Neue Erkenntnisse durch Dino-Embryos

Bonn Der Nachwuchs der Oviraptoren-Dinosaurier hat sich einer Studie zufolge unterschiedlich rasch in seinen Eiern entwickelt – und weist somit Ähnlichkeiten zu modernen Vögeln auf. Dies fanden Paläontologen der Universität Bonn mit Wissenschaftern aus Taiwan, der Schweiz und des Heinz-Maier-Leibnitz-Zentrums (MLZ) Garching heraus. Bisher wurde vermutet, dass die vor 88 bis 66 Millionen Jahren in Zentralasien lebenden Oviraptoren-Dinos hinsichtlich ihrer Reproduktionsbiologie zwischen modernen Krokodilen und Vögeln anzusiedeln sind. Die Wissenschafter untersuchten, wie unterschiedlich weit die Entwicklung der Embryonen in drei 67 Millionen Jahre alten Oviraptoreneier-Fossilien fortgeschritten war. Die Ergebnisse legen nahe, dass die zweibeinigen Oviraptoren hinsichtlich ihrer Fortpflanzungsbiologie eher modernen Vögeln ähnelten, deren Küken zu unterschiedlichen Zeiten schlüpfen – und nicht den Krokodilen oder Schildkröten, deren Nachwuchs gleichzeitig aus dem Ei kriecht.

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