Mexiko: Rathaus bei Protest angezündet

Iguala. Einen Monat nach dem Verschwinden von Dutzenden Studenten in Mexiko haben Demonstranten das Rathaus der Stadt Iguala angezündet. Tausende waren am Mittwoch zunächst aus Solidarität friedlich auf die Straße gegangen. Später griff eine Gruppe die Stadtverwaltung an. „Dieses Gebäude taugt nichts mehr“, rief ein Demonstrant. Zuvor hatte die Generalstaatsanwaltschaft den flüchtigen Bürgermeister der Stadt und dessen Frau als Drahtzieher hinter dem Verschwinden der Studenten identifiziert. Die jungen Leute waren nach Auseinandersetzungen mit der Polizei in Iguala verschleppt worden. Die örtlichen Sicherheitskräfte sind von der kriminellen Organisation „Guerreros Unidos“ unterwandert.

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