Lieder mit viel Tiefe

20:00 tik (alte stadthalle), dornbirn. Es gibt so wahnsinnig viele junge Songwriter-innen – und es scheinen immer mehr zu werden. Gibt es irgendeinen Ort, wo die sich vermehren? Bei vielen Stimmen könnte man den Namen nicht nennen, wenn man das Gesicht dazu nicht sähe, denn viele ähneln einander doch sehr. Damit ein Künstler so sehr begeistert, dass er aus der Masse hervorsticht, muss er nicht unbedingt den Folk neu erfinden. Er muss einfach eine Stimme haben, die berührt – oder in diesem Fall sie: Rachel Sermanni. Da hatten „Mumford and Sons“ mal ein gutes Händchen, als sie die schottische Sängerin Rachel Sermanni zu „Communion Records“ brachten.

Es ist erstaunlich, wie viel Tiefe die Lieder der erst 20-Jährigen auszeichnet, aber kein Wunder, wenn man sich an „Tom Waits“ und „Nick Drake“ orientiert und von „Mumford and Sons“ oder „Fink“ unterstützt wird. VVK: Ö-Ticket, www.rachelsermanni.net foto: hombauer

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