Retter suchen unermüdlich nach vermisstem Julen

Julens Eltern Jose Rosello and Victoria Garcia müssen weiterhin bangen. Reuters

Julens Eltern Jose Rosello and Victoria Garcia müssen weiterhin bangen. Reuters

Totalan Die Bergung des in ein Bohrloch gefallenen kleinen Buben in Spanien kann frühestens heute erfolgen. Der Schacht, über den Einsatzkräfte sich Zugang zu dem seit bereits acht Tagen vermissten zweijährigen Julen Rosello verschaffen wollen, wurde bis gestern Nachmittag 53 Meter lang, informierte Juan Lopez-Escobar von den Ingenieuren am Unglücksort in Totalan bei Malaga. Damit fehlten immer noch sieben Meter. Nach Fertigstellung des Schachts müsse dieser ausgekleidet werden, um Erdrutsche zu verhindern. Diese Arbeiten nähmen Lopez-Escobar zufolge weitere fünf bis sechs Stunden in Anspruch. Dann sollen Einsatzkräfte in einem Metallkäfig den Schacht hinabgelassen werden und eine horizontale Verbindung zu dem in vier Metern Abstand gelegenen Bohrloch graben. Dies könne bis zu 24 Stunden dauern. Der Verbindungsschacht soll mit Spitzhacken gegraben werden, wenn der Boden weich genug sei. Anderenfalls kämen Presslufthammer oder Sprengstoff zum Einsatz.

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