
Bewohner. Das prägt auch die Atmosphäre im Ortszentrum, das überschaubar bleibt und sich gut in einen Spaziergang integrieren lässt.
Größter See der Steiermark
Größer und offener präsentiert sich der Grundlsee, der flächenmäßig größte See der Steiermark. Die Ortschaften entlang des Ufers sind locker verteilt, viele Häuser liegen nahe am Wasser. Der See kann auf unterschiedlichen Wegen umrundet werden, wobei einzelne Abschnitte auch im Winter besonders gut begehbar sind. Cafés und Gasthäuser entlang des Ufers bleiben geöffnet, was den See auch in der kalten Jahreszeit zu einem Ziel für Tagesausflüge macht. Ohne Badebetrieb und Bootsverkehr rückt die Landschaft stärker in den Vordergrund, die Nutzung konzentriert sich auf Gehen und Verweilen.
Landschaftlich wird das Ausseerland von den umgebenden Bergen gefasst. Der Loser ist dabei der markanteste Aussichtspunkt. Auch im Winter sind mehrere Wege und Aussichtspunkte gut erreichbar. Bereits kurze Anstiege ermöglichen einen Überblick über das gesamte Tal mit Seen, Ortschaften und bewaldeten Hängen. Der Höhenunterschied sorgt für Abwechslung, ohne alpine Erfahrung vorauszusetzen. Damit ergänzt der Berg das Angebot an Spazierwegen und Ortsbesuchen um eine zusätzliche Perspektive.
Abstecher an die Traun
Neben den bekannten Orten bieten sich im Winter auch kleinere Abstecher an, etwa zu weniger frequentierten Abschnitten entlang der Traun oder zu Aussichtspunkten abseits der Hauptwege. Die Region eignet sich gut für flexible Tagesgestaltung: Spaziergänge können je nach Wetterlage kurz gehalten oder ausgedehnt werden, Ortsbesuche lassen sich unkompliziert kombinieren.
Im Winter richtet sich das Angebot des Ausseerlands vor allem an Reisende, die keine fixen Programme und Touren suchen. Die Nähe der Orte, die gute Erreichbarkeit der Seen und die ganzjährig nutzbare Infrastruktur ermöglichen Aufenthalte, bei denen sich Tage ohne große Planung gestalten lassen. Gerade diese Kombination macht die Region zu einer Alternative zu stärker frequentierten Winterdestinationen. BER