Verfügbare Ausgaben:
Zoom
Textansicht einblenden

Titelblatt

Altachs Traum von Europa ist geplatzt

Die Rheindörfler mussten sich im Halbfinale zur Europa League-Qualifikation bei Austria Wien mit 0:1 geschlagen geben. Dabei war die Elf von Coach Alex Pastoor über weite Strecken das bessere Team. »C1 gepa

Die Ferrari-Krise hat ein Gesicht

Mattia Binotto, Teamchef von Ferrari, ist bei der Scuderia zum Gesicht der Krise des traditions­reichen Rennstalls aus Italien geworden. »C2

Doppelmayr erwartet Umsatzrückgang

Bis September werden 500 Mitarbeiter in Wolfurt in Kurzarbeit sein. In den Sommermonaten werden zudem Teile der Produktion für bis zu drei Wochen gestoppt. »D2

Vorarlberg

Aufstand in Belgrad

Bei Protesten gegen eine geplante neue Corona-Ausgangssperre in Serbien ist es zu Ausschreitungen gekommen. Demonstranten warfen am Dienstagabend in Belgrad Steine auf Polizisten und feuerten Leuchtraketen ab, wie Fernsehbilder zeigten. Eine Gruppe Demonstranten stürmte das Parlamentsgebäude. Die Polizei setzte Tränengas ein. 43 Polizisten und 17 Demonstranten wurden verletzt. AFP

Politik in Kürze

Pensionspaket für Bauern in KritikWien Der Nationalrat hat Verbesserungen für Bauernpensionen beschlossen.

Lumpazi

Ein oft scherzhaft gebrauchtes Scheltwort für einen liederlichen, unzuverlässigen Menschen.

Wanderarbeit

Umso länger uns die Coronapandemie beschäftigt, umso öfter werden wir auf ein paar unbequeme...

Zum Helfen bestimmt

Bregenz Bei Alexandra Loser deutete ursprünglich wenig auf das hin, was sie nun ist: eine hohe...

Bauch frei!

Bei ihren Oberteilen macht Christina (22) aus Bregenz gerne halbe Sachen. VN/Steurer

Lokal

Lkw kippt um

Bei einem Verkehrsunfall am Mittwochnachmittag in Koblach ist ein Lkw-Fahrer verletzt worden. Der Mann aus Thüringen wollte von der Autobahn auf die L190 abfahren, als sein Lkw von der Straße abkam und umkippte. Das 34,5 Tonnen schwere, beladene Fahrzeug geriet auf die Gegenfahrbahn, kam ins Schleudern und kippte um. Durch den Unfall wurden eine Straßenlaterne und ein paar Bäume schwer beschädigt. Der Fahrer konnte sich noch selbst aus dem Fahrzeug befreien und wurde ins Spital gebracht. D. Mathis

Sturz beim Wandern

Am Mittwochnachmittag kam eine 70-Jährige auf einem Wanderweg bei der Unteren...

Chronik

Leserbriefe

Meinungsvielfalt heute

Prof. K. Liessmann berichtet, dass je mehr von Diversität die Rede sei, desto einförmiger werde das Denken. Dies passt etwa zur Ansage von Bundeskanzler Kurz, wenn er meint, dass nach der Coroana „Epidemie“ nichts mehr so sein werde wie früher und es eine „neue Normalität“ geben würde. Der Probegalopp hat mit dem Coronavirus bereits stattgefunden, indem das gesellschaftliche Leben lahmgelegt und Isolationshaft über den Bürger verhängt wurde. Grundrechte wurden außer Kraft gesetzt und Staaten wurden in den Bankrott getrieben. Die Kirche musste zusperren, was der Episkopat widerspruchlos hinnahm. Die links-orchestrierten Medien schlugen bereitwillig den Takt dazu.Jede Jahreszeit hat ihr sakrosanktes Thema, wie Kohlendioxid-Ausstoß, Klimawandel oder Rassismus. Das Coronavirusthema kommt auch deshalb gelegen, weil man damit weiter über das drohende EU-Finanzdebakel den Mantel des medialen Schweigens hüllen kann. Wer anderer Meinung ist, exponiert sich und gilt gleich als (rechter) Extremist oder ganz geläufig als Verschwörungstheoretiker, eine Bezeichnung aus dem Indexlexikon des Gutmenschen. Um jede Diskussion gleich im Keime zu ersticken, benützt die Gutmenschenspezies gerne Kampfbegriffe wie „Verschwörungstheorie“, „Haß“ oder „Hetze“. Der Gutmensch drückt sich politisch korrekt aus, im Glauben und mit der Absicht, den Andersdenkenden leicht mundtot machen zu können.Dr. Jakob Neyer, Egg

