Extreme Luftverschmutzung nach Lichterfest in Neu Delhi

Neu Delhi Das hinduistische Lichterfest Diwali hat die ohnehin schon starke Luftverschmutzung in Indiens Hauptstadt Neu Delhi in besorgniserregende Höhen getrieben. Laut Messungen der US-Botschaft lag die Luftverschmutzung am Donnerstag um 295 Punkte über dem Grenzwert von 300, ab dem die Atemluft als selbst für gesunde Menschen gefährlich eingestuft wird.

Bis in die Nacht hinein hatten die Bewohner der 20-Millionen-Einwohner-Stadt am Mittwoch Böller und Feuerwerk abgefeuert, um Diwali zu feiern. Ein Urteil des Obersten Gerichtshofs, der vor einem Monat angeordnet hatte, dass in der indischen Hauptstadt nur umweltfreundliches Feuerwerk mit geringeren Emissionen an Ruß und Rauch verkauft werden darf, blieb wirkungslos.

Nach einer Studie des Fachblatts „The Lancet“ starben im Jahr 2015 rund 2,5 Millionen Menschen in Indien an den Folgen von Umweltverschmutzung – der mit Abstand höchste Wert weltweit.

Auch an guten Tagen sind die Feinstaubwerte in Delhi ungesund. Am schlimmsten ist es jedoch im Oktober und November, wenn Bauern in umliegenden Bundesstaaten ihre Ernterückstände abbrennen.

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