Minen-Betreiber verklagt

Brasilia. Nach dem verheerenden Dammbruch an einer Eisenerzmine haben brasilianische Staatsanwälte die Bergbaukonzerne BHP Billiton und Vale auf umgerechnet 38 Milliarden Euro verklagt. Die zivilrechtliche Klage richte sich auch gegen zwei Bundesstaaten und die brasilianische Bundesregierung, erklärten Bundesanwälte. Anfang November war der Damm eines Abwasser-Beckens der Erzgrube Germano gebrochen. Der austretende Klärschlamm begrub zunächst ein Bergdorf unter sich und verseuchte das Tal des Flusses Rio Doce. 19 Menschen kamen ums Leben, Hunderte verloren ihre Häuser.

Von BHP gab es keine Stellungnahme.

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