MH17-Abschuss vor Gericht: Die vier Beschuldigten fehlten

In der abgeschossenen Boeing 777 waren fast 200 Niederländer.  Reuters

In der abgeschossenen Boeing 777 waren fast 200 Niederländer.  Reuters

Amsterdam Fast sechs Jahre nach dem Abschuss der malaysischen Passagiermaschine MH17 über der Ostukraine soll ein Strafprozess in den Niederlanden eine der schlimmsten Flugzeugkatastrophen der letzten Jahrzehnte ahnden. Angeklagt sind drei Russen und ein Ukrainer. Bei dem Absturz in dem Kriegsgebiet waren im Sommer 2014 alle 298 Insassen ums Leben gekommen.

Die Beschuldigten erschienen nicht, wie der Vorsitzende Richter Hendrik Steenhuis am Montag im Hochsicherheitsgebäude in Badhoevedorp bei Amsterdam feststellte. Den prorussischen Rebellen wird 298-facher Mord vorgeworfen.

Der Prozess, der bis ins kommende Jahr hinein dauern dürfte, wurde von Angehörigen der Opfer ungeduldig erwartet. Staatsanwältin Dedy Woei-a-Tsoi las die Namen aller Opfer vor – das dauerte fast 20 Minuten, und im Gerichtssaal wurde es still. Beteiligte sprachen von einem sehr emotionalen Moment.

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