Mosambik leidet noch immer unter den Folgen der Zyklone

In Mosambik leben noch immer 100.000 Menschen in Notunterkünften.  Reuters

In Mosambik leben noch immer 100.000 Menschen in Notunterkünften.  Reuters

Maputo, Beira Ein Jahr nachdem die Zyklone „Idai“ und „Kenneth“ in Mosambik, Simbabwe und Malawi eine Spur der Zerstörung hinterlassen haben, leben allein in Mosambik weiterhin fast 100.000 Menschen in Notunterkünften. Darauf machte die Hilfsorganisation Care in einer Aussendung aufmerksam. Das Land bleibe anfällig für extreme Wetterereignisse. Unter dem weltweiten Temperaturanstieg infolge des Klimawandels leide das südliche Afrika besonders stark, warnte die Hilfsorganisation. Viele Länder der Region wurden in den vergangenen zwölf Monaten gleich mehrfach von extremen Wetterereignissen getroffen. Durch die Zyklone wurden mehr als 700.000 Hektar Anbauflächen vernichtet, die Verluste in der Landwirtschaft werden mit mindestens 141 Millionen US-Dollar (124,38 Mill. Euro) beziffert.

Mehrere Umsiedlungsgebiete in der von „Idai“ stark getroffenen Provinz Sofala in Zentralmosambik litten während des vergangenen Sommers unter anhaltender Dürre und anschließend starken Regenfällen und Überschwemmungen. Ernten wurden vernichtet.

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