„Daheim bin ich Mama und einfach Ela“

„Promis ganz privat“. So lebt Schlagersängerin Ela Zuberi abseits der großen Partybühnen.
Altach In der VN-Serie „Promis ganz privat“ gewähren die Vorarlberger Nachrichten gemeinsam mit Ländle TV Einblicke in den Alltag bekannter Persönlichkeiten aus dem Land. Zum Abschluss des Formats öffnet Schlagersängerin Ela Zuberi die Türen zu ihrem Zuhause in Altach.
Normalerweise kennt man Ela Zuberi von Schlagerfestivals, Mallorca-Auftritten oder großen Partybühnen. Daheim jedoch zeigt sich die Musikerin von einer ganz anderen Seite. „Das Zuhause ist meine Base“, sagt sie. „Hier komme ich runter, hier tanke ich Kraft.“ Gemeinsam mit ihrem Mann und ihrer Tochter lebt sie in einer ruhigen Umgebung, fernab vom Trubel des Showgeschäfts.
Vor allem in den Sommermonaten ist die Sängerin viel unterwegs. Umso wichtiger sei es für sie, nach Hause zurückzukehren. „Daheim bin ich Mama, Hausfrau und einfach Ela“, sagt die 39-Jährige. Familie habe für sie oberste Priorität. „Musik und Karriere kommen danach. Das ist ganz wichtig für meine Seele.“
„Meine zweite Familie“
Wenn Ela Zuberi zu Hause ist, beginnt der Tag früh. Sie macht Frühstück und bringt ihre Tochter in die Schule. Vormittags stehen meist organisatorische Aufgaben, Probenvorbereitungen oder Programmplanung auf dem Plan. Am Nachmittag folgen Vocalcoachings, Studioarbeit oder Songwriting, vor allem in Liechtenstein oder der Schweiz. „Am Abend ist dann wieder Family-Time angesagt“, sagt sie.
Das Bühnenleben und die Mutterrolle unter einen Hut zu bringen, sei für sie anfangs herausfordernd gewesen. „Die Auftritte sind anstrengend und oft nachts. Aber wenn ich nach Hause komme, wartet das Familienleben.“ Unterstützung erhält sie dabei unter anderem von ihren Eltern. „Oma und Opa sind Gold wert“, betont sie.
Dass Musik einmal ihr Leben bestimmen würde, war früh klar. Ela Zuberi stammt aus einer Musikerfamilie, ihr erster Auftritt folgte bereits im Kindergarten. Im Jahr 2009 nahm sie an der Vorarlberger Misswahl teil, sammelte Bühnenerfahrung und arbeitete als Model. Doch ihr Herz gehörte immer der Musik. „Ich wollte schon als Kind Sängerin werden“, erzählt sie, während sie durch ein Fotoalbum blättert.
2006 präsentierte sie ihr erstes Soloprojekt, seither entwickelte sich ihre Karriere stetig weiter. Heute ist sie sowohl solo als auch mit der Band „Die Partyböcke“ unterwegs. „Meine zweite Familie.“ Aufgetreten ist sie unter anderem auf dem Cannstatter Wasen, dem Münchner Oktoberfest, im Bierkönig auf Mallorca.
Mittlerweile schreibt Ela Zuberi ihre Songs selbst. Inspiration findet sie überall: im Alltag, beim Fernsehen oder zu Hause im Arbeitszimmer. „Dann tippe ich schnell Stichworte in den Laptop, damit die Idee nicht verloren geht.“ Besonders stolz ist sie darauf, ihre eigenen Texte zu singen. „Da steckt meine persönliche Note drin.“
Vorarlberg sei für Schlagerkünstlerinnen allerdings ein schwieriges Pflaster. „Man muss rausgehen. Vorarlberg ist für meinen Bereich ein bisschen zu konservativ“, sagt Ela Zuberi offen. Deutschland, die Schweiz oder Mallorca bieten deutlich mehr Möglichkeiten. Für die kommenden Monate ist ihr Kalender bereits prall gefüllt. „2026 ist schon vollständig durchgeplant“, sagt sie. Im Laufe des Jahres will sie sechs bis sieben neue Songs veröffentlichen, unter anderem ein Duett mit einem bekannten Mallorca-Sänger, das im April erscheinen soll. Musikalisch möchte sie sich aber wieder stärker ihren Wurzeln widmen: „Schlager und Popschlager sollen künftig im Mittelpunkt stehen.“ vn-tas


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