„Elektronische Maßschneiderei“ stark nachgefragt

Dietmar Alge ist mit der Ertragssituation seines Unternehmens zufrieden. alge

Dietmar Alge ist mit der Ertragssituation seines Unternehmens zufrieden. alge

Alge Electronic rechnet für 2019 mit Umsatz von 8,4 Millionen Euro.

Lustenau Die Alge Electronic GmbH in Lustenau hat im Geschäftsjahr 2018 einen Umsatz von 7,83 Millionen Euro erzielt, ein Plus von elf Prozent gegenüber 2017. Damit habe das Unternehmen das höchste jemals erzielte Geschäftsvolumen in den Büchern stehen, wie der geschäftsführende Gesellschafter und ehemalige Landtagsabgeordnete Dietmar Alge erklärt. Auch die Ertragssituation bezeichnet Firmenchef Alge gleich wie in 2017 als „zufriedenstellend positiv“. Der bereits veröffentlichte Jahresabschluss für 2017 untermauert diese Aussage.

Bauteil- und Baugruppen

Alge Electronic ist auf die Entwicklung und Herstellung von elektronischen Bauteilgruppen und Baugruppen bis hin zum fertigen Produkt spezialisiert. Alge beschreibt das Unternehmen als „elektronische Maßschneiderei“. Zu den Kunden gehören insbesondere Unternehmen aus den Bereichen Industrie, Verkehr, Medizin und Landwirtschaft. Der Export-
anteil liegt bei etwa 45 Prozent. Die meisten ausländischen Kunden kommen aus Deutschland, Italien und der Schweiz. Aktuell beschäftigt das Unternehmen 53 Mitarbeiter. Rund 20 Prozent der Beschäftigten haben bei Alge Electronic mit der Lehre begonnen.

Bei aller vorsichtigen Prognose, so Alge, könnte es 2019 in diesem Tempo weitergehen. Denn für heuer erwartet Alge Electronic einen Umsatz von bis zu 8,4 Millionen Euro. Diese Einschätzung sei möglich, da das Unternehmen per 1. Jänner 2019 bereits über 90 Prozent des Vorjahresumsatzes als Auftragsbestand im Haus habe, vieles davon mittels teils mehrjährigen Rahmenverträgen. Als eine der maßgeblichen Herausforderungen in 2018, aber auch in der Gegenwart, bezeichnet Dietmar Alge die schwierige Situation am Beschaffungsmarkt für elektronische Bauteile, die von Alge Electronic international zugekauft werden müssen. „An der weltweiten Elektronik-Produktion hat Europa nur einen Anteil von etwa zehn Prozent am Weltmarkt. Dazu kommt die derzeit gute Konjunktur.“ Folglich gebe es Engpässe etwa bei Dioden, Transistoren oder Mikroprozessoren.

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