An Traditionen festhalten

Zwei Drittel der Österreicher wollen trotz Coronakrise Weihnachten wie immer feiern.

Wien Weihnachten in der Coronakrise. Das Verhalten der Menschen an den Weihnachtstagen hat einen erheblichen Einfluss auf den weiteren Verlauf der Pandemie und stellt somit viele vor eine große Herausforderung. Laut einer aktuellen Umfrage der Makam Research GmbH wollen sich zwei Drittel der Österreicher aber trotz Corona nicht die Freude an Weihnachten verderben lassen. „67 Prozent der Befragten planen, das Weihnachtsfest genauso zu verbringen wie immer“, hieß es am Donnerstag in einer Aussendung. Sechs Prozent  planen eine Selbst­isolation in der Woche vor dem Fest, um die Familie treffen zu können.

Während sich der Großteil der Bevölkerung hinsichtlich der Personenanzahl bei der privaten Weihnachtsfeier nicht einschränken will, wollten zwölf Prozent der Befragten das Fest heuer mit weniger Familienmitgliedern und Freunden als gewohnt begehen. Vor allem Personen aus der Generation 60plus zeigten sich hinsichtlich großer Familienfeiern distanziert. So will knapp jede bzw. jeder Fünfte aus dieser Altersgruppe die Anzahl der Kontakte auch bei den Weihnachtsfeierlichkeiten reduzieren.

Gefahr der Vereinsamung

Damit einher geht, dass rund vier Prozent der Bevölkerung beim heurigen Weihnachtsfest auf den Umgang mit Eltern oder Großeltern verzichten werden. Tragisch ist dabei die drohende Gefahr einer sozialen Vereinsamung – zwei Prozent werden das Weihnachtsfest aufgrund von Corona heuer erstmalig allein verbringen, und weitere zwei Prozent verzichten gänzlich auf Feierlichkeiten. Die Ergebnisse resultieren aus einer Online-Befragung von 644 Österreichern ab 20 Jahren, repräsentativ nach Geschlecht und Alter.

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