Countdown für den neuen Messepark

Fahrplan für 200 Millionen Euro-Investition: Was die Kunden erwartet, wenn ab Ostern gebaut wird.
Dornbirn Der Countdown läuft für das Mammutprojekt, gestartet wird mit dem Umbau des Messeparks nach Ostern. Jetzt informierten die Projektverantwortlichen über den Zeitplan und die Maßnahmen für den Umbau, der aus dem Messepark eine völlig neue Shopping-Mall macht.
Einkaufen im Messepark sei auch während der Bauzeit möglich, bekräftigt Messepark-Geschäftsführerin Nicole Schedler: „Ein Großteil der Geschäfte bleibt weiterhin im Messepark, allerdings an teilweise veränderten Standorten.“ Die Kunden sollen sich auch während der Bauphase wohlfühlen, betont Schedler: „Wir planen viele Highlights und Überraschungen bis zur ersten Bauteil-Eröffnung Anfang 2028.“ Der Umbau ist in zwei Phasen zu je 20 Monaten geplant.
In der ersten Bauphase werde der Parkplatz Ost beim Interspar mit den angrenzenden Gebäudeteilen abgebrochen. Anschließend könne dann der Aushub für die neue Tiefgarage beginnen. Der Messepark und der Interspar sind ab diesem Zeitpunkt über das Parkdeck und die Lifte sowie über den Parkplatz West direkt und bequem erreichbar. Die wegfallenden Parkplätze
werden durch zusätzliche Parkflächen in unmittelbarer Nähe zum Einkaufszentrum ersetzt. „Wir haben dafür die angrenzenden Grundstücke, wo schon in Messezeiten geparkt werden konnte, angemietet und für ein komfortableres Parken befestigt.“
Weitere Parkplätze sind während der Bauzeit im bestehenden Parkhaus und auch beim neuen Standort direkt beim Media Markt zu finden. Ein eigenes, auf die jeweiligen Bauphasen abgestimmtes Verkehrskonzept stelle einen optimalen Ablauf für die Zu- und Abfahrten sicher. Für den öffentlichen Verkehr werden temporäre Haltestellen eingerichtet.
Nicht nur die Park- und Verkehrssituation rund um den Messepark muss angepasst werden. Die Messepark-Geschäftsführerin und ihr Team haben in den letzten Monaten intensive Vorbereitungen getroffen, das Einkaufen im Messepark auch während der beiden Bauphasen bestmöglich zu organisieren.
Logistische Meisterleistung
Ein besonders großes Anliegen für das Management des Messeparks waren die persönlichen Gespräche mit den Shoppartnerinnen und -partnern. „Wir unterstützen unsere Shoppartner, indem wir Ausweichflächen anbieten und das Einkaufen während der Bauzeit besonders interessant und abwechslungsreich gestalten werden.“ Für den neuen Messepark wird der bewährte Mix fortgesetzt, so Schedler gegenüber den VN. „Wir wollen internationale Brands und neue Konzepte – dazu sind wir auch verpflichtet – und die Vorarlberger Händler mit ihren Angeboten, die bei den Kunden sehr gut angenommen werden.“ Einige Händler haben aus verschiedenen Gründen – von der Pensionierung bis zur Änderung der Öffnungszeiten – den Weg in die Innenstadt oder an andere Orte gesucht, so Schedler.
Bereits vor dem Start der Bauarbeiten wird es die ersten Veränderungen geben. Gestartet werden die Vorbereitungen bereits Ende Februar mit der Eröffnung des Media Markts im direkt angrenzenden Gebäude neben dem ÖAMTC.
Die durch den Umzug von Media Markt freiwerdende Fläche wird dann zur vorübergehenden Heimat für all jene Shops, die durch die Bautätigkeiten nicht an ihrem ursprünglichen Ort bleiben können. Schedler: „Einige Shops aus der Mall im Ost-Bereich übersiedeln hierher, es haben sich aber auch neue Brands angemeldet, die schon während der Bauphase mit neuen Shops im Messepark dabei sein wollen. Während des Umbaus wird es auch ein vielfältiges kulinarisches Angebot geben, verspricht die Messepark-Geschäftsführerin. Die nötigen Lagermöglichkeiten finden die Shoppartner im Messequartier. Dort werden während der Bauzeit zusätzliche Flächen angemietet. VN-SCA, VMM
„Großteil der Geschäfte bleibt im Messepark, allerdings an teilweise anderen Standorten.“



„Großteil der Geschäfte bleibt im Messepark, allerdings an teilweise anderen Standorten.“
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