dir steht und in herausfordernden Zeiten für dich da ist.“ sporthilfe

Der große ­Umbruch

Bregenz Zwölf Neuzugänge und ein neues Trainerteam – bei Schwarz-Weiß Bregenz kann durchaus von...

Menschen

Einem besonderen Ort auf der Spur

Die Johanniterkirche in Feldkirch ist ein besonderer Ort mit einer geheimnisvollen Geschichte. Seit 25 Jahren wird dort zeitgenössische Kunst gezeigt. Das Jubiläumsjahr ist in jeder Hinsicht außergewöhnlich. Die erste Ausstellung im Frühjahr ist wegen des coronabedingten Lockdowns ausgefallen. Anstelle der Sommerausstellung wurde das Buch „Dem Ort auf der Spur“ präsentiert, das sich mit diesem Ort aus verschiedenen Perspektiven auseinandersetzt – historisch, archäologisch, kunsthistorisch, theologisch, kulturpolitisch und atmosphärisch. Die Herausgeber Arno Egger und Karin Guldenschuh konnten dafür Autoren unterschiedlicher...

Markt

wirtschaft aktuell

Bekenntnis zu TirolKundl Der Schweizer Pharmakonzern Novartis belässt die Penicillinproduktion in Österreich.

1944,71

Dollar kostete am Montag eine Feinunze Gold.

Personalia

Elke Böhler, COO beim Lebensmittellogistiker Otto Bischof Transporte, verlässt nach drei Jahren das...

ATX 2247,47 Punkte

Wien Als Belastungsfaktoren für die Aktienmärkte entpuppten sich zu Wochenbeginn erneut die...

Personalia

Reinhold Drexel (Inhaber Fahrschule Drexel, Rankweil) wurde zum Vorsitzenden der Fachvertretung Fahrschulen...

Personalia

Harald Künzle (52) wurde als Branchensprecher des Vorarlberger Einrichtungsfachhandels bestätigt.

Leserbriefe

Mi subers Ländle

Der Chefredakteur Riedmann ist ein guter Schreiber. Er schreibt, wie der Wind geht. Wenn die Landesregierung in punkto Covid19 alles im Griff hat, ist er positiv gestimmt. Der Coronacluster in Frastanz hat ihn allerdings wieder umgestimmt. Die schlechte Stimmungsmache gegenüber den Leasingarbeitern in der Arbeiterwohngemeinschaft hätte nicht sein müssen. Ich bin eine Frastanzerin und fühle mich keine Sekunde in dieser Krise allein gelassen. Unser Bürgermeister Walter Gohm ist stehts bemüht, die Bevölkerung auf dem Laufenden zu halten.Also abschließend an Herrn Riedmann: Auch wenn Journalist Ihr Beruf ist, sollten Sie nicht ­schreiben, wie gerade der Wind weht.Heidi Tiefenthaler, Frastanz

Kurz ein

notorischer Lügner?Herr Kern – ehemaliger Bundeskanzler – hat in einer öffentlichen Twitter-Botschaft Bundeskanzler Kurz im Zusammenhang mit dem Wirecard-Skandal einen „notorischen Lügner“ genannt (18. 7.), das wurde auch in praktisch allen Medien in Österreich und darüber hinaus wiedergegeben.Ich habe neugierig gewartet, wann und wie Herr Kurz darauf reagiert – bisher vergebens. Was bedeutet das? So eine Aussage ist ja zumindest Rufschädigung und Ehrenbeleidigung. Warum klagt Herr Kurz nicht? Hat er Angst davor, dass Herr Kern den Wahrheitsbeweis für seine Bezeichnung erbringen kann? Dürfen jetzt alle Herrn Bundeskanzler Kurz einen „notorischen Lügner“ nennen?Siegfried Schöch-Fitz, Feldkirch

Sommergespräch mit Johannes Rauch

Zum VN-Bericht vom 23. Juli 20:Ich bin immer wieder erstaunt über das mangelhafte Wissen von Politkern. Im Sommergespräch der VN vom 23. Juli ist Johannes Rauch überrascht, wie dünn die Eigenkapitaldecke von klein- und mittelständischen Unternehmen sein kann. Durch verschiedene Umstände, säumige oder im schlimmsten Fall Kunden, die einfach keine Lust haben zu bezahlen, weil ein kleiner Mangel vorhanden ist, falsche Kalkulation, Maschinenpark u.v.m., kann sehr oft gar kein Eigenkapital aufgebaut werden. Und dies ist nicht nur in Coronazeiten. Natürlich ist das je Gewerbe sehr unterschiedlich. Dies sollte Herr Rauch als ehemaliger Sozialarbeiter, der nach seinen Angaben in der Arbeitslosen- und Schuldenberatung tätig war, einfach wissen.Cornelia Breuß, Schwarzach

Corona und Österreich

Wie man momentan feststellen kann, verbreitet sich das Coronavirus in Österreich, speziell auch in Vorarlberg, wieder verstärkt. Die meisten Infizierten sind Rückkehrer aus Balkanländern. Warum werden unsere Grenzen nach Österreich nicht besser kontrolliert oder ganz geschlossen? Unser Gesundheitssystem ist top, aber es wird wieder hart auf die Probe gestellt. Menschen, welche noch nie in unsere Krankenkasse etwas bezahlt haben, werden intensiv versorgt. Dies kostet sehr viel Geld, welches vom Steuerzahler berappt wird. Meines Erachtens muss es diesbezüglich sofort ein Umdenken der Bundesregierung geben. Moderne Sklaverei mit Billiglöhnen gehört verboten. Sammellager, in denen Arbeiter aus Osteuropa auf engsten Raum hausen, sind ein No Go. Bezahlt doch Facharbeitern aus Österreich anständige Löhne, dann würde sich das Problem der Zuwanderung von selbst lösen. Leider müssen unsere Manager immer noch mehr verdienen und kriegen den Hals nie voll.Mario Stipschik, Mellau

Sinnvoll?