Charakter und Anstand

Menschen mit Anstand und Charakter werden in unserer Gesellschaft immer seltener. Bei Politikern sind es Ausnahmen. Aktuell schlägt der Fall Gabriel in Deutschland hohe Wellen. Man denkt, dass jemand wie der ehemalige SPD-Politiker und Bundeswirtschaftsminister sich auf die Seite und in den Dienst der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gestellt und für bessere Arbeitsbedingungen gekämpft hätte. Doch weit daneben, er entschied sich für das Kapital.Ähnliches kennen wir ja von Eva Glawischnig, die beim Glücksspielkonzern Novomatic angestellt wurde, einem Unternehmen, das in der Vergangenheit immer wieder das Ziel von Kritik seitens der Grünen und auch Glawischnigs selbst war.Der Ibiza-Untersuchungsausschuss wiederum führt vor Augen, wie in Österreich der Proporz geht. Jeder, der alt genug ist, weiß, dass es den Postenschacher schon immer gegeben hat, egal welche Couleur die Regierungspartei gerade hatte. Beim Parteisponsoring darf davon ausgegangen werden, dass der Großspender eine Gegenleistung erwartet, politische Gefälligkeiten etc. So funktioniert nun einmal jedes Netzwerk, es beginnt auf der kleinsten Ebene, nicht nur in der Politik, sondern auch in Wirtschaft und Gesellschaft. Also sollten wir aufhören, so zu tun, als wären es immer die anderen.Gertraud Walch, Rankweil

„Das beleidigt mich“

Der türkische Botschafter Ocan Ceyhun wurde von der österreichischen Bundesregierung für seine zutiefst christenfeindliche Aussage über unsere Weihnachtsfeste gerügt. Er meinte, die gehen in egoistischer Manier, ziehen sich in ihre vier Wände zurück und verteilen keine Geschenke wie wir das tun. Worauf dieser von unserer Integrationsministerin gerügt wurde. Das hat den feinen Herrn natürlich in seiner Ehre verletzt, wie er sich ausdrückte. Auf die türkischen Radaubrüder bei der Kurdendemo angesprochen, fand er nichts Schlechtes, die armen Kids seien provoziert worden. Und übrigens sei diese innertürkische Kampftruppe der Grauen Wölfe gar nicht anwesend gewesen! Wenn‘s die wirklich hier gibt, wären das die neuen Nazis? (Frage an unsere klugen Historiker)Ich glaube der Herr Botschafter hat seine Aufgabe, die er hier ausführen soll, verkannt. Er soll dafür sorgen, dass seine Volksgruppe, hier in ihrem Gastland integriert und angenommen wird und hier nicht Zwietracht sät. Gerne erinnere ich mich zurück, an die ehemaligen Gastarbeiter, das waren noch nette friedliche Menschen. Eines verstehe ich aber nicht, dass dieser hochgebildete Mensch, bei solch unkultivierten Österreichern abeiten will.Helmut Starzinger, Bregenz

Kickl und der Oberste Gerichtshof

In der Reihe „Das aktuelle Recht“ erwähnt Herr RA Dr. Helgar Schneider in Zusammenhang mit den ab 1. 1. 2017 verschärften Formvorschriften für fremdhändige Testamente eine neue Entscheidung des Obersten Gerichtshofes, wonach diese neuen Formvorschriften „streng zu befolgen seien, da es nämlich nicht Sache der Gerichte, sondern der Gesetzgebung sei, zu strenge Vorschriften zu lockern“ (oder zu milde zu verschärfen). Nichts anderes – lediglich mit anderen Worten, inhaltlich jedoch deckungsgleich – hat Ex-Innenminister Kickl seinerzeit zum Ausdruck gebracht, als darauf hin zu weisen gewagt hat, dass die Justiz der Politik und nicht umgekehrt zu folgen hat, wofür er postwendend „geprügelt“ worden ist. Sogar unsere Ex-Kanzlerin und Alt-OGH-Vizepräsidentin Bierlein hat sich – entgegen obiger Rechtsansicht ihrer OGH-Kollegen – bemüßigt gesehen, Kickl deswegen heftigst zu kritisieren. Die von Kelsen in der Verfassung festgeschriebene Gewaltenteilung ist für manche eben schwer zu verstehen. Dr. Jörg Frey, Feldkirch

