Ein britischer Forscher züchtet Nasen im Labor

Alexander Seifalian zeigt eine synthetische Nase.  PHOTO: AP
Alexander Seifalian zeigt eine synthetische Nase. PHOTO: AP

london. Alexander Seifalian, Forscher am University College in London, und seine Mitarbeiter züchten im Labor eines Londoner Krankenhauses aus Stammzellen menschliche Nasen, Ohren und Blutgefäße. Künstliche Körperteile, die in britischen Laboren gezüchtet wurden, haben bisher nur wenige Menschen erhalten. Unter anderem handelte es sich um Tränenkanäle, Blutgefäße und Luftröhren, Gewebe also, das nach der Einpflanzung äußerlich nicht sichtbar ist. Jetzt hoffen die Forscher, bald die erste teilweise aus Stammzellen geschaffene Nase verpflanzen zu können. Die soll ein Brite erhalten, der seine eigene durch eine Krebserkrankung verloren hat. Seifalian und sein Team haben ihm im vergangenen Jahr die neue Nase vorerst in den Arm implantiert, damit Haut darüber wächst. Die ersten Labor-Ohren sollen im Laufe des Jahres in Indien und London erprobt werden.

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