Das perfekte 3D-Bild auf bis zu sieben Metern

von Florian Dünser

Start der VN-Heimkino-Serie: Filmgenuss pur mit dem Epson 3D-Beamer.

Heimkino. Die gemütlichen Sommerabende mit Freunden auf der Terrasse sind gezählt. Fortan wird das Zusammensein wieder in den eigenen vier Wänden zele­briert – und das am besten bei einem Filmabend mit den Liebsten. Also ab ins Kino? Mitnichten. Für Kinoatmosphäre sowie beste Bild- und Tonqualität kann man sich den Weg außer Haus mittlerweile getrost sparen – zumindest mit dem entsprechenden Equipment. Und die VN beweisen in einer mehrteiligen Heimkino-Serie warum. Über mehrere Wochen hinweg wurden von uns unterschiedliche Komponenten getestet, die für den optimalen Heimkino-Filmgenuss zu Hause benötigt werden. Das Ergebnis: Qualität zahlt sich aus – und das in mehrfacher Hinsicht.

Top in Sachen Preis/Leistung

Eindrücklich stellt das unter anderem der 3D-Beamer mit dem etwas sperrigen Namen EH-TW6000W aus dem Hause Epson unter Beweis. Die Japaner gehören im Bereich der Heimkino-Projektoren zu den Top-Adressen – insbesondere in Sachen Preis-Leistungs-Verhältnis. So zählt auch der EH-TW6000W zu den eher preisgünstigen 3D-Full-HD-Geräten auf dem Markt. Und trotzdem vermag das Modell viele höherpreisige Konkurrenten in den Schatten zu stellen. Die Bildqualität erweist sich dabei vor allem von HD-Quellen als überragend – zumindest in einem nahezu vollständig abgedunkelten Raum. Die Weiß- und Farbhelligkeit der Lampe zählt mit 2200 Lumen zum guten Durchschnitt, das Kontrastverhältnis von 40.000:1 hat hingegen Vorbildwirkung.

Und das sieht man – nicht nur auf professionellen Leinwänden. Das Epson-Gerät zaubert auch auf eine ordinäre weiße Wohnwand ein beeindruckend scharfes Bild. Und das bei Dimensionen, bei denen ein durchschnittliches Wohnzimmer in die Knie gezwungen wird. Auf bis zu sieben Metern (300 Zoll) sinkt etwa die Titanic auf dem Epson EH-TW6000W – ein Schauspiel, das dem Kinogenuss um fast nichts nachsteht. Freilich wird dazu ein entsprechend großer Abstand zwischen Gerät und Leinwand benötigt. Für alle, die es eine Nummer kleiner mögen: Möglich ist auch ein im Minimum 30 Zoll großes Bild.

Keine Lens-Shift-Funktion

Apropos Bild: Das sollte möglichst mittig auf die Leinwand projiziert werden. Da Epson auf eine so genannte Lens-Shift-Funktion verzichtet, kann die Bildausrichtung nur minimal adaptiert werden. Mit einer Deckenhalterung wird man dieses Problems jedoch problemlos Herr.

Und da zeigt sich dann ein anderes Ausstattungsmerkmal von ausgesprochen nützlichem Wert: Die Wireless-HD-Funktion. Damit gehört die lästige Verkabelung zwischen den einzelnen Geräten der Vergangenheit an. Der Sender ist im Lieferumfang inbegriffen und leistet einwandfreie Arbeit. Günstig ist dieser Luxus jedoch nicht: Das Modell ohne Wireless-Modul – der EH-TW6000 – ist ganze 200 Euro günstiger.

Das Epson-Gerät erweist sich in nahezu allen Disziplinen als absolutes Top-Gerät. Die Japaner werden ihrem Ruf als Preis-Leistungs-Sieger damit einmal mehr gerecht. Und damit dem ultimativen Kinoerlebnis keine Hürden in den Weg gestellt werden, liefert Epson gleich die passende 3D-Shutterbrille mit.

Im Teil 2 der VN-Heimkino-Serie lesen Sie kommende Woche den Test des Technisat HD-Receivers DigiCorder ISIO C.

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