Förderung der „Pleitegeier“

Man glaubt es kaum, wenn man in den Nachrichten die gigantischen Förderungen für die Fluggesellschaften erfahren muss. Offensichtlich wurde hier „durch die Bank“ ohne jegliche Rücklage gewirtschaftet. Den wenigsten Fluggesellschaften gehören die Flugzeuge. Bei den Flugpreisen wurde auf Biegen und Brechen unterboten. Jetzt dürfen wir alle diese „Suppe“ auslöffeln! Als Draufgabe haben die Flieger die Coronapandemie in die ganze Welt getragen. Mit den Flugpreisen kann man ja nicht einmal das ohnehin steuerfrei Kerosin bezahlen. Die Bundesregierung fordert im Gegenzug eine saubere Preisgestaltung im Interesse des Klimaschutzes, und postwendend senkt man die Lande- und Startgebühren in Schwechat – Kosten, die wiederum wir alle schlucken müssen. Jenen, die jeden Cent dreimal umdrehen müssen, spendiert man ein Taschengeld.Der gesamten Ärzteschaft und dem Pflegepersonal , das tagtäglich Ihr Leben riskieren muss, um Managementpleiten der Regierung auszubügeln, applaudiert man und und spendet Peanuts. Jenen 20 Prozent, die das österreichische Vermögen in Händen haben und keinen Finger rühren, getraut man sich nicht einmal in dieser Situation, wenigstens einen befristeten Obulus abzuverlangen. So sieht’s aus!Ing. Gerhard Miltner, Bregenz

Blümels bedenklicher Wortschatz

Die Antworten bei seiner Befragung durch die leider sehr schwachen Oppositionsparteien lassen verschiedene, auch schlimme Vermutungen aufkommen. Kann dieser junge Finanzminister, der vorgibt auf fast alle Fragen Erinnerungslücken zu haben, noch fähig sein, die im Budget enthaltenen Milliar-denbeträge den richtigen Stellen zuzuordnen? Wird er morgen noch wissen, was er gestern verordnet hat? Hat er nicht unserem Bundespräsidenten Van der Bellen in die Hand versprochen, das Amt des Finanzministers zum Wohle Österreichs auszuüben? Sollte sich Jungkanzler Kurz nicht Gedanken über Blümels Verhalten machen, sich gar zu fürchten beginnen?Hans Gamliel, CH-Rorschach

Vernunft und Ethik

Zum Leserbrief „Herr und Frau Mohr“ von Mag. Dr. Hildegard Pfanner, VN vom 7. 7. 20:Dieser Beitrag über den in letzter Zeit so umstrittenen Namen Mohr war eine Wohltat für meine Seele.Ich wünschte mir, dass alle Leserbriefe mit diesem Einfühlungsvermögen und der Menschlichkeit geschrieben würden. Ich halte nicht viel von Tradition, aber in diesem Fall ist sie gerechtfertigt. Ich danke für diesen schönen Beitrag mit den wunderbaren Recherchen, die zum Allgemeinwissen und zum Frieden in unserem Land einen wertvollen Beitrag leisten.Martin Falger, Lustenau

Verständnis für Ärger

Zum Leserbrief „Ewiges Katz-und-Maus-Spiel“ von Marina Maric, VN vom 6. 7. 2020:Ich kann die Wut von Frau Maric aus Lustenau sehr gut verstehen. Aber das Argument des Polizeibeamten, dass sich die Polizei dafür nicht recht zuständig fühle, weil ja die Tankstelle an diesen Rasern und Autoposern verdient, schlägt dem Fass den Boden aus. Vielleicht hätten Sie diesem Herrn klar machen müssen, wem er und die Kollegen die kostenlose Arbeitskleidung und das Gehalt zu verdanken hat.Eva Tomasini, Wolfurt

Sport

Deutschland ruft

Christian Gebauer verlässt den Cashpoint SCR Altach ablösefrei und heuert beim deutschen Bundesliga-Aufsteiger Arminia Bielefeld an. In drei Jahren im Rheindorf erzielte der Flügelflitzer 15 Tore und 18 Assists. gepa

fussballszene

InteresseLübeck Der deutsche Drittliga-Aufsteiger VfB Lübeck ist an einer Verpflichtung des früheren...

