In der Erfolgsspur bleiben sowie dahin kommen

Ein Topleistung von Torfrau Alissa Sonnleithner wäre die halbe Miete für den Viertelfinaleinzug. ⇒fussifoto.com
Ein Topleistung von Torfrau Alissa Sonnleithner wäre die halbe Miete für den Viertelfinaleinzug. fussifoto.com

Auf Ländle-Handballerinnen warten zum Jahresauftakt brisante Cupduelle.

Feldkirch Zwei Teams und ein klares Ziel: der Einzug ins Viertelfinale im ÖHB-Cup der Handballerinnen. Während der HC Sparkasse BW Feldkirch am Samstag (19 Uhr) gegen Ligakonkurrent Krems/Langenlois seinen Heimnimbus wahren will, möchte der SSV Dornbirn-Schoren in Hollabrunn in die langersehnte Erfolgsspur kommen, um Schwung und Selbstvertrauen für das Frühjahr zu holen.

Heimserie als Trumpf

Die Blau-Weißen aus der Montfortstadt haben im Herbst mit beeindruckenden Leistungen für Aufsehen gesorgt. Nach neun Partien in der WHA-Meisterliga rangiert das Team von Trainer Zoltan Balogh auf dem vierten Tabellenplatz – mit sieben Siegen und nur zwei Niederlagen. Besonders in der eigenen Halle zeigt sich Feldkirch in Bestform: Alle fünf Heimspiele wurden gewonnen, darunter das historische 23:19 gegen Rekordmeister Hypo NÖ und ein klares 37:25 gegen Cup-Gegner Krems/Langenlois Ende September.

„Nach der kurzen Weihnachtspause ist die Mannschaft hochmotiviert und will das nächste Ausrufezeichen setzen“, betont Balogh. Besonders in der Reichenfeldhalle präsentierte man sich in bestechender Form – mit dem 35:28-Derbysieg gegen Schoren als emotionalem Höhepunkt. „Diese Serie wollen wir unbedingt fortsetzen. Mit Einsatz, Teamgeist und Tempo soll der Einzug in die nächste Cuprunde gelingen“, so Balogh.

Die Gäste aus der Wachau, trainiert von Ex-Teamspieler Didi Ripper, reisen als Tabellen-Sechster an. Vier Siege, ein Remis und fünf Niederlagen stehen für das WHA-Neulingsteam zu Buche – eine Bilanz, die sie als gefährlichen Außenseiter ausweist.

Im Gegensatz zu Feldkirch hatte Krems/Langenlois in der Auftakt­runde kein Freilos, wurde aber beim 36:32 gegen WHA-Challenge-Leader Eggenburg der Favoritenrolle gerecht. Besonders aufpassen heißt es auf Nachwuchsteamspielerin Naomi Provin, die in der WHA-Torschützinnenliste mit 71 Treffern (Schnitt 7,1) Rang zwei einnimmt.

Jetzt soll die Wende kommen

Im Gegensatz zu den Blau-Weißen verlief der Herbst für den SSV Dornbirn-Schoren mehr als holprig. Die Messestädterinnen mussten aufgrund der Hallensanierung gleich neun der elf Meisterschaftsspiele auswärts bestreiten – mit ernüchternder Bilanz: ein Sieg, ein Remis, neun Niederlagen. Nun will das Team mit neuem Elan ins Frühjahr starten.

Am Samstag (17 Uhr) steht beim Zweitligisten Hollabrunn die vorerst letzte Dienstreise an. Danach bestreitet der Schulsportverein gleich neun WHA-Partien bis zum 18. April in der eigenen Halle – eine große Chance im Abstiegskampf. Ein Cup-Erfolg käme daher zum idealen Zeitpunkt. „Wir wollen mit etwas Zählbarem ins neue Jahr starten. Gleichzeitig ist das Spiel eine wichtige Standortbestimmung für die Mission Klassenerhalt“, erklärt Trainer Christoph Bobzin.

Die Vorbereitung über den Jahreswechsel verlief intensiv. Auch die jüngsten Leistungen stimmen den Coach positiv: „In den letzten Spielen gegen die Füchse (28:28) und Feldkirch hat man gesehen, dass wir uns in die richtige Richtung bewegen.“ Gegner Hollabrunn, aktuell mit drei Siegen und einem Remis Siebter in der WHA-Challenge, will man trotz des Klassenunterschiedes keinesfalls unterschätzen. „Wir gehen mit 110 Prozent Fokus in dieses Spiel“, so Bobzin.

Brisanz verleiht der Partie auch der Rückblick auf das Cup-Achtelfinale im Vorjahr: Ebenfalls in Hollabrunn setzte sich der SSV Schoren damals nach Verlängerung mit 32:30 durch. Ein solches Nervenspiel will man heuer vermeiden – das Ziel bleibt aber gleich: der Einzug ins Viertelfinale und ein starker Impuls für ein intensives Handball-Frühjahr. VN-JD

Weronika Janczarek ist aktuell mit 59 Toren (Schnitt 6,6 pro Spiel) erfolgreichste Feldkirch-Werferin und nimmt Rang sechs in der WHA-Torschützinnenliste ein. ⇒Schörghofer
Weronika Janczarek ist aktuell mit 59 Toren (Schnitt 6,6 pro Spiel) erfolgreichste Feldkirch-Werferin und nimmt Rang sechs in der WHA-Torschützinnenliste ein. Schörghofer
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