Trotz Teuerung: Ballsaison sorgt für starke Umsätze im Handel

wien Die Ballsaison bleibt trotz angespannter wirtschaftlicher Lage ein bedeutender Impulsgeber für den österreichischen Handel. Laut aktuellem Consumer Check des Handelsverbands, durchgeführt von Reppublika Research & Analytics, planen 17 % der Österreicherinnen und Österreicher, in der laufenden Ballsaison mindestens einen Ball zu besuchen. Wer einkauft, gibt dafür im Schnitt 201 Euro im stationären und Online-Handel aus – exklusive Ballkarten, Anreise oder Konsumation am Ball selbst.

„Die Ballsaison ist kein Luxus-Phänomen, sondern ein wichtiger Wirtschaftsfaktor mit regionaler Breitenwirkung – vom Mode- über den Schuhhandel bis zur Parfümerie“, betont Rainer Will, Geschäftsführer des freiwilligen, überparteilichen und unabhängigen Handelsverbands.

Besonders gefragt sind heuer Faschings- und Maskenbälle (31 %), gefolgt von Schul- oder Universitätsbällen (28 %) sowie Bauernbällen (21 %). Auch Bälle von Einsatzorganisationen (19 %) sowie regionalen Institutionen (18 %) spielen eine zentrale Rolle.

Fast jeder Zweite (48 %), der einen Ball besucht, plant im Vorfeld gezielte Einkäufe. Besonders gefragt sind Abendkleider bzw. Anzüge oder Tracht, dazu Schuhe sowie Schmuck und Accessoires. Kosmetik- und Stylingprodukte ergänzen den klassischen Ballbedarf.

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