Meningitiswelle in den USA breitet sich aus

New york. In der Affäre um verunreinigte Schmerzspritzen in den USA sind bereits 15 Menschen gestorben. Insgesamt seien fast 200 Menschen an Hirnhautentzündung erkrankt, teilte die US-Gesundheitsbehörde mit. Die landesweite Meningitiswelle wurde durch pilzverseuchte Schmerzmittel-Injektionen

ausgelöst, inzwischen zog eine erste mutmaßlich Betroffene vor Gericht. Wie die US-Gesundheitsbehörde CDC mitteilte, traten inzwischen in 13 Bundesstaaten Erkrankungen auf, die mit den verseuchten Steroid-Injektionen in Verbindung gebracht werden. Es seien 198 Meningitis-Fälle gemeldet worden. Landesweit wurden den Angaben zufolge rund 14.000 Patienten in 23 Bundesstaaten mit der verseuchten Injektion behandelt. Sie wurden inzwischen gewarnt und aufgefordert, bei geringsten Symptomen wie Kopfschmerzen oder Übelkeit die Ursache von ihrem Arzt abklären zu lassen.

Das zur Gruppe der Steroide gehörende Schmerzmittel wird üblicherweise in den Bereich des Rückenmarks gespritzt, um Rückenschmerzen zu lindern.

Die mit dem Pilz verseuchten Injektionen wurden von der Firma NECC in Massachusetts hergestellt. Das Unternehmen gab zwischenzeitlich seine Lizenz zurück.

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