Tierschützer fordern für Affen Menschenrechte

Die Organisation macht sich für vier Schimpansen stark. Foto: DPA
Die Organisation macht sich für vier Schimpansen stark. Foto: DPA

Washington. Schimpansen gelten als die nächsten Verwandten der Menschen, Tierschützer in den USA wollen nun einen Schritt weitergehen. Die Organisation Nonhuman Rights Project reichte bei mehreren Gerichten Anträge ein, Schimpansen als „Personen“ anzuerkennen, für die fundamentale Rechte wie körperliche Unversehrtheit und Bewegungsfreiheit gelten.

Damit sollen vier Schimpansen aus der Gefangenschaft gerettet und in ein Reservat ausgewildert werden. Das Nonhuman Rights Project argumentiert, dass die sogenannten Habeas-Corpus-Rechte auch für Menschenaffen gelten. Unter diesem alten Grundsatz (lateinisch: „Du sollst über deinen Körper verfügen“) versteht die US-Verfassung das Recht eines jeden Gefangenen, die Haftgründe von einem Gericht prüfen zu lassen. Damit soll willkürliche Gefangenschaft verhindert werden. Die US-Verfassung wurde allerdings für Menschen geschrieben und als Basis der US-Demokratie verankert.

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