Angesichts der Tatsache, dass bei der Firma Tönnies festgestellt wurde, dass zwar bei idealen Bedingungen von +15 Grad, aber trotz Masken eine Übertragung von Sars CoV-2 sogar bis zu einem Abstand von acht Metern möglich war, ist die Masken-Neuverordnung in Österreich kaum verständlich. Keine Frage, dass Corona, auch wenn viele Fälle davon komplikationslos verlaufen mögen, nicht unterschätzt werden darf!Bei Personen, die vom Virus stark erwischt wurden, bleiben oft Folgeschäden in der Lunge oder an anderen Organen zurück. Trotzdem sollten Maßnahmen mit Augenmaß verhängt werden und nicht ständig Angst und Panik unter so schon teilweise verunsicherten Menschen verbreitet werden. Hoffentlich nicht, um eine politische Sommerpause zu sichern?! Dass ein Superspreader innerhalb kurzer Zeit nicht wenige Menschen anzustecken imstande ist, kann nicht vollständig verhindert, sondern nur durch schnell durchgeführte Maßnahmen eingedämmt und letztendlich beherrscht werden. Trotzdem sollten wir langsam wieder zu unserem einigermaßen normalen Lebensablauf, jedoch mit Distanzdisziplin, Hygiene und etwas Hausverstand zurückfinden. Ständig unter Druck und Panik gehalten zu werden, dürfte vermutlich wenig zuträglich und vor allem auf Dauer gesundheitsschädlich sein. Unser gut ausgebautes Gesundheitssystem mit inzwischen erfolgten Nachjustierungen scheint dieser Herausforderung jedenfalls gewachsen zu sein.Kurt Höfferer, Hörbranz

Diese Alternativen stehen uns allen offen

Zum Leserbrief „Evangelisch versus katholisch“, VN vom 25. 7. 2020:Vom würdigen Probst-Bett zum würdigen Abendmahl im 21.Jahrhundert. Trösten, stärken und ernähren oder Zwist säen, drohen und frustrieren: Diese Alternativen stehen uns allen offen. Offensichtlich haben sich Pfr. Elmar Sima (in derselben VN, Titel „Hallo Schatz“), Äbtissin Hildegard Brem („Heilkraut und Unkraut“, VN 18. 7.) und Pfr. Rohner im Leserbrief für die ersten Alternativen entschieden. „Nur Mahlfeier wie bei den Reformatoren ist Verrat.“ Mit welchem Recht erlaubt sich DDDr.Drexel Luthers Auslegung der Kommunion als Verrat zu bezeichnen? Kommunion kann man zu leben versuchen oder rituell feiern. Beides wäre vielleicht vereinbarungsfähig. Man kann mit dem Nächsten kommunizieren, indem man danach trachtet, ihn besser zu verstehen, zu respektieren und zu lieben; indem man, von Christi-Botschaft inspiriert, immer wieder versucht, zu teilen, zu geben, fröhlich zu entbehren und zu verzeihen, seinen eigenen „Balken“ zu sehen und zu akzeptieren – oder sogar – wieso nicht? – eine Spendenaktion zu starten, um dem Mönch Werlen, der u.a. das Armutsgelübde abgelegt hat, eine würdige Bettstatt zu zimmern.Marie-Thérèse Mercanton, Bludenz

Kultur

Premiere für Landkrimi

Reinhold Bilgeris Landkrimi „Alles Fleisch ist Gras“ nach dem gleichnamigen Roman des Vorarlberger Autors Christian Mähr war ein voller Erfolg. Die Erstausstrahlung im Jahr 2014 verfolgten österreichweit rund 822.000 Zuschauer. Am Mittwoch, 29. Juli, um 20.15 Uhr feiert der Vorarlberger Krimi im ZDF seine Deutschland-Premiere. Neben Tobias Moretti und Wolfgang Böck sind in weiteren Rollen Petra Morzé, Harald Schrott, Gabi Fleisch oder Mike Galeli zu sehen. „Alles Fleisch ist Gras“ spielt in Vorarlberg und wurde zum überwiegenden Teil in Vorarlberg gedreht. ORF

Aus der Kulturszene

Veronika Franz in Filmfestspiele-JuryVenedig Die österreichische Regisseurin und Drehbuchautorin Veronika Franz („Hundstage“, „Ich...

Trends

Welt

Elfengleich

In zartem Chiffon mit Blumenstickerei lief dieses Model für Rahul Mishra in Paris über den Laufsteg. AFP

Niedlicher Albino

Im Hamburger Tierpark Hagenbeck gab es Mitte Juni Nachwuchs. Ein Albino-Seebärenbaby erblickte das Licht der Welt. Das Jungtier soll laut Tierpark Hagenbeck der einzige Albino-Seebär weltweit sein. Unterstützt von Mama Lucy schwimmt das Weibchen durch das Wasser in der Anlage und legt auf den Steinen eine Pause ein. AP

Und da war noch . . .

. . . ein Großeltern-Ehepaar aus Taiwan, das auf Instagram zu unverhofftem Ruhm gelangt ist,...
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