Stichproben und Rückholaktion im Gang

Linz. Nach dem Auftauchen von nach Österreich importierten gekochten und geschälten Eiern aus Deutschland, die mit dem Insektizid Fipronil belastet sein könnten, ist in Oberösterreich eine Rückholaktion angelaufen. Das teilte der zuständige Landesrat Rudi Anschober (Grüne) am Freitag mit. Gleichzeitig überprüfte die Lebensmittelaufsicht in Oberösterreich Betriebe, die stark im Eier-Import tätig sind.

Vorerst wurden 25 Proben gezogen, die bis kommende Woche analysiert werden. Alle österreichischen Produkte hätten sich bei Beprobungen als „sauber“ erwiesen.

In Belgien, den Niederlanden, Deutschland und Frankreich wurden nach Angaben der EU-Kommission wegen dem Fipronil-Skandal bisher landwirtschaftliche Produktionsstätten geschlossen. Verseuchte Eier seien bisher nach Schweden, Frankreich, Großbritannien, Österreich, Irland, Italien, Luxemburg, Polen, Rumänien, Slowakei, Slowenien und Dänemark exportiert worden. Außerhalb der EU seien mit Fipronil verseuchte Eier auch in der Schweiz und in Hongkong festgestellt worden.

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