Österreicher wollen sich nachhaltiger ernähren

Wien 70 Prozent der Österreicher und zwei Drittel der Europäer sind bereit, sich nachhaltiger zu ernähren. Die größten Hürden dabei sind der Preis und die fehlende klare Kennzeichnung von nachhaltigen Lebensmitteln. Das ergab eine Umfrage von Konsumentenorganisationen in elf EU-Ländern, wie die Arbeiterkammer (AK) Oberösterreich am Mittwoch berichtete. Neben der AK in Österreich haben Konsumentenorganisationen in Deutschland, Italien, Spanien, den Niederlanden, Belgien, Portugal, Slowenien, der Slowakei, Griechenland und Litauen Menschen zu nachhaltigen Lebensmitteln befragt. Ernährung ist nach Darstellung der EU-Kommission der Faktor, mit dem die Haushalte in der Europäischen Union die Umwelt am meisten belasten, noch vor Heizung oder Verkehr.

Bereits vor der Coronakrise achteten fast 20 Prozent der Österreicher „besonders“ und rund die Hälfte „etwas“ auf die ökologischen Auswirkungen ihrer Nahrungsauswahl. Der Durchschnitt aus allen elf Ländern war jeweils etwas geringer. Bei den Gründen, die einer noch nachhaltigeren Ernährung entgegenstehen, lag für rund 55 Prozent der Österreicher der Preis ganz vorn, gefolgt von einer fehlenden klaren Kennzeichnung und einem Mangel an nachhaltigen Lebensmitteln. Sieben von zehn Österreichern und mehr als die Hälfte im EU-Schnitt fordern eine verpflichtende Information über die Nachhaltigkeit eines Produktes am Etikett.

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