Horror-Paar verbrannte zweites Opfer im Kamin

Höxter, Bielefeld. Das in der Vorwoche festgenommene Paar aus der westdeutschen Stadt Höxter hat nach Angaben der Ermittler eine zweite Frau umgebracht, ihre Leiche zerstückelt und im Kamin verbrannt. Die 33-Jährige aus Niedersachsen sei bereits 2014 getötet worden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag in Bielefeld mit. Ihre Leiche sei zunächst in der Tiefkühltruhe eingefroren worden. Dann habe das Paar die Leichenteile nach und nach verbrannt und die Asche in der Umgebung verstreut.

Zudem gebe es Hinweise auf weitere misshandelte Frauen, die die Bekanntschaft mit dem Paar verletzt überlebt hätten. Namentlich bekannt sei eine Frau aus dem Großraum Berlin, die am Dienstag vernommen worden sei. Sie habe sich gemeldet, weil sie das als „Horror-Haus“ bezeichnete Gehöft in den Medien wiedererkannt hatte.

„Wir können auch nicht völlig ausschließen, dass möglicherweise dort auch noch eine andere Frau gestorben ist“, sagte Mordkommissionsleiter Ralf Östermann. Den Opfern seien büschelweise Haare ausgerissen worden, oft seien sie ganze Nächte an Heizkörper oder in der Badewanne gefesselt gewesen. Das Motiv soll laut Östermann eher „im Bereich der Machtausübung gelegen haben“ als im sexuellen Bereich.

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