Verkehrssituation im Klostertal

Die Anwohner an der S16 (Braz, Dalaas, Wald, Klösterle etc.) sind echt nicht zu beneiden, dass sie an den zwischenzeitlich fix bekannten Wochenenden das ganze Stauthema über sich ergehen lassen müssen und ihnen in Wahrheit keine Beachtung geschenkt wird. Da gibt es einen selbst ernannten „Verkehrsflussexperten“ von der BH Bludenz, dessen oberstes Ziel (selbst im Fernsehen geäußert) die „Aufrechterhaltung des Verkehrsflusses“ ist. Endlich ist „die Katze aus dem Sack“! Es geht nicht darum, Wohndörfer vom Massenverkehr freizuhalten, sondern dem Begriff „Verkehr“ gerecht zu werden! Am letzten großen Stauwochenende gab es großartige Abfahrtssperren (mit Verbotstafeln!), welche die Autofahrer im großen Stil missachtet haben, und dies ohne Konsequenzen. Sogenannte „Securits“ waren dort abgestellt, wo ohnehin Schranken die Auffahrt auf die S16 unmöglich machten. Aber an den Abfahrt-Hotspots haben sie sich allesamt versteckt, vermutlich auf Anweisung des Verkehrsflussexperten. Der Verkehr muss ja fließen und außerdem ist der Tourismus sehr wichtig. Das ist auch in Tirol wichtig, aber da wird konsequent vorgegangen gegen „Stauflüchtlinge“, die Verbote missachten. Liebe Bewohner Klostertals, schade, dass ihr jahrelang verschaukelt und mit scheinheiligen Maßnahmen vertröstet werdet! Diese Respektlosigkeit steht euch nicht zu!

Max Riffler, Bartholomäberg

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