Haftbefehl gegen den Kapitän und seine Crew

Widriges Wetter und eine starke Strömung erschwerten weiter die Bergungsarbeiten vor der Südwestküste Südkoreas.  Foto: AP
Widriges Wetter und eine starke Strömung erschwerten weiter die Bergungsarbeiten vor der Südwestküste Südkoreas. Foto: AP

Seoul. Drei Tage nach dem Kentern einer südkoreanischen Fähre schwinden die Hoffnungen, noch Überlebende zu finden. Auch gestern gelang es den Tauchern noch nicht, zu den Passagierdecks vorzudringen, in denen die meisten der 268 Vermissten vermutet werden. Bisher wurden 28 Leichen geborgen. 179 Menschen wurden gerettet. Der stellvertretende Leiter der Schule, von der die meisten Passagiere stammten, nahm sich das Leben.

Die Staatsanwaltschaft in Südkorea hat einen Haftbefehl gegen den Kapitän beantragt. Wo er sich aufhält, ist offen. Ihm wird vorgeworfen, das sinkende Schiff als einer der ersten verlassen zu haben. Medienberichten zufolge sind auch gegen zwei weitere Crewmitglieder Haftbefehle beantragt worden. Laut Ermittlern wurde die Fähre mit 475 Reisenden und Besatzungsmitgliedern zum Unglückszeitpunkt von der dritten Offizierin gesteuert.

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