Regierung will Streik der Sherpas abwenden

Kathmandu. Nepals Regierung hat nach dem schweren Lawinenunglück am Mount Everest und einem Streik zahlreicher Sherpas die diesjährigen Gipfelgenehmigungen verlängert. Wer sich nun vom Everest zurückziehe, könne innerhalb von fünf Jahren wiederkommen, ohne noch einmal zahlen zu müssen, sagte Dipendra Paudel vom Tourismusministerium. Minister Bhim Acharya war am Donnerstag ins Basislager am höchsten Berg der Welt geflogen, um die Sherpas zum Weiterarbeiten zu bewegen. 15 der 30 diesjährigen Expeditionen entschlossen sich nach offiziellen Angaben zur Umkehr. Die Sherpas im Lager sind uneins darüber, ob sie nach dem Ende der einwöchigen Trauerzeit am Samstag weiter aufsteigen sollen.

Bei dem Lawinenunglück am Karfreitag waren 13 Nepalesen getötet worden, drei weitere sind noch unter Schnee und Eis begraben. Derzeit ist die Route auf den Gipfel nicht offen, weil die Lawine die Fixseile und Leitern zerstörte und während der Trauerphase keinerlei Touren gemacht werden. Die sogenannten Eisfall-Doktoren, die den besonders gefährlichen Weg durch den Khumbu-Eisfall präparieren, wollen allerdings wenn nötig die Route wieder öffnen.

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