Termine der Trophy fix

Das Programm für die Wolfurt Trophy der Beachvolleyballer vom 6. bis 9. August steht. Gestartet wird mit dem Wann und Wo Beachvolleyball Camp (Bild) für Kinder und Jugendliche in der neuen Arena an der Ach. Am 7. August beginnt der Hauptbewerb für Damen und Herren und auch die Bagger-Partie der Hobbyspieler. Halbfinale und Finale stehen am Sonntag, 9. August ab 8 Uhr auf dem Programm. Anmeldungen für das Camp und die Baggerpartie sind unter wolfurttrophy.cc möglich. VCW

Palm Beach Snowboarder Alex Pullin ist tot.

Ländleszene

Neue AufgabeBregenz Der ehemalige SW- Bregenz-Offensivspieler Daniel Sobkova wechselt zum FC Schaan nach...

Dornbirn

Gemaltes Glück

Was ist Glück? Mit dieser Frage beschäftigten sich die fleißigen Maler des 50. Internationalen Raiffeisen Jugendwettbewerbs 2020. Alle Schüler der Volks- und Mittelschule Lech waren eingeladen, ihre ganz persönlichen Glücksmomente farbenfroh aufs Papier zu bringen. Ende Juni wurden sodann alle 70 Zeichnungen dem Publikum präsentiert. Kinder, Eltern und Lehrer sahen zum ersten Mal die gesamte Palette an Kunstwerken. Die 15 besten Zeichnungen wurden bereits davor von einer Jury prämiert. Für die Gewinner gab es tolle Preise und für jede Zeichnung bekam jedes Kind eine Überraschung. Raiba Lech

Feldkirc

Käse und Marken

Erfreuliche Nachrichten für Altenstadt: Ab dem 4. August wird das Bregenzerwälder Käsehaus mit der Postpartnerschaft starten. Bürgermeister Wolfgang Matt und Ortsvorsteher Josef Mähr gratulierten dem Team zur neuen Aufgabe. Stadt

Bregenz

Bludenz

Menschen

Promis im Blitzlicht

Streit um KarikaturMünchen Eine Karikatur der ehemaligen Bayern-Stars Arjen Robben und

Markt

Wirtschaft aktuell

Casinos streichen 500 StellenWien Der Aufsichtsrat der Casinos Austria AG hat das sogenannte „ReFIT“-Sparpaket gebilligt.

15

Millionen Euro beträgt der Coronaschaden für die Messe Friedrichshafen,...

Personalia

Dominik Bischof ergänzt als neuer Wirtschaftsanwalt das Team der Dornbirner Kanzlei TWP Rechtsanwälte.

Wolfgang Huber (Huber Ingenieurbüro, Weiler) wurde als Obmann der Fachgruppe Ingenieurbüros bestätigt.

Richard Bilgeri (Rauchfangkehrer Bilgeri) wurde als Innungsmeister der Rauchfangkehrer bestätigt.

Christian Thaler (Chrysanth Thaler Stahlbau, Hard) wurde als Innungsmeister der Metalltechniker...

Kultur

Welt

Drama in der Klamm

Pernegg Bei einem Felssturz in der Bärenschützklamm bei Mixnitz nördlich von Graz sind am...

Film ab!

Onlinevideos statt Laufstegschauen in Paris: Dieses Model spielt im Kurzfilm von Designer Julien Fournie ein tragende Rolle. APA

Kuscheln mit Mama

Grau, faltig und ziemlich herzig: Im Tiergarten Schönbrunn gibt es Nachwuchs bei den Mähnenrobben. Der kleine Meeressäuger, der am 2. Juli zur Welt kam, wiegt knapp zehn Kilogramm. „Peaches macht sich als Mutter ganz prima. Sie säugt ihr Kleines und gibt gut darauf acht“, erzählte Direktor Stephan Hering-Hagenbeck. APA

Und da war noch . . .

. . . ein tunesischer Migrant, der mit seinem Holzboot auf Lampedusa angekommen ist und einen...
Bitte melden Sie sich an, um den Artikel in voller Länge zu drucken.

Bitte geben Sie Ihren
Gutscheincode ein.

Der eingegebene Gutscheincode
ist nicht gültig.
Bitte versuchen Sie es erneut.
Per E-Mail teilen
Entdecken Sie die VN in Top Qualität und
testen Sie jetzt 30 Tage kostenlos.