Wir sind gegen Fracking! – Wirklich?

Die Suche nach Schiefergas zur Energiegewinnung stößt in Europa auf großen Widerstand – doch unser Hunger nach Energie scheint grenzenlos zu sein. foto: fotolia
Die Suche nach Schiefergas zur Energiegewinnung stößt in Europa auf großen Widerstand – doch unser Hunger nach Energie scheint grenzenlos zu sein. foto: fotolia

Unser Lebensstil verbraucht sehr viel Energie.

19:30 Kolpinghaus, dornbirn. Der Gesellschaftspolitische Stammtisch der Katholischen Kirche Vorarlberg beschäftigt sich heute mit dem sehr aktuellen Thema Fracking. Wir sind gegen Fracking!? Aber sind wir auch bereit, unseren eige­nen Lebensstil zu ändern? Fukushima zeigt uns die Risiken der Atomenergie erschreckend auf. Bilder versunkener Ölplattformen sind uns noch aus den Medien in Erinnerung. So kann es nicht weitergehen, darin sind wir uns einig. Zudem wollen wir uns auf Dauer nicht auf Energieimporte aus anderen Ländern verlassen. Kaum suchen wir aber in unserer eigenen Region nach neuen Energiequellen – Stichwort Fracking – protestieren wir lautstark dagegen. Was ist der Ausweg aus diesem Dilemma?

Das Impulsreferat wird die Frage klären, welche Chancen Fracking bietet und wie es mit den Risiken aussieht. Im Anschluss daran soll die Frage aber grundsätzlicher diskutiert werden: Reicht es, vermeintlich saubere Energiequellen auszubauen, oder müssen wir die Energiewende ganz neu denken? Reicht es, nur für oder gegen Fracking zu sein, ohne sich selber bei der Nase zu nehmen? Wie kann ein Lebensstil aussehen, der weniger Energie beansprucht? Das Impulsreferat hält Dietmar Buhmann vom Umwelt­institut Vorarlberg. Auf dem Podium diskutieren Dietmar Buhmann, Adi Groß (Energiezukunft Vorarlberg), Roland Mangold (Faktor Natur), Eva Winter (Verein Tankstelle Bregenz). Die Moderation übernimmt Dr. Petra Steinmair-Pösel, Sozial­ethikerin an der Uni Wien. Der Eintritt ist frei. Info: www.kath-kirche-vorarlberg.at

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