ÖSV-Frauen mischten im kurzen Abfahrtstraining vorne mit

Zauchensee Das wegen Windes im oberen Teil verkürzte Abfahrtstraining in Altenmarkt-Zauchensee hat noch keine echten Aufschlüsse für das Weltcuprennen am Samstag gebracht. Beim ersten Abtasten stellte die Deutsche Kira Weidle-Winkelmann in 1:20,50 Minuten Bestzeit vor den Österreicherinnen Christina Ager (+0,39), Mirjam Puchner (+0,45) und Lena Wechner (+0,52) auf. Die Hoffnung unter den Läuferinnen auf ein Training am Freitag über die ganze Strecke ist groß. „Das war sehr, sehr kurz und sehr, sehr langsam. Aber wir müssen froh sein, dass wir gefahren sind“, sagte Lokalmatadorin Puchner.
Egger würde Startschuss „reizen“
Magdalena Egger fand mit Startnummer drei nicht die besten Verhältnisse vor (+3,36). „Man hat gemerkt, dass doch noch ein bissl Schnee von der Nacht auf der Strecke lag. Nach der Startverschiebung stockte es schon ordentlich. Ich gehe davon aus, dass die hinteren Startnummern schnelle Zeiten fahren werden.“ Sie sei die ganze Abfahrt noch nie gefahren. „Der Startschuss würde mich schon reizen, der schaut cool aus. Den haben wir nicht einmal bei der Besichtigung runterfahren dürfen, was ein bissl schade war.“
Nina Ortlieb war zuletzt erkrankt und drei Tage im Bett, sie hatte zuvor das letzte Mal am 28. Dezember trainiert. Der verkürzte Lauf sei ihr daher entgegengekommen, sie fühle sich überraschend gut (+2,00). „Das Tempo war ziemlich langsam. Im oberen Teil war noch einiges an Neuschnee drinnen. Ich glaube, wir müssen uns da auf das Rennen hin noch einmal umstellen.“ Mit dem nach unten versetzten Start verliere die Strecke schon etwas an Attraktivität, merkte sie an.
Weiters dabei aus Vorarlberger Sicht waren Emily Schöpf (+1,08), Leonie Zegg (+1,53) und Ariane Rädler (+1,98).