Sturmtief „Elli“ sorgte für Chaos in Norddeutschland und Frankreich

Hamburg Wintersturm „Elli“ hat in Norddeutschland für Verkehrsbehinderungen und leere Klassenzimmer gesorgt. Am Freitagmorgen stellte die Deutsche Bahn den gesamten Schienenverkehr im Großraum Hannover ein. „Damit ist eines unserer wichtigsten Drehkreuze betroffen und der Fernverkehr im Norden Deutschlands nicht mehr möglich“, teilte die Bahn mit.
In Hamburg, Niedersachsen, Bremen und in Teilen Schleswig-Holsteins fiel der reguläre Schulbetrieb flächendeckend aus. Das Sturmtief bremste auch bei VW die Produktion: Weil wegen verschneiter Straßen nicht genug Teile von den Zulieferern ankommen, wurde im Stammwerk Wolfsburg die Spätschicht abgesagt.
In Frankreich waren rund 380.000 Haushalte ohne Strom, nachdem der Sturm in der Nacht auf Freitag mit Geschwindigkeiten von bis zu 200 Kilometern pro Stunde über den Nordwesten gezogen ist. In der Bretagne brachen in der Nacht 13 Meter hohe Wellen über einige Küstenabschnitte herein.